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Freiberuflicher Dozent nutzt Kundendaten eines Auftraggebers zur Anpreisung eigener Dienstleistungen

2.6.2021 Thema abonnieren
 Von 
der_wicht
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Freiberuflicher Dozent nutzt Kundendaten eines Auftraggebers zur Anpreisung eigener Dienstleistungen

Hallo zusammen,

ich benötige eine Meinung zu folgender Sachlage.

Herr B. ist freiberuflicher Trainer & Dozent. Er arbeitet für verschiedene Weiterbildungsgesellschaf ten und führt dort regelmäßige Seminare als Dozent durch. Er hat aber auch ein eigenes Produktangebot, das die selbe Zielgruppe anspricht und auf einer separaten Plattform auffindbar ist. In mehreren Kursen, die er im Auftrag einer bestimmten Weiterbildungsgesellschaf t gehalten hat, hat er am Ende der Kurse seine eigene Idee angepriesen und um Empfehlung gebeten. Das Angebot von Herrn B. hat mit den Kursen nur indirekt zu tun, als dass es die gleiche Zielgruppe anspricht, aber thematisch ein anderer Kurs ist. Dieser Kurs ist allerdings auch im großen Angebotsportfolio der Weiterbildungsgesellschaf t zu finden, in dem Herr B. als Dozent aber nicht eingesetzt ist und darüber auch nicht informiert war. Er hat auch E-Mail-Adressen der Seminarteilnehmenden generiert und eine E-Mail mit seinem Angebot versendet, da die TN in den Kursen Unterstützung zugesagt haben. Der Weiterbildungsgesellschaf t hat diese Mail über Umwege erhalten und prüft rechtliche Schritte.

Weitere Informationen:

- Es handelt sich um ca. 10 E-Mail Adressen.
- Es gibt keinen schriftlichen Vertrag zwischen der Weiterbildungsgesellschaft und dem Dozenten.

Fragen: Welche Ansprüche hat die Weiterbildungsgesellschaft? Wie schätzt ihr die juristische Lage von Herrn B. ein?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Sonnige Grüße

der_wicht

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