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MediaMarkt- Telekom-Vertrag - Arcor/Vodafone

16. August 2010 Thema abonnieren
 Von 
DonNabilo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)
MediaMarkt- Telekom-Vertrag - Arcor/Vodafone

Hallo,

Bin neu hier und hab ein Problem.

Ich habe vor ca 3 Monaten in einem großen Elektrofachmarkt einen neuen Telefonvertrag bei der Telekom abgeschlossen. Um meine alte Telefonnummer zu behalten beauftragte ich den Mitarbeiter des Fachmarktes die Kündigung ebenfalls durchzuführen. Nach einem Telefonat mit Arcor/Vodafone, kurz vor ablauf des alten Vertrages (14.08.), hab ich erfahren das bei Ihnen keine Kündigung eingegangen ist.

Ich bin dann natürlich sofort zum Elektrofachmarkt gefahren um die Sachlage zu klären. Dort hat der Mitarbeiter bei der Telekom angerufen und so habe ich erfahren das MediaMarkt von den drei Blättern des abgeschlossenen Vertrages nur zwei an den Telefonanbieter weitergeleitet haben und der Telefonanbieter hat dann den Vertrag storniert ohne irgend wie bescheid zu geben oder nachzufragen.

Nun hat Arcor/Vodafone den Vertrag um 1 Jahr verlängert für den ich nun weiterhin ca. 35,- € monatlich für eine Telefon- und Internet-Flat 6000 und einem besch..... Service zahlen, wobei ich bei der Telekom für das selbe Geld eine 16000er Leitung bekommen hätte. Außerdem sollte ich auch noch einen 210,-€ Gutschein für den MediaMarkt bekommen welchen ich jetzt nicht erhalte da ja kein Vertragsabschluss entstanden ist.

Der Mitarbeiter bei dem ich den Vertrag abgeschlossen habe, hat mir jetzt folgendes angeboten:
Einen 50,-€ Gutschein jetzt und in einem Jahr wenn ich bei dem neuen Anbieter (nochmal) einen Vertrag abschließe wieder einen 50,-€ Gutschein.

Wie kann ich jetzt vorgehen, kann ich Schadensersatz verlangen?
Könnt ihr mir helfen?

Fragen zu einem Vertrag oder Klauseln?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3440x hilfreich)

quote:
von den drei Blättern des abgeschlossenen Vertrages nur zwei an den Telefonanbieter weitergeleitet haben

Das ist etwas dürftig als Information. Vielleicht hätte auch 1 Blatt gereicht.
Für Schadensersatz ist eine nachweisbare, fehlerhafte Handlung erforderlich. Diese mündliche Aussage wird kaum für einen einklagbaren Anspruch reichen. Außerdem werden gerne abgehende Kunden mit Vorwänden wie "Fax nicht lesbar" geknebelt.
Im Endeffekt trifft dich auch eine Mitschuld. Bei 6 Monaten vor Vertragsende hätte die Zeit für eine nochmalige Zusendung gereicht.
Fraglich ist aber auch, ob dir nicht doch der Gutschein über 210.- zusteht, denn der Vertrag kommt doch in 12 Monaten zustande. Gibt es für die Aktion einen festgelegten Zeitraum?

-----------------
"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
DonNabilo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

Also man muss sagen das der Fachmarkt und der Telefonanbieter zwei unterschiedliche Personen sind. Der Fachmarkt nimmt den Auftrag auf und leitet diesen an einen Vertreter des Telefonanbieters weiter. Und da der Fachmarkt-Mitarbeiter es versäumt hat alle notwendigen Dokumente des abgeschlossenen Vertrages an den Vertreter der Telefongesellschaft weiterzuleiten, sollte dieser doch auch eigentlich verantwortlich gemacht werden können. Und es müssten ja eigentlich auch Faxbestätigungen existieren.

Was das Kündigen des Vertrages betrifft ist es doch so das wenn man den Vertrag selbst Kündigt eine Portierung der alten Rufnummer zum neuen Anbieter nicht mehr möglich ist deswegen müsste die Kündigung durch den neuen Anbieter erfolgen. So sagte es mir auch der Mitarbeiter des Fachmarktes.

Das ich mitschuld habe sehe ich nicht, da ja die Kündigung und die Portierung der Rufnummer durch die Telekom erfolgen sollte

Das der Vertrag in 12 Monaten zu Stande kommt liegt noch nicht fest, da ich einen neuen Vertrag abschließen muss. was die 210 € betrifft das schwankt von zeit zu zeit, eine Woche bevor ich den Vertrag abgeschlossen habe waren es nur 150€.

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3440x hilfreich)

Stell dir einfach mal die Frage ob du die Angaben beweisbar und gerichstfest in die Hände bekommst ...

quote:
wenn man den Vertrag selbst Kündigt eine Portierung der alten Rufnummer zum neuen Anbieter nicht mehr möglich ist
... ist völliger Quatsch - für einen Laien ohne Einblick in die Prozesse im Hintergrund jedoch nicht zu empfehlen. Das es auch anders geht steht in einem anderen aktuellen Thema und da hat der TE jetzt bessere Karten.

Und ich kündige alle langfristigen Verträge binnen 6 Monate nach Vertragsschluß und kann dann auch nichts vergessen bzw. Fristen nie verpaßt werden.

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

1x Hilfreiche Antwort

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