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Unternehmen ohne Rechtsform - Vertragsfähig?

25.2.2015 Thema abonnieren
 Von 
Thomas_MUC
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Unternehmen ohne Rechtsform - Vertragsfähig?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Projektteam bestehend aus vier Parteien möchte ein Unternehmen gründen. Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase und hat gegenwertig keine Rechtsform. Für die Gründung wurden Personen (Mitarbeiter) angeworben. Derzeit sehen wir in eine Erfolgsbeteiligung für die Mitarbeiter als sinnvollste Lösung.

Besteht die Möglichkeit rechtlich Beteiligungsverträge mit den angeworbenen Personen zu schließen?

Vielen Dank im Voraus.


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9 Antworten
Sortierung:

#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(42438 Beiträge, 15171x hilfreich)

quote:
Besteht die Möglichkeit rechtlich Beteiligungsverträge mit den angeworbenen Personen zu schließen?


Das ist eine arbeitsrechtliche Frage. So ein Beteiligungsvertrag darf jedenfalls nicht dazu führen, dass der AN ganz ohne Einkommen dastehen kann. Als Mindesteinkommen ist bei rein erfolgsabhängiger Bezahlung etwa 2/3 des tarifgehaltes anzusehen.

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2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Blaki
Status:
Praktikant
(861 Beiträge, 745x hilfreich)

Guten Abend,

ich bin nicht davon überzeugt, dass bereits eine GBR oder GmbH i. G. vorliegt.

In der Regel dürfte ein Gewerbe ausgeübt werden. Dieses wird durch tatsächliche Gewerbeanmeldung - in welcher Rechtsform auch immer - initiiert.

Insofern besteht keine "Firma" als rechtliches Konstitut, dass einen Mitarbeitervertrag - gleich wie die Bezahlung aussehen soll - abschließen könnte.

Die Personen, die eine Firma gründen wollen, könnten bestenfalls Vorverträge mit dem Ausschuß gegenseitiger Rechtsansprüche mit zukünftigen Mitarbeitern abschließen. Man könnte das auch Absichtserklärungen nennen.

Wollten die Gründungswilligen tatsächliche Arbeitsverträge abschließen, haftet jeder, der den Vertrag unterschreibt, mit seinem privaten Vermögen dafür.

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2x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(12057 Beiträge, 4049x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
ich bin nicht davon überzeugt, dass bereits eine GBR oder GmbH i. G. vorliegt.
Doch, GbR auf jeden Fall.
Die liegt beispielsweise schon vor, wenn du stellvertretend für 2 Freunde zur Kinokasse gehst und die Karten kaufst.

Zitat:
Wollten die Gründungswilligen tatsächliche Arbeitsverträge abschließen, haftet jeder, der den Vertrag unterschreibt, mit seinem privaten Vermögen dafür.
Und was unterscheidet das nun von einer GbR? Auch dort haftet jeder Gesellschafter mit seinem Vermögen, ein Gläubiger kann sich aussuchen bei wem er sich schadlos hält.

Stefan

2x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(99770 Beiträge, 36956x hilfreich)

Zitat:
Derzeit sehen wir in eine Erfolgsbeteiligung für die Mitarbeiter als sinnvollste Lösung.

Der Mindestlohn (in der Regel 8,50 EUR) ist fürArbeitnemer zu zahlen, dafür haftet je nach Rechtsform der Unternehmer/das Untermehmen bzw. seine Gesellschafter. Darüberhinaus ist eine Erfolgsbeteiligung natürlich möglich.



Zitat:
Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase und hat gegenwertig keine Rechtsform.

Diedürfte bei mer als einer Person kraft Gesetzes die GbR sein.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

2x Hilfreiche Antwort


#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(99770 Beiträge, 36956x hilfreich)

Zitat:
1. Unterschreibt (oder macht einen mündlichen Vertrag) EINER dann ist es eine Einzelunternehmung, Unterschreiben ZWEI (oder machen einen mündlichen Vertrag) oder MEHR dann eine GbR.

Das ist schlicht falsch.



Zitat:
2. Sind die am Gründen einer GmbH, dann sind Sie bis zu deren Eintragung 1.

??? Hab ich nicht verstanden, was möchtest Du dmit zum Ausdruck bringen?



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

2x Hilfreiche Antwort


#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(99770 Beiträge, 36956x hilfreich)

Zitat:
Was ist da falsch

Das:
Zitat:
Unterschreibt den Arbeitsvertrag der Uwe Muster, dann ist er bei Uwe Muster eingestellt, der ist Einzelunternehmer. Unterscheibt den Uwe und Ute Muster dann sind die beiden eine GbR und man ist bei der GBR eingestellt.


Eine GbR entsteht kraft Gestzes, nihct nahc Anzahl der Unterschriften.
Ob den Arbeitsvertrag einer oder zwei unterschreiben ist dabei vollkommen unerheblich. Den muss ja nicht einmal einer der Gesellschafter unterschreiben.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

2x Hilfreiche Antwort

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