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OGV droht mit Haftbefehl

25.11.2014 Thema abonnieren
 Von 
Christianca
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 6x hilfreich)
OGV droht mit Haftbefehl

Hallo,

mein Freund hat folgendes Problem:

Er wohnt selber 80Km von meiner Heimatstadt entfernt und hat hier nunmehr endlich Arbeit gefunden. Er hätte in diesem Monat einen Termin zu Abgabe der VMA gehabt. Diesen konnte er aber nicht wahrnehmen, da er wie gesagt Arbeit in diesem Monat aufgenommen hat. Er hat im Monat Oktober ergebnislos mehrere Mal nachweisbar den OGV angerufen zu den in seinem Schreiben angegebenen Bürozeiten. Ein Schreiben habe ich auch aufgesetzt, den Sachverhalt erklärt und zur Schuldnerberatung war er ebenfalls. Von dieser Schuldnerberatung wurde ein Schreiben an alle Gläubigervertreter verstand. Trotz das er unter der Pfändungsfreigrenze liegt, ist er bereit, monatlich 150Eur an Ratenzahlungen zu tätigen.

Könnt ihr uns einen Rat geben, wie er nunmehr weiterverfahren soll? Es kann ja schließlich nicht zu seinen Lasten gehen, dass er wegen diesem Vorfall die Arbeit verliert, so dass er dann keinerlei Ratenzahlungen tätigen kann. Und Einzelverbindungsnachweise liegen vor, dass er mehrere Male ergebnislos dort angerufen hat. Eigentlich müsste man hier ja mal eine "Dienstaufsichtsbeschwerde" tätigen, da der "gute und nette" Herr OGV nicht erreichbar ist zu seinen selbst genannten Bürozeiten :-(...

Für eure Hilfe danke ich bereits im Voraus...

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(29848 Beiträge, 16185x hilfreich)

Und wie hat der OGV dann mit einem Haftbefehl gedroht - so ganz ohne Kommunikation?

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

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#2
 Von 
Christianca
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 6x hilfreich)

Per Post selbstverständlich. Wie soll das auch sonst gehen :-D

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92779 Beiträge, 35919x hilfreich)

Ich kenne das so, das der GV das Formular für die Abgabe mit der entsprechenden Mitteilung ein den Briefkasten wirft.



quote:<hr size=1 noshade>Ein Schreiben habe ich auch aufgesetzt, den Sachverhalt erklärt <hr size=1 noshade>

Irgendwelche Schreiben irgendwelcher vollmachtlosen Personen sind nicht relevant.



Man könnte sich ja auch einfach mal frei nehmen und den OGV in der Sprechstunde besuchen?

Ein auftauchen in der Firma mit Haftbefehl und eventuell in Belgleitung der Polizei im Rahmen der Amtshilfe, dürfte die Probezeit nicht unerhblich verkürzen ...





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

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#4
 Von 
Christianca
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 6x hilfreich)

Naja ich habe das schreiben zwar aufgesetzt aber er natürlich unterschrieben. Und einfach Urlaub nehmen geht in der probezeit und vorallem im ersten Monat auch nicht. Wir werden jetzt wohl einen Anwalt beauftragen.

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#5
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Lehrling
(1585 Beiträge, 522x hilfreich)

quote:
Wir werden jetzt wohl einen Anwalt beauftragen.



Wofür?? Dieser kostet Geld und wird nichts erreichen. Der Schuldner hat zur Abgabe der VA zu erscheinen. Wie er dies anstellt ist dem GV egal. Einzig der Gläubiger könnte den GV zurückziehen. Ob er das macht ohne die Sicherheit zu haben, dass der Schuldner zahlt ist fraglich.

Warum hat dein Freund nicht vor Beauftragung des GV eine Ratenzahlung angeboten? Also nicht immer den Fehler bei anderen suchen.

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92779 Beiträge, 35919x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Und einfach Urlaub nehmen geht in der probezeit und vorallem im ersten Monat auch nicht. <hr size=1 noshade>

Fragen kann man ja.

"Eine wichtige Angelegenheit auf den Amt die persönliches Erscheinen erfordert" ist eine nachvollziebare Begründung.

Ansonsten könnte das recht bald egal sein, dann hat er wieder den ganzen Tag Zeit irgendwo hinzugehen.



quote:<hr size=1 noshade>Wir werden jetzt wohl einen Anwalt beauftragen. <hr size=1 noshade>

Sollte man die paar hundert EUR nicht besser für die Ratenzahlung verwenden?
Der Anwalt kann die Erklärung für den Schuldner auch nicht abgeben ...





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

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