Innenhof Sanierung.

5. August 2023 Thema abonnieren
 Von 
asnews
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Innenhof Sanierung.

Hallo,
Bei unserer Eigentümer Versammlung wurde 8 gegen 6 Stimmen beschlossen Innenhofsanierung durchzuführen. Jeder Eigentümer sollte 13000 Euro pro Wohnung zahlen. Mehrere Eigentümer sind Rentner und haben kein Geld. In der Internen ich bin gestoßen auf einen Artikel:
Einfache Mehrheit genügt ab sofort
„Bauliche Veränderungen, wie der Einbau neuer Fenster, Fassadendämmung oder die Montage einer Solaranlage, kann die Eigentümergemeinschaft jetzt mit einfacher Mehrheit beschließen. „Der Gesetzgeber will so erreichen, dass in Wohnanlagen mehr energetisch saniert wird", erläutert Reitzer. Bislang bedurfte es größerer Mehrheiten, in vielen Fällen sogar der Zustimmung aller Eigentümer. Damit der einzelne Eigentümer der Mehrheit nicht ausgeliefert ist, müssen baulichen Veränderungen grundsätzlich nur diejenigen Eigentümer bezahlen, die auch dafür gestimmt haben. Aber es gibt Ausnahmen: Beispielsweise, wenn sich die geplanten Maßnahmen laut Novelle „innerhalb eines angemessenen Zeitraums amortisieren". Auch wenn der Beschluss mit mehr als zwei Drittel der Stimmen und der Hälfte der Miteigentümeranteile gefasst wurde, werden alle zur Kasse gebeten. „In der Praxis dürfte dies zu einigen Konflikten führen", befürchtet Immobilien-Profi Reitzer."

Trofft das zu, oder nicht?
Danke.




-- Editiert von Moderator topic am 5. August 2023 16:56

-- Thema wurde verschoben am 5. August 2023 16:56

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26 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16309 Beiträge, 9234x hilfreich)

Zitat (von asnews):
Trofft das zu, oder nicht?

Das trifft zu für bauliche Veränderungen.
Die Sanierung eines bereits vorhandenen Innenhofs ist aber keine bauliche Veränderung.
Bei einer Sanierung entscheidet die Mehrheit und alle müssen bezahlen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#2
 Von 
asnews
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke und was ist damit?

„Stimmrechte und Mehrheiten in Eigentümergemeinschaften

Modernisierungsmaßnahmen müssen dabei mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, wobei nur zustimmende Eigentümer die Kosten der Maßnahme tragen. Wird eine Maßnahme mit mehr als zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen sowie mehr als der Hälfte der Miteigentumsanteile beschlossen, tragen alle Eigentümer die Kosten entsprechend ihrer Anteile. Ausgenommen sind bauliche Veränderungen mit außerordentlich hohen Kosten oder Maßnahmen, die sich nicht in angemessener Zeit amortisieren."


Und noch was, was ist damit wenn einige nicht zahlen können?

-- Editiert von User am 5. August 2023 12:41

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#3
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16309 Beiträge, 9234x hilfreich)

Eine Sanierung ist auch keine Modernisierung.

Zitat (von asnews):
Und noch was, was ist damit wenn einige nicht zahlen können?

Dann müssen Sie halt einen Kredit aufnehmen.

Mal ganz allgemein:
- Wenn man eine Eigentumswohnung hat, dann muss einem klar sein, dass man auch Gemeinschaftskosten (Hof, Dach, Energieausweis, ...) tragen muss und sollte dafür entsprechende Rücklagen haben. Wenn man das nicht kann/will, sollte man zur Miete wohnen. Da wäre das alles Vermieteraufgabe.
- Es stellt sich natürlich die Frage, warum die Eigentümergemeinschaft keine ausreichende Instandhaltungsrücklage hat. Solche Sanierungen kommen ja nicht plötzlich und überraschend. D.h. die Eigentümerversammlung hätte schon vor Jahren das Hausgeld erhöhen müssen, damit jetzt genug Geld in der Kasse ist, um die Sanierung ohne Umlage bezahlen zu können.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#4
 Von 
asnews
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Wir haben über 100 000 Euro auf rücklage.
Es war immer genügend.
Der neue Hausverwalter steigerte Umsatz, denn, laut Vertrag bekommen er 5400 Euro pro Jahr für die Betreuung und 3,5 % für alle Sanierungs Maßnahmen.
Meiste Eigentümer sind Rentner, verstehen wenig von der Sache, aber bombardieren mich mit fragerei.
Ich bin Beirat, aber in der Planung nicht einbezogen worden.
Die Nachbarn Erzellen das Hausverwalter hat uns mit potenziellen Handwerker besucht, ich abermals davon nicht gewußt habe.
Sieht irgendwie unseriös aus.
Die Leute fragen mich ob wir irgendwelche Behörde einschalten, oder gleich eine Anzeige erstatten.
Ich hätte kein Problem damit, aber ob es doch nicht ein starkes tobak ist?

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#5
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6902 Beiträge, 1458x hilfreich)

falsches Forum :forum:

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#6
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31543 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von asnews):
Ich bin Beirat, aber in der Planung nicht einbezogen worden.
Kannst du die Rentner mit den Fragen und dem wenigen Geld nicht an ein anderes Beirats-Mitglied verweisen, das mehr von der Sprache und der Sache versteht?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#7
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16309 Beiträge, 9234x hilfreich)

13000€ Umlage pro Wohnung bei vorhandenen 100000€ Rücklage für eine Hofsanierung?
Sehe ich das richtig, dass es 14 Wohnungen gibt?
Wird der Hof mit Gold gepflastert?

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#8
 Von 
asnews
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Wir haben Angebote mit 192 000 Euro gehabt, dann 316 000 Euro plus einiges wenn sich was ergibt, jetzt ein Angebot mit 135 000 Euro und wahrscheinlich auch mit plus.?

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118553 Beiträge, 39595x hilfreich)

Zitat (von asnews):
Und noch was, was ist damit wenn einige nicht zahlen können?

A) sie nehmen einen Kredit auf
B) es wird gepfändet (Rente, Gegenstände aus der Wohnung, ...)
B) die Wohnung wird versteigert um die Schulden zu bezahlen



Zitat (von asnews):
Die Leute fragen mich ob wir irgendwelche Behörde einschalten, oder gleich eine Anzeige erstatten.

In dieser WEG scheint überall Plan- und Orientierungslosikeit zu herrschen, sowohl bei den Eigentümern als auch bei den Beiräten. Bei letzteren ist das aufgrund ihrer Stellung besonders tragisch, da sie nicht in der Lage sind ihre Aufgaben zu erfüllen. Ich hoffe die Beiräte haben wenigstens eine gute Versicherung ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#10
 Von 
asnews
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Was heißt gute Versicherung?

https://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/

§ 20 Bauliche Veränderungen
(4) Bauliche Veränderungen, die die Wohnanlage grundlegend umgestalten oder einen Wohnungseigentümer ohne sein Einverständnis gegenüber anderen unbillig benachteiligen, dürfen nicht beschlossen und gestattet werden; sie können auch nicht verlangt werden.

und

§ 21 Nutzungen und Kosten bei baulichen Veränderungen
1.
die mit mehr als zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen und der Hälfte aller Miteigentumsanteile beschlossen wurde, es sei denn, die bauliche Veränderung ist mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden, oder
2.
deren Kosten sich innerhalb eines angemessenen Zeitraums amortisieren.

Wie sollen wir es verstehen?

-- Editiert von User am 5. August 2023 17:44

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#11
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16309 Beiträge, 9234x hilfreich)

§20 und §21 beziehen sich auf bauliche Veränderungen. D.h. Bauvorhaben, bei denen etwa umgebaut, oder gegenüber dem Urspungszustand verändert wird.

Diese Paragraphen beziehen sich nicht auf Instandhaltungen oder Sanierungen, bei den Schäden behoben oder der ursprüngliche (Neubau-)Zustand wiederhergestellt wird.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#12
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6374 Beiträge, 2309x hilfreich)

Zitat:
Ich bin Beirat, aber in der Planung nicht einbezogen worden.

Welche Rechte wurden denn dem Beirat eingeräumt und wie groß ist dieser ?

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

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#13
 Von 
R.M.
Status:
Bachelor
(3872 Beiträge, 2379x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Die Sanierung eines bereits vorhandenen Innenhofs ist aber keine bauliche Veränderung.
Bei einer Sanierung entscheidet die Mehrheit und alle müssen bezahlen.
Zitat (von drkabo):
Eine Sanierung ist auch keine Modernisierung.

Und das war bereits nach alter Rechtslage (vor dem 01.12.2020) so.

Signatur:

lg.
R.M.

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#14
 Von 
asnews
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Hausverwalter meint es sollte Innenhof anders aussehen.
Bis jetzt stehen 5 große Blumenbete, die sollte alle weg, stattdessen zum Teil Fliesen und zum
Teil Graß.
Pläne hat niemand gesehen, aber im Oktober will er loslegen.
Darf er das, ohne Plan Zustimmung, oder sollen wir uns auf sein Geschmack verlassen?
Muss ich sagen nächstes Jahr läuft sein Vertrag mit uns aus.

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#15
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7963 Beiträge, 4488x hilfreich)

Zitat (von asnews):
Darf er das, ohne Plan Zustimmung, oder sollen wir uns auf sein Geschmack verlassen?

Es muss doch einen Plan geben und diesem wurde zugestimmt.
Zitat:
Bei unserer Eigentümer Versammlung wurde 8 gegen 6 Stimmen beschlossen Innenhofsanierung durchzuführen.

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#16
 Von 
asnews
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bin Beirat und habe kein Plan gesehen.
Soll ich Hausverwalter abmahnen, oder anzeigen?

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#17
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7963 Beiträge, 4488x hilfreich)

Zitat (von asnews):
Ich bin Beirat und habe kein Plan gesehen.

Die Hausverwaltung hat genau das zu machen, was in der Eigentümerversammlung beschlossen hat. Was wurde denn diesbezüglich beschlossen?

Im Vorfeld muss es bereits einen Tagesordnungspunkt mit Ausführungen hierzu gegeben haben, die in der Eigentümerversammlung besprochen und über die abgestimmt wurde.



-- Editiert von User am 8. August 2023 15:14

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#18
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2591 Beiträge, 1199x hilfreich)

[/quote

Zitat (von asnews):
Hausverwalter meint es sollte Innenhof anders aussehen.
Bis jetzt stehen 5 große Blumenbete, die sollte alle weg, stattdessen zum Teil Fliesen und zum
Teil Graß.
Das hat er so beschrieben/skizziert und es wurde mehrheitlich gebillig bzw. beschlossen?

Zitat (von asnews):
Pläne hat niemand gesehen, aber im Oktober will er loslegen.
Nun, wenn für den zustimmenden Beschluss keine Pläne gefordert wurden und der Beschluss unangefochten blieb, wird es wohl so geschehen können.

Zitat (von asnews):
Darf er das, ohne Plan Zustimmung, oder sollen wir uns auf sein Geschmack verlassen?
Da mehrheitlich so beschlossen darf er es nicht nur, er muss es sogar.

Zitat (von asnews):
Muss ich sagen nächstes Jahr läuft sein Vertrag mit uns aus.
Dann sollte sich die WEG, vorrangig der Beirat klar werden, ob eine erneute Bestellung in Frage kommt - und/oder sich um eine Alternative kümmern.

VG
Roland

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

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#19
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118553 Beiträge, 39595x hilfreich)

Zitat (von asnews):
Ich bin Beirat und habe kein Plan gesehen.

Das Du kein Plan hast, dürfte hier jedem klar sein ...



Zitat (von asnews):
Soll ich Hausverwalter abmahnen, oder anzeigen?

Du solltest - je nach Wahl - entweder den Job als Beirat aufgeben oder die dafür nötige Kompetenz aneignen. Beides jeweils sofort.

Und bis dahin jede sinnlose Aktion lassen, die Dich lächerlich / unglaubwürdig macht und der WEG schadet.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#20
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2591 Beiträge, 1199x hilfreich)

Zitat (von cruncc1):
Es muss doch einen Plan geben
IMO nein. Oft gibt es für derartige Vorhaben nur eine (blumige) Beschreibung.

VG
Roland

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2591 Beiträge, 1199x hilfreich)

Zitat (von cruncc1):
Die Hausverwaltung hat genau das zu machen, was in der Eigentümerversammlung beschlossen hat.
Im Grundsatz - JA.

Zitat (von cruncc1):
Was wurde denn diesbezüglich beschlossen?
Das kann man im Idealfall im Protokoll nachlesen. Ob das dann dem entspricht was gesprochen (gefaselt) wurde, steht in den Sternen. So die häufige Praxis - IMO.

VG
Roland

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

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#22
 Von 
asnews
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Es geht um
§ 21 Nutzungen und Kosten bei baulichen Veränderungen
(2) Vorbehaltlich des Absatzes 1 haben alle Wohnungseigentümer die Kosten einer baulichen Veränderung nach dem Verhältnis ihrer Anteile (§ 16 Absatz 1 Satz 2) zu tragen,
1. die mit mehr als zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen und der Hälfte aller Miteigentumsanteile beschlossen wurde, es sei denn, die bauliche Veränderung ist mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden, oder
2. deren Kosten sich innerhalb eines angemessenen Zeitraums amortisieren.


Kosten zu hoch und amortisieren sich nie. Sind der Einzelne der Mehrheit ausgeliefert?

-- Editiert von User am 9. August 2023 04:15

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16309 Beiträge, 9234x hilfreich)

Zitat:
Sind der Einzelne der Mehrheit ausgeliefert?

Bei Renovierung / Sanierung / Instandhaltung: Ja

Bei Modernisierungen, die zu Energieeinsparung oder besserem Einbruchsschutz führen: teilweise

Bei baulichen Veränderungen / Umbauten: nein

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10573 Beiträge, 4182x hilfreich)

Zitat (von asnews):
Es geht um....

Es geht dann wohl jetzt darum, als was die Maßnahme gilt, die bei euch umgesetzt werden soll.


Zitat (von asnews):
Innenhofsanierung

ist etwas vollkommen anderes, als eine Umgestaltung.


Ohne den Innenhof zu kennen, ist es nicht möglich auch nur annähernd eine Einschätzung dazu abzugeben.
Eine Sanierung kann durchaus mit baulichen Veränderungen und einer kompletten Umgestaltung einhergehen, eine komplette Umgestaltung mit baulichen Veränderungen muss aber noch lange keine Sanierung sein.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13619 Beiträge, 4344x hilfreich)

Hallo asnews,

irgendwie ist die Sache nicht ganz verständlich, es kommt mir etwas einseitig beschrieben vor.

Denn du tust hier so, als ob die Sanierung völlig daneben wäre (was ich bei der genannten Summe durchaus nachvollziehen kann - 13.000 geht ja in Richtung einer Jahresmiete).
Gleichzeitig haben aber 8 Eigentümer dem Vorhaben zugestimmt. Wie kommt das? Was sind das für Eigentümer? Welchen Nutzen werden die durch den neuen Innenhof haben, der es ihnen wert ist, so viel Geld dafür auszugeben?
Und zu was wird der Innenhof eigentlich überhaupt genutzt (jetzt, und später, falls sich da was ändern soll)? Gibt es dort Parkplätze?

Zitat:
Wir haben Angebote mit 192 000 Euro gehabt, dann 316 000 Euro plus einiges wenn sich was ergibt, jetzt ein Angebot mit 135 000 Euro und wahrscheinlich auch mit plus.?
Und was davon ist beschlossen worden?
Bei diesen Beträgen sollte es jedenfalls niemals einen Freibrief geben.

Zitat:
Ohne den Innenhof zu kennen, ist es nicht möglich auch nur annähernd eine Einschätzung dazu abzugeben.
Sehe ich auch so. Man kann sich eine reine Sanierung vorstellen, aber eben auch eine Modernisierung.
Ein aktuelles Bild wäre nicht schlecht (eines einer ähnlichen/vergleichbaren Anlage würde fürs Erste auch reichen).

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2591 Beiträge, 1199x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Ein aktuelles Bild wäre nicht schlecht (eines einer ähnlichen/vergleichbaren Anlage würde fürs Erste auch reichen).
Hilfreich wären vor Allem der buchstäbliche Text der Einladung zu diesem TOP - und ebeenso der Text des Beschlusses, sowie das Datum der Beschlussverkündung. Nicht dass der Zug für jegliche Intervention (Beschlussanfechtung) bereits abgefahren ist...

VG
Roland

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

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