Falsche Werbung ungültige Zertifikate

22. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
KPLaw
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Falsche Werbung ungültige Zertifikate

Hallo zusammen!
Kurze Frage: Wenn ein Unternehmen A mit Zertifikaten wirbt, die aber aufgrund Zeitablauf ungültig sind, ist das Werben damit doch ein Verstoß gegen das UWG? Speziell in meinen Augen § 5 Abs. 2 Nr. 4 UWG.
Als Verbraucher (kann nur eine natürliche Person sein) und als Mitbewerber ist mir das Vorgehen klar. Wie ist es allerdings, wenn ein anderes Unternehmen B (=juristische Person und kein Mitbewerber, also nur ein Marktteilnehmer) aufgrund dieser falschen Angaben sich für eine Dienstleistung bei Unternehmen A entscheidet? Ist hier ein Vorgehen möglich? Und speziell: Wie gestaltet es sich, wenn die Dienstleistung gekauft wurde zum Zeitpunkt als die Zertifikate noch gültig waren, keine Information über den Ablauf erfolgte und nun weiterhin damit geworben wird? Und eben Unternehmen B dadurch auf andere Weise Probleme und Unkosten entstehen, da die Zertifikate im Hintergrund ungültig sind?

Danke schon einmal!

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Legalitätslevel100
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 47x hilfreich)

Unternehmer B müsste, wie auch ein Verbraucher ein Unternehmen finden, das Mitbewerber ist und abmahnen möchte.
Wenn das Zertifikat zum Kaufzeitpunkt aber noch gültig war, dürfte die Chance, etwas zu erreichen, verschwindend gering sein. Über die Dauer der Gültigkeit hätte man sich ja informieren können, das traut man einem Unternehmer zu.

Dass danach noch damit geworben wird ist irrelevant, der Kauf ist ja schon erfolgt.

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118591 Beiträge, 39602x hilfreich)

Zitat (von KPLaw):
Wie ist es allerdings, wenn ein anderes Unternehmen B (=juristische Person und kein Mitbewerber, also nur ein Marktteilnehmer) aufgrund dieser falschen Angaben sich für eine Dienstleistung bei Unternehmen A entscheidet?

Dann könnte Unternehmen A eventuell Probleme bekommen.
Aber vermutlich wird Unternehmen B die negativen Folgen tragen müssen.



Zitat (von KPLaw):
Wie gestaltet es sich, wenn die Dienstleistung gekauft wurde zum Zeitpunkt als die Zertifikate noch gültig waren, keine Information über den Ablauf erfolgte und nun weiterhin damit geworben wird? Und eben Unternehmen B dadurch auf andere Weise Probleme und Unkosten entstehen, da die Zertifikate im Hintergrund ungültig sind?

Dann ist Unternehmen B selber schuld und wird auch hier die negativen Folgen selber tragen müssen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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