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Miteigentümer will ohne Einverständnis unserer Seite Bäume umsägen etc.?

6.8.2019 Thema abonnieren
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)
Miteigentümer will ohne Einverständnis unserer Seite Bäume umsägen etc.?

Hallo,
ich stecke etwas in der Zwickmühle und brauche einen fundierten Rat:

Kurz eine Einleitung um es besser zu verstehen:
Meine Tante (Ehemann verstorben) und meine Mutter & ich hatten zusammen in Zweifamilienhaus in Eigentum. Im Grundbuch war das nur durch 50% Tante & 50% ich & Mutter eingetragen - das Haus wurde zu DDR Zeiten gemeinsam erworben und es wurde auch nie eine Teilungsversteigerung oder Ähnliches (auch nix schriftliches) gemacht - im Grunde ging das immer gut.

Jetzt hatte ohne unser Wissen meine Tante Ihre Hälfte quasi an einen Nachbarn verkauft.
Leider haben wir erst davon erfahren, als der neue Eigentümer wieder mit 50% im Grundbuch eingetragen war.

Jetzt fängt diese Person an, und will ohne unser Einverständnis (wir werden / wurden gar nicht gefragt - Bäume 3 kerngesunde Birken) umsägen. Was wohl erst der Anfang ist.

Meine Frage wäre:
Darf er dies ohne unser schriftliches Einverständnis überhaupt - so schalten und walten, wie er will - als neuer Besitzer mit nur 50% am Gesamtgrundstück als Eigentümer).

Auch hat er - nein seine Freundin / Frau steht eigentlich im Grundbuch als Besitzer der 50%) bisher nicht mit uns in keinster Weise nach dem Kauf Sachen geklärt, wie:

- gemeinsame Kläranlage
- gemeinsame Hausversicherung
- etc.

Die wirkliche Eigentümerin (die im Grundbuch jetzt eingetragen wurde) ist seit dem Kauf nicht 1x auf uns zu gekommen und hat mit uns gesprochen - nix, rein gar nix.

Zu allem Übel hat er auch in die ehemalige Räume meiner Tante Mieter uns quasi vor die Nase gesetzt, die jetzt den kompletten Hof & Garten in Beschlag nehmen ohne uns überhaupt zu fragen, was sie alles dort abstellen dürfen etc.

Wir (Meine Mutter & ich ) haben quasi gar nix mehr im eigenen Eigentum zu sagen.
Meine Mutter ist jetzt 82 Jahre alt und nervlich echt am Ende. Sie weint quasi jeden Tag, wie mit uns umgegangen wird - wir werden beschimpft etc.

Gerne würden wir im Vorfeld alles geregelt haben, aber ein Versuch sich gemeinsam alle Parteien an einen Tisch zu setzen, sind leider bisher gescheitert - diese Person behauptet bei Ämtern z.B. in unserer Gemeinde sogar, wir wären mit X oder Y einverstanden gewesen oder bei der Oberflussmeisterei, da hat er sich wohl auch eine Art "Bestätigung für das wegsägen der Bäume" eingeholt, aber selbst davon haben wir keine Kopie erhalten - nix.

Vielen Dank & Grüße
Dirk


-- Editiert von Japsa am 06.08.2019 12:57

-- Editiert von Japsa am 06.08.2019 13:07

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31 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2069 Beiträge, 724x hilfreich)

Zitat (von Japsa):

Darf er dies ohne unser schriftliches Einverständnis überhaupt - so schalten und walten, wie er will - als neuer Besitzer mit nur 50% am Gesamtgrundstück als Eigentümer).

Auch hat er - nein seine Freundin / Frau steht eigentlich im Grundbuch als Besitzer der 50%)


Im Grundbuch steht man als Eigentümer, nicht als Besitzer.

(Eigentum = Eigentumsrechte an einer Sache; Besitz = tatsächliche Verfügungsgewalt über eine Sache. Beispiel: Vermieter = Eigentümer, Mieter = Besitzer).

Wenn nur der Eigentümer die Bäume fällen darf, muss sich eine Eigentümergemeinschaft vorher darauf einigen. Wenn es einen Besitzer (z.B. Mieter) gibt, der die Bäume fällen darf, hat die Eigentümergemeinschaft nichts mitzureden. Dazu gibt das EP nichts her.

Ein Miteigentümer hat aber grundsätzlich den Anspruch gegen den Rest der Eigentümergemeinschaft, daß diese nach "Treu und Glauben" entscheidet. Es kann also ganz grundsätzlich sein, daß es eine Grundlage für den Anspruch des Miteigentümers gegen die anderen Miteigentümer gibt, der Fällung der Bäume zuzustimmen. Das kann hier niemand berurteilen.

bisher nicht mit uns in keinster Weise nach dem Kauf Sachen geklärt, wie:

Zitat:
Die wirkliche Eigentümerin (die im Grundbuch jetzt eingetragen wurde) ist seit dem Kauf nicht 1x auf uns zu gekommen und hat mit uns gesprochen - nix, rein gar nix.

??? Wer soll denn jetzt "der wirkliche Eigentümer" sein???

Die Fallbeschreibung ist so nicht verständlich.

Bitte mal systematisch und verständlich beschreiben:

Wer ist/sind Eigentümer?
Gibt es Mietverhältnisse?
Falls ja: wie sehen die Mietverträge aus?

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#2
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von eh1960):

Bitte mal systematisch und verständlich beschreiben:

Wer ist/sind Eigentümer?
Gibt es Mietverhältnisse?
Falls ja: wie sehen die Mietverträge aus?

Ok, nachvollziehbar:

Wer ist/sind Eigentümer?
Es steht eine Frau im Grundbuch mit 50% im Eigentum. Diese hat aber seit dem Kauf bzw. Verkauf des Grundstückanteils kein Wort mit uns in Bezug auf gemeinsames Haus / Grundstück gesprochen. Die männliche Person, die hier schalten & walten will - wie es beliebt, ist wohl der Freund / Ehemann (so genau kann ich es nicht sagen)

Gibt es Mietverhältnisse?
Das scheint es wohl zu geben - es ist eine Familie auch Tschechien in die Wohnung gezogen, die jetzt die neue Eigentümerin für sich beansprucht - sprich, in die Wohnung, die vorher meiner Tante gehört bzw. bewohnt hatte.

Falls ja: wie sehen die Mietverträge aus?
Das kann ich gar nicht beurteilen, da ich bzw. wir absolut keinen Einblick in diese Sachen haben und wohl auch nicht bekommen werden.


-- Editiert von Japsa am 06.08.2019 13:54

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#3
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11253 Beiträge, 4872x hilfreich)

Es gibt keine Teilungserklärung? Jedem gehört also alles zu 50%???
Eine Partei hat jetzt deren 50% vermietet??? Oder wie muss man sich das Mietverhältnis vorstellen?
Da ist Ärger vorprogrammiert!

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#4
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Es gibt keine Teilungserklärung? Jedem gehört also alles zu 50%???

Quasi ja. Bisher wurde keine Teilungserklärung gemacht - der Vermieter und auch Eigentümer der 50% hat diese 50% auch erst vor ca. 6 -8 Wochen erworben und wir, wurden erst danach informiert, dass es einen Eigentümerwechsel hier gab, nachdem die neuen Eigentümer der 50% im Grundbuch standen.

Zitat (von -Laie-):

Eine Partei hat jetzt deren 50% vermietet??? Oder wie muss man sich das Mietverhältnis vorstellen?

Ja, die die das Eigentum erwarben haben (also die 50%) wurden auch so voll umfänglich vermietet.

Ich bin mir nur nicht sicher, ob es hier nicht unser Einverständnis gebraucht hätte, eben weil es keine klare Sache ist, wem was am Haus, Grund & Boden gehört und was Gemeinschaft ist - da es eben bis jetzt keine Teilungserklärung oder Ähnliches gibt.

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#5
 Von 
Roland-S
Status:
Lehrling
(1264 Beiträge, 799x hilfreich)

Zitat (von Japsa):
Meine Tante (Ehemann verstorben) und meine Mutter & ich hatten zusammen in Zweifamilienhaus in Eigentum. Im Grundbuch war das nur durch 50% Tante & 50% ich & Mutter eingetragen - das Haus wurde zu DDR Zeiten gemeinsam erworben
Man wird nicht umhin kommen, die exakten Eigentums- und Rechtsverhältnisse von vor diesem Verkauf prüfen zu lassen. Alledings sollte das IMO vor der Beurkundung dieses Ver-/Kaufs geschehen sein.
Wenn man weiß was dem Käufer verkauft und beurkundet wurde und ob das alles seine Richtigkeit hat, kann man versuchen diese "Nachbarschaft" in geordnete Bahnen zu lenken. Ich fürchte, ohne Hinzuziehung eines fähigen Anwalts, der die relevanten Unterlagen prüfen muss, wird das nix werden. Der Anwalt sollte euch auch sagen können wie ihr euch verhalten sollt, was ihr zu dulden habt - und was nicht.

By the way, warum hat die Tante das so klamm heimlich "hinter eurem Rücken" verkauft?

VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#6
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):

Man wird nicht umhin kommen, die exakten Eigentums- und Rechtsverhältnisse von vor diesem Verkauf prüfen zu lassen. Alledings sollte das IMO vor der Beurkundung dieses Ver-/Kaufs geschehen sein.

Genau das wurde nicht gemacht - hätten wir vom Verkauf gewusst, hätten wir genau auf dies bestanden.

Zitat (von Roland-S):

Wenn man weiß was dem Käufer verkauft und beurkundet wurde und ob das alles seine Richtigkeit hat, kann man versuchen diese "Nachbarschaft" in geordnete Bahnen zu lenken. Ich fürchte, ohne Hinzuziehung eines fähigen Anwalts, der die relevanten Unterlagen prüfen muss, wird das nix werden. Der Anwalt sollte euch auch sagen können wie ihr euch verhalten sollt, was ihr zu dulden habt - und was nicht.

Absolut, wir haben uns auch einen Anwalt genommen, der aktuell die Sache auch jetzt erstmal sichten muß.

Zitat (von Roland-S):

By the way, warum hat die Tante das so klamm heimlich "hinter eurem Rücken" verkauft?

Wenn wir das nur wüssten. Wir haben fast 40 Jahre friedlich (mehr oder weniger) in einem Haus zusammen gelebt. Erst nach dem Tod meines Onkels gab es ein paar Reibereien, da wir was am gemeinsamen Haus machen wollten - aber meine Tante sich strickt weigerte, noch Geld ins Haus zu stecken - Sie hatte uns sogar von einer Anwältin verbieten lassen, etwas zu machen was Geld kostet und was nicht - das muß man sich mal vorstellen.

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#7
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11253 Beiträge, 4872x hilfreich)

Ein Anwalt kann euch nichts verbieten. Er schrieb euch nur das, was eure Tante ihm quasi diktierte. Diesem Wunsch kann man entsprechen, braucht man aber nicht.

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#8
 Von 
Roland-S
Status:
Lehrling
(1264 Beiträge, 799x hilfreich)

Zitat (von Japsa):
Sie hatte uns sogar von einer Anwältin verbieten lassen, etwas zu machen was Geld kostet und was nicht
Hm... Anwälte schreiben oft viel Mist, nur weil der Mandant das so will. Es kann aber auch so sein, dass die Anwältin zum Ausdruck brachte, ihr dürft nichts machen von dem ihr erwartet die Mandantin würde sich an den Kosten beteiligen.
Eurem neuen Eigentümer bzw. dessen Mieter solltet ihr dringlich und mit rechtssicherem Nachweis untersagen lassen, dass an eurem Eigentum (den Birken) rumgesägt wird und er auch so nicht willkürlich über euer Eigentum verfügen darf. Nur mal so für's Erste.

VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#9
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):

Eurem neuen Eigentümer bzw. dessen Mieter solltet ihr dringlich und mit rechtssicherem Nachweis untersagen lassen, dass an eurem Eigentum (den Birken) rumgesägt wird und er auch so nicht willkürlich über euer Eigentum verfügen darf. Nur mal so für's Erste.

Leider zu spät, die Bäume wurden Heute ohne unser Einverständnis einfach abgesägt- mit den Worten "er bräuchte von uns keine Unterschrift" - allerdings wurde ein ca. 1,5 m langer Stamm, komplett ohne einem Ast stehen gelassen und das bei allen 7 Bäumen. Ihr glaubt nicht wie "bescheiden" das jetzt erst aussieht.



-- Editiert von Japsa am 07.08.2019 19:23

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#10
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11253 Beiträge, 4872x hilfreich)

Also in meinem Bundesland dürfen aktuell gar keine Bäume gefällt werden. Ist das bei euch anders?

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#11
 Von 
Roland-S
Status:
Lehrling
(1264 Beiträge, 799x hilfreich)

Zitat (von Japsa):
Leider zu spät, die Bäume wurden Heute ohne unser Einverständnis einfach abgesägt- mit den Worten "er bräuchte von uns keine Unterschrift" - allerdings wurde ein ca. 1,5 m langer Stamm, komplett ohne einem Ast stehen gelassen und das bei allen 7 Bäumen. Ihr glaubt nicht wie "bescheiden" das jetzt erst aussieht.
Was sagt denn euer Anwalt zu diesem Vorgehen?

VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#12
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Was sagt denn euer Anwalt zu diesem Vorgehen?

Noch nicht sehr viel - er muss die Dinge jetzt erstmal gut sichten etc. Telefonisch nur so viel, dass das so - wie es bisher gelaufen ist, sicher nicht i.o. ist. Entsprechendes Bildmaterial hab ich Ihm erst gestern zu kommen lassen können.

Wir warten jetzt erstmal der Dinge die kommen :)

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#13
 Von 
Sir Berry
Status:
Senior-Partner
(6941 Beiträge, 2487x hilfreich)

Zitat (von Japsa):
Leider zu spät, die Bäume wurden Heute ohne unser Einverständnis einfach abgesägt- mit den Worten "er bräuchte von uns keine Unterschrift"

Ihr eiert rum. Spättestens jetzt wäre für mich das Fass voll und ich würde angemessen reagieren.
Strafanzeige wegen Sachbeschädigung, Strafanzeige wegem unerlaubtem Fällen von Laubbäumen und Meldung bei der Umweltbehörde).

Zitat (von Japsa):
allerdings wurde ein ca. 1,5 m langer Stamm, komplett ohne einem Ast stehen gelassen und das bei allen 7 Bäumen
Versteh den Hinweis jetzt nicht so wirklich, denn dass ergibt ja nun doch einen Sinn.

Zitat (von Japsa):
Genau das wurde nicht gemacht - hätten wir vom Verkauf gewusst, hätten wir genau auf dies bestanden.

So oder ähnlich (wurden nicht informiert) hast Du es mehrfach beschrieben.

Ich denke, insoweit verkennst Du Deine Rechte. Die tante musste Dich nicht informieren, wenn sie ihr Eigentum verkauft.

Zitat (von -Laie-):
Ein Anwalt kann euch nichts verbieten. Er schrieb euch nur das, was eure Tante ihm quasi diktierte. Diesem Wunsch kann man entsprechen, braucht man aber nicht.

Ich würde es nicht als Wunsch sondern als klare Weisung ansehen das Eigentum nicht zu verändern.

Gegen eine solche Weisung eines Miteigentümers sollte tunlichst nicht verstoßen werden.

Berry

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#14
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Ihr eiert rum.

Wir eiern sicher nicht rum.
Wir wollen nur, dass die entsprechenden Maßnahmen gut vorbereitet sind - mehr kann ich dazu jetzt leider nicht schreiben.

Zitat (von Sir Berry):
Ich denke, insoweit verkennst Du Deine Rechte. Die tante musste Dich nicht informieren, wenn sie ihr Eigentum verkauft.

Ist dem zu 100% so - kann ich das irgendwo konkret nachlesen / recherchieren - unabhängig davon, ab ich jetzt einen Anwalt habe? Nochmal zur Erinnerung:

Es gibt aktuell keine Teilungsverienbarung / Beschluss oder der Gleichen - nicht mal eine zwischen beiden Parteien selbst aufgesetztes Schriftstück, das eventuell was in so eine Richtung regeln würde oder Ähnliches:
Im Grundbuch sind nur wir mit Anteil an Haus & Grund mit 50% benant und die anderen 50% ehemals meine Tante.

Zitat (von Sir Berry):
Ich würde es nicht als Wunsch sondern als klare Weisung ansehen das Eigentum nicht zu verändern. Gegen eine solche Weisung eines Miteigentümers sollte tunlichst nicht verstoßen werden.

So haben wir es damals auch gesehen. Denn wir wollten ebne nicht, dass Maßnahmen, die wir trotzdem hätten durchgeführt, sich dann zu unserem nachteil entwickelt hätten können.

-- Editiert von Japsa am 09.08.2019 13:50

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#15
 Von 
Roland-S
Status:
Lehrling
(1264 Beiträge, 799x hilfreich)

Zitat (von Japsa):
...kann ich das irgendwo konkret nachlesen / recherchieren
Am ehesten im Grundbuch. Da sollte stehen, wer was hatte, wer was geerbt hat und somit vielleich auch verkaufen konnte.


Zitat (von Japsa):
- unabhängig davon, ab ich jetzt einen Anwalt habe?
...könnte dieser das alles recherchieren, sofern er den Auftrag dazu hat. Das Recherchierte sollte er dann euch und dem Käufer auseinanderdrösseln. Incl. der erworbenen Rechte und Pflichten.


Zitat (von Japsa):
Es gibt aktuell keine Teilungsverienbarung / Beschluss oder der Gleichen - nicht mal eine zwischen beiden Parteien selbst aufgesetztes Schriftstück, das eventuell was in so eine Richtung regeln würde oder Ähnliches: Im Grundbuch sind nur wir mit Anteil an Haus & Grund mit 50% benant und die anderen 50% ehemals meine Tante.
Es fällt mit schwer zu glauben, dass bei diesen Gegebenheiten die Tante so einfach ihre (undefinierten) 50% verkaufen konnte.


VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#16
 Von 
Sir Berry
Status:
Senior-Partner
(6941 Beiträge, 2487x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Es fällt mit schwer zu glauben, dass bei diesen Gegebenheiten die Tante so einfach ihre (undefinierten) 50% verkaufen konnte.

Die Anmerkung verstehe ich jetzt nicht. Der undefinierte prozentuale Anteil ist doch gefühlt mengenmäßig der überwiegende Anteil.
Denke einmal an die vielen Häuser oder Wohnungen im Familienbesitz wo Mann und Frau mit nur %tualem Anteil eingetragen sind.
Dazu die Anteile nach Erbe ohne eindeutige Aufteilungsmöglichkeit.
IM BGB findest Du dazu Regelungen in den §§ 1008 ff zum Miteigentum.

Die rechtlichen Möglichkeiten sein Eigentum zu veräußern ergibt sich aus § 903 BGB.

Zitat (von Japsa):
So haben wir es damals auch gesehen. Denn wir wollten eben nicht, dass Maßnahmen, die wir trotzdem hätten durchgeführt, sich dann zu unserem nachteil entwickelt hätten können.

Eure Einzelrechte sind unter dem Stichwort "Notstand" im § 904 BGB festgelegt. Alles was darüber hinausgeht bedarf der Abstimmung.

Berry

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#17
 Von 
aspergius
Status:
Schüler
(311 Beiträge, 129x hilfreich)

Ich war immer der Meinung, dass ich einen prozentualen Geundstücksanteil nicht verkaufen kann. Wenn ich 60% und mein Bruder 40% eines gemeinsamen Geundstückes besitzen, kann ich meinen Anteil nicht gegen den Willen meines Bruders verkaufen. Ich kann die Gemeinschaft nur durch Zwangsversteigerung auflösen. Liege ich da falsch?

Signatur:
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#18
 Von 
Roland-S
Status:
Lehrling
(1264 Beiträge, 799x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Die Anmerkung verstehe ich jetzt nicht. Der undefinierte prozentuale Anteil ist doch gefühlt mengenmäßig der überwiegende Anteil.
Mit undefiniert meinte ich nicht die Größe des Anteils, sondern die fehlende Bestimmung was evtl. dieser Anteil beinhaltet - und welche Rechte an nicht teilbaren und nicht geteilten Flächen besteht. Selbst bei einem Zweifamilenhaus müssen die abgetrennten Wohnungen ja nicht genau 50% entsprechen. Für gemeinschaftliche Flächen - oder hier das Gartengrundstück - müssten Nutzungsregelungen erstellt werden. Anders kann man das IMO gar nicht verkaufen.


Zitat (von Sir Berry):
Denke einmal an die vielen Häuser oder Wohnungen im Familienbesitz wo Mann und Frau mit nur %tualem Anteil eingetragen sind.
Auch hier muss vor einem (Teil)verkauf eine Aufteilung vorgenommen werden. Oder man verkauft die 100% und teilt den Erlös - oder es kommt halt zur Teilungsversteigerung.

Zitat (von Sir Berry):
Die rechtlichen Möglichkeiten sein Eigentum zu veräußern ergibt sich aus § 903 BGB.
Man wird im vorliegenden Fall klären müssen, was das Eigentum der Tante genau umfasst hat. IMO musste das geschehen, bevor ein gülitger Kaufvertrag geschlossen und notariell beurkundet werden konnte. So lange das nicht geklärt ist, wird man auch nicht beurteilen können, ob das Fällen der Bäume möglicherweise(??) doch so erfolgen durfte.

VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#19
 Von 
Sir Berry
Status:
Senior-Partner
(6941 Beiträge, 2487x hilfreich)

Roland,

ich bin ob Deines Beitrages etwas irritiert.
Aus diesem Artikel https://immoeinfach.de/blog/mehrere-eigentuemer-im-grundbuch-welche-auswirkungen-hat-das/ etwas weiter unten ergibt sich, dass man seinen ideellen Anteil verkaufen kann, auch wenn es nicht als sinnvoll beschrieben wird.

Was besseres habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Mit den Bäumen hat das aber nichts zu tun, die durften nicht ohne Zustimmung gefällt werden.

Berry

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#20
 Von 
Roland-S
Status:
Lehrling
(1264 Beiträge, 799x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Roland,
ich bin ob Deines Beitrages etwas irritiert.
Das tut mir leid, aber mich irritiert die ganze Sache...


Zitat (von Sir Berry):
...etwas weiter unten ergibt sich, dass man seinen ideellen Anteil verkaufen kann, auch wenn es nicht als sinnvoll beschrieben wird.
Ja schon, aber oben steht, was im beschriebenen Fall wohl versäumt wurde: "Soll die Immobilie verkauft werden, muss jeder eingetragene Eigentümer dem Verkauf zustimmen und die Eigentumsumschreibung auf den Erwerber im Grundbuch bewilligen." Wobei es in dem Beitrag um die ganze Immobile geht und nicht "nur um einen Teil". Bleibt für mich die Frage, wie konnte diese Hälfte ohne Kenntnis, Zustimmung und Regelung mit den verbleibenden hälftigen Eigentümern erfolgen.


VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#21
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Bleibt für mich die Frage, wie konnte diese Hälfte ohne Kenntnis, Zustimmung und Regelung mit den verbleibenden hälftigen Eigentümern erfolgen.

Ja und genau das ist, was uns auch so stutzig gemacht hat - dass hier 50% einer Immobilie mit Grund an eine Drittperson verkauft wurde, ob wohl es eben keine Teilungserklärung oder gar Teilungsversteigerung im Vorfeld gegen hat.

Ich stelle nicht mal in Frage, dass meine Tante Ihre 50% gar nicht hätte verkaufen dürfen - aber zumindest hätten wir - nach meiner Auffassung - als Miteigentümer der anderen 50% über den verkauf vorher informiert werden müssen - was aber in keinster Weise passierte - ehrlich gesagt, bis Heute haben wir dazu nix Schriftliches von der neuen Inhaberin erhalten oder von der ehemaligen Inhaberin.

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#22
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(34627 Beiträge, 12382x hilfreich)

Zitat (von Japsa):
Ich stelle nicht mal in Frage, dass meine Tante Ihre 50% gar nicht hätte verkaufen dürfen

Selbstverständlich kann Deine Tante ihre 50% verkaufen.

Zitat (von Japsa):
aber zumindest hätten wir - nach meiner Auffassung - als Miteigentümer der anderen 50% über den verkauf vorher informiert werden müssen

Eine solche vorherige Informationspflicht besteht nicht.

Zitat (von Roland-S):
Bleibt für mich die Frage, wie konnte diese Hälfte ohne Kenntnis, Zustimmung und Regelung mit den verbleibenden hälftigen Eigentümern erfolgen.

Weil das einfach so geht.

Eine ganz andere Frage ist jedoch, was der neue Miteigentümer alles so machen darf. Da überschreitet er seine Befugnisse offenbar bei weitem. Die Bäume hätte nicht ohne Eure Zustimmung gefällt werden dürfen. Er hätte nicht einmal ohne Eure Zustmmung vermieten dürfen.

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#23
 Von 
Roland-S
Status:
Lehrling
(1264 Beiträge, 799x hilfreich)

Zitat (von Japsa):
Ja und genau das ist, was uns auch so stutzig gemacht hat -
Was sagt denn euer Anwalt, nach Prüfung aller Unterlagen dazu?

VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#24
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hh):
Weil das einfach so geht.

Ja ist leider so, war heute nochmals beim Anwalt :sad:

Zitat (von hh):
Eine ganz andere Frage ist jedoch, was der neue Miteigentümer alles so machen darf. Da überschreitet er seine Befugnisse offenbar bei weitem. Die Bäume hätte nicht ohne Eure Zustimmung gefällt werden dürfen.

Da sieht die Sache völlig anders aus - ohne unsere ausdrückliche schriftliche Zustimmung (die für beide Parteien auch eine Sicherheit darstellt) dürfte er nicht mal einen Spatenstich machen - geschweige denn Bäume fällen.

Zitat (von hh):
Er hätte nicht einmal ohne Eure Zustimmung vermieten dürfen.

Da bin ich mir nicht so sicher, aber das las ich aktuell genau prüfen.



-- Editiert von Japsa am 12.08.2019 13:24

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#25
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Was sagt denn euer Anwalt, nach Prüfung aller Unterlagen dazu?

Das hier viel über unseren Kopf weg gemacht wird, was absolut nicht geht.
Fakt ist, dass zu allem unseren Zustimmung (schriftlich) bedarf - mehr kann ich aktuell leider nicht zu sagen.

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#26
 Von 
Roland-S
Status:
Lehrling
(1264 Beiträge, 799x hilfreich)

Zitat (von hh):
Weil das einfach so geht.
Puh... das das alles so (rechmäßig) geht, fällt mir verdamt schwer zu glauben.


Zitat (von hh):
Eine ganz andere Frage ist jedoch, was der neue Miteigentümer alles so machen darf.
Eigentlich ganz einfach, er darf (wie der oder die verbleibende/n) anderen Miteigentümer alles nutzen - oder auch gar nix? Er glaubt ja auch alles tun zu dürfen.


Zitat (von hh):
Da überschreitet er seine Befugnisse offenbar bei weitem.
Welche Befugnisse hat der Käufer denn erworben? Welche Befugnisse konnte er in Folge mit der Vermietung übertragen?


Zitat (von hh):
Die Bäume hätte nicht ohne Eure Zustimmung gefällt werden dürfen. Er hätte nicht einmal ohne Eure Zustmmung vermieten dürfen.
Genau das bekomm' ich "nicht auf die Kette". Angenommen die Tante durfte ihre 50% so einfach verkaufen. Wie soll (ohne Teilungserklärung und/oder Nutzungsregelung) der Käufer wissen was er wie nutzen und ggfs. vermieten darf? Hier scheint es ja für die Wohnungen noch nicht einmal ein verbrieftes Sondernutzungsrecht zu geben. Oder gibt es für derartige Konstellationen verbindliche gesetzliche Regelungen?

VG
Roland

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#27
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Genau das bekomm' ich "nicht auf die Kette".

Rolland da bist Du nicht alleine - ich kann aber nur so viel sagen: es kst kompliziert.

Laut deutschem Recht darf man nach belieben seine 50% verkaufen ohne den Miteigentümer darüber nur ein Wort zu gönnen - so dass diese völlig vor vollendete Tatsachen stehen. Hingegen wenn man etwas hat - auch nur 50% darf man ohne Zustimmung der anderen Partei quasi rein gar nix - das zu verstehen ist echt nicht einfach & leicht :( - aber so wie es sich rausstellt sind die deutschen Gesetze leider so :(

-- Editiert von Japsa am 12.08.2019 13:57

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#28
 Von 
Sir Berry
Status:
Senior-Partner
(6941 Beiträge, 2487x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Genau das bekomm' ich "nicht auf die Kette". Angenommen die Tante durfte ihre 50% so einfach verkaufen. Wie soll (ohne Teilungserklärung und/oder Nutzungsregelung) der Käufer wissen was er wie nutzen und ggfs. vermieten darf?

Du willst es eigentlich nur nicht wirklich glauben. OK. Aber weiter diskutieren können wir nur auf tatsächlicher Grundlage.

Ohne Teilungserklärung mag zutreffend sein; ohne Nutzungsregelung mit großer Sicherheit nicht.
Die Nutzungsregelung ergibt sich aus der faktischen und akzeptierten Aufteilung in der Vergangenheit.

Ich nehme an, dass die Tante eine abgeschlossene oder abgegrenzte Wohnung und auch einen Teil des Gartens nutzte und Japsa den anderen Teil.

Zitat (von Japsa):
ich kann aber nur so viel sagen: es ist kompliziert.

Nein, ist es nicht.

Wird es aber durch euer Schubladendenken, will sagen dem Streben nach eindeutiger Aufteilung, nach klaren schwarz-weiß Regeln.

Betrachtest Du das Konstrukt jedoch wie ein Gemeinschaftskonto auf das nur gemeinsam zugegriffen werden kann, hast Du vergleichbare Rahmenbedingungen.

Ihr - also auch Du - haben es versäumt die jetzt gewünschten schwarz-weiß Regelungen zu einer Zeit herbeizuführen, als es noch einvernehmlich innert der Familie gegangen wäre.
Dieses Versäumnis fällt euch jetzt vor die Füße.

Zum Bäume fällen und meiner Reaktion hatte ich ja schon vorher was geschrieben.
Hier gilt es dem Besitzstörer bereits zu Anfang die Grenzen unmissverständlich aufzuzeigen.
Ein Bitte bitte scheint auf rechtlich taube Ohre zu treffen.

Berry

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#29
 Von 
Japsa
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Ihr - also auch Du - haben es versäumt die jetzt gewünschten schwarz-weiß Regelungen zu einer Zeit herbeizuführen, als es noch einvernehmlich innert der Familie gegangen wäre.
Dieses Versäumnis fällt euch jetzt vor die Füße.

Nein haben wir nicht - es gab schon vor Jahren diverse Bemühungen, die möchte ich aber nicht weiter ausdiskutieren an dieser Stelle!

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#30
 Von 
Tobias F
Status:
Lehrling
(1252 Beiträge, 806x hilfreich)

Zitat (von Japsa):

Rolland da bist Du nicht alleine - ich kann aber nur so viel sagen: es kst kompliziert.

Laut deutschem Recht darf man nach belieben seine 50% verkaufen ohne den Miteigentümer darüber nur ein Wort zu gönnen - so dass diese völlig vor vollendete Tatsachen stehen.


Irrtum, es ist ganz einfach wenn man aufhört zu denken alles müsse so sein wie man es sich wünscht.
Die Tante hätte ihren Anteil (IHR EIGENTUM) per Testament auch xy vererben können/dürfen ohne euch über den Inhalt des Testaments zu informieren, euch den/die Erben vorzustellen und ihr Sterbedatum mit euch abzusprechen.

Das sie nicht mit euch gesprochen hat wird seine Gründe haben die GARANTIERT nur bei der Tante liegen :banana:


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