Liebe Forumsmitglieder,
ich habe eine 1 Zimmer Wohnung als Anlageobjekt gekauft und ab 01.09.2012 vermietet. Nun stellt sich heraus, daß die Wohnung feucht und schimmelig ist, da vor dem Verkauf ein immens großer Wasserschaden in der Wohnung war (kompletter Estrich durchfeuchtet etc.).
Die Wohnung wurde "hübsch" provisorisch renoviert und an mich verkauft. Ich war völlig ahnunglos.
Was kann ich jetzt tun? Am liebsten würde ich den Kaufvertrag rückabwickeln, doch man sagte mir, daß dies nicht möglich sei. Ich muß beweisen, daß eine arglistige Täuschung vorliegt und das mir dies nicht gelingen würde.
Meine Mieterin hat zu 100 % die Miete einbehalten und stehe ich jetzt da mit Kosten & Ärger.
Bin über jeden Tip & Ratschlag dankbar!
Besten Dank!
Großer Wasserschaden in einer gek. Wohnung
... und am allereinfachsten (vorausgesetzt, es liegt ein Leitungswasserschaden vor):
Erkundige Dich bei der HV, ob der Schaden gemeldet ist und ob eine Versicherung besteht. Falls diese besteht, kann der Schaden auf Versicherungskosten saniert werden und auch die Mietminderung kann bei der Versicherung als Schaden geltend gemacht werden.
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"lg.
R.M. "
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Wenn du die Wohnung erst kurz besitzt, und der Estrich patschnass ist: wieso bist du sicher, das der Wasserschaden schon behoben ist?
Vielleicht ist ja eine im Estrich liegende Wasserleitung undicht, und keiner hat sich bisher darum gekümmert, weil es noch niemand gemerkt hat.
Frage die Nachbarn, vor allem in der Wohnung unter dir!
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Nach dem Kauf meiner ETW hatte ich auch eine Menge Ärger mit Wasserschäden.
Ich bin da damals unbedarft herangegangen. Nach den Erfahrungen kann ich nur wärmstens empfehlen notfalls eine Spezialfirma mit der ein-eindeutigen Feststellung der Fehlerursache heranzuziehen. Im übelsten Fall legst Du Parkett drauf dass später wieder schüsselt. Hier ist eine spezielle Trocknungsmessung des Parkettlegers empfohlen.
Nur wenn man wirklich weiss, was es ist kann man es beheben. Ich habe gehört, dass man heute Wärmebildkameras einsetzen kann. Wasser und Restwand stellen sich dann in unterschiedlichen Temperaturen und damit Farben dar und erleichtern die Fehlersuche.
Die Wasserschäden hat bei mir die Hausversicherung bezahlt.
Ansonsten: Proben aus Zwischenboden unterm Estrich (wird durchgebohrt und entnommen), Fussleisten und Wände im Labor auf Schimmelbildung checken. Bei der Wand haben die bei mir damals den Putz in Kniehöhe abgetragen.
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