Grundsteuer Gebäude nach Verkauf

9. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
mat1234
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Grundsteuer Gebäude nach Verkauf

Hallo zusammen,

ich habe im Ende Januar eine Immobilie verkauft und hier meine Frage:

Ich weiß, dass ich trotzdem die Grundsteuer für das ganze Jahr zahlen muss, da der neue Eigentümer erst nächstes Jahr bei der Stadt erfasst wird.

Da es sich hier um eine größere Summe handelt, kann ich rechtlich vorgehen, wenn der neue Eigentümer die Grundsteuer von Februar bis Dezember mir nicht freiwillig erstattet will?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Garfield73
Status:
Student
(2095 Beiträge, 726x hilfreich)

Zitat (von mat1234):
kann ich rechtlich vorgehen, wenn der neue Eigentümer die Grundsteuer von Februar bis Dezember mir nicht freiwillig erstattet will?

Was soll hier freiwillig sein?
Entweder es ist im notariellen Kaufvertrag so geregelt, dass der neue Eigentümer Dir die anteilige Grundsteuer erstatten muss.
Andernfalls hast Du keinen Rechtsanspruch darauf

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#2
 Von 
amz529033-63
Status:
Schüler
(299 Beiträge, 60x hilfreich)

Es gibt durchaus Gemeinden, die - obwohl sie das wohl nicht müssen - nach einem Immobilienverkauf auf entsprechende Bitte/Antrag des Veräußerers hin den Grundbesitzabgabenbescheid des Veräußerers ab Verkaufsdatum aufheben und dem Käufer einen entsprechenden Bescheid zusenden, haben Sie das mal gefragt?

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#3
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(868 Beiträge, 136x hilfreich)

Zitat (von mat1234):
Da es sich hier um eine größere Summe handelt, kann ich rechtlich vorgehen, wenn der neue Eigentümer die Grundsteuer von Februar bis Dezember mir nicht freiwillig erstattet will?
Ist das so im Kaufvertrag vereinbart?

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#4
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7975 Beiträge, 4489x hilfreich)

Im Kaufvertrag steht mit Sicherheit, dass die Besitzübergabe und der Übergang der Lasten mit der Zahlung des Kaufpreises auf den Käufer übergeht. Damit ist klar geregelt, dass der Käufer die Kosten ab Besitzübergabe zu tragen hat.

Dabei spielt es keine Rolle, dass die Stadt/Gemeinde die Grundsteuer noch beim Verkäufer einfordert. Der Käufer ist verpflichtete, dem Verkäufer die Grundsteuer anteilig zu erstatten.

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#5
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(868 Beiträge, 136x hilfreich)

Zitat (von cruncc1):
Im Kaufvertrag steht mit Sicherheit, dass die Besitzübergabe und der Übergang der Lasten mit der Zahlung des Kaufpreises auf den Käufer übergeht. Damit ist klar geregelt, dass der Käufer die Kosten ab Besitzübergabe zu tragen hat.

Dabei spielt es keine Rolle, dass die Stadt/Gemeinde die Grundsteuer noch beim Verkäufer einfordert. Der Käufer ist verpflichtete, dem Verkäufer die Grundsteuer anteilig zu erstatten.
Die Grundsteuerlast entsteht aber immer Anfang des Jahres, eine vierteljährliche Zahlung entspricht nur einer Stundung durch die Gemeinde. Und damit trägt der Verkäufer den jährlichen Grundsteuersatz, wenn die Immobilie im Laufe des Jahres auf den neuen Eigentümer übergeht.

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#6
 Von 
Garfield73
Status:
Student
(2095 Beiträge, 726x hilfreich)

Zitat (von amz529033-63):
Es gibt durchaus Gemeinden, die - obwohl sie das wohl nicht müssen - nach einem Immobilienverkauf auf entsprechende Bitte/Antrag des Veräußerers hin den Grundbesitzabgabenbescheid des Veräußerers ab Verkaufsdatum aufheben und dem Käufer einen entsprechenden Bescheid zusenden, haben Sie das mal gefragt?

Ich würde hier das "nicht müssen" streichen und dafür ein "nicht dürfen" setzen.
Auf welcher Rechtsgrundlage wird dieser neue Bescheid erlassen?

Signatur:

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#7
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7975 Beiträge, 4489x hilfreich)

Zitat (von vacantum):
Die Grundsteuerlast entsteht aber immer Anfang des Jahres, eine vierteljährliche Zahlung entspricht nur einer Stundung durch die Gemeinde. Und damit trägt der Verkäufer den jährlichen Grundsteuersatz, wenn die Immobilie im Laufe des Jahres auf den neuen Eigentümer übergeht.

Ich habe nichts gegenteiliges geschrieben. :wink:

Der Verkäufer muss die Kosten bis zum Ablauf des Jahres zahlen und kann die anteiligen Kosten vom Käufer fordern.

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