Hallo,
ist es möglich, wenn Eltern ein Grundstück kaufen und finanzieren, dies ein paar Wochen später auf Ihren Sohn zu übertragen oder umschreiben zu lassen, sodass der Sohn Eigentümer wird? Die Finanzierung soll dabei über die Eltern weiterlaufen. Welche Kosten können dabei erneut entstehen? Ich vermute, erneute Notarkosten für die Beurkundung und die Eintragung ins Grundbuch. Sonst noch etwas? Grunderwerbssteuer dürfte ja nicht anfallen. Könnt ihr mir helfen?
Danke vorab!
Grundstück übertragen
5. April 2020
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Frage vom 5. April 2020 | 23:11
Von
Status: Frischling (14 Beiträge, 14x hilfreich)
Grundstück übertragen
#1
Antwort vom 5. April 2020 | 23:28
Von
Status: Unbeschreiblich (50307 Beiträge, 17600x hilfreich)
Zitat:und falls er die 50/50 Prozent durchsetzen kann, werde ich dann sicherlich die Kosten tragen?
Rechtlich ist das kein Problem. So ein Vorgehen ist aber nur etwas für Leute, die zuviel Geld haben und unbedingt etwas davon verschwenden wollen.
Zitat:Welche Kosten können dabei erneut entstehen? Ich vermute, erneute Notarkosten für die Beurkundung und die Eintragung ins Grundbuch. Sonst noch etwas?
Ja, richtig. Warum man doppelte Kosten verursachen möchte, kann ich aber nicht wirklich nachvollziehen.
#2
Antwort vom 6. April 2020 | 00:00
Von
Status: Unbeschreiblich (130958 Beiträge, 41616x hilfreich)
Zitat :Die Finanzierung soll dabei über die Eltern weiterlaufen.
Und den Finanzier schon gefragt was der zu dem Plan meint?
Noch unsicher oder nicht ganz Ihr Thema?
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#3
Antwort vom 6. April 2020 | 08:59
Von
Status: Richter (8638 Beiträge, 4687x hilfreich)
Zitat :Zitat :Die Finanzierung soll dabei über die Eltern weiterlaufen.
Und den Finanzier schon gefragt was der zu dem Plan meint?
Weshalb sollte der Gläubiger gefragt werden?
An den zugrunde liegenden Darlehenverhältnissen sowie an der dinglichen Sicherung ändert sich nichts durch die Übertragung an den Sohn.
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