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2012 Lohnpfändung, Arbeitsgeber vergisst eine Rate und nach 5 Jahren Gerichtsvollzieher bzw Forderun


#31
 Von 
ProjektC
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo,

Der Anwalt wollte das erst einmal auf die normale Kommunications Ebende machen.
Wenn die Vollstreckungsabwehrklage am Anfang gemacht worden wäre, und das wäre nicht durchgekommen und hätte verloren, wären das grosse Kosten gewesen.

Wir haben zwar einen Rechtssschutz, aber wie meistens ist der Vorfall vor dem Rechtsschutz passiert, daher werden auch keine Kosten übernommen.

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#32
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23135 Beiträge, 15195x hilfreich)

Es gibt durchaus Gerichte, die bei sofortiger Vollstreckungsabwehrklage und Einlenken der Gegenseite so argumentieren, dass diese unnötig sei. Einem Anwalt vor Ort sollte man es überlassen, wie er vorgeht. Er kennt die Amtsgerichte auch durchaus und weiß ggf., wie die ticken.

Aber spätestens jetzt, wo der Anwalt mehrfach erfolglos eine außergerichtliche Klärung versucht hat, sollte man nun den Weg vor Gericht suchen.

Das Inkasso und die gegnerischen Anwälte, die hier aktiv sind, arbeiten im Prinzip jenseits des gesetzlich erlaubten.

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#33
 Von 
Xipolis
Status:
Lehrling
(1744 Beiträge, 800x hilfreich)

Solange keine erneuten Pfändungsmaßnahmen ergriffen werden, kann man es natürlich versuchen.

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#34
 Von 
ProjektC
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

https://www.dropbox.com/sh/rt3cju1db769icn/AACiRuI4nDRpi_rpV6VdXfQpa?dl=0

Die Antwort und der Abschluss von unserem Anwalt und ehrlich gesagt, weis ich nicht was ich davon halten soll.
Bin im ersten Moment etwas sprachlos,

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#35
 Von 
Kalanndok
Status:
Schüler
(273 Beiträge, 70x hilfreich)

Hmm...hat man Dir da das Mandat etwa gekündigt und behauptet noch etwas "geleistet" zu haben?

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#36
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23135 Beiträge, 15195x hilfreich)

Unterm strich ist es nun wie genau? Der eigene Anwalt hat es also geschafft, dass die Gegenseite ihre Forderung auf "89€" reduziert hat, richtig? Natürlich ist es ungewiss, wie im Moment eine Vollstreckungsabwehrklage ausgeht. Denn wenn der eigene Anwalt von berechtigten 68€ ausgeht, die Gegenseite von 89€ streitet man sich unterm Strich nur noch um 21€. Da muss man sich selbst fragen, wie weit man noch gehen will.
Von den Kosten her bleibt es sich gleich, ob man sich wegen 499€ oder 21€ streitet.

Was ist mit euren Anwaltskosten? Die würde ich der Gegenseite in Rechnung stellen und damit aufrechnen. Denn schließlich hat die Gegenseite erst nach anwaltlichen Druck auf die erfundenen Teile ihrer Forderung verzichtet. Ich würde dem GV die Gegenrechnung bzw. Verrechnung mit den eigenen Anwaltskosten vorlegen, den Rest bezahlen und den entwerteten Titel verlangen. Sollte die Herausgabe verweigert werden oder auf einer vollen Zahlung bestanden werden, würde ich über die Rechtsantragsstelle halt Klage einreichen, so wie der Anwalt es schildert. Aber dabei bewusst sein, dass man auch verlieren könnte.

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#37
 Von 
ProjektC
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

112 hatten wir im Februar schon gezahlt als Sicherung.
Was unser Anwalt jetzt dafür verlangt kann ich noch nicht sagen.
Auch die Gerichtsvollzieher kosten sind ja auch zu zahlen.

Also mit Gerichtsvollzieher Kosten und dem Fehlbetrag waren das mit den 112 Euro noch 11,80 Euro für eine Nachzahlung.
Das mit der Rechnung von unserem Anwalt hast du Recht, nachdem aber unser Anwalt nicht mal auf die Idee gekommen ist, das mit einzufordern, macht es glaube ich keinen Sinn da noch weiter zu machen.

Ich kann mir jetzt nicht einen zweiten Anwalt holen, das hört dann nie auf.

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#38
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23135 Beiträge, 15195x hilfreich)

Vielleicht haben andere noch eine Idee, beispielsweise Xipolis.

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#39
 Von 
Xipolis
Status:
Lehrling
(1744 Beiträge, 800x hilfreich)

Was soll ich noch großartig schreiben, zudem was ich schon geschrieben habe, zumal das Forum nicht den Rechtsanwalt ersetzen kann/soll/darf.

Letztlich verdient der Rechtsanwalt nicht viel an einem solchen Verfahren, daher ist hier kein Interesse gegeben und es liegen wohl genug besser bezahlte Mandate vor. Die Lage kann der Anwalt bzw. dessen Sachbearbeiter unter Vorlage der Unterlagen schon sehr gut beurteilen und von daher auch eine verbindliche Aussage treffen, was jetzt noch zu zahlen wäre.

Bei einer Einigung die eine Vollstreckungsabwehrklage vermeidet sollten natürlich auch die Kosten der Rechtsverfolgung der Schuldnerin einbezogen werden.

Insofern tatsächlich und zu Recht noch etwas offen ist, sollte dieser Teil zweckgebunden auch gezahlt werden. Für den Rest müsste man dann tatsächlich die Klage in Betracht ziehen.

Abgesehen ist abschließend wichtig, dass die vollsltreckbare Ausfertigung auf jeden Fall herausgegeben und diese nebst allen Unterlagen aufbewahrt wird. Ggf. muss auch hier geklagt werden (auf Herausgabe).

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#40
 Von 
ProjektC
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

Mich ärgert halt nur, das unser Anwalt es anscheinend nicht geschafft hat, eine Antwort zu bekommen.
Das Inkasso hat unseren Anwalt anscheinend komplett Ignoriert.
Statdessen hat das Inkasso einfach andere Zahlen dem Ober Gerichtsvollzieher gegeben.

Das letzte was ich von unserem Anwalt noch erfahren habe, das man versucht nun telefonisch mit dem Sachbearbeiter vom Inkasso zu reden.
Was dabei wohl rausgekommen ist, sieht man wohl.

Meine Vermutung ist, das unser Anwalt einfach überfordert war mit dem Inkasso und auf sowas nicht vorbereitet ist.
Uns wurde ja von Anfang an gesagt, das man sowas noch nicht gesehen hat, und es auch für unseren Anwalt sehr interessant war, sowas mal zu sehen.

Wenn man in 1,5 Monaten keine Antwort auf ein Schreiben bekommt, wird eine weitere Abwehrklage wohl erst recht keinen Sinn machen, das hätte der Anwalt vorher schon mit etwas anderem Elan machen müssen.

Ist natürlich für uns auch schwierig einen passenden Anwalt zu finden, der auf sowas Spezialisiert ist.
Oft haben ja Anwälte auf ein Gebiet ein Schwerpunkt, und Inkasso war es wohl nicht.

Wie auch immer, zumindest hat das Inkasso nur ein Bruchteil bekommen was zuerst gefordert wurde und das ist auch schon genugtung., der Ober Gerichtsvollzieher hat auch noch etwas verdient und der Anwalt auch.
Unterm Strich mit allen Kosten werden wir "nur" die hälfte vom damals geforderten Zahlen müssen, an alle Parteien.
I

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#41
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23135 Beiträge, 15195x hilfreich)

Zitat:
Mich ärgert halt nur, das unser Anwalt es anscheinend nicht geschafft hat, eine Antwort zu bekommen.
Das Inkasso hat unseren Anwalt anscheinend komplett Ignoriert.
Statdessen hat das Inkasso einfach andere Zahlen dem Ober Gerichtsvollzieher gegeben.

Du siehst das etwas falsch. Auch wenn der Anwalt nicht direkt eine Antwort bekam: Erst durch Mitwirken des Anwalts wurden die Zahlen korrigiert. Das Hinzuziehen des Anwalts war somit zwingend notwendig gewesen.

Zitat:
Meine Vermutung ist, das unser Anwalt einfach überfordert war mit dem Inkasso und auf sowas nicht vorbereitet ist.

Es ist eher die zeitliche Überforderung. Die Anwaltssätze sind fix nach Streitwert und irgendwo ist eine Grenze erreicht, wo der Anwalt nur noch drauf legt. Wo es sich einfach nicht mehr für ihn rechnet, noch mehr hinter her zu rennen. Inhaltlich war dein Anwalt sicher nicht überfordert.

Das, was wir hier im Forum machen, ist ja oft über eine rein akademische Fallerörterung hinausgehend. Gerade auch weil oft hier Menschen kommen mit Kleinforderungen, für die sich rein finanziell kein Anwalt ins Zeug legt. Man muss immer aufpassen, dann nicht in eine echte Rechtsberatung abzugleiten. Aber wo wird einem mit solchen Dingen denn sonst geholfen, wenn nicht in solchen Foren (gibt noch ein paar weitere)?

Zitat:
Wie auch immer, zumindest hat das Inkasso nur ein Bruchteil bekommen was zuerst gefordert wurde und das ist auch schon genugtung., der Ober Gerichtsvollzieher hat auch noch etwas verdient und der Anwalt auch.
Unterm Strich mit allen Kosten werden wir "nur" die hälfte vom damals geforderten Zahlen müssen, an alle Parteien.

Und das ist auch ein Erfolg. So würde ich es sehen. Natürlich würde man aus Prinzip gerne nachtreten. Das ist aber nur bis zu einem gewissen Punkt möglich. Das perfide ist, dass solche Inkassos oft genau diesen Punkt abpassen, wo sie nachgeben und damit dir als Schuldner den wind aus den Segeln nehmen.

Das ist wie beim Pokern, wo man einen Gegner lockt und hofft, dass er weiter einbezahlt. Wo er aber den Braten riecht und es einfach nicht tut.

Ich würde hier nun dem Gerichtsvollzieher die Gegenrechnung vorlegen inkl Abzug der eigenen Anwaltskosten und auf das hinterlegte Geld hinweisen, sowie die Herausgabe des Titels fordern. Und mit Ankündigung, dass bei Verweigern der Übernahme der Anwaltskosten bei der Rechtsantragsstelle eine Klage eingereicht wird.

-- Editiert von mepeisen am 05.04.2017 06:27

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#42
 Von 
ProjektC
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo,

ich sehe leider keine Möglichkeit kosten vom Anwalt dem Ober Gerichtsvollzieher geltend zu machen oder vom Betrag abzuweichen.

Das was unser Anwalt dem Ober Gerichtsvollzieher geschickt hat, haben wir in der Form auch selber dem Gerichtsvollzieher als Einschreiben und Fax geschickt.
Als nach 1,5 Wochen keine Antwort kam, haben wir angerufen.

Die Antwort vom Ober Gerichtsvollzieher war, er hat keine Briefe gelesen und das spielt für Ihn auch keine Rolle, da er es nicht lesen muss, sondern nur den Betrag der Forderung sehen will.
Oder wir kommen zum Termin für die Anhörung, alles andere spielt für Ihn keine Rolle.

Erst als unser Anwalt dem Inkasso und dem Ober Gerichtsvollzieher ein Schreiben zugestellt hat, hat der Ober Gerichtsvollzieher die Anhörung vorerst abgesetzt.

Da er unsere Schreiben damals Ignoriert hat, und das sogar am Telefon zugegeben hat, wird eine Rechnung von unserem Anwalt, und das dem geforderten Betag abzuziehen, nichts bringen.

Vom Verhalten habe ich keinen Unterschied zu einem Inkasso Unternehmen gesehen.
Im Gegenteil, mit dem Ober Gerichtsvollzieher lies sich noch weniger Reden als mit dem Inkasso Unternehmen.
Das Inkasso Unternehmen hat zumindest auf unser Schreiben und Anliegen reagiert, auch wenn darin stand, das Sie auf die Forderung bestehen.

Die Gegenrechnung vom Inkasso Unternehmen, haben weder wir noch unser Anwalt bekommen.
Die Gegenrechnung hat das Inkasso Unternehmen dem Ober Gerichtsvollzieher gegeben.
Und der Ober Gerichtsvollzieher hat diesen Wert nun als Forderung anerkannt ohne das es von unserem Anwalt geprüft wurde oder konnte.

Die 123,80 die der Ober Gerichtsvollzieher haben will, inkl seiner Gebühr von ca 56 Euro, werden vermutlich der Betrag vom Anwalt werden, zumindest hoffen wir das.

Das heißt, der Ober Gerichtsvollzieher wäre bei 0 und wenn er das nicht will, sondern es soll nur die 60 Euro vom Inkasso davon abziehen, wird das der Ober Gerichtsvollzieher auch nicht machen.

Der wird sich mit Sicherheit nicht mit dem Inkasso runter ärgern und denen sagen, Ihr bekommt kein Geld, da wir unsere Anwaltskosten abtreten wollen.

Mit Sicherheit werden wir von beiden einen Mittelfinger bekommen, da beide wissen, ohne Druck vom Anwalt und weiteren Kosten können wir nichts machen.

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#43
 Von 
Xipolis
Status:
Lehrling
(1744 Beiträge, 800x hilfreich)

Zitat (von ProjektC):
ich sehe leider keine Möglichkeit kosten vom Anwalt dem Ober Gerichtsvollzieher geltend zu machen oder vom Betrag abzuweichen.

Das was unser Anwalt dem Ober Gerichtsvollzieher geschickt hat, haben wir in der Form auch selber dem Gerichtsvollzieher als Einschreiben und Fax geschickt.
Als nach 1,5 Wochen keine Antwort kam, haben wir angerufen.

Die Antwort vom Ober Gerichtsvollzieher war, er hat keine Briefe gelesen und das spielt für Ihn auch keine Rolle, da er es nicht lesen muss, sondern nur den Betrag der Forderung sehen will.
Oder wir kommen zum Termin für die Anhörung, alles andere spielt für Ihn keine Rolle.

Erst als unser Anwalt dem Inkasso und dem Ober Gerichtsvollzieher ein Schreiben zugestellt hat, hat der Ober Gerichtsvollzieher die Anhörung vorerst abgesetzt.

Da er unsere Schreiben damals Ignoriert hat, und das sogar am Telefon zugegeben hat, wird eine Rechnung von unserem Anwalt, und das dem geforderten Betag abzuziehen, nichts bringen.

Ist ja auch vollkommen richtig, da dafür alleine das Vollstreckungsgericht zuständig ist und nicht der Gerichtsvollzieher. Insoweit hilft hier nur die Vollstreckungsabwehrklage - und das hat der Rechtsanwalt auch mitgeteilt.

Zitat:
Vom Verhalten habe ich keinen Unterschied zu einem Inkasso Unternehmen gesehen.
Im Gegenteil, mit dem Ober Gerichtsvollzieher lies sich noch weniger Reden als mit dem Inkasso Unternehmen.
Das Inkasso Unternehmen hat zumindest auf unser Schreiben und Anliegen reagiert, auch wenn darin stand, das Sie auf die Forderung bestehen.

Der Gerichtsvollzieher hat hier auch nur sehr wenig Spielraum, da er aufragsbezogen aufgrund eines Titels handelt, der damals nicht herausgegeben worden. Dieses Versäumnis liegt allerdings auch bei Dir.

Zitat:
Die Gegenrechnung vom Inkasso Unternehmen, haben weder wir noch unser Anwalt bekommen.
Die Gegenrechnung hat das Inkasso Unternehmen dem Ober Gerichtsvollzieher gegeben.
Und der Ober Gerichtsvollzieher hat diesen Wert nun als Forderung anerkannt ohne das es von unserem Anwalt geprüft wurde oder konnte.

Normale Vorgehensweise -> wenn das nicht korrekt ist, müsst ihr gültige Rechtsmittel beim Vollstreckungsgericht einlegen

Zitat:
Die 123,80 die der Ober Gerichtsvollzieher haben will, inkl seiner Gebühr von ca 56 Euro, werden vermutlich der Betrag vom Anwalt werden, zumindest hoffen wir das.

Das heißt, der Ober Gerichtsvollzieher wäre bei 0 und wenn er das nicht will, sondern es soll nur die 60 Euro vom Inkasso davon abziehen, wird das der Ober Gerichtsvollzieher auch nicht machen.

Der wird sich mit Sicherheit nicht mit dem Inkasso runter ärgern und denen sagen, Ihr bekommt kein Geld, da wir unsere Anwaltskosten abtreten wollen.

Diese drei Abschnitte verstehe ich nicht.

Zitat:
Mit Sicherheit werden wir von beiden einen Mittelfinger bekommen, da beide wissen, ohne Druck vom Anwalt und weiteren Kosten können wir nichts machen.

Ja, insoweit müsst Du damit rechnen, dass ohne weitere Kosten und Risiko (= Vollstreckungsabwehrklage) der Restbetrag notfalls zwangsweise beigetrieben wird.

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#44
 Von 
Xipolis
Status:
Lehrling
(1744 Beiträge, 800x hilfreich)

:forum:

Müsste nach Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung verschoben werden.

-- Editiert von Xipolis am 19.04.2017 03:55

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#45
 Von 
ProjektC
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo,

wir sind gerade etwas hilflos und schockiert, was wir heute erhalten haben.
Wir haben den Restbetrag dem Ober Gerichtsvollzieher überwiesen und dabei
alle Unterlagen und Titel vom Ober Gerichtsvollzieher erhalten.

Nun kam vom Inkasso die Vorderung von knapp 460Euro.
Wir sind entsetzt über das Vorgehen vom Inkasso.

Unten der Brief angehängt.
Mehr als diese Seite war nicht.
Wir wissen garnicht ob wir wütend oder heulen könnten, das wir wieder am Anfang sind, obwohl
wir alle unterlagen vom Gerichtsvzollzieher erhalten haben.

mfg


https://www.dropbox.com/pri/get/Anwalt/CCF_000003.jpg?_subject_uid=35445716&w=AADyEnH4MkFG4yVVsAYUZWlTMx799-f9UWrQ4klVvcJngw

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#46
 Von 
mepeisen
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Unsterblich
(23135 Beiträge, 15195x hilfreich)

Hast du die Datei freigegeben? Kann nicht auf sie zugreifen.

Das Wichtigste ist, dass ihr den Original-Titel habt, also die vollstreckbare Ausfertigung. Denn insofern seid ihr nicht am Anfang. Ohne Titel haben die exakt 0 Chancen, jemals weiteres Geld einzufordern oder zu pfänden.

Vielleicht will der Anwalt noch etwas Geld leicht verdienen? Dann würde ich ihn beauftragen, eine negative Feststellungsklage bei Gericht einzureichen. Ohne Vorwarnung.
Dass die Schuld bezahlt ist und dass deren Forderung Unfug ist.

Zudem würde ich in diesem Zuge die außergerichtlichen Kosten eures Anwalts als notwendige Kosten verlangen (Schadensersatz). Es hat sich gezeigt, dass die offenbar trotz endgültiger Bezahlung aus Aushändigung des Titels durch den Gerichtsvollzieher mit ihren frei erfundenen Forderungen weitermachen.

Zudem würde ich zum Aufsichtsgericht gehen. Beschwerde einreichen und Antrag auf Lizenzentzug wegen vorsätzlichem Verstoß gegen das RVG, wegen mehrfacher Erhebung frei erfundener Gebühren und wegen schwerer Nötigung. Das Aufsichtsgericht würde ich bitten, so es ebenfalls eine Nötigung sieht, das zusätzlich an die Staatsanwaltschaft abzugeben. So eine Beschwerde beim Aufsichtsgericht kostet dich nichts bzw. nur das Porto für den Brief. Bei der Beschwerde würde ich auch ruhig nochmal die früheren Argumente vorlegen. Dass die Forderungsaufstellungen absichtlich falsch berechnen, einzelne Posten ins Minus gehen lassen usw.

Das ist die einzige Sprache, die diese Trickbetrüger verstehen.

-- Editiert von mepeisen am 06.05.2017 12:15

-- Editiert von mepeisen am 06.05.2017 12:16

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#47
 Von 
ProjektC
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Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

Hoffe der Link passt nun

https://www.dropbox.com/sh/znusju52zxpok65/AABKBgvgWMkKRbxpcHHaJauNa?dl=0

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#48
 Von 
mepeisen
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Unsterblich
(23135 Beiträge, 15195x hilfreich)

Ich würde hier vielleicht sogar direkt zur Polizei gehen und Strafanzeige wegen gewerblichen Betruges und Nötigung erstatten. Die Begründung wäre für mich:
1. Die wissen genau, dass sie diese Zusatzkosten nicht fordern dürfen.
2. Die tun so, als sei das zu bezahlen, geben so absichtlich Falschinfos raus und nutzen ihre Stellung als Anwalt missbräuchlich aus um dich gezielt zu täuschen.
3. Die drohen unverblümt mit weiteren "Inkassokosten" und Maßnahmen, obwohl sie rechtlich 0 Chancen haben ohne Titel überhaupt noch irgendeine Maßnahme zu ergreifen.

Zu meinem vorherigen Post: Da es die Kanzlei ist, die droht, würde ich mich mit einer Beschwerde allerdings an die zuständige Anwaltskammer wenden und nicht an das Inkasso-Aufsichtsgericht.

Wirklich unglaublich, was die treiben.

Dem Anwalt würde ich dann nur schreiben "Herzlichen Glückwunsch. Ich habe Strafanzeige erstattet. Wenn Sie mich nicht in Ruhe lassen, werde ich mir zu helfen wissen und das wird dann teuer für sie und hoffentlich werden sie am Ende des Tages endlich aus dem Verkehr gezogen."

-- Editiert von mepeisen am 06.05.2017 19:35

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#49
 Von 
ProjektC
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

Hi,

dem Obergerichtsvollzieher habe ich das heute geschickt und dem seine Einschätzung was das soll.
Unserem Anwalt habe ich vorab auch den Brief geschickt.
Unser Rechtsschutz hat heute auch geraten zur Polizei zu gehen.
Das mit der Anwaltskammer werden wir auch machen, danke für die ganzen Hinweise von Dir.

Mittlerweile hat sich unser Frust und Verzweiflung gelegt.
Wenn man so einen Brief bekommt, obwohl man denkt, es ist doch alles vorbei, ist man erst mal wütend und versteht die Welt nicht mehr.
Wenn man Nüchtern und in Ruhe die Sache überdenkt, kommt man wieder runter, und geht das Punkt für Punkt durch.

Polizei und Anwaltskammer werden wir durchziehen, unser Punkt ist nun endgültig mit dem Verein durch.

Ich denke wir werden auch die nächsten Tage, späterstens nach dem 15.05 auch ein Brief vom Inkasso bekommen.
Die Anwaltskanzlei und das Inkasso haben die selben Adresse und selbes Gebäude.

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#50
 Von 
ProjektC
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 2x hilfreich)

Nachtrag.
Muss ich das der Anwaltskammer melden die bei uns ist, oder in Modenbach, wo der Verein sitzt ?
http://www.rak-zw.de/
Was die Bundesweite Suche ergibt, ist das Pfälzische Rechtsanwaltskammer Zweibrücken

-- Editiert von ProjektC am 07.05.2017 18:54

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#51
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23135 Beiträge, 15195x hilfreich)

Die wo der Anwalt sitzt.

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