Stromanbieter verlangt nach Kündigung für 2 Jahre Grundgebühr

11. Februar 2020 Thema abonnieren
 Von 
Karin.B.
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Stromanbieter verlangt nach Kündigung für 2 Jahre Grundgebühr

Hallo, ich habe Ärger mit meinem Stromanbieter Primastrom. Aufgrund Umzug am 15.11.2019 habe ich am 23.09.2019 vom Sonderkündigungsrecht zum 31.12.2019 per Einschreiben Gebrauch gemacht, da ich zu meinem Lebensgefährten gezogen bin und somit meinen Stromanbieter nicht mitnehmen kann. Keine Antwort von Primastrom, deshalb Anruf am 23.10.2019. Mir wurde vermittelt, welche Unterlagen zu welchem Zeitpunkt verlangt werden. Da meine Wohnung erst am 6.1. 2020 übergeben werden konnte und ich somit die erforderlichen Unterlagen auch erst an diesem Tag zur Weiterleitung erhalten habe, habe ich diese, wiederum per Einschreiben, zum Stromversorger geschickt. Keine Antwort aber eine Abbuchung des Abschlages Januar 2020. Nach erneuten Anruf erklärte mir der Kollege, dass meine Kündigung eingegangen ist und der Abschlag mit der Endabrechnung verrechnet wird. Super...
Am 23.01.2020 wiederum eine Abbuchung (obwohl ich meine Einzugsermächtigung zurückgezogen habe) in Höhe von 75 Euro. Wieder Telefonat und diesmal wurde mir erklärt, dass keine Kündigung von mir vorliegt und ich doch bitte die Unterlagen nochmals zuschicken solle. Wieder Kosten für Einschreiben mit Rückschein ausgegeben und einen bösen verärgerten Brief dazu zugesteckt. Heute, nach einer Wochen, habe ich eine Email bekommen in der mir erklärt wird, dass "die Lieferstelle zum 4.1.2020 abgemeldet wurde" und ich die Grundgebühr bis zum regulären Vertragsende 03.01.2022!!!! zu zahlen habe. Ich habe wieder telefoniert und mir wurde diesmal erklärt, dass ich 2018 am Telefon einer Vertragsverlängerung bis 2022 zugestimmt haben soll. Eine Bandaufnahme läge wohl vor. .....Ich bin ratlos und verzweifelt, wie ich mich jetzt weiter verhalten soll....Wer kann mir helfen und hat einen guten Rat parat......
LG Karin

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107496 Beiträge, 38031x hilfreich)

Zitat (von Karin.B.):
wie ich mich jetzt weiter verhalten soll...

Na, logischerweise mal den Nachweis des behaupteten Vertrages anfordern. Einschreiben-Einwurf langt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9330 Beiträge, 2983x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Na, logischerweise mal den Nachweis des behaupteten Vertrages anfordern. Einschreiben-Einwurf langt.


und zusätzlich prüfen, ob die Voraussetzungen für ein Sonderkündigungsrecht zu dem Termin vorliegen.

Berry

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9772 Beiträge, 4007x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12330.04.2020 12:15:00
Status:
Student
(2415 Beiträge, 568x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
stillschweigende Vertragsverlängerung: max. 1 Jahr
Stillschweigend war die Verlängerung aber nicht. Die TE hat der Verlängerung anscheinend am Teelefon zugestimmt.

@Karin: Bitte Vertragsunterlagen und alle erhaltenen Schreiben genau durchlesen.

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#5
 Von 
vundaal76
Status:
Master
(4945 Beiträge, 1919x hilfreich)

Zitat:
Wer kann mir helfen und hat einen guten Rat parat......


Einfach die Abbuchungen ab jetzt zurückbuchen!

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12330.04.2020 12:15:00
Status:
Student
(2415 Beiträge, 568x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Einfach die Abbuchungen ab jetzt zurückbuchen!
Auf welcher Grundlage?

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