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nachträgliches Wettbewerbsverbot - Praktikumsvertrag

2.4.2011 Thema abonnieren
 Von 
PrimaBrina
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 1x hilfreich)
nachträgliches Wettbewerbsverbot - Praktikumsvertrag

Ich habe einen Praktikumsvertrag für eine PC-Tätigkeit in Heimarbeit abgeschlossen. Es wurde geregelt, dass ich für diese Zeit (2 Wochen) kein Geld erhalte. Danach besteht die Option auf einen Arbeitsvertrag. Nun habe ich nach 2 Tagen aufgehört, da immer unmöglichere Konditionen für den bevorstehenden Arbeitsvertrag aufgeschwatzt bekam (höhere Stundenanzahl, Schichtarbeit etc.) Ich würde gern selbstständig auf gleichem Gebiet arbeiten. Nun wurde ich darauf hingewiesen, dass ich mich an das Wettbewerbsverbot halten soll, was im Praktikumsvertrag steht (Ich darf innerhalb von 24 Monaten nicht selbst in diesem Arbeitsbereich tätig werden) Habe ich nun Pech und muss mich daran halten? Ich habe etwas im Netz über Karenzentschädigung gelesen usw. was nicht in meinem Vertrag festgehalten wurde, außerdem war es kein Arbeits- sondern ein Praktikumsvertrag.
Ich bin dankbar für jeden Tipp.

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81494 Beiträge, 34010x hilfreich)

Das betrifft vorangig Arbeitsrecht, deshalb solltest du deine Frage dort posten.

Idealerweise postest du dort auch gleich den Vertrag bzw. zumindest jedoch den Abschnitt mit dem Wettbewerbsverbot.





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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

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#2
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1107x hilfreich)

Ohne Karenzentschädigung ist ein Wettbewerbsverbot unwirksam.

Im übrigen würde ich die Firma mal der zuständigen IHK melden; das sind ja zutiefst unseriöse Methoden - erst soll man kostenlos arbeiten und nach 2 Wochen Praktikum ein "Wettbewerbsverbot" von 2 Jahren haben? (Vermutlich um Druck auszuüben, den Job in jedem Fall anzunehmen, egal wie mies die Konditionen sind.)

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#3
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2721 Beiträge, 1169x hilfreich)

quote:
ch habe einen Praktikumsvertrag für eine PC-Tätigkeit in Heimarbeit abgeschlossen.

Was bitte willst du zuhause in zwei Wochen lernen, dazu ist ein Praktikum gedacht.

Eine Wettbewerbsklauseln ist machbar, jedoch ist die Zeit zu Vergüten. Ohne Moos kein Schutz.

Ich finde es bedenklich das die ein Home-Praktikum mit Knebelvetrag machst, dann das hinschmeißen willst und dich nun sogar selbständig machen willst. Meinst du deine Kenntnisse "Geschäfte" zu machen reicht dazu aus. Als Unternehmer machen die dich platt. Hier sind die Risiken weit größer als bei unseriösen AG.

quote:
m übrigen würde ich die Firma mal der zuständigen IHK melden

Interessiert die nicht, unbezahlte Praktika sind nicht unüblich, auch Knebenverträge mit Wettbewerbsklauseln nicht.

Nur ein Home-Praktikum ist eine Frechheit. Ich würde mir einen echten Job suchen und erst mal nebenbei ein paar Existenzgründungskurse machen.

Uwe



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