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Meldung Nebenwohnung nachholen

6. August 2022 Thema abonnieren
 Von 
sunnysundaysun
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 56x hilfreich)
Meldung Nebenwohnung nachholen

Ich habe versäumt einen Nebenwohnsitz beim Einwohnermeldeamt anzumelden.
Dies würde ich gerne rückwirkend nachholen (Einzug Oktober 2021).

Muss ich mit einer Strafzahlung wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen, und wenn ja in welcher Höhe und wie gehe ich vor und die möglichst gering zu halten?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(102434 Beiträge, 37375x hilfreich)

Zitat (von sunnysundaysun):
Muss ich mit einer Strafzahlung wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen,

Selbstverständlich muss man damit rechnen das Gesetze angewendet werden ...



Zitat (von sunnysundaysun):
wenn ja in welcher Höhe

Meines Wissens nach bis zu 1000 EUR



Zitat (von sunnysundaysun):
wie gehe ich vor und die möglichst gering zu halten?

Da kommt es auch die Güte der Argumente an, mit der man das Versäumnis begründet.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(30733 Beiträge, 16506x hilfreich)

Ich gehe mal davon aus, dass die 1.000 Euro nicht voll ausgeschöpft werden. Es könnte aber weiterer Ärger drohen, falls an dem Ort eine Zweitwohnsitzsteuer erhoben wird.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(30733 Beiträge, 16506x hilfreich)

Nachtrag: Ich habe in Ihrem Profil gesehen, dass Sie verheiratet sind - in dem Fall fällt keine ZWS-Steuer an, sofern man den ZWS aus beruflichen Gründen hat.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(43101 Beiträge, 15373x hilfreich)

Zitat (von sunnysundaysun):
Muss ich mit einer Strafzahlung wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen,


Es gilt das Opportunitätsprinzip, d.h. das Einwohnermeldeamt kann ein Bußgeld verhängen, muss es aber nicht. Die Handhabung ist sehr unterschiedlich und hängt manchmal auch von der Lust des Mitarbeiters ab, eine OWi-Anzeige zu schreiben.

Wenn ein Bußgeld verhängt wird, dann wären z.B. in Hamburg bei einer Überschreitung der Frist von mehr als 9 Monaten 35-55€ Verwarnungsgeld fällig. Erst bei mehr als 12 Monaten käme man in Hamburg in den Bußgeldbereich, d.h. mehr als 60€.

Die Bußgelder sind nicht einheitlich geregelt und nur in Hamburg gibt es einen veröffentlichten Bußgeldkatalog, jedoch kann man die Bußgelder in Hamburg durchaus als Hinweis auf die ungefähre Höhe nehmen.

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