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Zahlungseingang nach Erlass des Mahnbescheides, aber vor Zustellung

 Von 
purepoison
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 19x hilfreich)
Zahlungseingang nach Erlass des Mahnbescheides, aber vor Zustellung

Hallo,

kurze Frage zum Mahnbescheid - jemand schuldete mir eine Nachzahlung der Nebenkosten, die NK-Abrechnung wurde fristgerecht zugestellt, zwei mal angemahnt - keine Reaktion. Die letzte Zahlungsfrist am 25.02. erfolglos verstrichen. Am 01.03. dann Mahnbescheid beantragt. Schuldner zahlt am 8.3. die Hauptforderung (Geldeingang auf meinem Konto). Heut bekomme ich eine Kostenrechnung des Mahngerichts, MB-Antrag ist am 6.3. dort eingegangen und Mahnbescheid wurde am 7.3. erlassen. Zustellungsdatum ist allerdings nicht aufgeführt. Wie verfahre ich jetzt am besten, um ggf. noch die Gerichtskosten vom Schuldner erstattet zu bekommen? Ich nehme an, dass der Mahnbescheid zum Zeitpunkt der Zahlung noch nicht zugestellt wurde.

-- Editiert von Moderator am 10.03.2019 00:05

-- Thema wurde verschoben am 10.03.2019 00:05

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Mahnbescheid Gerichtskosten


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22832 Beiträge, 15031x hilfreich)

Zitat:
Ich nehme an, dass der Mahnbescheid zum Zeitpunkt der Zahlung noch nicht zugestellt wurde.

Irrelevant. Der Schuldner hat vom Zeitablauf her eindeutig deutlich zu spät bezahlt und deutlich, nachdem der Antrag bereits gestellt war.

Ich würde die Gerichtskosten zahlen (muss man ohnehin) und abwarten, wie der Schuldner reagiert. Sollte er die Gerichtskosten zahlen, ist es gut. Wenn nicht, müsste man bei Widerspruch dann einklagen (und zwar mit Klarstellung des Zeitablaufs und dass es nur noch um Gerichtskosten geht).

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#2
 Von 
purepoison
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 19x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Zitat:
Ich nehme an, dass der Mahnbescheid zum Zeitpunkt der Zahlung noch nicht zugestellt wurde.

Irrelevant. Der Schuldner hat vom Zeitablauf her eindeutig deutlich zu spät bezahlt und deutlich, nachdem der Antrag bereits gestellt war.

Ich würde die Gerichtskosten zahlen (muss man ohnehin) und abwarten, wie der Schuldner reagiert. Sollte er die Gerichtskosten zahlen, ist es gut. Wenn nicht, müsste man bei Widerspruch dann einklagen (und zwar mit Klarstellung des Zeitablaufs und dass es nur noch um Gerichtskosten geht).

Danke!

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