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Grundstückskauf - Wer zahlt Notarkosten, wenn 2 Eigentümer Unterschriften verweigern?

24.11.2009 Thema abonnieren Zum Thema: Vertrag Eigentümer
 Von 
Lelik
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Grundstückskauf - Wer zahlt Notarkosten, wenn 2 Eigentümer Unterschriften verweigern?

Hallo,
wir haben einen Grundstückskaufvertrag beim Notar unterschrieben. Von der Verkäufer-Seite müssten mehrere (5) Eigentümer unterschreiben bzw. ihre Unterschriften eingeholt werden. Ein Eigentümer, der anwesend war hat ja gleich unterschrieben und dem Notar versichert, dass auch alle anderen zustimmen und unterschreiben werden.
Jetzt bekamen wir die Rechnung vom Notar für den Vertrag, der nicht zustande kommt, da 2 Eigentümer ihre Unterschriften verweigern. Normalerweise zahlt man die Notarkosten wenn man den Grundstück auch erwirbt. Die Geschichte dauert schon 4 Monate seit dem Notarbesuch.
Wer soll in diesem Fall die Notarkosten tragen? Wir sind ja keine Käufer, da nicht alle Verkäufer unterschrieben haben. Hat jemand Erfahrung mit sowas?
Danke im Voraus!


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Vertrag Eigentümer


1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Die_Schulz
Status:
Praktikant
(935 Beiträge, 312x hilfreich)

quote:
Normalerweise zahlt man die Notarkosten wenn man den Grundstück auch erwirbt.

Die Notarkosten zahlt immer der Auftraggeber. Ob der Vertrag nun auch zustande kommt, weil irgendwer dann doch nicht kann oder will, hat auf den Honoraranspruch des Notars keinen Einfluß.

quote:
Wer soll in diesem Fall die Notarkosten tragen?

Derjenige, der ihn beauftragt hat.

quote:
Wir sind ja keine Käufer, da nicht alle Verkäufer unterschrieben haben.

Wenn es im Kaufvertrag eine Regel gab "der Käufer zahlt den Notar", so betrifft das ja erst mal nur das Innenverhältnis K zu VK, wenn der VK den Notar beauftragt hat. Und wenn der Vertrag nicht zustande kam, ist die Klausel auch hinfällig und der VK hat keinen Anspruch gegen den "verhinderten" K (zumal dieser das Scheitern ja offenbar auch nicht verschuldet hat, sodaß auch darüber keine Erstattungspflicht zu begründen wäre).
Hat der (potentielle) K natürlich gegenüber dem Notar verkündet, daß er die Kosten übernehmen werden, könnte dieser sich natürlich darauf berufen und der K muß dann wiederum den VK in Anspruch nehmen.

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