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Usenet Kündigung nicht anerkannt

24.6.2020 Thema abonnieren
 Von 
go549967-34
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Usenet Kündigung nicht anerkannt

Schönen guten Abend,

Ich habe mir bei Usenet ein probeabo gemacht um mal zu schauen was es da so gibt.
Am 18.06.2020 habe ich dann zum Ende der Frist kündigen wollen und bin auf die Usenet Seite, habe mich eingeloggt und dort auf den Button
"ABO KÜNDIGEN" geklickt. Von dort aus würde ich 3 oder 4 weitere male gefragt ob ich denn kündigen will... Nachdem. Ich das Verfahren beendet habe erschien eine Seite auf der man mir mitteilte das es schade sei das ich kündigen möchte und das ich doch bitte nochmal Anrufe um das alles ab zu schließen.
Ich sah mich ehrlich gesagt nicht in der Verantwortung noch da an zu rufen. Wozu auch, der Anruf war kostenpflichtig....
Ich habe ein Screenshot von der letzten Seite gemacht auf die man kommt wenn man kündigen will... Da wo auch der Unsinn mit dem Anruf steht.
Jetzt wollen die davon aber nichts wissen.
Es heißt ich hätte nicht zur Frist gekündigt.... Weil ich nicht noch angerufen habe?! Ist das wirklich rechtens?
Das Geld wurde per Paypal bereits abgebucht. Ich möchte es dort aber als Problemfall melden.

Ich fühle mich betrogen und kann einfach nicht glauben das dieses fake Verfahren für die Kündigung rechtens ist.

Ein Anruf kann doch keine Pflicht sein oder?!
Hätte man am Ende der Seite geschrieben das ich noch zusätzlich eine e Mail verfassen muss hätte ich das verstanden. Gäbe es auf der Seite nicht das eigene künsigungaverfahren, hätte ich auf jeden Fall eine schriftliche verfasst.
Der Screenshot war Absicherung.

Ich seh das so, ich habe am 18.06.2020 mit dem Abschluss des Verfahrens, das sich "Abo Kündigen" nennt
Meine einseitige Willenserklärung zur Kündigung des Abos kund getan. Und davon hab ich ein Bild...
Ich versteh nicht wieso das keine Kündigung sein soll.

Ich freue mich über etwas Aufklärung in der Sache.

Lg

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(78406 Beiträge, 33526x hilfreich)

Zitat (von go549967-34):
Ein Anruf kann doch keine Pflicht sein oder?!

Nö.

Den Unfug hat auch ein Provider aus dem Westerwald (Westerwälder Räuberbande) praktiziert und immer wenns vor Gericht ging gekniffen ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
radfahrer999
Status:
Schlichter
(7983 Beiträge, 4571x hilfreich)

Zitat (von go549967-34):
Das Geld wurde per Paypal bereits abgebucht. Ich möchte es dort aber als Problemfall melden.
Kenne mich absolut nicht mit Paypal aus, aber das Geld würde ich mir wieder zurückholen... Und wenn man zur Bank geht und die Abbuchung von Paypal wieder zurückholt...

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#3
 Von 
Garfield73
Status:
Praktikant
(994 Beiträge, 327x hilfreich)

Eine Kündigung muss der Anbieter nicht anerkennen, es reicht, dass sie ihm nachweislich zugeht.

IMO sollte das

Zitat (von go549967-34):
erschien eine Seite auf der man mir mitteilte das es schade sei das ich kündigen möchte und das ich doch bitte nochmal Anrufe um das alles ab zu schließen.

ausreichen.

Der Anbieter bestätigt, dass er die Kündigung erhalten hat, der Bitte muss man IMO nicht nachkommen.

Paypal den Fall schildern, Geld hoffentlich zurück bekommen, dann einem evtl. Mahnbescheid gelassen entgegen sehen...

Signatur:99 % aller Computerfehler sitzen vor dem Bildschirm ...
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