Hausverwaltung reagiert nicht auf Fragen zum Protokoll

10. März 2023 Thema abonnieren
 Von 
KleinerMerlin
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)
Hausverwaltung reagiert nicht auf Fragen zum Protokoll

Guten Tag liebes Forum,

auf unsere Fragen zum Protokoll reagiert die Hausverwaltung nicht. Zuvor wurde in der Versammlung über die Errichtung eines Gartenhauses debbatiert.

Im Protokoll steht geschrieben, dass zur nächsten Versammlung das ein eigenes Top aufgenommen werden soll. Schriftliche Beschlüsse im Umlaufvefahren sind einer Mehrheit gültig.

Unsere Frage zielte darauf ab, ob dieser Top im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben eines Gartenhäusschen zur unsere gemeinsamen Grünanlage stehen würde? Oder spreche man hier von einer Generalisierung, dass Umlaufbeschlüsse mit einer einfachen Mehrheit künftig eine bauliche Veränderung entschieden werden solle.

Diese Erklärung bleibt uns die Hausverwaltung schuldig.

Hier sehen wir keinen Sinn, weil unsere Gemeinschaft aus vier Parteien besteht. Wir haben die Befürchtung, dass dieser genannter Punkt für die Zukunft, die Allstimmigkeit ausgehebelt werden soll.

Für eure Rückmeldung bedanken wir uns im Vorfeld.

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47326 Beiträge, 16765x hilfreich)

Zitat (von KleinerMerlin):
Im Protokoll steht geschrieben, dass zur nächsten Versammlung das ein eigenes Top aufgenommen werden soll.


Das ist doch selbsterklärend.

Zitat (von KleinerMerlin):
Schriftliche Beschlüsse im Umlaufvefahren sind einer Mehrheit gültig.


Wenn es sich dabei um einen Hinweis handelt, dann ist dieser Hinweis falsch.

Umlaufbeschlüsse bedürfen auch nach neuer Rechtslage der Allstimmigkeit. Nur wenn auf einer Versammlung beschlossen wurde, dass zu einer konkreten Fragestellung ein Mehrheitsbeschluss ausreichen würde, dann greift die neue Regelung.

Es ist nicht zulässig zu beschließen, dass Umlaufbeschlüsse pauschal mit einfacher Mehrheit gefasst werden können.

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#2
 Von 
KleinerMerlin
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hh):
Umlaufbeschlüsse bedürfen auch nach neuer Rechtslage der Allstimmigkeit. Nur wenn auf einer Versammlung beschlossen wurde, dass zu einer konkreten Fragestellung ein Mehrheitsbeschluss ausreichen würde, dann greift die neue Regelung.

Man möchte darüber abstimmen lassen, dass in Zukunft eine einfachen Mehrheit ausreichen solle.

Warum klärt die Hausverwaltung nicht auf, statt sich in Schweigen zu hüllen. Wie kann ich die Verwaltung dazu bewegen Stellung zu beziehen?

-- Editiert von User am 10. März 2023 10:09

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
R.M.
Status:
Bachelor
(3874 Beiträge, 2379x hilfreich)

Zitat (von KleinerMerlin):
Man möchte darüber abstimmen lassen, dass in Zukunft eine einfachen Mehrheit ausreichen solle.
Das ist pauschal nicht zulässig.
Zitat (von § 23 Abs. 3 Satz 2 WEG):
Die Wohnungseigentümer können beschließen, dass für einen einzelnen Gegenstand die Mehrheit der abgegebenen Stimmen genügt.

Signatur:

lg.
R.M.

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