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Ärger mit Miteigentümerrn (Nachbarn)

25.7.2019 Thema abonnieren
 Von 
JoKi12
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Ärger mit Miteigentümerrn (Nachbarn)

Hallo,

seit einigen Jahren leiden wir an Mitbewohnern in unserer Wohneigentumsanlage, die bewusst deren Wohnungstüren zuknallen und die andererseits ebenso bewusst die Hauseingangstür offen stehen lassen. Da wir als einzige einen Balkon in der Wohnanlage besitzen, der offen ist zu dem Außentreppenhaus und der Hauseingangstür des U-förmigen Gebäudes, sind wir besonders im Sommer, wenn wir auf dem Balkon sitzen, extrem stark von diesem unnötigen und nervenden manchmal mehr als fünfmal pro Stunde erzeugten Lärm betroffen, oder wir dürfen uns darüber wundern, dass irgendwelche unwillkommenen Besucher plötzlich vor unserer Wohnungstür stehen. Selbstverständlich haben wir schon mehrfach die betreffenden Miteigentümer angesprochen und darum gebeten, die Wohnungseingangstüren leiser und die Hauseingangstür beim Verlassen des Hauses grundsätzlich zu schließen. Auch haben wir dieses Thema mehrfach anlässlich unserer jährlichen ETV angesprochen. Angeblich hat die Hausverwaltung auch mehrfach versucht, auf das Fehlverhalten unserer Nachbarn Einfluss zu nehmen - leider bisher jedoch ohne jeden Erfolg! Außerdem reagieren dieses Nachbarn inzwischen sehr hämisch auf unsere Vorhaltungen und knallen die Wohnungseingangstüren mit besonders viel "Schmackes" ins Schloss bzw. sie lassen die Hauseingangstür nunmehr beinahe grundsätzlich offen stehen.

Da die Wohnungseigentümer letztlich Empfänger des von uns regelmäßig zu zahlenden Hausgeldes sind, frage ich mich als betroffener Miteigentümer, ob nach entsprechender Ankündigung von uns eine Hausgeldkürzung (bzw. zumindest die Androhung derselben) sinnvoll und juristisch auch zulässig und durchsetzbar sein könnte, um endlich einen Fortschritt in unserem Sinne zu erreichen.

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69972 Beiträge, 32154x hilfreich)

Man hat Wünsche.
Was man der Schilderung nach offenbar nicht hat, ist eine Rechtsgrundlage, welche die Anderen zur Erfüllung dieser Wünsche verpflichten.


Von daher könnte bereits die Ankündigung das Hausgeld zu kürzen teuer werden.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
aspergius
Status:
Schüler
(326 Beiträge, 129x hilfreich)

Eine kleine Abhilfe könnte sein, wenn ihr in die Türfalze Filzkleber (wie unter Stuhlbeinen) ein klebt.

Signatur:
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#3
 Von 
reckoner
Status:
Unparteiischer
(9285 Beiträge, 3577x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Eine kleine Abhilfe könnte sein, wenn ihr in die Türfalze Filzkleber (wie unter Stuhlbeinen) ein klebt.
Nett - aber an welche Tür sollen sie die Dinger denn kleben?

Stefan

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