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Mahnverfahren starten - was ist zu beachten?

30.4.2021 Thema abonnieren
 Von 
gewicht
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 2x hilfreich)
Mahnverfahren starten - was ist zu beachten?

Hallo Leute,

folgendes Problem:
Eine ehemalige Freundin schuldet mir Geld. Ich habe sie 3-Mal aufgefordert und eine Zahlungsfrist gesetzt. Das Ganze wurde per Einschreiben / Unterschrift versendet.

Generelle Frage:
Was passiert, wenn sie Widerspruch einlegt und ich nicht klagen will? Muss ich irgendwelche Gebühren zahlen?

Problem:
Es gibt keine Verträge, dafür WhatsApp-Verläufe mit entsprechender Summe, den Leihgrund und die Rückzahlungsfrist. Das Geld wurde von mir auf ihr Konto überwiesen, entsprechende Nachweise liegen vor. Die Summe liegt bei 400 Euro.

Ich möchte erst dann einen Anwalt beauftragen, wenn sie Widerspruch einlegt. Da ich nicht weiß, wie rechtssicher WhatsApp-Verläufe sind, könnte mir der Anwalt (der auch Geld kostet) davon abraten.

Bezahle ich dann Gebühren? Laut Meiner Recherche zahle ich für den Antrag 36 Euro, was kommt auf mich zu, wenn ich nicht klagen will?

Ich danke euch!

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87825 Beiträge, 35087x hilfreich)

Zitat (von gewicht):
Da ich nicht weiß, wie rechtssicher WhatsApp-Verläufe sind,

Kommt auf den Wortlaut des Inhaltes an und wie das Gericht zu WA-Verläufen steht.



Zitat (von gewicht):
Bezahle ich dann Gebühren?

Eine Erstberatung kann bis zu 250 EUR kosten - was der Anwalt kostet fragt man am besten den Anwalt.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
gewicht
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Eine Erstberatung kann bis zu 250 EUR kosten - was der Anwalt kostet fragt man am besten den Anwalt.

Vielen Dank für deine Antwort. Meine Frage bezog ich eher auf den Mahnbescheid. Nehmen wir, ich bekomme einen Widerspruch, nehme keinen Anwalt und will nicht klagen. Kommen dann Gebühren auf mich zu?

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#3
 Von 
cirius32832
Status:
Bachelor
(3266 Beiträge, 923x hilfreich)

Du zahlst den Mahnbescheid... bei Widerspruch passiert dann nichts mehr
Erfolgt kein Widerspruch kannst du mit dem Mahnbescheid den Gerichtsvollzieher beauftragen. Den musst du dann natürlich auch wieder bezahlen

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87825 Beiträge, 35087x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Erfolgt kein Widerspruch kannst du mit dem Mahnbescheid den Gerichtsvollzieher beauftragen.

Also in DE braucht man erst mal einen Titel - hier den Vollstreckungsbescheid.
Bleibt der unwidersprochen, kann man den GV beauftragen.



Zitat (von gewicht):
Nehmen wir, ich bekomme einen Widerspruch, nehme keinen Anwalt und will nicht klagen. Kommen dann Gebühren auf mich zu?

Nö.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
gewicht
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 2x hilfreich)

VIelen Dank für eure Hilfe. Ich hatte gelesen, dass man angeblich die Hälfte des Streitwertes zahlen soll, wenn Widersprochen aber nicht geklagt wird.

Die Sache scheint ein gutes Ende zu nehmen, heute bekam ich nach meiner letztmaligen Aufforderung eine Rückantwort per E-Mail. Die Schulden wurden angenommen und eine Ratenzahlung vereinbart. Spart mir Ärger und ihr Geld.

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