Neue Widerrufsinformation nach Autofinanzierung

20. Juli 2021 Thema abonnieren
 Von 
Ultraschall4d
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Neue Widerrufsinformation nach Autofinanzierung

Hallo, Ich habe am 30.06.21 ein Autokauf bei einem Händler über eine Finanzierung bei der VW Bank getätigt. Der Vertrag beinhaltet eine Widerrufsinformation. Heute hat mich der Händler angerufen, dass die wiederum schon Formation in dem Vertrag geändert wäre und er ein Merkblatt vergessen hat, was ich ihm bitte unterschreiben soll. Andernfalls könne er das Auto mit der Bank nicht abrechnen und ich werde Probleme mit der Finanzierung bekommen. Das Auto habe ich in der letzten Woche am 15.07. abgeholt.

Einleitung des Schreibens:

Gesetzgeber hat die gesetzliche Widerrufsinformation angepasst. Ihr Darlehensvertrag enthält noch das alte gesetzliche Muster, da das Antragsformular aus technischen Gründen noch nicht angepasst werden konnte. Maßgeblich ist aber die gesetzliche Widerrufsinformation, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses Anwendung findet. Daher erstellen wir Ihnen nachstehend eine Widerrufsinformation, die in Ihrem Ihrem Antrag enthalten ist.... Das Merkblatt ist von 06/21.


Der Händler gibt mir das Gefühl, er hätte dieses Merkblatt vergessen und er bekommt große Probleme, wenn ich das nicht noch unterzeichne. Ich frage mich, ob ich nicht einen gültigen Vertrag besitze und das unterzeichnen muss, um keine Probleme zu bekommen. Ich neige dazu das zu tun, oder wäre das ein Fehler? Wie könnte ich vorgehen?

Jemand eine grobe Meinung dazu?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121937 Beiträge, 40081x hilfreich)

Zitat (von Ultraschall4d):
Ihr Darlehensvertrag enthält noch das alte gesetzliche Muster, da das Antragsformular aus technischen Gründen noch nicht angepasst werden konnte.

Das ist alleine das Problem des Händlers.



Zitat (von Ultraschall4d):
Maßgeblich ist aber die gesetzliche Widerrufsinformation, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses Anwendung findet.

Das ist schlicht falsch.

Man hat eine fehlerhafte Widerrufsinformation erhalten, mir der Folge, das man ein ein erweitertes Widerrufsrecht hat.



Zitat (von Ultraschall4d):
Der Händler gibt mir das Gefühl, er hätte dieses Merkblatt vergessen

Wie denn das? Wo er doch ausdrücklich gegenteiliges schriebt.



Zitat (von Ultraschall4d):
Andernfalls könne er das Auto mit der Bank nicht abrechnen und ich werde Probleme mit der Finanzierung bekommen.

Das halte ich für eine Finte.
Warum sollte ihn das an der Abrechnung hindern?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Ultraschall4d
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für das Feedback. Also wäre es durchaus sinnvoll, die Änderung nicht zu unterschreiben und abzuwarten was passiert?

Der (übrigens in einem VW Autohaus nur angestellte Autoverkäufer) teile mir mit, dass er die Unterlagen bei der VW Bank als Vermittler so nicht einreichen könne bzw. so nicht mit der VW Bank abrechnen könne und und ich und er dadurch Probleme bekomme. Meine Idee wäre, mal bei der VW Bank anzurufen, ob dieser Vertrag bei Ihnen schon läuft. Falls ja, würde ich diesen Widerrufsjoker behalten, falls nein würde ich ihn nicht hängen lassen. Hätten wir nicht den Dieselskandal (mein Neufahrzeug ist auch ein Diesel), würde ich mir darüber wahrscheinlich gar keine Gedanken machen. So habe ich das Gefühl ein Widerrufsjoker zu haben, sollte es perspektivisch Probleme mit der Einschätzung der Motorisierung geben.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
vundaal76
Status:
Junior-Partner
(5065 Beiträge, 1964x hilfreich)

Zitat:
und ich werde Probleme mit der Finanzierung bekommen.


Gibt es denn bereits eine Finanzierungszusage (bzw. bestätigter Vertrag) von der VW Bank gegenüber dem Käufer?
Falls ja -> dem Verkäufer braucht das Innenverhältnis VW Bank und Händler nicht zu interessieren.

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