Rücktritt von Maklercourtage

8. Dezember 2014 Thema abonnieren
 Von 
Riccson555
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Rücktritt von Maklercourtage


Mieter A nimmt Kontakt zu Makler K auf bzgl. einer Wohnungsexpose welches in einem Onlineportal angeboten wird. Der Mietvertrag wird abgeschlossen. Unter welchen Umständen kann Mieter A von dem Courtage Vertrag mit dem Makler zurück treten bzw. wann ist er kündbar.

Ich weiß das es definitv die Möglichkeit gibt diesen Vetrag zu kündigen allerdings nicht ob es ohne Angabe von Gründen bzw. mit Gründen sein muss. Oder in welcher Frist und sonstiges.

Bin dankbar für jede Hilfe

Vielen Dank im Vorraus


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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12324.07.2020 10:55:57
Status:
Schüler
(239 Beiträge, 186x hilfreich)

Inwiefern kündigen?
Die Maklercourtage ist nach den dürftigen Angaben hier, soweit ich das beurteilen kann, in jedem Fall zu zahlen, falls sie darauf hinaus wollen. Pacta sunt servanda.

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#2
 Von 
NinaONina
Status:
Lehrling
(1504 Beiträge, 1226x hilfreich)

Es könnte ein Widerrufsrecht bestehen (wenn der Vertrag mit M online geschlossen wurde), dazu müßte man prüfen, ob der M den K ggfs. darüber belehrt hat, daß mit Ausführung der Dienstleistung das Widerrufsrecht erlischt. Und ob die Widerrufsfrist nicht sowieso schon abgelaufen ist.

Ansonsten gilt das oben gesagte.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122745 Beiträge, 40173x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Ich weiß das es definitv die Möglichkeit gibt diesen Vetrag zu kündigen allerdings nicht ob es ohne Angabe von Gründen bzw. mit Gründen sein muss. <hr size=1 noshade>

Man kann jeden Vertrag kündigen bzw. die Erfüllung verweigern, egal ob mit oder ohne Grund.

Problematisch wird es erst, wenn der Gegenpart auf Erfüllung bzw. Schadenersatz besteht und diesen versucht gerichtlich durchzusetzen.

Dann sollte man einen guten Grund vorweisen können.



Also, welche Gründe genau würden bei Dir gegen eine Erfüllung des Vertrages sprechen?





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

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#4
 Von 
NinaONina
Status:
Lehrling
(1504 Beiträge, 1226x hilfreich)

quote:
Man kann jeden Vertrag kündigen


Wenn du damit "eine Kündigung aussprechen" meinst, stimmt das. Allerdings versteht der Laie unter "kündigen" immer "erfolgreich/wirksam kündigen". Das sollte man in einem Laienforum nicht zu Rabulistik nutzen, das verwirrt nur.

(Ich habe auch aufgegeben, auf "darf X von mir fordern..." mit "dürfen schon, die Frage ist, ob berechtigt" zu beantworten, weil es letztlich niemandem hilft. Wenn überhaupt, schreibe ich das noch, damit den Leuten klar ist, daß man es schon "darf" im Sinne, daß es nicht verboten ist.)

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#5
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6547 Beiträge, 2328x hilfreich)

Ich denke hier wird kündigen und widerrufen verwechselt.

Ein gekündigter Vertrag ist/war ja nun zunächst mal in Kraft. Wenn daraus Leistungen entstanden sind, sind die auch zu erfüllen.

Und einen Vertrag widerrufen, nachdem ich daraus Leistungen in Anspruch genommen habe, geht auch nicht.

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"Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen."

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122745 Beiträge, 40173x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Und einen Vertrag widerrufen, nachdem ich daraus Leistungen in Anspruch genommen habe, geht auch nicht. <hr size=1 noshade>

Doch das geht, sogar mit unterstützung des Gesetzgebers.
Nennt sich "Widerrufsrecht"
:grins:





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

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