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UMTS Vertrag Vodafone Kündigung

29. März 2006 Thema abonnieren
 Von 
Shogun
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
UMTS Vertrag Vodafone Kündigung

Hallo Zusammen. Ich habe mich vor einiger Zeit im Vodafone Shop beraten lassen, um mit meinem Laptop jederzeit ins Internet gehen zu können. Mir wurde eine UMTS-Karte empfohlen. Ich war sehr skeptisch, hatte Zweifel an der versprochenen Verbindungsgeschwindigkeit und den anderen Aussagen des Verkäufers. Die Frage ob ich das Produkt testen könne oder bei Nichtgefallen zurück geben könne wurde mir jeweils verneint. Sollte WIRKLICH was nicht in Ordnung sein, würden wir schon eine Lösung finden und testen könne ich ja auch im Shop selbst an dem vorhandenen PC.Schließlich unterschrieb ich einen Vertrag mit 2 Jahren Laufzeit. Nach einigen Testtagen (ca.10 Tage, je 1-2 Stunden) stellte ich fest, dass zwar die Geschwindigkeit der Karte ok war, aber der Datentarif niemals ausreichen würde. Mir wurde im Shop gesagt, wenn ich keine Musik oder Filme lade,könne ich mit diesem Tarif praktisch rund um die Uhr bei Ebay shoppen, Mails lesen usw...Die Wirklichkeit sah so aus, dass ich in wenigen Stunden mein Limit erreicht hatte. Also bin ich wieder zum Shop und habe gefragt, was die Verkäufer da für einen Mist erzählen und wollte den Vertrag innerhalb meiner gedachten Kündigungsfrist von 14 Tagen kündigen. Das wurde mir verweigert mit dem Hinweis, dass es keine 14 Tagesfrist gebe und ich solle mich doch an Vodafone wenden. Am gleichen Tag habe ich per Fax mit ausführlicher Schilderung der falschen Beratung (Täuschung?) gekündigt. Ich erhielt später ein Schreiben, in dem einerseits die Kündigung abgelehnt wird und auf die Laufzeit des Vertrages bis Anfang 2008 verwiesen wird und andererseits dann die Kündigung zum ....2006 (!) bestätigt wird. Offensichtlich ein Tippfehler der Sachbearbeiterin.

Natürlich buchte Vodafone weiter fleißig die Grundgebühren für den Vertrag ab, trotz entzogener Einzugsermächtigung. Jetzt buche ich die Gebühren jedes Mal zurück.

Nun meine Fragen, da ich Angst habe, dass es eine teure Geschichte wird:

1. Wie seht Ihr grundsätzlich mein Recht einer Kündigung des Vertrages wegen falscher Beratung?

2. Was für Möglichkeiten einer Sonderkündigung eines Handy- oder UMTS - Vertrages gibt es noch? (Umzug nach Vietnam?)

3. Kann ich mich auf die Bestätigung der Kündigung mit dem falschen Datum berufen? Wenn das so sein sollte, wäre ich aus dem Vertrag raus.

Vielen Dank an alle, die meinen Roman lesen und nochmals Danke für alle Antworten.

Fragen zu einem Vertrag oder Klauseln?

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
DerRitter
Status:
Lehrling
(1567 Beiträge, 253x hilfreich)

Hallo Shogun,


so von Schwertkämpfer zu Schwertkämpfer mal ein paar Antwort-Versuche:

Grundsätzlich haben Sie bei Verträgen, die Sie im entsprechenden Laden schließen, keinerlei Rücktrittsrecht. Die 14 Tage gelten nur für Verträge im Rahmen Fernabsatzgesetz und bei Haustürgeschäften.

Und jetzt zu Ihren Fragen:

1. Wenn Sie beweisen können, daß tatsächlich eine vorsätzliche Falschberatung passiert ist, sehe ich eine (wenn auch kleine) Chance einer Kündigung aus Kulanz. Da Sie aber beweisen müssen, daß Vorsatz vorlag, ist diese Chance sehr sehr klein...

2. Für Otto-Normal-Bundesbürger: Keine. Ein freiwilliger Umzug nach Vietnam (oder sonstwohin ins Ausland) ist zumindest kein Sonderkündigungsgrund. Anders sieht es aus, wenn Sie z.B. durch Ihren Arbeitgeber ins Ausland versetzt werden und das im Vorfeld nachweislich nicht wußten, dann gibt es u.U. Möglichkeiten.

3. Nein. Im Zweifel wird sich auf die weiter oben getroffene Aussage des Datums in 2008 berufen und um Entschuldigung für den Tippfehler gebeten werden.

Mein Vorschlag: Wenden Sie sich an die zuständige Kundenbetreuung und bitten Sie um eine entsprechende Tarifberatung. Es kommt mir fast so vor, als hat der Shop Sie einfach in einem sehr niedrigen Tarif aktiviert, der Ihrem Surf-Verhalten nicht gerecht wird.


MfG,

der Ritter

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