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Kündigung vom Provider aufgehoben

11. Februar 2010 Thema abonnieren
 Von 
ripcurlnet
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung vom Provider aufgehoben

Hallo
ich hatte einen Festnetzvertrag bei D2.
Diesen Vertrag habe ich wegen Umzug im April 2009 gekündigt.
Bestätigt wurde mir dann März 2010.
Ich habe daraufhin telefonisch mit Vodafone die Vertragsbeendigung zum September 2009 abgemacht, da ich meinen 24-Monats-Vertrag im September 2007 abgeschlossen habe und man bei mir zwischenzeitig eine Vertragsänderung vornahm, ohne mich darauf hinzuweisen, dass sich der Vertrag "automatisch" ab Wechseldatum um 24 Monate verlängert.
Ich stimmte dem zu, da ich anscheinend keine andere Wahl hatte.
Den Vertrag mit in die neue Wohnung zu nehmen, kam für mich nicht in Frage, da dieser sich dann auch um 24 Monate verlängert hätte. Eine vorzeitige Aufhebung wurde seitens D2 nicht akzeptiert.

In der Zwischenzeit zahlte ich brav meine "Abschläge" und dann erhielt ich Post von einem anderen Provider, bei dem ich mal einen Vertrag abschließen wollte.
Diese hatten mir den neuen Freischaltungstermin mitgeteilt und ich habe dies storniert. Alles lief bei denen reibungslos. Nun war für mich alles OK und ich dachte, die Sache hätte sich erledigt.

Ich merkte danach, dass D2 weiterhin für den Vertrag abbuchte.
Ich rief hin und erfuhr, dass D2 die Vertragsbeendigung wegen eines vom anderen Provider stornierten Rufnummernmitnahmevertrages aufgehoben hat. Ich versuchte das alles mit D2 über die Hotline zu klären. Ohne erfolg. Im Dezember erfuhr ich schließlich, dass D2 anscheinend den gesamten Gesprächsverlauf aus seinem System löschte und der Vertrag für die so weiter lief.
Ich habe mich dann schriftlich an die gewannt.
Diese stimmten dann ""aus Kulanz" einer Vertragsbeendigung zum Februar 2010 zu. Ich sehe aber nicht ein, dass ich für die restlichen Monate zahlen soll.

Vodafone sagte, die hätten mir einen Brief zugestellt um mir die Kündigungsstornierung mitzuteilen. Dies haben die aber anscheinend an die alte Adresse gemacht und der Brief wurde auch nicht an mich nachgesendet.

Ich habe in meiner ursprünglichen Kündigung schriftlich mitgeteilt, dass ich ""wegen Umzug"" kündige. Die darauf folgende Kündigung meiner Kündigung kann ich nicht nachvollziehen.

Nun meine Frage, bin ich im Recht?
Ich bin mir sicher, richtig gehandelt zu haben.
Wie soll ich weiter agieren?
Ich erhalte von D2 immer Schreiben, in denen die "eine rückwirkende Kündigung" nicht zustimmen. Ich habe nie gesagt, dass ich rückwirkend kündigen möchte, sondern dass ich auf meine ursprüngliche Kündigung bestehe und das Geld wieder haben will. 2 Rücklastschriften habe ich veranlasst. Diese werden angemahnt.

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(102434 Beiträge, 37374x hilfreich)

Was liegt denn alles schriftlich vor?

Eine Kündigungsbestätigung von D2?
Mit welchem Termin?




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"
Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

"

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3437x hilfreich)

Drollig, bei Arcor/Vodafone, Telekom u.a. scheint das der neue(?) Trick zu sein. Kündigungen werden angenommen, teils sogar bestätigt und dann wegen firmeninterner Regeln (Portierung geht vor Kündigung?) die Kündigung wieder storniert. Oder der Trick "Vertragskündigung wäre nach Kundenrückgewinnung aufgehoben worden" wird gehäuft gemeldet. Leider fand meist überhaupt kein Kontakt statt. :augenroll:
So geht es definitiv nicht! Sofern eine Bestätigung per Email oder über die Onlineverwaltung(Screenshots sind wertvoll) vorliegt hart bleiben! Verträge sind Vereinbarungen mit beiderseitigem Willen, d.h. das einseitige Vertragserklärungen ohne Zustimmung des 2. Vertragspartners unwirksam sind.
Insbesondere die DSL-Sparte von Vodafone (ehemals Arcor) ist für seltsame Verfahrensweisen bekannt. Wer seine Verträge regelmäßig überprüft und Belege speichert, hat gute Aussichten sich erfolgreich zu wehren.

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

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