Nach Telekom Kündigung Angebot für neuen Vertrag, das aber nicht eingehalten wird!

5. Februar 2010 Thema abonnieren
 Von 
Seiko2012
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Nach Telekom Kündigung Angebot für neuen Vertrag, das aber nicht eingehalten wird!

Hallo,
habe folgendes Problem mit der Telekom, ich habe meinen Vertrag zum 03.07.2009 gekündigt(Call&Surfcomfort)da dieser mir zu teuer war, 49,90€/Monat. Am 03.07.09 erhielt ich einen Anruf von der Telekom wo man mir ein neues Angebot machte, 12 Monate verlängerung, 100E Gutschein und 39€ Mtl. Unter diesen Bedingungen stimmte ich zu, leider hat sich die Telekom nicht daran gehalten, ich wurde am telefon immer vertröstet. Keinen Gutschein, es blieb bei den 49,90€ mtl. Nachdem ich mich schriftlich beschwerte erhielt ich am 10.01.2010 eine Auftragsbestätigung, vertragsverlängerung um 24 Monate ab 10.01.2010, daraufhin schickte ich eine erneute Kündigung und erhielt nie eine Antwort sondern eine Rechnung von nun 39,90€. Ich fühle mich total betrogen, was kann man dagegen tun und hat schon jemand dieselben Erfahrungen gemacht?? Danke im Vorraus

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3449x hilfreich)

Irgendwie komme ich mit der Darstellung nicht klar, denn wenn
"Vertrag zum 03.07.2009 gekündigt(Call&Surfcomfort)da dieser mir zu teuer war, 49,90€/Monat." dann hätte der Anschluß schon abgeschaltet sein müssen: "Am 03.07.09 erhielt ich einen Anruf". War das eine Vertragsumstellung? Auf welchen Tarif?

Grundsätzlich sollte man sich als Verbraucher nie auf telefonische Abschlüsse einlassen bzw. sich vergewissern, das es eine schriftliche Bestätigung gibt. Sonst hilft nur proaktives Vorgehen - auf Kündigung verweisen und der Gegenseite überlassen einen Vertragsabschluß nachzuweisen. Wenn man sich wochenlang einem "gekündigten" Anschluß bedient, ist einem unbestimmten Vertrag konkludent zugestimmt worden.

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

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#2
 Von 
Seiko2012
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Am 04.07.09 wäre der Anschluß abgestellt worden, am 03.07.09 machte man mir ein Angebot und ich sagte zu, man sagte mir das der Vertrag sich um weitere 12 Monate verlängert und das ich den selben Tarif für 39€ nutzen kann, und einen Gutschein von 100€. Nur unter diesen Bedingungen sagte ich zu, die Telekom hat sich nicht daran gehalten, ich zahle immer noch jeden Monat 49.90€ und am 10.01.10 erhielt ich einen Brief "Auftragsbestätigung" wo sich der Vertrag ab dem 10.01.10 um weitere 24 Monate verlängert, jetzt für 39€, ich blicke da auch nicht mehr richtig durch, das Gespräch vom 03.07.09 wurde Aufgezeichnet, Habe der Telekom eine erneute Kündigung am 04.01.10 zugesendet aber die haben nicht reagiert sondern mir diese Auftragsbestätigung zugeschickt, was kann ich denn da machen?? Das ist in meinen Augen Betrug

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#3
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3449x hilfreich)

Jetzt ist fast alles zu spät ...
Nach der getürkten Auftragsbestätigung hättest du spätestens widersprechen müssen. Oder du tust so als ob die Auftragsbestätigung nie angekommen ist und beziehst dich auf die Absprache vom 3.7.09 und forderst die Einhaltung der Absprache ... andernfalls Kündigung zum 3.7.2010, denn um die 12 Monate Verlängerung kommst du kaum herum. So entsteht Druck, insbesondere wenn du Einzugsermächtigung zum Ende Juni 2010 entziehst. Das kann selbst Tcom nicht ignorieren. Und jetzt per Einschreiben den finalen Akt einleiten.
Vielleicht meldet sich auch mal einer der Tcom-Insider hier.

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

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#4
 Von 
Seiko2012
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Nachdem ich die Auftragsbestätigung erhalten habe habe ich widerspruch eingelegt und gekündigt, per Einschreiben, das ist denen irgendwie egal, die tun so als ob nix wäre... soll ich nochmals eine Kündigung an die Telekom senden??

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#5
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3449x hilfreich)

Nochmals Bestätigung verlangen und ggf. sofort Einzugsermächtigung zurückziehen. Bei manchen Firmen muss man zeigen, das man es ernst meint.

Man könnte sich auch an den Vorstand wenden und in schwülstigen Tönen den miesen Kundensupport anprangern und die Ignoranz. Erfahrungen damit habe ich aber nicht bei den Bonnern.

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