Privater Autokauf.Zwei unterschiedliche verkaufs Preise im Kaufvertrag

21. Juli 2022 Thema abonnieren
 Von 
Kero123123
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Privater Autokauf.Zwei unterschiedliche verkaufs Preise im Kaufvertrag

Habe ein Auto privat gekauft,
Der Verkäufer hat im Kaufvertrag einen niedrigen Preis angegeben als wie gekauft..
Habe 30.000 bezahlt ,
aber er hat 26000 angegeben.
Bei im steht im Kaufvertrag 26000,
Bei meinem 30.000
Das Habe ich leider später bemerkt..
Was kann das für Folgen haben ?
Welcher vertag zählt gesetzlich
weicher wird annerkannt und kommt glaubwürdig ? Vom Verkäufer oder von mir?

Fragen zu einem Vertrag oder Klauseln?

Fragen zu einem Vertrag oder Klauseln?

Ein erfahrener Anwalt im Vertragsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Vertragsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



16 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118774 Beiträge, 39628x hilfreich)

Zitat (von Kero123123):
Was kann das für Folgen haben ?
Welcher vertag zählt gesetzlich weicher wird annerkannt und kommt glaubwürdig ?

Prima Fragen für ein Helleseherforum

Allgemein lässt sich sagen, das in der Regel der gewinnt, dessen Argumente von seinen Anwälten entsprechend zur Überzeugung des Gerichtes vorgetragen werden.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2247 Beiträge, 350x hilfreich)

Ich würde mal sagen, das Papier stellt keinen Kaufvertrag, da nachweisbar die Willenserklärungen nicht übereinstimmen.

Somit müsste (nach dem Papier) Auto zurück und Geld zurück.

Jetzt könnte man aber (abseits vom Papier) von einem konkludent geschlossenen Kaufvertrag über das Auto in Höhe von 30000 EUR ausgehen.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13654 Beiträge, 4348x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Was kann das für Folgen haben ?
Meine erste Idee wäre, dass der Verkäufer 4.000 Euro versteckt einstreicht, etwa um den aus irgendeinem Grund zu teilenden Erlös zu reduzieren.
Im Extremfall wäre das Beihilfe durch dich (aber Betonung auf Extrem).

Zitat:
Welcher vertag zählt gesetzlich weicher wird annerkannt und kommt glaubwürdig ?
Was interessiert das denn?
Willst du 4.000 Euro zurückfordern? (das wird nicht funktionieren, gleich aus mehreren Gründen)

Zitat:
Ich würde mal sagen, das Papier stellt keinen Kaufvertrag, da nachweisbar die Willenserklärungen nicht übereinstimmen.
Sowohl Geld als auch Fahrzeug sind übergeben worden, das allein ist schon ein Vertrag.

Stefan

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12325.11.2022 10:42:04
Status:
Praktikant
(696 Beiträge, 109x hilfreich)

Es wurde wahrscheinlich bar bezahlt oder?

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Kero123123
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja wurde bar bezahlt

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13654 Beiträge, 4348x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Ja wurde bar bezahlt
Aber doch sicher mit Quittung, oder?

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Kero123123
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Nur Mit Kaufvertrag halt.
Wurde unterschrieben

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13654 Beiträge, 4348x hilfreich)

Hallo,

ja und, ist darin eine Quittung enthalten oder nicht?

Beispiel aus einem mobile.de-Vertrag: "Der Verkäufer hat vom Käufer den Kaufpreis in Höhe von XXX erhalten.", mit Unterschrift.
Wenn du das hast bist du relativ sicher, etwa wenn es zu einer Rückabwicklung kommt, der Vertrag nichtig ist, oder was weiß ich.

Risiken gibt es natürlich immer, zuhauf, aber mit dem unterschiedlichen Betrag hat das eigentlich nichts zu tun.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Kero123123
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Ganz normaler Kaufvertrag von mobile.
Die Frage ist die wen würde man glauben
der Preis vom Verkäufer oder von mir ?
Falls es mal zur Kontrolle kommen würde vom Finanzamt, es sei den der Verkäufer bekommt keine Mitteilung davon , vielleicht wollen die nur mein Kaufvertrag sehen und nicht vom Verkäufer.
Mehr will ich nicht wissen

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Kero123123
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Ganz normaler Kaufvertrag von mobile.
Die Frage ist die wen würde man glauben
der Preis vom Verkäufer oder von mir ?
Falls es mal zur Kontrolle kommen würde vom Finanzamt, es sei den der Verkäufer bekommt keine Mitteilung davon , vielleicht wollen die nur mein Kaufvertrag sehen und nicht vom Verkäufer.
Mehr will ich nicht wissen

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5865x hilfreich)

Zitat (von Kalanndok):
Ich würde mal sagen, das Papier stellt keinen Kaufvertrag, da nachweisbar die Willenserklärungen nicht übereinstimmen.

Jeder dieser Ausfertigungen stellt einen Kaufvertrag dar. Da die Willenserklärungen übereinstimmen ist der Vertrag auch gültig. Es bedarf überhaupt nicht 2er Exemplare. Es gibt lediglich einen Fehler in einem der Ausfertigungen.
Es wird wohl demjenigen geglaubt werden, der seine Version am schlüssigsten Darlegen kann (Annonce, Quittung.....)

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13654 Beiträge, 4348x hilfreich)

Hallo,

was soll denn das Finanzamt damit zu tun haben? Ich dachte du hättest privat gekauft.
Oder bist du Gewerbetreibender, und das Fahrzeug wird abgeschrieben?

Zitat:
Die Frage ist die wen würde man glauben
der Preis vom Verkäufer oder von mir ?
Das kann man nicht sicher vorhersagen.
Indizien könnten sein:
- wirkliche Zahlung, durch Kontoauszüge belegt
- realer Wert (Listenpreis) des Fahrzeuges
- angebotener Preis minus üblicher VB-Rabatt (30.000 sind natürlich nicht besonders glaubwürdig, wenn schon in der Anzeige nur 28.000 verlangt wurden z.B.)

Auch kommt es darauf an, welcher Seite geglaubt werden soll, und warum, und gegenüber wem.
Es gibt sowohl Gründe einen Preis nach oben zu manipulieren als auch nach unten.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5865x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
was soll denn das Finanzamt damit zu tun haben? Ich dachte du hättest privat gekauft.
Das sagt aber nichts über den Verkäuferstatus aus. :wink:

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5398 Beiträge, 1813x hilfreich)

Zitat (von Kero123123):
Die Frage ist die wen würde man glauben
der Preis vom Verkäufer oder von mir ?


Was könnte der VK denn unter Berufung auf was wollen, wenn seine Ausfertigung des Vertrages gleichzeitig eine Quittung über den Erhalt von 30.000 EUR ist? Am ehesten würde ein Richter noch annehmen, ihr hättet noch nachverhandelt und den Preis einvernehmlich auf 26.000 gesenkt und nur den ersten Vertrag nicht vernichtet.

Auseinanderfallende Willenserklärungen sehe ich hier nicht, lediglich eine - wie auch immer zustande gekommene - Inkonsistenz der schriftlichen Verkörperung übereinstimmender Willenserklärungen.

Also kein Grund, sich wegen irgendwas nen Kopf zu machen.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13654 Beiträge, 4348x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Das sagt aber nichts über den Verkäuferstatus aus.
Ja. Aber das hat den Käufer nicht zu kümmern, er ist in der Regel nicht dafürverantwortlich das der Verkäufer richtig bucht, seine Steuern zahlt u.s.w.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118774 Beiträge, 39628x hilfreich)

Zitat (von Kero123123):
Die Frage ist die wen würde man glauben
der Preis vom Verkäufer oder von mir ?

Es gilt nach wie vor das in #1 genannte.



Zitat (von reckoner):
Aber das hat den Käufer nicht zu kümmern, er ist in der Regel nicht dafürverantwortlich das der Verkäufer richtig bucht, seine Steuern zahlt u.s.w.

Nun, da könnte man dann doch schon mal Urkundenfälschung, Beilhilfe / Mittäterschaft zur Steuerhinterziehung / Verschaffung von Schwarzgeld / Geldwäsche unterstellt bekommen - solche Verfahren und deren Nebenwirkungen sind nicht angenehm ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 265.322 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.350 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.