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Probleme mit Vodafone D2

13. Juli 2010 Thema abonnieren
 Von 
dragon001
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Probleme mit Vodafone D2

Hallo,
hab ein kleines Problem mit Vodafone.
Sie stellen mir Rechnungen.
Die Rechnung erhalte ich nach 10 - 14 Tagen.
Dann hab ich meist 4 - weniger Tage zeit diese zu Zahlen.
Letztens wars so, das die Rechnung mit der ersten Mahnung im Briefkasten lag.
Nun erfahr ich seitens eines Mitarbeiters, das die ausgehen, das der Kunde die Rechnung innerhalb von 10 Tagen erhält.
4 Tage reichen da schon.
In den AGB steht allerdings:
Die Rechnungsbeträge sind spätestens zehn Tage nach Zugang auf das angegebene Konto zu zahlen.

Ich durfte mir an der Hotline auch schon anhören, das wenn jemand säumig ist, halt mahngebühren zahlen muss, wass solls.

Was meint ihr, lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten?
Und wie kann man vorgehen?

MFG
Chris Westerfield

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3436x hilfreich)

quote:
lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten?


wohl kaum - wozu?
Ein Zahlungsverzug tritt übrigens dann nicht ein, wenn man die zu erwartenden Grund-Gebühren per DA überweist. Wenn man dann noch separat Daten-Tarif, SMS und Telefonbeträge separat überweist, dann wird auch VF merken was die auslösen :grins:

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
dragon001
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja,
das Problem ist halt, das die bewust zugeben, das die Rechnung mehr als 10 Tage dauern kann, bis Sie beim Kunden ist.
Sie geben aber ab Rechnungsdatum nur 14 Tage zeit zum Zahlen, heißt Sie setzen mir ein Zahlungsziel.
Hält man dies nicht ein, wird man einfach abgemahnt.
Ich hab ihnen unter Nennung von Zeugen belegt, das die Rechnung erst verspätet eingetroffen ist.
Deswegen hab ich dann eine Mahnung erhalten.
Oberhammer ist ja vor allem die Letzte Rechnung.
Dort war Rechnung + Mahnung gleichzeitig im Briefkasten.
Ich zahle 1 Euro Aufpreis für die Zahlung auf Rechnung.
Die Mahnung hatte übrigens Zahlungszieldatum der Rechnung.
Außerdem was mich auf die Palme bringt ist der Passus in der AGB.
Dort steht das man 10 Tage nach erhalt der Rechnung zahlen muß.
In meinen Augen ist das irgendwo Vertragsbruch.
Vertragsgrundlage ist ja schließlich und Endlich die AGB.
14 Tage sind ja realistisch, aber Sie geben es ab Rechnungsstellungs Datum.

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0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3436x hilfreich)

Solche Manieren muss man mit gleichen Waffen schlagen :grins:
Außerdem hast du ein Problem - Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen sind auch ohne Rechnung/Mahnung fällig. In solchen Fällen würde ich den Vertragspartner mit Überweisungen vollspamen
:smoke:

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
dragon001
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Neues Update,
eine bekannte hat mir empfohlen, eine Kündigung zu schicken mit dem Hinweis wegen Vertragsbruch.
Ich bin gespannt was die Firma nun sagt.
Ist ja auch genau genommen gegen den Vertrag was ich unterschrieben habe.

Mit freundlichen Grüßen

Chris

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0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3436x hilfreich)

Und was soll der Vertragsbruch sein?
Wie erwähnt - es besteht auch pünktliche Zahlungspflicht OHNE das eine Rechnung vorliegt. Die Verzögerung ist nur CArcor-Chaos. Vermutlich drucken die in Afrika, senden die Ausdrucke per Schiff nach Europa und dann darf man sich nicht wundern.

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
dragon001
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

gedruckt wird hier in Deutschland.
allerdings liegen die Rechnungen erstmal ne woche rum, bevor Sie versendet werden.
Vertragsbruch:
Laut Rechnung: Zahlbar 14 Tage ab Rechnungsdatum
Laut AGB: Zahlbar innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungszugang.

Ich mag mich zwar irren, aber in meinen Augen zählt da die AGB mehr oder?
Die können doch nicht einfach ihre AGB's übergehen oder?

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0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8430 Beiträge, 3436x hilfreich)

Und du mußt an das BGB denken :pc:
Einen Vertragsmangel rügt man am besten fomal bei der Geschäftsleitung. Erst bei einer nachgewiesenen In-Verzug-Setzung und Wiederholungsfällen kann man ggf. ao kündigen.
Geht auch per formaler Reklamation wegen Mahngebühren.

Wenn man gerichstfest aus einem Vertrag aussteigen will, sollte man sich schon an gewisse rechtlichen Gepflogenheiten halten ;)

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

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