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Kaufberechtigung des Mieters bei Tod von Vermieter

12.9.2019 Thema abonnieren
 Von 
fb525464-1
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Kaufberechtigung des Mieters bei Tod von Vermieter

Hallo.
Wir wohnen zur Miete in einem 2-Familienhaus mit unserem Vermieter.
Wir haben den Wunsch den Dachboden auszubauen und dürfen dies auch tun.
Unser Vermieter sichert uns (bisher nur mündlich) auch zu, dass wir im Falle seines Todes das Haus übernehmen können, da sein einziger Sohn kein Interesse daran hat.
Wie könnte man dies rechtssicher in einem Ergänzungsmietvertrag fest halten?
Ein jetziger Verkauf mit lebenslangem Mietrecht kommt für ihn nicht in Frage.
Bis jetzt hat er schriftlich mit uns nur 10Jahre Kündigungsschutz festgehalten. Aber was ist, wenn er innerhalb der 10Jahre stirbt?! Wir würden gern schriftlich fest halten.... Wenn der Vermieter stirbt, ist der Erbe bereit das Eigentum zu verkaufen.
Kann man das so schreiben?

Vielen Dank für Tipps.

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69707 Beiträge, 32103x hilfreich)

Zitat (von fb525464-1):
Kann man das so schreiben?

Kann man. Nützt nur nichts.

Zum einen muss das ganze notariell beglaubigt werden.
Zum anderen sind Verträge zu Lasten Dritter (hier der Erben) nichtig.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
fb525467-81
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Erbe würde natürlich auch mit unterzeichnen.
Gäbe es eine andere Variante, die sinnvoll wäre?

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(34688 Beiträge, 12399x hilfreich)

Zitat:
Gäbe es eine andere Variante, die sinnvoll wäre?

Nein, wenn es verbindlich sein soll, dann muss es notariell beurkundet werden.

Ohne notarielle Beurkundung ist es lediglich eine unverbindliche Absichtserklärung.

Ohne Notar könnte man aber Entschädigungszahlungen durch den Vermieter für die Investitionen in den Dachboden vereinbaren für den Fall, dass das Mietverhältnis vor Ablauf vor xx Jahren endet.

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69707 Beiträge, 32103x hilfreich)

Zitat (von fb525467-81):
Der Erbe würde natürlich auch mit unterzeichnen.

Das dürfe etwas schwierig werden.
Da niemand weis, wann er stirbt, weis auch niemand wer dann Erbe sein wird.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
fb525467-81
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hh):
Ohne notarielle Beurkundung ist es lediglich eine unverbindliche Absichtserklärung.

Absichtserklärung klingt gut. Aber wie könnte man das formulieren?!
Das man nicht alle Eventualitäten einrechnen kann, ist klar. Wir können uns, glaube ich, auch auf sein Wort verlassen. Aber irgendwas schriftliches wäre schon gut.

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69707 Beiträge, 32103x hilfreich)

Zitat (von fb525467-81):
Aber irgendwas schriftliches wäre schon gut.

Wozu? Was will man mit einem Zettel voller Worte ohne rechtliche Bedeutung?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#7
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(34688 Beiträge, 12399x hilfreich)

Zitat:
Wir können uns, glaube ich, auch auf sein Wort verlassen.

Dann braucht Ihr nichts Schriftliches, denn das wäre nicht mehr wert als sein Wort.

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