Telekom hält versprechen nicht ein. Kündigung?

21. Januar 2015 Thema abonnieren
 Von 
Aria23
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 3x hilfreich)
Telekom hält versprechen nicht ein. Kündigung?

Hallo zusammen,

bin Umgezogen und hatte dann einen Vertrag mit der Telekom (Vertrag unterschrieben am 29.12.2014) vereinbart, Telefonanschluss und WLAN zu einem super Preis. Mir war es ganz wichtig den Anschluss so früh wie nur Möglich zu bekommen, da ich Beruflich auf das Internet angewiesen bin. Erster Anschlusstermin war der 19.01.2015, zur Überbrückung bat der Telekom-Mitarbeiter mir einen Internet Stick an, den ich dann auch für ca. 30 Euro kaufte (mit mehrmaliger Absprache, da ich in meinem Dorf kaum Empfang habe, ob der auch funktionieren würde) zuhause dann die riesen Enttäuschung - er funktionierte nicht bzw. gab zu schlechtes Signal ab. Nach den Feiertagen (natürlich erst nach 14 Tagen nach Abschluss des Vertrags) bekam ich dann mein erstes schreiben dass besagte, mein Anschluss würde doch erst ab 4.2.2015 zur Verfügung stehen. Riesen Theater gemacht, und als Antwort bekommen "Technische Probleme, da können wir jetzt auch nichts tun". Nun bekam ich vor 3 Tagen ein neues Schreiben - wieder handelt es sich um Technische Probleme und mein Anschluss würde jetzt am 05.03.2015 freigeschalten werden. Dass kann doch nicht sein oder?! Fast 3 Monate auf einen Anschluss zu warten, Termin wird immer verlegt, und ich bin - vor allem im Februar - sehr auf mein Internet zuhause (wegen Prüfungen) angewiesen! Hatte jemand schon ein ähnliches Problem? Kann ich meinen Vertrag irgendwie noch kündigen? Bin einfach so sauer :( Habe keine Lust jetzt noch über einen Monat darauf zu warten. Immer bekomme ich nur zu hören "Verstehe ich aber ist nun mal so"...

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16177x hilfreich)

Wenn dir ein Termin "4.2.2015" versprochen wurde und dieser nicht eingehalten wird, solltest du problemlos vom Vertrag zurücktreten können, ohne etwas zahlen zu müssen. Die Frage ist aber, ob ein anderer Anbieter nicht genauso Probleme hat. Die wenigstens Anbieter haben wirklich komplett eigene Leitungen bis zum Kunden hin.

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122604 Beiträge, 40154x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Kann ich meinen Vertrag irgendwie noch kündigen? <hr size=1 noshade>

Das würde Dir jetzt was genau nützen?



Wenn keine Leistung erbracht wird, muss man keine Vergütung bezahlen, bei Schlechtleistung kann man entsprechend reduzieren.

Entstehen nachweisbare Schäden, kann man Schadenersatz fordern.

Kündigen kann man wenn ein zugesagter fixer Termin nicht eingehalten wurde. Wobei die Telekomunternehmen fixe Termine scheuen wie der Teufel das Weihwasser, also dürften Deine Termine auch eine Formulierung enthalten, welche eine Unverbindlichkeit enthalten.





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

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#3
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3449x hilfreich)

quote:
bin Umgezogen und hatte dann einen Vertrag mit der Telekom (Vertrag unterschrieben am 29.12.2014) vereinbart
Demnach ist der Vertrag noch nicht in irgendeiner Form erfüllt? Da könnte das Widerrufsrecht evtl. greifen. Wurde Hardwarelieferung vereinbart? Stick genutzt?
Das solltest du rauskommen. Aber wie bekommst Du Internet, wenn selbst die TK nicht schalten kann?

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122604 Beiträge, 40154x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Aber wie bekommst Du Internet, wenn selbst die TK nicht schalten kann? <hr size=1 noshade>

Mit 94,68% Wahrscheinlichkeit gar nicht ...





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest-12328.02.2015 16:51:04
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 14x hilfreich)

Die 94,68% halte ich für deutlich übertrieben. ;-)

Es hört sich - wegen der benannten Prüfungen - eher so an, dass eine Mietwohnung bezogen wurde, die in den meisten Fällen Kabelanschluss haben. Und dies wäre dann tatsächlich eine praktikable Lösung.

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-- Editiert Snoopynator am 24.01.2015 10:47

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8525 Beiträge, 4064x hilfreich)

Hallo,

es wurd hier etwas gesagt vonwegen Widerrufsrecht, dazu sollteman eines nicht ausser Acht lassen:

quote:
da ich Beruflich auf das Internet angewiesen bin
Somit könnte der TE erst gar kein Widerrufsrecht an sich haben ;)

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1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16177x hilfreich)

Sofern er den Anschluss als Gewerbekunde abgeschlossen hat, ist das fragwürdig. Dann hat die Telekom sich aber ggf. hinsichtlich Regressforderungen in die Nesseln gesetzt. Ob ein Verbraucher, dem beruflich Schaden entsteht, diesen bei einem Privatanschluss geltend machen kann, könnte man hingegen bezweifeln :-)

So in etwa lesen-denken-handeln? :-)

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1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122604 Beiträge, 40154x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Die 94,68% halte ich für deutlich übertrieben. ;-) <hr size=1 noshade>

Stimmt, Tippfehler. 64,68% sollten es sein.

Es hört sich - wegen der benannten Prüfungen - eher so an, dass eine Mietwohnung bezogen wurde, die in den meisten Fällen Kabelanschluss haben.
In einem Dorf?
Selbst in größeren Städten haben die "meisten" Mietwohnungen keinen Kabelanschluss, das gilt eher für Ballungsgebiete.

Aber wenn er da ist, wäre es eine Alsternative





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1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3449x hilfreich)

Inzwischen ist auch SAT-Internet bezahlbar. Manchmal kommt dann auch noch Funk-Internet in Frage. Die vielen günstigen DSL-Alternativen hat man aber nur, wenn die Telekom die letzte Meile bereitstellt und ohne die sieht es schlecht aus. Da bleibt oft nur durchhalten.

Sehr viele Angestellte sind heute auf Internet angewiesen. Dabei ist das dann aber gerade keine gewerbliche Nutzung(Widerrufsproblematik) und ein Arbeitsplatz steht meist auch zur Verfügung.

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"Vernunft ist wichtiger als Paragraphen"

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