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*Hilfe* o2 Mobilfunkvertrag fristgerecht gekündigt

3. Juli 2013 Thema abonnieren
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
*Hilfe* o2 Mobilfunkvertrag fristgerecht gekündigt

Hallo Zusammen,

ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen...

Ich hatte vor 2 Jahren noch bei Alice einen DSL Vetrag abgeschlossen mit einer monatlichen Kündigungsfrist zum Monatsende. (Mittlerweile ist Alice o2):)

Gleichzeitig hatte ich bei o2 einen Mobilfunkvertrag mit standardgemäßen 2 Jahren Laufzeit und einer 3 monatigen Kündigungsfrist.

Zu meinem Problem: Ich hatte im Januar diesen Jahres meinen Mobilfunkvertrag Handschriftlich zum 15.06 gekündigt. Meine Freundin hatte die Kündigung noch durchgelesen und überprüft.
2 Wochen später erreichte mich die Kündigungsbestätigung, das Ihre Kündigung zum 15.06 vermerkt wurde.
Leider wurde jetzt am 15.06 der Vertrag um 1 weiteres Jahr verlängert.
Ich habe mir nochmals die Kündigungsbestätigung genau durchgelesen und hier ist oben vermerkt, dass mein "DSL-Anschluss" zum 15.06 gekündikt wird und nicht mein Mobilfunkanschluss.

Leider zeigt o2 keinerlei Einsicht und bekomme Antworten am Telfon zu hören wie:[b] "Der Vertrag wurde nicht gekündigt und da wird auch nichts gekündigt!!!". Ich will o2 nicht unterstellen, dass Sie die handschriftliche Kündigung ausnutzen. Aber das ist alles sehr merkwürdig, da ich ganz sicher meinen Mobilfunkanschluss gekündigt hatte (Zeuge: Freundin).

Meint Ihr ich hab eine Chance aus dem Vertrag herauszukommen?

Vielen Dank vorab für eure Antworten:)

Patrick

-- Editiert patrick281290 am 03.07.2013 10:40

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44 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Flo Ryan
Status:
Schlichter
(7396 Beiträge, 4979x hilfreich)

Was steht denn in der Kopie vom Kündigungsschreiben, die du ja sicherlich hast?

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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Wichtige Informationen zu Ihrem DSL-Tarif von O2


Sehr geehrter Herr....

Sie haben Ihren DSL-Tarif von O2 gekündigt. Das finden wir sehr schade.

Die Kündigung Ihres O2 Vertrages haben wir zum 14.06.13 für Sie vorgemerkt.

Leider habe ich nach erhalt nicht bemerkt, dass hier der DSL Vertrag gemeint ist.

Hatte den DSL Vetrag ja eigentlich auch bei Alice abgeschlossen und bin davon ausgegangen, dass ich nur einen Vetrag bei O2 habe, der gekündigt werden kann. Was vielleicht mein nicht sorgfältiges Durchlesen ein wenig rechtfertigt:)

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-- Editiert patrick281290 am 03.07.2013 11:43

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Flo Ryan
Status:
Schlichter
(7396 Beiträge, 4979x hilfreich)

Ich wollte nicht wissen, was in der Bestätigung steht, sondern was in dem Schreiben steht, das du an o2 geschickt hast.

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0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

achso, hatte ich leider falsch verstanden.

Kopie habe ich leider nicht mehr, da es handgeschrieben war und ich leider keinen Drucker/ Kopierer habe.

Auf jeden Fall habe ich in der Kündigung meine Kundennummer und Mobilfunkrufnummer angegeben. Zudem habe ich erwähnt, das ich zum 15.06 meinen Mobilfunkvertrag kündige.

Aber jetzt wird mir schon einiges bewusst. Ich hab gegen O2 wohl nichts in der Hand. Außer der Freundin, die das Schreiben gelesen und überprüft hatte.


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0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

Du hast gegen O2 durchaus etwas in der Hand. O2 muss das Kündigungsschreiben aufheben. Du beharrst darauf, dass genau das drin steht, was im Kündigungsschreiben drin steht, nämlich dass du beide Verträge kündigen wolltest. Letzlich fordert O2 Geld und wenn du die Zahlung verweigerst, muss O2 das einklagen und das Kündigungsschreiben vorlegen bzw. dem Gericht erklären, warum lediglich dein DSL-Vertrag gekündigt wurde, dein Handyvertrag aber nicht.

Ich würde an O2 schreiben, ggf. etwas übertreiben. Beispielsweise:

quote:
Hallo.

Das Kündigungsschreiben liegt Ihnen vor. Schauen sie rein und lesen Sie es aufmerksam. Wieso hätte ich meine Mobilfunknummer angegeben, wenn sich die Kündigung nicht auch auf den Mobilfunkvertrag beziehen sollte? Die Kündigung ist ein einseitiges Rechtsgeschäft, es bedarf keiner Bestätigung. Insofern ist mir völlig egal, ob Sie hier einen Fehler gemacht haben und mir lediglich die Kündigung des DSL-Vertrages bestätigt haben.

Damit ist alles gesagt. Wenn Sie weiterhin auf ihrer Position beharren, werde ich einen Anwalt mit einer Feststellungsklage beauftragen. Dann kann ein Gericht klären, ob der Mobilfunkvertrag nun gekündigt ist oder ob er das nicht ist.

Die Rechnungen seit 15.6. werde ich nicht bezahlen. Die Weitergabe an Auskunfteien oder an ein Inkasso untersage ich Ihnen hiermit.


Es hilft manches mal, sich öffentlich wiorksam zu beschweren (Facebook-O2-Seite beispielsweise). Die dort aktiven Supporter sind darauf bedacht, Wogen zu glätten.


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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

-- Editiert mepeisen am 03.07.2013 12:43

-- Editiert mepeisen am 03.07.2013 12:44

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

ach ok, dass O2 das Kündigungsschreiben aufbewahren muss, wusste ich gar nicht.
Könnte ich evtl. von 02 eine Kopie anfordern, um einen Beweis in den Händen zu halten?
Naja bleibt die Frage ob sie das so einfach tun werden.

Auf jeden Fall schon mal Vielen Dank vorab

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0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

Du kannst natürlich eine Kopie anfordern. Ich würde diese Anforderung gut verpacken. Beispielsweise "Wenn ihrer Meinung nach im Kündigungsaschreiben kein Hinweis darauf war, dass mein Mobilfunkvertrag gekündigt wurde, senden Sie mir eine Kopie zu. Vermutlich ist die Mobilfunknummer auf dem Weg zu Ihnen verloren gegangen."

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2281 Beiträge, 1155x hilfreich)

Haben die dann den DSL auch Mitte Juni abgeschaltet, denn den hattest Du ja gar nicht gekündigt??
Überhaupt, wie hast Du von der Vertragsverlängerung des Mobilfunk-Vertrages Kenntnis erlangt - und hast Du nach dem 15.6. den Anschluss noch genutzt? Legst Du Wert auf die Rufnummer aus diesem Vertrag?

Unabhängig von den Antworten auf die obigen Fragen kannst Du Dir für die Zukunft merken:


- solche Kündigungen immer mit Zustellnachweis (Einschreiben)
- immer eine Kopie fertigen (und wenn es ein Bild mit dem Handy ist)
- Bestätigungen immer genau lesen...


VG
Roland




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"Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt."

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Das lustige kommt jetzt noch!!!

Den "eigentlichen" DSL-Anschluss hatte ich separat am 15.03 zum 30.04 gekündigt (1 Monat Kündigungsfrist).

Für die Kündigung hatte ich auch eine Kündigungsbestätigung erhalten.

Seit dem 30.04 wurde hierfür auch kein Geld mehr vom Konto abgezogen. Was soweit ja passt.

Am 24.06 hatte ich bei o2 wegen des nichtgekündigten Mobilfunkvertrages angerufen und habe den Herrschaften mitgeteilt dass, diese mir wohl dann im Januar eine falsche Kündigungsbestätigung zugesandt haben.

Die Dame am Telefon hatte mindestens 15 Minuten Rücksprache mit einem Kollegen gehalten und diese meinte dann, dass meine Kündigung des DSL-Anschlusses vom 15.03 zum 30.04 nicht akzeptiert wurde und deshalb hatte ich das Schreiben bekommen, dass zum 15.06 gekündigt wird.

1. Kann das nicht sein. Der Mobilfunkanschluss wurde ja schon im Januar gekündigt und auch im selben Monat kam noch die Bestätigung, dass zum 15.06 gekündigt wird.
D.h. Dass die Kündigung nicht akzeptiert wurde kann nicht sein, da diese für den eigentlichen DSL-Anschluss erst 2 Monate später erfolgte.

2. Wie gesagt seit dem 30.04 wurde nichts mehr für DSL Abgebucht und komischerweise wurden mir 2 Tage nach dem "sehr netten und aufschlussreichen" Telefonat Geld für DSL von meinem Konto abgebucht!!!!

Was läuft bei den eigentlich falsch?? Versuchen die jetzt irgendwas zu drehen oder sind die so blöd? Entschuldigung für meine Ausdrucksweise...aber das musste ich loswerden:D

@Roland: Ja habe ich gemerkt, werde ich in Zukunft immer so machen...Aber das man an allen Ecken und Enden versucht zu Betrügen etc...sehr schade

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-- Editiert patrick281290 am 03.07.2013 19:56

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

quote:
dass meine Kündigung des DSL-Anschlusses vom 15.03 zum 30.04 nicht akzeptiert wurde

Ja ne, ist klar, deswegen geht das auch aus dem Kündigungsschreiben so hervor :party:

Davon angesehen haben die alten Alice Verträge 1 Monat Kündigungsfrist. Die Erläuterung von O2 ist natürlich Unfug. Auch weil es für den Mai keine Rechnung gab.

Ich denke mit den zwei widersprüchlichen Kündigungsbestätigungen hast du noch einmal bessere Karten.

Warum die das machen? Meiner Erfahrung nach, weil die versuchen, Geld rauszuschlagen. Am ende redet man sich mit einem Versehen heraus. Solche Sachen kommen aber, betrachtet man auch die Beschwerden auf der Facebook-Seite und im Forum dort, deutlich zu oft vor. Natürlich ist es schwierig bei ein paar Millionen Kunden einzuschätzen, wie viel wirklich einfach nur der Bodensatz ist, der halt mal schief läuft und wie viel hier "Vorsatz" ist. Ich denke, spätestens wenn sich der Kunde beschwert und sich die Hotliner die Schreiben anschauen, sollte normalerweise sofort der Fehler korrigiert werden. Dass er dann aber gerade nicht korrigiert wird, sondern man sich mit dubiosen Ausreden behilft, sagt einiges aus.

Wie dem auch sei: Beharre darauf, wie es war. Bezahle erst mal nichts. Vermutlich geht das nie vor Gericht und irgendwann gibt O2 entnervt auf. Wirklich zu eigenen Gunsten können sie das nicht erklären. Bestenfalls war die zweite Kündigung Unfug, weil die erste korrekt war. Dann bleibt das Problem, dass sie nicht erklären können, wieso sie dann das zweite Schreiben ignoriert haben.



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-- Editiert mepeisen am 03.07.2013 21:08

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2281 Beiträge, 1155x hilfreich)

quote:
Wie dem auch sei: Beharre darauf, wie es war. Bezahle erst mal nichts.

@mepeisen
Es liegt mir fern Deinen Tipp zu kritisieren, aber nichts bezahlen bedeutet in dem Fall wohl eine Lastschrift zurück zu geben - und dann haben wir in der Sache bald einen neuen Betrag unter Inkasso... ;-)

VG
Karl-Heinz

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0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2281 Beiträge, 1155x hilfreich)

quote:
1. Kann das nicht sein. Der Mobilfunkanschluss wurde ja schon im Januar gekündigt und auch im selben Monat kam noch die Bestätigung, dass zum 15.06 gekündigt wird.

Also mal ganz langsam. Du hast den Oh2 Mobilfunk-Anschluss im Januar zum 15.6. gekündigt und noch im Januar für diese Kündigung eine Bestätigung (die Du sicherlich aufbewahrt und zu Hand hast?) bekommen?

Und am 15. März hast du Deinen Alice-DSL bei Oh2 zum 30.4. gekündigt, was Oh2 nicht anerkennen wollte, aber die Einzüge eingestellt hat?

Und wie kommt Oh2 jetzt darauf, dass sich der Mobilfunk-Vertrag um ein Jahr verlängert hat?
Nutzt Du diese Nummer nach dem 15.6. überhaupt noch?
Hast Du mit der Kündigung die Einzugsermächtigung widerrufen?

VG
Roland

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#13
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

Bei einer falschen Lastschrift darf man aber eine Rücklastschrift veranlassen und die dabei entstandenen Schäden muss man nicht erstatten. Gibt genug Urteile. :-)

Ich würde die Anwälte kräftig auflaufen zu lassen, indem ich gar nicht mehr reagiere und nur wortlos dem Mahnbescheid widerspreche. Das Risiko halte ich für gering und mir wäre es den Spaß wert, einfach um die Handstände der Anwälte zu sehen, diesen Unfug einem Richter so zu erklären, dass er es kapiert und akzeptiert.

Die zweite Kündigung so zu begründen, als sei die erste nicht wirksam, macht anhand der Datümer, die der TE geschrieben hat (und weil es keine DSL-Rechnung mehr gibt seit Ende April) keinen Sinn. Zudem steht augenscheinlich auch nichts im Brief, dass die erste Kündigungsbestätigung bzw. der erste Termin falsch war. Bleibt nur die nachvollziehbare Erklärung, dass man die Handy-Kündigung versehentlich im System falsch eingetragen hat und nun irgendwie versucht, aus diesem anfänglichen Flüchtigkeitsfehler Profit zu schlagen. O2 macht das extrem gerne.

Kenne da viele Fälle in dieser Richtung. Sie verfolgen das aber irgendwann nicht mehr, ist denen dann auch zu blöd, wenn man sich beharrlich wehrt. Mein Tipp mit der Facebook-Seite hat da schon vielen geholfen. Höflich aber deutlich und laut beschweren hilft wirklich. Solche absurden Fälle wollen die nicht in der Öffentlichkeit sehen ;-)


@Roland: Merke auch jetzt erst, dass die sich selbst ins Knie geschossen haben. Die haben im Januar die DSL-Kündigung zum Juni bestätigt, obwohl die Kündigung zum Mobilfunk gehört. Im März die Kündigung des DSL bestätigt zum April. Nun behaupten sie, dass das Januar-Schreiben das spätere Schreiben vom April aufheben würde, weil das DSL erst zum 30.6. gekündigt werden durfte? Hmmm. Bin ich gerade unnötig verwirrt oder haben die echt so einen Unfug behaupten wollen? Die konnten also im Januar in die Zukunft sehen, dass sie im März einen Brief schreiben würden, der aber nicht gültig sein würde?

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-- Editiert mepeisen am 04.07.2013 00:04

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

[color=blue]"Also mal ganz langsam. Du hast den Oh2 Mobilfunk-Anschluss im Januar zum 15.6. gekündigt und noch im Januar für diese Kündigung eine Bestätigung (die Du sicherlich aufbewahrt und zu Hand hast?) bekommen?"[/color]

Richtig. Ich habe den Mobilfunkanschluss im Januar gekündigt und im selben Monat kam noch die Bestätigung. Allerdings eine Bestätigung über die DSL-Kündigung. Was ich allerdings erst vor kurzem Bemerkte. Die Bestätigung hab ich natürlich aufbewahrt.


"Und am 15. März hast du Deinen Alice-DSL bei Oh2 zum 30.4. gekündigt, was Oh2 nicht anerkennen wollte, aber die Einzüge eingestellt hat? "

Auch hierfür hatte ich eine Bestätigung erhalten, dass mein Anschluss zum 30.04 gekündigt wird. Seitdem wurde auch kein Geld mehr abgebucht.

Da o2 jedoch den Mobilfunkanschluss zum 15.06 nicht still gelegt hatte, wurde ich stutzig und hab bei o2 angerufen. Dort wurde mir "sehr freundlich" mitgeteilt, dass der Mobilfunkvertrag nicht gekündigt sei.
Ich habe mir natürlich das Bestätigungsschreiben rausgesucht und siehe da. Hier wurde nicht die Kündigung meines Mobilfunkanschlusses bestätigt, sondern die meines DSL-Tarifes.

Daraufhin habe ich nochmals bei o2 angerufen um diese auf den Fehler aufmerksam zu machen.
Diese versuchten mir jedoch ernsthaft weiß zu machen, dass ich Mobilfunk gar nicht gekündigt habe.

Zitat o2." Sie haben am 15.03 den DSL-Anschluss zum 30.04 gekündigt. Diese Kündigung wurde jedoch nicht akzeptiert und deshalb wurde das korrigierte Schreiben rausgeschickt dass erst zum 15.06 gekündigt wird.

Dass das Schreiben mit der Kündigung zum 15.06 jedoch schon im Januar datiert wurde, schien die Dame nicht zu verstehen:) Anscheinend können die Mitarbeiter wohl echt Gedanken lesen und wissen schon im Januar dass ich 2 Monate später eine Kündigung schreiben werde, die nicht akzeptiert wird.


Das mit Facebook scheint mir eine echt gute Idee zu sein. Wer möchte schon öffentlich blamiert werden. Dann kommt hoffentlich mal Schwung ins Spiel:)



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""

-- Editiert patrick281290 am 04.07.2013 11:31

-- Editiert patrick281290 am 04.07.2013 11:33

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Steffen Meier
Status:
Lehrling
(1529 Beiträge, 1136x hilfreich)

quote:
einfach um die Handstände der Anwälte zu sehen, diesen Unfug einem Richter so zu erklären, dass er es kapiert und akzeptiert.


So weit kommt es doch (leider) nie. Sobald eine substantiierte Klageerwiderung des Beklagten auf dem Tisch liegt, ziehen die Kläger die Klage zurück.

Der Betroffene besitzt also zwei Kuendigungsbestaetigungen für DSL - Eine zum 30.06 und die Andere zum 30.04.

Das sieht ja echt schlecht für o2 aus.




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" "

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

quote:
Der Betroffene besitzt also zwei Kuendigungsbestaetigungen für DSL - Eine zum 30.06 und die Andere zum 30.04.

Und die zum 30.6., die angeblich deswegen erstellt wurde, weil die zum 30.4. dann doch nicht akzeptiert wurde, wqurde 2 Monate früher erstellt...

Hab ich also dann doch richtig verstanden. Ja ne, also den Unfug würde ich gar nicht weiter reagieren. Man kann das nun auf der Facebook-Seite öffentlich machen und sie dort lächerlich machen. Ich würde das aber sehr gerne vor Gericht sehen und sie also voll auflaufen lassen. Die Klageschrift würde ich erleben wollen :-)

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-- Editiert mepeisen am 04.07.2013 12:44

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2281 Beiträge, 1155x hilfreich)

@patrick281290
Bei dem ganzen Kuddel-Muddel (an dem auch Du nicht völlig unschuldig bist :grins: ) ist es IMO noch wichtig, ob nach den jeweilig bestätigten Kündigungsterminen noch Leistungen aus dem DSL bzw. Mobilfunk-Vertrag in Anspruch genommen wurden.

VG
Roland

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0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

Ergänzend: Man sollte das tunlichst unterlassen, das weiter zu nutzen. Handy abschalten. DSL-Modem ausstöpseln.

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0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Der DSL-Anschluss wurde ja von mir zum 30.04 gekündigt und seitdem auch nicht mehr genutzt.

Beim Mobilfunk war das Handy die erste Woche noch an und ich habe eher auf die Abschaltung gewartet. Jedoch wurde nicht mehr telefoniert etc. Seit dem Gespräch wurde allerdings die Karte entfernt und wird nicht weiter genutzt.


Naja hab jetzt o2 mal auf die Pinnwand gepostet. Es kam auch sofort ein Kommentar, dass ich mich per E-Mail melden sollte. Das habe ich auch gemacht.

Jetzt wird mir allerdings mitgeteilt, dass nur eine Kündigung vorliegt und zwar die vom 15.03 Kündigung DSL zum 30.04....Ich habe o2 aufgefordert mir davon eine Kopie zukommen zu lassen . Kann ich hiervon eine Kopie auf dem "Rechtsweg" einklagen, falls sich o2 weigert? Oder ist o2 berechtigt eine Kopie zu verweigern?

Laut o2 liegt nämlich für Januar überhaupt keine Kündigung vor.

Jedoch habe ich ja eine Bestätigung vom 25.01 über Kündigung DSL.

Im Klartext stellt eine Kündigung ja bekanntlich ein einseitiges Rechtsgeschäft dar. Ich behaupte, ich habe Mobilfunk im Januar gekündigt. Der Zugang ist mir ja auch am 25.01 bestätigt worden. Zwar mit einer falschen Bestätigung. Aber das ist doch eigentlich egal, da dass Schreiben einen Eingang beweist. Wenn o2 beweisen will, dass ich nicht gekündigt hätte bzw. falsch bräuchten sie doch hierfür mein Schreiben um das Gegenteil zu beweisen?? Oder liege ich falsch?

Viele Grüße und Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten:)

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0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

Ja ne ist klar. Die versuchen es halt mit allen Tricks. Ich würde nochmal auf die Pinnwand posten. Nachm Motto "So, ich habe das Problem immer noch, nun wird behauptet, ich hätte nur im März etwas gekündigt. Dabei habe ich am 15.1. eine Kündigungsbestätigung übers DSL erhalten (ich hatte aber eigentlich das Handy gekündigt). Das Schreiben soll O2 aber nie erreicht haben, ist verschwunden??? Wieso schickt ihr (zudem inhaltlich falsche) Kündigungsbestätigungen, wenn euch mein Brief im Januar nie erreicht haben soll???"
Immer weiter treiben das Spiel, bis sie entnrvt sind.

quote:
Oder liege ich falsch?

Nö.

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-- Editiert mepeisen am 05.07.2013 16:58

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Also Kopie der Kündigung über DSL vom 15.03 habe ich freundlicherweise erhalten :respekt:

Ebenso wurde mir Bestätigt dass die Kündigung rechtswirksam ist. Dass urplötzlich wieder Geldabgebucht wurde konnte sich der Herr leider auch nicht erklären.

Ich bin gerade ehrlich gesagt soweit, dass ich es auf eine gerichtliche Einigung anlege.

Ich habe o2 geschrieben, dass die Kündigungsbestätigung im Januar ein Beweis dafür ist, dass ein Schreiben meiner Seite aus eingegangen sein muss. Falls o2 Das Schreiben verschlampt hat oder eine Bestätigung mit falschen Angaben zurück geschickt hat, ist nicht relevant. Gleichzusetzen wie bei einem Einschreiben mit Rückschein, bei dem ich auch lediglich den Empfang beweisen kann.

Antwort Zitat o2: Es tut uns Leid, eine weitere Kündigung von dir ist weder im DSL- noch im Mobilfunkbereich für uns ersichtlich.
Die DSL-Kündigung ist in dem Fall erledigt. Wir benötigen also weiterhin eine Kündigung für deinen Mobilfunkanschluss. Tut uns Leid.

Sind die eigentlich komplett Bescheuert??? Also so was blödes ist mir ja noch nie unter die Augen gekommen!!!! Auch wenn Sie natürlich versuchen sich rauszureden sollte man doch irgendwann merken, dass der Weg hier zu Ende geht!!! Also bitte

Ja mit Facebook werde ich nochmals in Angriff gehen. Aber ist echt erstaunlich, wie viele Beschwerden bei den Tagtäglich auf der Pinnwand eingehen!! Verständlich :crazy:

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0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

Naja, es sind ja auch zig Millionen Kunden. Dass es da immer wieder Beschwerden gibt, ist verständlich. Spannend ist eher die Art der Beschwerden und die Geschichten. Da fasst man sich immer wieder an den Kopf.

Also ich habe ja auch schon geschrieben, dass ich es auf ein Gerichtsverfahren anlegen würde. Einfach vorläufig dann gar nichts mehr tun, Geld immer fleissig per Rücklastschrift zurückbuchen. Nur beim gerichtlichen Mahnbescheid (Briefkasten täglich leeren) widersprechen und die Klage abwarten.
Wird bestimmt lustig. Fürchte aber, dass die es wirklich nicht zur Klage kommen lassen. Denen MUSS ja aufgegangen sein, dass mit deren Schreiben vom Januar irgendetwas nicht stimmt.

P.S.: Ich schicke dir mal per PM etwas ;-)

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0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

ohje das Blatt scheint sich leider zu wenden...

Jetzt hat o2 seltsamerweise das untergegangene Schreiben vom Januar wieder aufgefunden.

Leider mit keiner guten Nachricht :sad:

Ist mir auch fast peinlich das zu schreiben... Allerdings habe ich wohl doch versehentlich die Kundennummer von DSL anstatt Mobilfunk angegeben :???:
Was für eine Schande.

Hier werde ich wohl kaum mehr rauskommen....Denn Kulanz und o2 ist leider ein Fremdwort.

Oder gibt es doch noch eine Möglichkeit, da ich den DSL-Vertrag ja eigentlich noch bei ALICE abgeschlossen hatte und ich davon ausging, dass ich nur eine Kundennummer und einen Vertrag bei o2 habe.??


Trotzdem ist das was o2 abgezogen hat, um irgendwas zu verstuschen unter aller Sau!! Einen Kunden derart für blöd zu verkaufen etc...Warum haben die denn nicht gleich richtig nachgeschaut? Erst wenn sie merken, dass sie am Ende sind.!!!!

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0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

Wie war das denn formuliert? Hast du geschrieben "Hiermit kündige ich meinen Mobilsfunkvertrag Nr. XYZ"?

Dass O2 permanent Kunden anlügt, um Geld abzugreifen, das ist eigentlich ein alter Hut. Die andern Großen sind oftmals aber auch nicht besser. Das ist wie bei den Tankstellen. Es braucht keine Absprachen und Kartelle, wenn sich alle einig sind.



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-- Editiert mepeisen am 05.07.2013 18:55

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
patrick281290
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

leider nicht....ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass ich sogar Mobilfunknummer angegeben habe.

Aber leider leider habe ich nur geschrieben, hiermit kündige ich meinen Vertrag zur Kundennummer fristgerecht zum 15.06. Ich könnt mir gerade selbst in den ***** beissen :cool:

Das einzige was hier auf Mobilfunk schließen lässt, ist eben der 15.06. Da genau hier mein Mobilfunkvertrag auslief.

Ähnlich läuft das gerade bei meiner Schwester ab, die eigentlich zum März bei o2 gekündigt hatte. Hier kam z.B. nie eine Bestätigung. Allerdings hatte Sie die Kündigung per Einschreiben versandt. Jetzt nach 3 Monaten, wurde wieder die monatliche Grundgebühr abgebucht. Das grenzt ja schon an Betrug!!!


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0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2281 Beiträge, 1155x hilfreich)

quote:
Sind die eigentlich komplett Bescheuert???

Das glaube ich diesmal nicht. Die verwandeln nur Deine Steilvorlagen zu ihrem Vorteil. Das ist nicht nett aber kann sogar einfach daran liegen, dass mit unvollständigen oder falschen Angaben halt Prozesse nicht richtig durchlaufen. Dann ist der Kunde der Gelackte. Bei einer Kündiung versucht, im Gegensatz zu einem Upgrade, auch niemand das zu recherchieren und zu heilen.

VG
Roland



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"Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt."

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#27
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16039x hilfreich)

quote:
Das grenzt ja schon an Betrug!!!

Ja. Das mit den Kündigungen, da sind die Spanier große Klasse drin. Einfach zurückbuchen und fertig (also was deine Schwester angeht).

Du hast nun 2 Optionen:
A) Hoffen, dass dir ein Richter folgt und dir das als Irrtum auslegt oder wie von dir angedeutet die Problematik der alten Alice-Kundennummern akzeptiert. Die Wahrscheinlichkeit ist aber nicht so groß, denke ich.
B) In den Arsch beißen.

Vielleicht gibt es noch Möglichkeit C): Solange Rabatz machen, bis man eine kulante Regelung kriegt. die muss man sich bei O2 hart erkämpfen. Meistens wird man irgendwann von der Facebook-Seite verbannt. Darf da auch nichts mehr schreiben inzwischen und meine Seite dort wollten sie schon löschen lassen, angeblich gerichtlich vorgehen. Haben sie bis heute aber nicht gemacht.


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-- Editiert mepeisen am 05.07.2013 20:44

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
Tinnitus
Status:
Lehrling
(1415 Beiträge, 646x hilfreich)

Letztens sollen die sogar eine Kündigung abgelehnt haben, da diese mit Füller unterschrieben war :bang:

Kann aber auch an übernommenen Leuten von Arcor liegen. :devil:
In der Branche sind alle scheinbar nur noch plem-plem

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"Die Qualität einer Antwort verhält sich proportional zu einer Fragestellung."

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#29
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2281 Beiträge, 1155x hilfreich)

quote:
Letztens sollen die sogar eine Kündigung abgelehnt haben, da diese mit Füller unterschrieben war

Das ist jetzt aber nicht wahr? :schock:

VG
Roland

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0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
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