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Fitnessstudio Corona

30. November 2020 Thema abonnieren
 Von 
Mietshaus77
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)
Fitnessstudio Corona

Ich bin in einem Fitnessstudio wo ich wegen der Coronapandemie nicht mehr trainieren kann. Die Beitaege werden mir aber schon monatelang noch abgebucht.
Was kann ich da machen?
Ich fuehle mich ueber den Tisch gezogen.
Das alte Fitnessstudio habe ich gekuendigt, weil es mir nicht mehr gefallen hat.
Nun habe ich aber zum 1 Jan 21 einen neuen Fitnessvertrag.
Was kann ich machen, wenn die Studios noch monatelang geschlossen sind?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104353 Beiträge, 37630x hilfreich)

Zitat (von Mietshaus77):
Ich bin in einem Fitnessstudio wo ich wegen der Coronapandemie nicht mehr trainieren kann.

Wieso genau? Die Studios hatten doch alle schon wieder offen nach dem ersten Lockdown.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
vundaal76
Status:
Master
(4814 Beiträge, 1888x hilfreich)

Für Zeiten, wo das Studio geschlossen war, müssen Sie nichts zahlen.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1899 Beiträge, 270x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Für Zeiten, wo das Studio geschlossen war, müssen Sie nichts zahlen.
Aber die Vertragslaufzeit kann sich entsprechend verlängern, sofern so etwas in den AGB des Studios Berücksichtigung findet.

-- Editiert von user08154711 am 01.12.2020 10:11

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
vundaal76
Status:
Master
(4814 Beiträge, 1888x hilfreich)

Zitat:
Aber die Vertragslaufzeit kann sich entsprechend verlängern, sofern so etwas in den AGB des Studios Berücksichtigung findet.


Das halte ich für rechtlich fragwürdig.
Wenn der Kunde der Grund für eine vorrübergehende Stilllegung des Vertrags ist, dann stimme ich Ihnen zu.

Wenn der Grund für die Schließung nicht in der Person des Kundens liegt, so sehe ich eine Verlängerung der Vertragslaufzeit als rechtlich nicht wirksam an. Etwaige Gerichtsurteile sind mir dazu nicht bekannt (wenn dem Kunden keine Schuld trifft).

AGBs dürfen in meinen Augen nicht die maximalen Laufzeiten von Dauerschuldverhältnissen aushebeln.

-- Editiert von vundaal76 am 01.12.2020 11:41

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
vundaal76
Status:
Master
(4814 Beiträge, 1888x hilfreich)

Wie gesagt -> Ich glaube nicht, dass das aktuelle Geschäftsgebahren von Fitnessstudios vor Gericht standhält.

Fitnessstudio muss wg. Pandemie schließen. Das Studio bucht aber fleißig weiter die monatlichen Beiträge ab.
Die Studios hängen als Ersatz sog. "Freimonate" zum Ende der Vertragslaufzeit an.

1) Kunden, die noch dauerhaft den Vertrag nutzen wollen, gehen praktisch leer aus, denn ein Ende der Vertragslaufzeit ist nicht absehbar.

2) Kunden, die kündigen werden bzw. schon gekündigt haben, erhalten zwar diese "Freimonate", können Diese aber oftmals gar nicht nutzen. Kunden ziehen um, haben ggf. keine Zeit mehr zu trainieren ... etc.
Ein Kunde schließt einen 24-Monatsvertrag vom 01.04.2019 - 31.03.2021 mit automatischer Verlängerung ab. Kunde kündigt am 15.12.2019 diesen Vertrag zum 31.03.2021.
Das Studio schließt in dem Vertragszeitraum für 5 Monate, bucht aber weiter die Beiträge ab.
Nunmehr meint das Studio, den Vertrag vom 31.03.2021 auf den 31.08.2021 mit 5 Freimonaten zu verlängern.
Der Kunde kann wg. Umzug die Leistungen des Studios in diesem Zeitraum gar nicht nutzen. Gleichzeitig weigert sich das Studio, die Beiträge für 5 Monate zurückzuzahlen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Studio diese Forderung gerichtlich abwehren kann,

2x Hilfreiche Antwort

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