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Kaufinteressent meiner Wohnung hat eine Vermietungsanzeige veröffentlicht

17.7.2021 Thema abonnieren
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
Kaufinteressent meiner Wohnung hat eine Vermietungsanzeige veröffentlicht

Liebe Alle,

ich habe über eine Bank meine Wohnung anbieten lassen. Vor zwei Wochen hat sich eine Interessentin gemeldet, der Notartermin wurde vereinbart, dieser ist von heute an in zwei Wochen.

Heute habe ich gesehen, dass die Kaufinteressentin meine Wohnung bereits jetzt auf der Plattform "Immowelt" zur Vermietung ausschreibt, sie nutzt dazu die Bilder des Maklers.

Der Makler hat mich am Telefon gefragt, ob die Käuferin die Bilder benutzen dürfe, sie möchte die Wohnung gerne anderen zeigen. Ich dachte, dass sie die Bilder im privaten Kreis zeigen möchte und habe zugestimmt. Ca. 1 Woche später hat mich der Makler gefragt, ob er ihr den Schlüssel geben dürfe, sie würde die Wohnung einem Mietinteressenten zeigen. Auch hier ging ich davon aus, dass dieser Interessent aus ihrem privaten Bereich wäre.

Heute war ich in dem Haus, in dem die Wohnung liegt und im Treppenhaus habe ich einen Auszug aus Immowelt gesehen, dass meine Wohnung dort angeboten wird.

Da noch nicht einmal der Notartermin war und ich auch nicht darüber aufgeklärt wurde, dass meine Wohnung derart ausgeschrieben wurde, bin ich sehr erschrocken.

Ich bitte euch um eure Meinung. Ich möchte der Interessentin untersagen, die Wohnung auf eine Internet-Plattform zu stellen. Meine Familie befürchtet, dass sich die Interessentin den Verkaufstermin dann absagt. Davor habe ich weniger Angst, schließlich muss sie dann den Vertragsentwurf zahlen. Ich weiß nicht, was das soll, da sie keinen Mietvertrag abschließen kann. Ich werde sicherlich keine Mietverträge abschließen, damit die Interessentin vielleicht die Wohnung kauft (oder auch nicht).

Ich sehe auch Probleme mit dem Makler (den wir auch schon länger kennen), der mich nicht genügend über die Schritte der Interessentin aufgeklärt hat.

Am allermeisten ärgert mich, dass die Interessentin in die Vermietungsanzeige die genaue Adresse geschrieben hat - und ich nur durch Zufall davon erfahren habe.

Welche Rechte habe ich jetzt? Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

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53 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Artikel26/Resolution217A(III)
Status:
Beginner
(145 Beiträge, 19x hilfreich)

Es scheint, dass die Interessentin die Zeit der Mietersuche mit der Zeit bis zum Kauf bündeln möchte. Grundsätzlich kein Problem, wenn man das abspricht.
Du musst das nicht dulden. Du kannst der Interessentin die Veröffentlichung / Vermietungsinserat untersagen und auffordern, solche Aktionen bis zum Kauf zu unterbinden. Ob du es über dem Makler der Interessentin übermittelst, da der Makler es ggf. professioneller ausdrücken kann, ohne den Verkauf zu behindern, ist dir überlassen.

P.S. Für mich wäre das eindeutig, dass die Interessentin ein Inserat, Vermietung und Mietinteressenten empfangen möchte.

Zitat (von Zitroneneis2):
Der Makler hat mich am Telefon gefragt, ob die Käuferin die Bilder benutzen dürfe, sie möchte die Wohnung gerne anderen zeigen.

Zitat (von Zitroneneis2):
Ca. 1 Woche später hat mich der Makler gefragt, ob er ihr den Schlüssel geben dürfe, sie würde die Wohnung einem Mietinteressenten zeigen.


-- Editiert von Artikel26/Resolution217A(III) am 17.07.2021 20:35

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(90245 Beiträge, 35509x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Ich dachte, ...

Zitat (von Zitroneneis2):
Auch hier ging ich davon aus, ...

Irrelevant.



Zitat (von Zitroneneis2):
Ich weiß nicht, was das soll, da sie keinen Mietvertrag abschließen kann.

Aber sicher kann sie das, wenn sie Ahnung hat auch ganz legal.



Zitat (von Zitroneneis2):
Ich sehe auch Probleme mit dem Makler (den wir auch schon länger kennen), der mich nicht genügend über die Schritte der Interessentin aufgeklärt hat.

Ich nicht - hätte man halt fragen müssen, wenn man an Details interessiert wäre.



Zitat (von Zitroneneis2):
Welche Rechte habe ich jetzt?

Man hat die Erlaubnis erteilt, die Bilder zu nutzen - diese kann man auch zurückziehen. Gleiches gilt für die Erlaubnis die Wohnung Mietinteressenten zu zeigen.

Man kann der potentiellen Käuferin mitteilen, das man gar nicht mehr an sie verkaufen wird. Dann müsste sie alle Angebote entfernen, das könnte man sogar notfalls gerichtlich durchsetzen.

Möglicherweise wird man dann allerdings Schadenersatz gegenüber der potentiellen Käuferin leisten müssen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Dass jemand anderes als ich ohne meinen Auftrag vermieten kann, ist falsch!

Ich habe heute die Plattform, den Makler und die Interessentin davon benachrichtigt, dass die Anzeige unverzüglich zu löschen ist.

Der Makler hat kein Recht, sich in die Vermietung einzumischen, sein alleiniger und schriftlicher Auftrag war es, die Wohnung zu verkaufen.

Da meine Einwilligungen nur fernmündlich waren, bin ich gespannt, wie er diese beweisen will, wenn es hart auf hart geht.
Schriftlich liegt nichts vor.
Ich seh mich zu nichts verpflichtet und kann mich an keine Abmachung erinnern.

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#4
 Von 
Tuta
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 41x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Welche Rechte habe ich jetzt? Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

Zunächst müsstest Du erklären. worin eigentlich das Problem besteht.
Wenn die Kaufinteressentin bereits jetzt die Wohnung zur Vermietung ausschreibt, zeugt das ja nur von großem Interesse die Wohnung auch tatsächlich zu kaufen. Für Dich ist damit ja kein Nachteil verbunden.
Wenn Sie jetzt schon einen Mietvertrag abschließt, tut sie das auf eigenes Risiko, da sie ja den Miervertrag nicht einhalten könnte, wenn der Kauf von Dir doch nicht erfolgt und sie sich dann dem Mieter gegenüber schadenersatzpflichtig macht.
Deine Verkäuferposition wird dadurch nur gestärkt, Du könntest ggf. noch zusätzliche Forderungen stellen

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#5
 Von 
Ballivus
Status:
Praktikant
(822 Beiträge, 204x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Dass jemand anderes als ich ohne meinen Auftrag vermieten kann, ist falsch!

Nein absolut nicht.
Ich könnte auch einfach deine Wohnung verkaufen.
Ganz legal, ohne Probleme.

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#6
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für eure Kommentare.

Der Punkt, um den es mir geht, ist euch nicht klar: Ich will keinen Käufer, der vor dem Notartermin tut, als wäre er der Eigentümer.
Wie die Vermarktung abläuft, hätte die Interessentin mit mir abstimmen müssen.
Solange die Wohnung noch mir gehört, hätte ich über den Mietpreis und die Konditionen aufgeklärt werden müssen, die Art und Weise der Vermarktung hätte mit mir abgesprochen werden müssen.
Diese Informationen sind keine Holschuld meinerseits, sondern Bringschuld der anderen Seite.

An solche Leute verkaufe ich garantiert nicht!!!! Wenn sie die Anzeige nicht herausnehmen und wenigstens bis zum Notartermin mit der Vermarktung warten, platzt der Termin!

Ach, echt kann man jede Wohnung vermieten: Machst du dann ein paar Bilder von der Wohnung von Freunden, auf die du während der Ferienzeit aufpasst und schreibst sie für eine Vermietung aus? Und wenn sie aus dem Urlaub zurückkommen, wohnen andere Leute drin?
Leben wir denn in Deutschland in einem rechtsfreien Raum?

-- Editiert von Zitroneneis2 am 18.07.2021 09:45

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#7
 Von 
hiphappy
Status:
Master
(4933 Beiträge, 2322x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Wie die Vermarktung abläuft, hätte die Interessentin mit mir abstimmen müssen.


Nein.

Zitat (von Zitroneneis2):
Ich will keinen Käufer, der vor dem Notartermin tut, als wäre er der Eigentümer.


Ist dein gutes Recht. Hättest du im Vorhinein sagen sollen. Und musst du dir halt leisten können, weil wenn du auf solche Verzögerungen bestehst, drückt das halt wieder den Preis.

Zitat (von Zitroneneis2):
Solange die Wohnung noch mir gehört, hätte ich über den Mietpreis und die Konditionen aufgeklärt werden müssen, die Art und Weise der Vermarktung hätte mit mir abgesprochen werden müssen.


Nein.

Zitat (von Zitroneneis2):
Diese Informationen sind keine Holschuld meinerseits, sondern Bringschuld der anderen Seite.


Da dir diese Informationen nicht geschuldet sind, ist das auch falsch.

Zitat (von Zitroneneis2):
Ach, echt kann man jede Wohnung vermieten: Machst du dann ein paar Bilder von der Wohnung von Freunden, auf die du während der Ferienzeit aufpasst und schreibst sie für eine Vermietung aus? Und wenn sie aus dem Urlaub zurückkommen, wohnen andere Leute drin?


Das wird so vermutlich nicht funktionieren. Da dir aber schon grundlegende rechtliche Kenntnisse fehlen, war zu erwarten, dass du die Hinweise falsch interpretieren wirst.

Zitat (von Zitroneneis2):
Leben wir denn in Deutschland in einem rechtsfreien Raum?


Nein.

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#8
 Von 
drkabo
Status:
Philosoph
(12692 Beiträge, 8162x hilfreich)

Zitat:
Wie die Vermarktung abläuft, hätte die Interessentin mit mir abstimmen müssen.

Nein. Warum?
Es gibt da keine gesetzliche Pflicht.
Ich kann ein Haus, dass ich plane zu kaufen selbstverständlich zur Vermietung anbieten. Wenn der Kauf dann platzt und die Mietwohnung dann nicht nicht bereitgestellt werden kann, muss ich die Konsequenzen tragen. Das ist Geschäftsrisiko - aber völlig legal. In meiner Stadt gibt es beispielsweise sogar Vermietungsangebote für Wohnungen, die noch gar nicht gebaut sind ...

Zitat:
An solche Leute verkaufe ich garantiert nicht!!!! Wenn sie die Anzeige nicht herausnehmen und wenigstens bis zum Notartermin mit der Vermarktung warten, platzt der Termin!

Es ist natürlich Ihr gutes Recht, den Verkauf platzen zu lassen, wenn Ihnen das Verhalten des Käufers nicht zusagt. Niemand kann Sie zu einem Verkauf zwingen.

Zitat:
Ach, echt kann man jede Wohnung vermieten:

Klar. Ich kann Ihnen sogar das Kanzleramt vermieten. Wenn ich Ihnen dann den Schlüssel zum Kanzleramt nicht liefern kann, macht ich mich schadensersatzpflichtig - das ändert aber erstmal nichts daran, dass ich das vermieten kann. Wenn ich vorher schon sicher weiß, dass ich den Schlüssel zum Kanzleramt nicht liefern werden kann, dann ist es Betrug. Aber so ist es bei Ihnen ja nicht. Die Interessentin geht ja davon aus, dass Sie den Schlüssel zur Wohnung wird liefern können, weil der Mietbeginn wahrscheinlich erst nach dem Tag des Notarvertrags sein wird.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#9
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Ach Leute, seht ihr denn nicht, was das mit der Vermarktung soll?

Die Interessentin sichert sich vorher ab, dass sie die Wohnung zu einer teuren Miete vermieten kann - wenn sich bis zum Notartermin zu wenige Interessenten melden, wird sie die Wohnung nicht kaufen. Sie strebt eine jährliche Verzinsung von 4% an, welche sowieso zu hochgegriffen ist.

Also werde ich wohl sowieso die Wohnung nicht verkaufen, von daher habe bin ich recht angstfrei und werde ihr drohen, wenn sie die Anzeige nicht entfernt, ihr die Wohnung nicht zu verkaufen. Dann betrügt sie auf jeden Fall.

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#10
 Von 
charlyt4
Status:
Bachelor
(3183 Beiträge, 760x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Dann betrügt sie auf jeden Fall.


Du willst es nicht verstehen - oder?

Zitat (von Zitroneneis2):
schließlich muss sie dann den Vertragsentwurf zahlen.


Zitat (von Zitroneneis2):
Also werde ich wohl sowieso die Wohnung nicht verkaufen, von daher habe bin ich recht angstfrei


Mal sehen wer dann welche Kosten zu tragen hat.

Zitat (von Zitroneneis2):
Da meine Einwilligungen nur fernmündlich waren, bin ich gespannt, wie er diese beweisen will, wenn es hart auf hart geht.


Zitat (von Zitroneneis2):
Ich seh mich zu nichts verpflichtet und kann mich an keine Abmachung erinnern.


Da könnte man dann vielleicht erkennen, welch Geistes Kind du bist.

Signatur:

Gruß Charly

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#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(90245 Beiträge, 35509x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Ich will keinen Käufer, der vor dem Notartermin tut, als wäre er der Eigentümer.

Solchen Willen müsste man dann bevor man anfängt deutlich bekunden.
Wie genau hat die potentielle Käuferin denn bekundet, sie wäre der Eigentümer?



Zitat (von Zitroneneis2):
Wie die Vermarktung abläuft, hätte die Interessentin mit mir abstimmen müssen.

Nur wenn es vertraglich vereinbart wäre.



Zitat (von Zitroneneis2):
Solange die Wohnung noch mir gehört, hätte ich über den Mietpreis und die Konditionen aufgeklärt werden müssen, die Art und Weise der Vermarktung hätte mit mir abgesprochen werden müssen.

Das geht Dich rein gar nichts an.
Ausnahme: wenn es vertraglich vereinbart wäre.



Zitat (von Zitroneneis2):
Diese Informationen sind keine Holschuld meinerseits, sondern Bringschuld der anderen Seite.

Das ist schlicht falsch.



Zitat (von Zitroneneis2):
Ach, echt kann man jede Wohnung vermieten:

Ja, wie gesagt, das kann man - und wenn man es richtig macht auch ganz legal und ohne Schadenersatz zu schulden wenn es nicht klappt.



Zitat (von drkabo):
Wenn ich Ihnen dann den Schlüssel zum Kanzleramt nicht liefern kann, macht ich mich schadensersatzpflichtig

Es sei denn man baut eine wirksame auflösende Bedingung ein, dann schuldet man nicht mal Schadensersatz.



Zitat (von Zitroneneis2):
An solche Leute verkaufe ich garantiert nicht!!!! Wenn sie die Anzeige nicht herausnehmen und wenigstens bis zum Notartermin mit der Vermarktung warten, platzt der Termin!

Dann würde man sich gegenüber der potentiellen Käuferin schadenersatzpflichtig machen. Mit etwas Pech ist das dann nicht nur auf den Betrag für den Entwurf des Kaufvertrages beschränkt.



Zitat (von Zitroneneis2):
Ach Leute, seht ihr denn nicht, was das mit der Vermarktung soll?

Nö, wie denn auch? Hellseher gibt es hier keine.



Zitat (von Zitroneneis2):
und werde ihr drohen, wenn sie die Anzeige nicht entfernt, ihr die Wohnung nicht zu verkaufen.

Da sollte man vorsichtig in der Formulierung sein, das es keine Nötigung darstellt, denn Nötigung ist eine Straftat.
Wobei, wenn ich mir den letzten Satz aus #3 ansehe, dann scheinen rechtliche Pflichten die Dir nicht in den Kram passen eh egal zu sein ...



Zitat (von Zitroneneis2):
Dann betrügt sie auf jeden Fall.

Nein, tut sie nicht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#12
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Die Wohnung wurde an einen Makler zur Anbahnung eines Verkaufs übergeben.

Eine schriftliche Vereinbarung gegenüber der Kaufinteressentin in der die Vermarktung geregelt wird, liegt nicht vor. Sie wird wohl mehrere Wohnungen parallel auf diese Weise anbieten und nachher die Wohnung kaufen, bei der sich die meisten Leute gemeldet haben. Das ist Betrug. Die Übernahme meiner Daten ist Identitätsklau.

Wenn jemand schadensersatzpflichtig ist, dann sie mir gegenüber. Der Schaden ist ja relativ gering - die Auflösung des Vertrags beträgt ca. 44 Euro, die Anzeige bei Immowelt ca. 50 Euro. Wenn sie die Wohnung bereits vermietet hat, ohne Eigentümerin zu sein, ist sie evt. Mietern gegenüber schadensersatzpflichtig und nicht ich, schließlich hat sie den Vertrag abgeschlossen.
Die Frau ist Schneidermeisterin aus einem benachbarten Landkreis.

Ich bin davon ausgegangen, dass wir beide Privatleute sind, die nach Treu und Glauben handeln. Das ist nicht der Fall.

Auch eine schriftliche Zusicherung, die Wohnung zu kaufen, liegt nicht vor. Ich kann den Verkauf absagen, ohne Angabe von Gründen und ohne dass sie etwas dagegen machen kann.

So etwas passiert mir nur einmal.

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#13
 Von 
charlyt4
Status:
Bachelor
(3183 Beiträge, 760x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Das ist Betrug.


Zitat (von Zitroneneis2):
Wenn jemand schadensersatzpflichtig ist, dann sie mir gegenüber.


Zitat (von Zitroneneis2):
Die Übernahme meiner Daten ist Identitätsklau.


Zitat (von Zitroneneis2):
Die Frau ist Schneidermeisterin aus einem benachbarten Landkreis.

Ich bin davon ausgegangen, dass wir beide Privatleute sind, die nach Treu und Glauben handeln. Das ist nicht der Fall.



Werde glücklich mit deinen Fantasien!

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Gruß Charly

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#14
 Von 
Loni12
Status:
Lehrling
(1316 Beiträge, 236x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Solange die Wohnung noch mir gehört, hätte ich über den Mietpreis und die Konditionen aufgeklärt werden müssen, die Art und Weise der Vermarktung hätte mit mir abgesprochen werden müssen.


Die Miete geht sie gar nichts an. Sie wollen die Wohnung verkaufen und die Käuferin sucht Mieter und die Konditionen nur betreffen die beiden Letztgenannten.

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#15
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(90245 Beiträge, 35509x hilfreich)

Das

Zitat (von Zitroneneis2):
Die Frau ist Schneidermeisterin aus einem benachbarten Landkreis.

Zitat (von Zitroneneis2):
Ich kann den Verkauf absagen, ohne Angabe von Gründen und ohne dass sie etwas dagegen machen kann.

Zitat (von Zitroneneis2):
So etwas passiert mir nur einmal.

ist so ziemlich das einzige was an Deinem Beitrag #12 korrekt ist.


Da man allerdings beratungsresistent ist und auf dem Niveau einer 3jährigen in der Trotzphase agiert, werde ich meine Zeit hier nicht weiter verschwenden.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#16
 Von 
drkabo
Status:
Philosoph
(12692 Beiträge, 8162x hilfreich)

"Die Interessentin sichert sich vorher ab, dass sie die Wohnung zu einer teuren Miete vermieten kann - wenn sich bis zum Notartermin zu wenige Interessenten melden, wird sie die Wohnung nicht kaufen. Sie strebt eine jährliche Verzinsung von 4% an, welche sowieso zu hochgegriffen ist."
Das ist doch deren gutes Recht.
Die ist halt geschäftstüchtig.

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Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#17
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11587 Beiträge, 3948x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Ich weiß nicht, was das soll, da sie keinen Mietvertrag abschließen kann.
Doch, natürlich kann sie das, und darf auch. Genauso wie dir der Autohändler ein Fahrzeug verkaufen kann das er noch gar nicht hat (sein Problem, wenn er es dann auch nicht beschaffen kann).

Zitat:
Am allermeisten ärgert mich, dass die Interessentin in die Vermietungsanzeige die genaue Adresse geschrieben hat - und ich nur durch Zufall davon erfahren habe.
Das mit der Adresse könnte das einzige Rechtswidrige sein.
Da du aber aktiv verkaufen willst und sogar die Verwendung der Bilder erlaubt hast, dürftest du auch dem stillschweigend zugestimmt haben.

Zitat:
Ich sehe auch Probleme mit dem Makler (den wir auch schon länger kennen), der mich nicht genügend über die Schritte der Interessentin aufgeklärt hat.
Erstens muss er das nicht, es ist für dich doch gar nicht von Belang was der Käufer mit der Wohnung macht. Zweitens durfte er das vielleicht gar nicht sagen (wenn die potentielle Käuferin das beispielsweise ausdrücklich untersagt hat). Und Drittens wusste er vielleicht selber gar nichts darüber.

Zitat:
Der Makler hat kein Recht, sich in die Vermietung einzumischen, sein alleiniger und schriftlicher Auftrag war es, die Wohnung zu verkaufen.
Seltsame Auffassung. Hast du wirklich einen exklusiven Vertrag geschlossen, also dass der Makler ab sofort nur noch für dich tätig ist?

Zitat:
Die Interessentin sichert sich vorher ab, dass sie die Wohnung zu einer teuren Miete vermieten kann - wenn sich bis zum Notartermin zu wenige Interessenten melden, wird sie die Wohnung nicht kaufen.
Ja und, wo ist das Problem? Sie zahlt den Notar doch.

Zitat:
Sie strebt eine jährliche Verzinsung von 4% an, welche sowieso zu hochgegriffen ist.
Was hast du denn für Vorstellungen von realistischen Renditen? Wenn überhaupt dann sind 4% die untere Grenze. Die erwirtschafte ich dir mit viel weniger riskanten Geldanlagen.

Zitat:
Also werde ich wohl sowieso die Wohnung nicht verkaufen, von daher habe bin ich recht angstfrei und werde ihr drohen, wenn sie die Anzeige nicht entfernt, ihr die Wohnung nicht zu verkaufen. Dann betrügt sie auf jeden Fall.
Warum betrügt sie dann?
Glaubst du wirklich, dass sie eine Mietvertrag schließt ohne Eigentümerin zu sein? Das wäre sehr unprofessionell, und sie scheint eher das Gegenteil zu sein.

Zitat:
Ich bin davon ausgegangen, dass wir beide Privatleute sind, die nach Treu und Glauben handeln. Das ist nicht der Fall.
Völlig korrekt. Nach Treu und Glauben handelst du nicht.

Du hast die Wohnung angeboten, und willst nun aus seltsamen Gründen von dem Angebot zurücktreten.
Du hast zugestimmt, dass die Bilder verwendet werden dürfen, und willst dich plötzlich nicht mehr daran erinnern.
Speziell das Zweitgenannte ist sehr unehrenhaft (und übrigens ist das Betrug - wenn ich der Makler wäre könnte ich das sogar beweisen). Im kaufmännischen Bereich gelten auch heute noch Wort und Handschlag - nur bei dir offenbar nicht. Allein wegen dieser Einstellung sollte man dir eigentlich gar nicht helfen - aber ich hab' es jetzt doch mal gemacht (denn ich bin nicht so).

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#18
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

@Reckoner

Jetzt krieg dich mal wieder ein. Alles, was du geschrieben hast, ist hanebüchen (um es mal freundlich auszudrücken).

Die Anzeige ist aus dem Netz, die Drohung, dass der Notartermin platzt, hat gewirkt. Sie hat sich bei mir entschuldigt.

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#19
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11587 Beiträge, 3948x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Jetzt krieg dich mal wieder ein. Alles, was du geschrieben hast, ist hanebüchen (um es mal freundlich auszudrücken).
Eigentlich hatte ich mich ziemlich zivilisiert ausgedrückt. :sweat:
Und was meinst du, warum niemand anderes hier deiner Meinung ist.

Zitat:
Die Anzeige ist aus dem Netz, die Drohung, dass der Notartermin platzt, hat gewirkt. Sie hat sich bei mir entschuldigt.
Mag ja sein. Ich sagte ja, dass sie wohl ziemlich professionell arbeitet, und da lässt man einen Notartermin nicht einfach platzen. Sie versucht einfach zu retten was geht.

Bisher hast du es übrigens nicht geschafft überhaupt einen Grund für deine Haltung zu bringen. Was stört dich daran, dass die Käuferin schnell vermieten kann? Willst du, dass sie ein schlechtes Geschäft macht?

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#20
 Von 
Paragrafenreiter
Status:
Praktikant
(750 Beiträge, 449x hilfreich)

Ich verstehe nicht wo dein Problem liegt. Du möchtest deine Wohnung zu deinem Wunschpreis verkaufen und du hast ein Käufer gefunden. Was dieser nun mit der Wohnung macht kann dir doch schnurzpiepegal sein. Der kann es selbst nutzen, es leer stehen lassen, teurerer weiterverkaufen oder wie hier als Kapitalanlage nutzen. Ob der Käufer letztendlich damit Gewinn oder Verlust macht, sollte keinen Einfluss auf deine Entscheidung haben.
Entziehen die Erlaubnis zur Nutzung der Bilder und behalte den Schlüssel bei dir, dann passiert auch nichts.

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#21
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

@rechoner

Warum hier niemand meiner Meinung ist? Weil noch niemand in meiner Situation selbst war!

Woher wisst ihr, was Sache ist? Die Wohnung ist superschön und hat einen fairen Preis. Billig ist heute nicht mal mehr eine Bruchbude und in meine Wohnung kann man ohne Renovierung einfach einziehen. Lage top, sowohl Standort als auch im Haus.

Ich kann immer noch verkaufen, an wen ich will und wenn sie nicht bis zur Schlüsselübergabe warten kann, um zu vermieten, kann ich auch an einen anderen verkaufen. Man kann sich nicht vor dem Kauf absichern, dass man auch einen Mieter findet.
Vergesst es, mir zu sagen, dass man das kann. Ich akzeptiere das nicht! V.a. weil ich in der stärkeren Position bin.

Das geht vielleicht in einer Großstadt wie Hamburg, Köln oder Berlin, aber nicht in einer Kleinstadt in der Provinz. Das geht vielleicht, wenn es eine Immobiliengesellschaft macht, aber kein Privater, der kein Eigentümer ist.
Wie gesagt, die Anzeige ist aus dem Internet, von daher ist alles gut.

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#22
 Von 
Ballivus
Status:
Praktikant
(822 Beiträge, 204x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Warum hier niemand meiner Meinung ist? Weil noch niemand in meiner Situation selbst war!

Nein. Der Grund ist, dass hier ausschließlich eine rechtliche Einordnung erfolgt und nicht auf dein persönliches Empfinden abgestellt wird.
Zitat (von Zitroneneis2):
Vergesst es, mir zu sagen, dass man das kann. Ich akzeptiere das nicht!

Realitätsverweigerung ist auch vollkommen in Ordnung. Aber dann frage nicht in einem Forum, wenn dich die Wahrheit nicht interessiert, sondern lediglich dein begrenzter Horizont.

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#23
 Von 
Akkarin
Status:
Student
(2437 Beiträge, 628x hilfreich)

2 Anmerkungen dazu: Zitroneneis kann mit der Wohnung machen was er will. Er darf auch der Käuferin untersagen, sich um die Vermietung bis zu Termin xy zu kümmern, nur das muss er halt aktiv untersagen.
Ohne diese explizite Vereinbarung, war das was die Frau gemacht hat komplett erlaubt.

Und was die Drohnung mit dem Platzen angeht, wer hat denn den Notar beauftragt: du oder sie?

Signatur:

If you are going through hell, keep going. - Winston C.

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#24
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

@Akkarin: Vielen Dank für die Aussage, dass ich mit meiner Wohnung tun darf, was ich will. Mit der Kaufinteressentin war abgemacht, dass sie in ihrem Bekanntenumfeld fragt und die Wohnung Leuten, die sie persönlich kennt (Freunde, Verwandte), auch vor dem Verkaufstermin zeigen darf. Von einer Anzeige in Immowelt war nie die Rede, ich habe diese nur durch Zufall gesehen und bin sehr erschrocken.
Wie ich geschrieben habe, ist jetzt alles geklärt, die Anzeige ist weg und alles ist gut.

Ich dachte, dass hier Leute schreiben würden, die wenigstens ein bisschen Ahnung hätten. Gestern hat noch jemand geschrieben, wenn ich Notartermin absagen würde, wäre ich schadensersatzpflichtig (vor dem Vertrag), was überhaupt nicht stimmt. Solange nichts unterschrieben ist, kann die Interessentin ohne Angabe von Gründen den Termin absagen (wenn sie eine andere Wohnung kaufen will) oder auch ich (z.B. weil mir jemand Anderer ein besseres Angebot macht). Das ist zwar nicht schön, aber das ist das Risiko beim Wohnungskauf. Gerade weil vor dem Notartermin alles noch sehr wage ist, will ich nicht, dass fremden Leuten die Wohnung gezeigt wird. Ich fand dies sehr dreist, meine Zustimmung so auszulegen.

Der Termin war vom Makler angesetzt worden, aber weißt du, wenn ich den Termin absage, kann ich auch die paar Euro für den Entwurf zahlen, dass ich dann die Kosten trage, war mir bewusst (aber egal).

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#25
 Von 
Akkarin
Status:
Student
(2437 Beiträge, 628x hilfreich)

Bitte nicht falsch verstehen: Bis zur expliziten Aussprache des Verbots, war das was sie gemacht hat, erlaubt.
Sie brauchte dafür nämlich keine Erlaubnis von dir, das Verhalten war nach zustande kommen der Einigung völlig normal, bzw. normalerweise einigt man sich bei Leerstand eher darauf, dass der Verkäufer selbst nicht mehr neuvermieten darf. Die Situation hat sich erst verändert, als du es ihr untersagt hast. Ab da gibt es ein Verbot, an dass sie sich halten muss.

Signatur:

If you are going through hell, keep going. - Winston C.

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#26
 Von 
Zitroneneis2
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Paragraph, der eine Nachmietersuche in diesem Ausmaß ohne Abstimmung mit dem Eigentümer erlaubt.

Es ist absolut hirnrissig, eine Wohnung auf dem Markt anzubieten, wenn man nicht weiß, ob man die Wohnung überhaupt bekommt, da ich jederzeit von meinem Angebot (denn dieses ist es nur) zurücktreten kann.

Wenn ich gewusst hätte, was ich jetzt weiß, hätte ich generell eine Vermarktung vor dem Notartermin untersagt. Man lernt immer noch dazu.

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#27
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11587 Beiträge, 3948x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Paragraph, der eine Nachmietersuche in diesem Ausmaß ohne Abstimmung mit dem Eigentümer erlaubt.
Anders herum, es gibt kein Verbot, und damit ist es erlaubt.

Wenn es gar keine Verkaufsabsicht gäbe, ja dann könnte man vielleicht Unterlassung einfordern.
Du willst aber doch verkaufen. Und deshalb verstehe ich immer noch nicht, was dich so immens stört. Sobald die Käuferin einen Mieter hat ist das Geschäft doch auch für dich viel sicherer (dann wird sie nämlich nicht mehr abspringen).

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#28
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(90245 Beiträge, 35509x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Ich dachte, dass hier Leute schreiben würden, die wenigstens ein bisschen Ahnung hätten.

Keine Sorge, das ist der Fall.

Ich finde es immer amüsant, wenn Leute ohne die geringste Ahnung von der Materie, dann denen, welche nicht die Wunschantworten liefern oder nicht der gleichen Meinung sind Ahnungslosigkeit unterstellen.

Wie heißt es doch so schön "Ein Geisterfahrer? Ich hab schon 20 gezählt ..."



Zitat (von Zitroneneis2):
Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Paragraph, der eine Nachmietersuche in diesem Ausmaß ohne Abstimmung mit dem Eigentümer erlaubt.

Den wird man nicht finden, denn Gesetze in der Regel regeln nicht das was erlaubt ist, sondern die Verbote bzw, die Grenzen.



Zitat (von reckoner):
Und deshalb verstehe ich immer noch nicht, was dich so immens stört.

Hat man doch schon mehrfach mitgeteilt "Das ist mein Schippchen, ich will das nicht"


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#29
 Von 
Akkarin
Status:
Student
(2437 Beiträge, 628x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Es ist absolut hirnrissig, eine Wohnung auf dem Markt anzubieten, wenn man nicht weiß, ob man die Wohnung überhaupt bekommt, da ich jederzeit von meinem Angebot (denn dieses ist es nur) zurücktreten kann.


Was ist daran so besonders? Ihr seit 14 Tage vor dem Notartermin. Sie macht die Besichtigungen und der eine Bewerber, dem sie zu sagt, bekommt von ihr am tag nach dem Notarmermin mit dir den von ihr unterschrieben Mietvertrag.
Schneller geht es als Erwerber nicht, aber wenn ich mit der Mietersuche auf deinen Wunsch erst nach der Besitzübergabe anfangen darf, würde sich das in einem entsprechenden Abschlag vom KP niederschlagen.

Signatur:

If you are going through hell, keep going. - Winston C.

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#30
 Von 
eh1960
Status:
Bachelor
(3926 Beiträge, 1086x hilfreich)

Zitat (von Zitroneneis2):
Der Punkt, um den es mir geht, ist euch nicht klar: Ich will keinen Käufer, der vor dem Notartermin tut, als wäre er der Eigentümer.

Es ist auch nicht gesagt, daß die Kaufinteressentin das so gemacht hat. Selbstverständlich kann sie eine Wohnung zur Miete anbieten, die sie demnächst vermieten kann. (Nach dem sie Eigentümerin geworden ist.)
Etwas anderes ist es, Bilder aus der Wohnung zu diesem Zweck zu veröffentlichen, bevor sie Eigentümerin ist. Da hätte sie explizit fragen müssen.
Zitat:
Wie die Vermarktung abläuft, hätte die Interessentin mit mir abstimmen müssen.

Nein.
Sie kann das auch auf eigenes Risiko machen, nämlich das Risiko, daß der Kauf im letzten Moment platzt, und sie dann unter Umständen ein dickes Problem hat, weil sie eine Wohnung liefern muss, wenn sie die mit wirksamen Mietvertrag vermietet hat.
Zitat:
Solange die Wohnung noch mir gehört, hätte ich über den Mietpreis und die Konditionen aufgeklärt werden müssen

Nein.

Zitat:
die Art und Weise der Vermarktung hätte mit mir abgesprochen werden müssen.

Nein.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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