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volle EMRente befristet /Rentenerhöhung

4.12.2018 Thema abonnieren
 Von 
biggi2017
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 1x hilfreich)
volle EMRente befristet /Rentenerhöhung

Ich bekomme seit Juni 2018 volle EmRente erstmal befristet bis 2019. plus Aufstockung vom Sozialamt. Oktober 2018 bekam ich Bescheid von der LVA das ich wegen dem Zuschuss freiwilligen Krankenversicherung eine Erhöhung ab dem 1.12.2018 bekomme.
So nun bekam ich von der LVA am 30.11. noch die alte Rente ohne Erhöhung.Und das Sozialamt hat mir die neue schon angerechnet.Das ist doch nicht rechtens. Die Erhöhung kommt ERST am 31.12. so mir fehlt jetzt die Differenz, hab schon Widerspruch eingelegt.Wie geht die Sachlage weiter?Ich willnur die fehlende Differenz wieder haben, wo fehlen

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Loni12
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 42x hilfreich)

Die Rente für Dez. 18 erhalten doch erst zum 31.12.18.

Die jetzige Rente betraf den Nov.18.

Bei der nächsten Rentenzahlung wird die Erhöhung dabei sein.

Das Sozialamt müsste eigentlich wissen, dass die Renten rückwirkend bezahlt werden. Nehmen sie Ihren Kontoauszug und gehen zum Sozialamt, damit Sie eine Gutschrift erhalten.

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#2
 Von 
smogman
Status:
Schüler
(304 Beiträge, 69x hilfreich)

Es werden nicht alle Renten nachschüssig gezahlt. Früher erfolgte die Zahlung vorschüssig. Alte Renten werden deshalb immernoch vorschüssig gezahlt. Ich hab den Umstellungstermin aber nicht im Kopf - irgendwann in den 2000ern.

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26390 Beiträge, 11305x hilfreich)

Nun ja, da die REnte erst seit ca. einem Jahr gezahlt wird, dürfte smogmans Problem nicht aufgetaucht sein.


wirdwerden

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#4
 Von 
Loni12
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 42x hilfreich)

Zitat (von smogman):
Es werden nicht alle Renten nachschüssig gezahlt. Früher erfolgte die Zahlung vorschüssig. Alte Renten werden deshalb immernoch vorschüssig gezahlt. Ich hab den Umstellungstermin aber nicht im Kopf - irgendwann in den 2000ern.

Da die TE schrieb, sie bekommt seit Juni 18 eine EMR, ersparte ich mir den Hinweis, wie es "früher" gehandhabt wurde. Ja, es gibt ältere Rentner welche die Rente im Voraus bekommen, hilft aber in diesem Fall nicht weiter.

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#5
 Von 
smogman
Status:
Schüler
(304 Beiträge, 69x hilfreich)

Der/die TE schreibt, dass er/sie seit Juni volle EMR bekommt. Das schließt nicht aus, dass vorher beispielsweise eine teilweise EMR gezahlt wurde und es sich deshalb um einen Altfall handeln könnte. Eine Änderung der Rentenart dürfte nicht zur Änderung der Zahlweise führen. Die Auskunft "Das Sozialamt müsste eigentlich wissen, dass die Renten rückwirkend bezahlt werden" ist deshalb unvollständig und durch meine Antwort schlicht ergänzt. Jetzt existieren alle notwendigen Infos, damit der/die TE seinen eigenen Fall wieder beurteilen kann.

Handelt es sich um eine neue nachschüssige Rente (worauf sich nur aufgrund der Informationen über Tag und Höhe der Rentenauszahlung aus dem Sachverhalt schließen lässt), war der Widerspruch der richtige Weg und sollte das gewünschte Ergebnis bringen.

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#6
 Von 
Anami
Status:
Lehrling
(1221 Beiträge, 558x hilfreich)

Zitat (von biggi2017):
mir fehlt jetzt die Differenz,
Wieviel ist das in Euro?

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#7
 Von 
Loni12
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 42x hilfreich)

Zitat (von smogman):
Der/die TE schreibt, dass er/sie seit Juni volle EMR bekommt. Das schließt nicht aus, dass vorher beispielsweise eine teilweise EMR gezahlt wurde und es sich deshalb um einen Altfall handeln könnte. Eine Änderung der Rentenart dürfte nicht zur Änderung der Zahlweise führen. Die Auskunft "Das Sozialamt müsste eigentlich wissen, dass die Renten rückwirkend bezahlt werden" ist deshalb unvollständig und durch meine Antwort schlicht ergänzt. Jetzt existieren alle notwendigen Infos, damit der/die TE seinen eigenen Fall wieder beurteilen kann.

Handelt es sich um eine neue nachschüssige Rente (worauf sich nur aufgrund der Informationen über Tag und Höhe der Rentenauszahlung aus dem Sachverhalt schließen lässt), war der Widerspruch der richtige Weg und sollte das gewünschte Ergebnis bringen.

Dann holen wir mal weiter aus. Eine befristete EMR aus med. Gründen wird nach ca. 9 Jahren in eine unbefristete umgewandelt, egal ob Teil- oder volle EMR. Die Arbeitsmarktrente gibt es nur befristet, in der Regel immer für 3 Jahre.

Die TE bekommt die volle EMR für 1 Jahr, da bekam sie kaum jahrelang eine TEil EMR als Altfall ( siehe die 9 Jahre). Sie schreiben um 2000 war die Änderung. Ich bekam ab 2008 die EMR und da war bereits die Änderung.

Ich weiß ja nicht, was sie beruflich gemacht haben, oder machen. Ich war bei einer Behörde tätig, die PC Programme sind so hinterlegt, dass z.B. bei so einem Fall wie oben, nur das Datum 01.12.2018 eingepflegt werden musste und das PC Programm hat alles korrigiert.
Und da die TE jetzt kein Geld bekam, kann es so sein wie ich schrieb.

Der Widerspruch ist korrekt, gibt man diesen selber bei der Sachbearbeitung ab und nimmt den Rentenbescheid mit, kann es schneller mit der Bearbeitung gehen.

Sollte die Bearbeitung länger dauern, wird der TE bestimmt ein Darlehen über die fehlende Summe erhalten.



-- Editiert von Loni12 am 05.12.2018 17:27

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