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Rücktritt vom Vertrag - Sollte ich den Brief gleich von Ihm als empfangen unterschreiben lassen?

 Von 
Sebastian01
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Rücktritt vom Vertrag - Sollte ich den Brief gleich von Ihm als empfangen unterschreiben lassen?

Hallo!

Ich habe am 17.8.09 einen Vertrag für die Ausführungsplanung beim Architekten unterschrieben. Unzufrieden bin ich schon seit der Leistungsphase 1 aber jetzt bin ich der Meinung das wir das Verhältnis beenden sollten. Nun habe ich vor Ihm morgen eine Vertragskündigung persönlich zu geben.

Kann ich noch Kündigen oder ist es bereits zu spät?
An was muss ich denken wenn ich Ihm morgen den Brief geben?
Sollte ich den Brief gleich von Ihm als empfangen unterschreiben lassen?


Vielen Dank im Voraus


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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Kündigung kündigen Woche


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(40745 Beiträge, 14621x hilfreich)

Was ist denn in den letzten 9 Tagen seit dem 17.08.09 passiert, dass Du es Dir auf einmal anders überlegt hast?

Ohne triftigen Grund dürfte eine Kündigung jedoch zu einem Schadenersatzanspruch des Architekten führen, so dass eine Kündigung Dir teuer zu stehen kommen würde.

Von den vereinbarten Zahlungen werden für die Ermittlung des Schadenersatzanspruchs wahrscheinlich nur die ersparten Aufwendungen des Architekten abgezogen.

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#2
 Von 
Sebastian01
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Anfangs war er sehr sympathisch und verfolgte mit Interesse meine Ansprüche an das zu entwerfende Haus. Doch schon beim dritten Termin (1 Mal pro Woche) hatte er die zuvor abgesprochenen Dinge nicht ausgearbeitet. Von da an ging es steil Berg ab. Jeder zweite Termin wurde kurzfristig von der Sekretärin abgesagt, was für uns immer ein großer Aufwand war. Meine Frau arbeitet Schicht und wir haben ein kleines Kind. Wenn es dann zu einem Termin kam wurde naher zu das selbe wie beim Termin zuvor besprochen. Er hat sich nicht vorbereitet und weiter Ausarbeitungen getätigt. Ich musste selber Anträge an Ämter schreiben weil er es nicht geschafft hat. Er hat zwar immer gesagt er macht es aber getan hat er es nicht. so ging Woche für Woche ins Land. Für die Zusammenstellung des Bauantrages wurde 4 Monate gebraucht. Kurz vor Abgabe des Bauantrages sagte er zu mir:" Hoffentlich kann das Haus auch an der Stelle stehen wo sie es haben wollen". Dies war eine Grundlegende Sache die er gleich zu Beginn abklären sollte". Mit einer Bauanfrage wäre das bestimmt kein Problem gewesen.Wir hatten Glück und das Haus kann dort stehen wo wir es haben wollen. Hätte aber auch schief gehen können und wir hätte jeden Nachmittag im Schatten gesessen. Mit Einreichung des Bauantrages sollte er sich um die Ausführungsplanung kümmern. Sodas ich in der Zeit in der der Bauantrag bearbeitet wird mir Angebote einholen kann. Nun sind 8 Wochen um und ich habe noch nicht einen Zettel in der Hand. Der Bauantrag ist auch noch nicht zurück. Der ausschlaggebende Punkt ist aber der:

Von Anfang an hab ich gesagt das ich viel alleine machen möchte. Er sagte kein Problem. Dementsprechend habe ich auch meine Darlehenshöhe bestimmt. Gestern sagte er zu mir das ich die Bodenplatte nicht selber machen kann. Dies muss eine Fachfirma Ausführen und schriftlich bestätigen das sie es gemacht haben. Diese Bestätigung soll dann an die Bauaufsicht des zuständigen Amtes geschickt werde. Ohne dieses Schriftstück wird laut Aussage des Architekten das Haus nicht zugelassen.

Nun habe ich mich beim Prüfstatiker erkundigt und er meint das es so etwas nicht gibt. Er kommt ja schließlich die Bewehrung abnehmen. Das reicht voll und ganz.

Seine Vermutung ist das sich der Architekt aus jeglichen Ansprüchen meinerseits entziehen will. Denn wenn ich etwas selbner mach muss er es überwachen.


Was meint ihr, reicht das für den Wechsel?

Ich kann mich doch nicht von vorn bis hinten belügen lassen.


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