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Grad der Behinderung abgelehnt

 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)
Grad der Behinderung abgelehnt

Hallo,

ich habe 2012 einen Antrag aud feststellung meines Behindertengrades gestellt. Erst wurden mir nur 30 zugesprochen, nach einem Widerspruch dann 40.

Vielleicht erst mal zu meinen Erkrankungen: Ich bin seit meiner Kindheit Epileptiker und wurde mit einer Beidseitigen Oberlippen-Kiefer und Gaumenspalte geboren. Die Behandlung Anfang der 80er bestand in der ehem. DDR aus dem Verschluss des Gaumens und der Lippe, weiter nichts. Dass der Kiefer entsprechend kaum mitwächst und die Vernarbung der Oberlippe die Funktionalität stark einschränk ergibt sich denklogisch.

Nun habe ich, weil ich zuletzt mehrere Anfälle hatte einen Neufeststellungsantrag gestellt und war nochmal beim HNO um auch hier akutell neu feststellen zu lassen wie es um mich beschaffen ist.
Dazu gehörten CT Aufnahmen vom Schädel Geruchs und Geschmackstests usw. usw.

Damals, als der erste Antrag gestellt und ich einen GdB40 erhalten habe, war ich Anfallsfrei und es lagen keine näheren Gutachten durch den HNO Arzt, sondern lediglich alte Akten des Klinikum vor, in dem ich geboren und die ersten Male operiert worden bin. Das Versorgungsamt weiß also erst jetzt um die verbliebenden Funktionsstörungen und die Anfälle und Asbsencen die ich zuletzt hatte und nach wie vor habe.

Der Antrag wurde nun abgelehnt mit der Begründung, dass keine verschlimmerung vorliegt. Wie das Versorgungsamt zu diesem Schluss kommt ist mir angesichts der Tatsache, dass ich kaum riechen, schmecken, abbeißen oder kauen und schlecht sprechen kann, wirklich schleierhaft.

Meine Frage ist nun, bringt es etwas selbst Widerspruch einzulegen und erst dann einen Anwalt hinzuzuziehen, oder sollte bereits den Widerspruch ein Anwalt übernehmen? Ich habe Leiden die mein Leben maßgeblich beeinträchtigen und kann nicht nachvollziehen, wie hier auf einem GdB40 beharrt werden kann, während Diabetiker, die gut eingestellt ein ganz normales Leben führen, nur weil sie spritzen müssen, einen GdB50 erhalten (wie bspw. meine Mutter)

VG, DasDilemma

-- Editiert von DasDielamma am 12.05.2019 10:18

-- Editiert von DasDielamma am 12.05.2019 10:19

-- Editiert von DasDielamma am 12.05.2019 10:21

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Antrag Frage Widerspruch Anwalt


28 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Richter
(8655 Beiträge, 1494x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
ich habe 2012
Man kann hier nur ein konkretes Datum lesen.
Bitte nenne doch die Folgedaten, damit man wegen weiterer Vorgehensweisen etwas empfehlen kann.

Zitat (von DasDielamma):
Nun habe ich,
Zitat (von DasDielamma):
Der Antrag wurde nun abgelehnt

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#2
 Von 
Loni12
Status:
Schüler
(467 Beiträge, 107x hilfreich)

Es kommt nicht auf die Krankheit, sondern auf die Einschränkungen dadurch an.

Ich schrieb meine Einschränkungen durch meine Erkrankungen, sowohl beruflich als auch privat. Ist der Freizeitwert reduziert wird das berücksichtigt.

Haben sie den wichtigsten Arzt an die erste Stelle geschrieben, von diesem wird in der Regel eine Befundvorlage angefordert. Sollten sie selber Atteste mitgeschickt haben, diese dürfen nicht älter als 2 Jahre sein.

Ein Rentenberater hatte meine Angelegenheit erledigt, die jetzige Erhöhung veranlasste ich selber und bekam sie auch.

Haben sie einen Sozialrechtsschutz, der wäre wichtig falls es vor Gericht geht. Mein Verfahren dauerte damals 4 Jahre.

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#3
 Von 
Schippo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

ich mache gerade etwas Ähnliches durch - bei mir wurde aufgrund einer Gehbehinderung eine Spinalkanal-OP durchgeführt, allerdings nicht mit einem sonderlich zufriedenstellenden Ergebnis, also die Beeinträchtigung ist noch immer vorhanden. Da ich gerade in Rente gegangen bin, von der ich allein nicht leben kann, übe ich noch weiterhin nebenbei eine selbständige Tätigkeit aus. Da es ein handwerkliches Unternehmen ist, brauchte ich für verschiedene Berechnungen auch einen Nachweis meiner Behinderung. Obwohl meine Beeinträchtigung gerade in Bezug auf eine handwerkliche Tätigkeit sehr gravierend ist, wurde mir lt. Feststellungsbescheid nur ein GdB von 40 ohne nähere Buchstabenzuordnung zuerkannt. Der bringt einem noch so gut wie gar keine Vorteile. Gegen diesen Bescheid habe ich Widerspruch eingelegt. Das kann man durchaus formlos ohne jegliche Begründung selbst tun. So ist zumindest schon mal die Frist gewahrt und alles, was man selbst erledigen kann, kostet kein Geld. Alles andere macht dann der Anwalt (Akteneinsicht und Versuch der außergerichtlichen Klärung mit entsprechender Begründung) und der arbeitet ja nicht umsonst. Zeigt sich das Landessozialamt wenig einsichtig und weist den Widerspruch zurück, dann reicht der Anwalt Klage beim Sozialgericht ein, den man m. E. für solche Sachen unbedingt braucht. Es sollte auch ein Fachanwalt für Sozialrecht sein. In der Regel ordnet das Gericht eine neue, unabhängige Begutachtung an. Mein Anwalt hat beantragt, den GdB nicht unter 50 festzusetzen. Die Begründungen und Argumentationen hätte ich so allein nicht hinbekommen und ich behaupte mal, nicht gerade auf den Kopf gefallen zu sein.

Also das sind meine Erfahrungen, mein Verfahren läuft noch und ich hoffe, es hilft Dir/Ihnen weiter.

Viele Grüße von Schippo

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#4
 Von 
Ratsuchender@123net
Status:
Lehrling
(1569 Beiträge, 303x hilfreich)

Hallo,

Zitat (von DasDielamma):
Meine Frage ist nun, bringt es etwas selbst Widerspruch einzulegen und erst dann einen Anwalt hinzuzuziehen, oder sollte bereits den Widerspruch ein Anwalt übernehmen?

Für den Widerspruch benötigst Du noch keine (anwaltliche) Hilfe. Allerdings ist es so, dass in aller Regel, auch wenn es bei Dir im Jahre 2012 anders war, einem Widerspruch nicht abgeholfen wird. Das gilt insbesondere in den Fällen, in dem ein GdB von 50 oder mehr beantragt wird.

Eine kostengünstigere Alternativen ist im Übrigen eine Mitgliedschaft in einem Sozialverband (bspw. VdK), der Dich dann auch kostengünstig in dem Verfahren nach dem Schwerbehindertenrecht vertreten kann.

Notfalls kannst Du aber auch das Verfahren ohne Hilfe durchführen. Vor dem Sozialgericht besteht keine Anwaltspflicht. Auch musst Du, sofern Du nicht obsiegst oder einen Vergleich erzielst, nur Deine eigenen Kosten tragen.

Zitat (von DasDielamma):
Ich habe Leiden die mein Leben maßgeblich beeinträchtigen und kann nicht nachvollziehen, wie hier auf einem GdB40 beharrt werden kann, während Diabetiker, die gut eingestellt ein ganz normales Leben führen, nur weil sie spritzen müssen, einen GdB50 erhalten (wie bspw. meine Mutter)

Auch wenn es nicht richtig ist, tut sich das Versorgungsamt schwerer damit, einem Antragsteller in einem berufsfähigen Alter einen GdB von 50 oder höher zu bescheinigen als einem Antragsteller im Rentenalter mit gleichen Auswirkungen. Ein Grund mag die zu gewährenden Nachteilsausgleiche sein.

Ein Tipp am Rande:

Es ist in dem Verfahren sehr wichtig, dass Du Deine Beschwerden und die Auswirkungen dieser auf Dein Leben von Fachärzten dokumentieren lässt. Die Befundberichte der Fachärzte sind die Grundlage der Entscheidung des Versorgungsamtes und später - zusammen mit einem ggf. einzuholenden Gutachten - des Sozialgerichtes.

Ich wünsche Dir alles Gute in der Angelegenheit!

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#5
 Von 
Heisenzwerg
Status:
Lehrling
(1359 Beiträge, 494x hilfreich)

Zunächst sollte man prüfen ab wann welcher GdB/GdS vorliegen kann - Siehe http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/anhaltspunkte-gutachter.pdf?__blob=publicationFile
Danach wird man sich bewusst das der Gesamt-GdB nicht dadurch gebildet wird das die Einzel-GdB addiert werden u. weitere, mit der Grunderkrankung verbundene, Begleitsymptome werden nicht gesondert gewürdigt.
Danach sollte man (zunächst nur fristwahrend - Ein Begründung würde man nachreichen sobald man die Unterlagen geprüft hat!) Widerspruch einlegen u. darum bitten das einem die herangezogenen Unterlagen, Arztbefunde u. die Stellungnahme des versorgungsärztlichen Dienstes in Kopie zugesendet werden.
Wenn man diese Unterlagen erhalten hat, dann prüft man ob die Befunde von Fachärzten(!) vollständig u. aktuell sind u. ob der versorgungsärztliche Dienst diese voll gewürdigt hat bzw. wie er diese bewertet hat od. ob er ggf. Fehler gemacht hat.

Die hier angesprochenen "Sozialverbände" sind qualitativ, je nach Ortsverband, sehr durchwachsen u. man muss sich bewusst sein, dass diese (sofern man nicht mindestens 3(?) Jahre Mitglied ist) auch erstmal eine Stange Geld sehen wollen bzw. man diese 3(?) Jahresmitgliedsbeiträge bei Eintritt zahlen muss.

Ps.: Da die (interessanten) Nachteilsausgleiche (Siehe - https://www.betanet.de/files/pdf/nachteilsausgleiche-gdb.pdf ) erst ab einem GdB von 50 bestehen, dürfte es verständlich sein das die Hürden recht hoch sind.

Zitat (von DasDielamma):
...während Diabetiker, die gut eingestellt ein ganz normales Leben führen... einen GdB50 erhalten.

Das war vielleicht vor 20 Jahren so... Heutzutage muss man, um als Diabetiker einen GdB von 50 zu erhalten, entweder häufig eine Hypoglykämie mit fremdhilfe haben od. (weil schlecht einstellbar) ständig mit einer Hyperglykämie (Blutzuckerwerten über 300mg/dl) rumrennen.
Mit anderen Worten, ihre Mutter sollte, sofern nix hinzukommt was deutlich höher bewertet wird u. sich definitiv nicht verbessert, keinesfalls einen Verschlechterungsantrag stellen u. froh sein noch einen GdB von 50 zu haben - Heute würde sie eher einen GdB von 30 bis max. 40 bekommen.

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#6
 Von 
Ratsuchender@123net
Status:
Lehrling
(1569 Beiträge, 303x hilfreich)

Zitat (von Heisenzwerg):
Die hier angesprochenen "Sozialverbände" sind qualitativ, je nach Ortsverband, sehr durchwachsen u. man muss sich bewusst sein, dass diese (sofern man nicht mindestens 3(?) Jahre Mitglied ist) auch erstmal eine Stange Geld sehen wollen bzw. man diese 3(?) Jahresmitgliedsbeiträge bei Eintritt zahlen muss.

Letzteres ist beim Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen nicht der Fall:

"Neumitglieder, die dem Verband noch nicht ein Jahr angehören, haben bei Inanspruchnahme der Vertretung in einem Rechtsbehelfs- oder Rechtsmittelverfahren einen Solidarbeitrag in Höhe von einem Mitgliederjahresbeitrag zu zahlen."

http://www.vdk.de/nrw/pages/mitgliedschaft/63930/mitgliedschaft_vdk_nrw_mitglied_werden

Der Mitgliedsbeitrag beträgt dort monatlich 5,00 EUR monatlich, mithin beträgt der vorgenannte Solidarbeitrag 60,00 EUR.

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#7
 Von 
Schippo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Heisenzwerg):
Die hier angesprochenen "Sozialverbände" sind qualitativ, je nach Ortsverband, sehr durchwachsen

Das kann ich nur bestätigen - mir hat es gar nichts gebracht und das, obwohl ich schon 2 Jahre Mitglied war.

Zitat (von Heisenzwerg):
u. man muss sich bewusst sein, dass diese (sofern man nicht mindestens 3(?) Jahre Mitglied ist) auch erstmal eine Stange Geld sehen wollen bzw. man diese 3(?) Jahresmitgliedsbeiträge bei Eintritt zahlen muss.

Die Beiträge sind zwar gering, aber die dort tätigen Anwälte reißen sich auch kein Bein aus. Nach 2jähriger Mitgliedschaft sollte ich allein für eine Beratung 30 EUR zahlen.

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#8
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
...während Diabetiker, die gut eingestellt ein ganz normales Leben führen... einen GdB50 erhalten.
Das war vielleicht vor 20 Jahren so... .

Es war vor 2 Jahren bei ihr. Erst 40, Widerspruch , dann gab es 50. Und das war auch richtig so, denn im Diabetiszentrum in dem sie eingestellt wurde, wurde das genau so vermittelt, wer 4 mal spritzt bekommt 50, von rechtswegen. Aber das ist nicht das Thema


-- Editiert von DasDielamma am 12.05.2019 22:06

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#9
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6802 Beiträge, 2779x hilfreich)

Es gibt im Grunde keine Regeln, abhand deren man sagen könnte "Haste dies, kriegste das" - es handelt sich um ANHALTSPUNKTE. Das Wort an sich sagt aus, wie das zu bewerten ist.

Wichtig ist, daß die Befunde aktuell sind und ansonsten ist oben schon gesagt worden, worauf es ankommt. Es geht nicht um einzelne Diagnosen sondern darum, in wie weit man durch einen vom normalen, gleichaltrigen Menschen abweichenden Zustand eingeschränkt wird oder eben nicht. Das gilt es beim Widerspruch herauszuarbeiten.

Was irgendwelche Ärzte oder sonstige Leute sagen, was man als GdB "haben sollte" ist irrelevant, weil jeder Patient individuell betrachtet wird. Und sowas wie das hier:

Zitat (von Ratsuchender@123net):
Auch wenn es nicht richtig ist, tut sich das Versorgungsamt schwerer damit, einem Antragsteller in einem berufsfähigen Alter einen GdB von 50 oder höher zu bescheinigen als einem Antragsteller im Rentenalter mit gleichen Auswirkungen. Ein Grund mag die zu gewährenden Nachteilsausgleiche sein.
Ist nicht korrekt. Entsprechen die Befunde und die Schilderungen einander und kann der Gutachter das soweit bestätigen, dann gibt es auch eine entsprechende Einstufung. Egal, ob arbeitsfähig oder nicht. Es ist nur so, daß natürlich Unmengen von Leuten entweder falsche Vorstellungen haben oder sich auch irgendwas in den Kopf gesetzt haben, was eben objektiv nicht vorliegt bzw der Gutachter dies nicht bestätigen kann.

Ich nehme als Beispiel gerne Migräne: der eine nimmt ein Aspirin und geht weiter arbeiten, der andere liegt 1.5 Wochen im dunklen Zimmer und kotzt sich die Seele aus dem Leib. Und beide sollten dann die gleiche Einstufung beim GdB bekommen? So läuft das.

Viel Erfolg!

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#10
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja bei mir ist es so, dass ich zum Uniklinikum geschickt wurde und einen geruchs und geschmackstest machen musste. Außer salzig konnte ich nichts schmecken und riechen konnte ich auch nur essig an diesem stift. Also eigentlich eine katatstrophe.... genauso verhält es sich mit atmen, durch die nase geht garnichts. Also druckausgleich ist nicht gegeben. Alles knirscht und knackt, Oberkiefer total unterentwickelt, darum geht kauen und abbeißen auch nicht. Ich kann nur Mundgerechte Happen essen die ich ohne groß zu kauen schlucken kann.
Ich finde schon, dass mein Lebensqualität maßgeblich eingeschränkt ist. Aber ich kenne es ja nicht anders...
Ich habe jetzt im Widerspruch alles genau aufgebröselt und werde dann sehen was dabei raus kommt.

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#11
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6802 Beiträge, 2779x hilfreich)

Viel Erfolg!

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#12
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, in meinem Fall gibt es Neuigkeiten.

Habe heute ein Schreiben bekommen, wonachach der Eingang meines Widerspruchs bestätigt wurde. Ich habe dem Widerspruch ein Passbild zur Ausstellung des Behindertenausweises und Aktuelle Befunde beigelegt. Der Eingang des Widerspruchs kam 2 Monate nach Einsendung und das Passbild usw. wurde da behalten. Im Schreiben steht, dass der Widerspruch von einem gesonderten Rechtsbehelfsabschnitt bearbeitet wird.

Ist das so der normale Werdegang oder eher ein gutes Zeichen, wenn Passbild usw. da behalten wurden?

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#13
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6802 Beiträge, 2779x hilfreich)

Ist normal. Widersprüche werden in Münster zentral bearbeitet und werden einem Ausschuss vorgelegt.

Das hier möchte ich jedoch nicht so stehen lassen:

Zitat (von Ratsuchender@123net):
Auch wenn es nicht richtig ist, tut sich das Versorgungsamt schwerer damit, einem Antragsteller in einem berufsfähigen Alter einen GdB von 50 oder höher zu bescheinigen als einem Antragsteller im Rentenalter mit gleichen Auswirkungen. Ein Grund mag die zu gewährenden Nachteilsausgleiche sein.

Es ist genau anders herum. Junge und alte Menschen haben weniger Chancen auf einen höheren Grad der Behinderung als - ich sage es mal so - jemand im Arbeitsleben. Genauer gesagt hängt das mit dem Alter zusammen.

Beurteilt wird immer die Abweichung zum "Menschen im Normalzustand". Junge Menschen, das heißt also Kinder, benötigen per sé mehr Betreuung, müssen als Baby gewickelt werden und so weiter. Das bedeutet, dass Gründe, die bei einem 30-jährigen möglicherweise zu einer Behinderung führen, im Kindesalter möglicherweise noch als normal anzusehen sind... Ein gutes Beispiel ware z.b. Inkontinenz. Ein 30jähriger, der inkontinent ist, wird aller Wahrscheinlichkeit nach dafür einen GdB bekommen - ein Kleinkind nicht!

Genauso sieht das auch bei alten Leuten aus. Bei alten Leuten liegt altersentsprechend fast immer Osteoporose, eine rheumatische Erkrankung, Inkontinenz oder sonst irgendwas vor. Das heißt, um da eine Abweichung vom "Normalen" zu bekommen, muss man schon ziemlich extreme Behinderungsfolgen ertragen.

Daher: jemand zwischen sagen wir 15 und Ende 50 bekommt leichter einen höheren GdB als Leute unter 15 und über 60.

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#14
 Von 
Anami
Status:
Richter
(8655 Beiträge, 1494x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
Ist das so der normale Werdegang oder eher ein gutes Zeichen, wenn Passbild usw. da behalten wurden?
Sie sind immerhin so höflich, den Eingang deines Widerspruches zu bestätigen.
Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass eine *andere Abteilung* sich nun deines Widerspruchs annimmt.
Dass das Passbild dort bleibt, ist logisch. Aber kein Zeichen.
Dass die Befunde zurückkommen, ist üblich.
Sie scannen alles ein, legen es in deiner Akte elektronisch ab und schicken dir das Papier zurück.

Ob hier die 3-Monatsfrist für den Widerspruch gilt, weiß ich nicht genau.
Ich denke, nach § 88 (2) SGG .
https://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__88.html


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#15
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Befunde kamen nicht Zurück. Alle meine Unterlagen die ich mitgeschickt habe sind dort geblieben bisher. Daher dachte ich, wäre eventuell ein zeichen dafür, dass die das Bild gleich behalten haben um den Ausweis fertig zu machen. Ich denke von bisher 40 auf wenigstens 50 ohne Buchstaben wäre schon drin.

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#16
 Von 
Loni12
Status:
Schüler
(467 Beiträge, 107x hilfreich)

Die Unterlagen behalten die immer und das Bild für den Fall, dass sich der Ausschuss zu ihren Gunsten entscheidet. Hat also nichts zu bedeuten.

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#17
 Von 
Ratsuchender@123net
Status:
Lehrling
(1569 Beiträge, 303x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
Und sowas wie das hier:D

Zitat (von Ratsuchender@123net):Auch wenn es nicht richtig ist, tut sich das Versorgungsamt schwerer damit, einem Antragsteller in einem berufsfähigen Alter einen GdB von 50 oder höher zu bescheinigen als einem Antragsteller im Rentenalter mit gleichen Auswirkungen. Ein Grund mag die zu gewährenden Nachteilsausgleiche sein.

Ist nicht korrekt. Entsprechen die Befunde und die Schilderungen einander und kann der Gutachter das soweit bestätigen, dann gibt es auch eine entsprechende Einstufung. Egal, ob arbeitsfähig oder nicht. Es ist nur so, daß natürlich Unmengen von Leuten entweder falsche Vorstellungen haben oder sich auch irgendwas in den Kopf gesetzt haben, was eben objektiv nicht vorliegt bzw der Gutachter dies nicht bestätigen kann.

Dieser Beitrag von "fb367463-2" ist objektiv falsch. Dieses alleine schon deshalb, weil ein Gutachter erst im Klageverfahren auf den Plan gerufen wird, mithin nachdem das Versorgungsamt entschieden hat.

Zitat (von fb367463-2):
Das hier möchte ich jedoch nicht so stehen lassen:

Zitat (von Ratsuchender@123net):Auch wenn es nicht richtig ist, tut sich das Versorgungsamt schwerer damit, einem Antragsteller in einem berufsfähigen Alter einen GdB von 50 oder höher zu bescheinigen als einem Antragsteller im Rentenalter mit gleichen Auswirkungen. Ein Grund mag die zu gewährenden Nachteilsausgleiche sein.

Es ist genau anders herum. Junge und alte Menschen haben weniger Chancen auf einen höheren Grad der Behinderung als - ich sage es mal so - jemand im Arbeitsleben. Genauer gesagt hängt das mit dem Alter zusammen.
Beurteilt wird immer die Abweichung zum "Menschen im Normalzustand". Junge Menschen, das heißt also Kinder, benötigen per sé mehr Betreuung, müssen als Baby gewickelt werden und so weiter. Das bedeutet, dass Gründe, die bei einem 30-jährigen möglicherweise zu einer Behinderung führen, im Kindesalter möglicherweise noch als normal anzusehen sind... Ein gutes Beispiel ware z.b. Inkontinenz. Ein 30jähriger, der inkontinent ist, wird aller Wahrscheinlichkeit nach dafür einen GdB bekommen - ein Kleinkind nicht!
Genauso sieht das auch bei alten Leuten aus. Bei alten Leuten liegt altersentsprechend fast immer Osteoporose, eine rheumatische Erkrankung, Inkontinenz oder sonst irgendwas vor. Das heißt, um da eine Abweichung vom "Normalen" zu bekommen, muss man schon ziemlich extreme Behinderungsfolgen ertragen.
Daher: jemand zwischen sagen wir 15 und Ende 50 bekommt leichter einen höheren GdB als Leute unter 15 und über 60.

Schön, dass "fb367463-2" dem Leser hier noch einmal den Begriff des Grades der Behinderung näherbringen möchte. Mir zumindest aber war dieser Begriff durchaus.

Mit "Auch wenn es nicht richtig ist" habe ich zum Ausdruck gebracht, dass das Versorgungsamt - so sind zumindest meine Erfahrungen - unterschiedlich entscheidet, ob der Antragsteller im Arbeitsleben steht oder nicht. Das hinsichtlich seiner Beeinträchtigungen natürlich zuvor ein Vergleich zu Gleichaltrigen vorgenommen wird, hat mit diesem Phänomen rein gar nichts zu tun.

Zitat (von fb367463-2):
Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)

Für diese unnötigen Beiträge von "fb367463-2" verteile ich weder ein "Hilfreich", Stern, Rose oder Bild.

-- Editiert von Ratsuchender@123net am 11.07.2019 13:59

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#18
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6802 Beiträge, 2779x hilfreich)


Zitat (von Ratsuchender@123net):
Zitat (von fb367463-2):
Zitat (von Ratsuchender@123net):Auch wenn es nicht richtig ist, tut sich das Versorgungsamt schwerer damit, einem Antragsteller in einem berufsfähigen Alter einen GdB von 50 oder höher zu bescheinigen als einem Antragsteller im Rentenalter mit gleichen Auswirkungen. Ein Grund mag die zu gewährenden Nachteilsausgleiche sein.

Zitat (von fb367463-2):
[Das] Ist nicht korrekt. Entsprechen die Befunde und die Schilderungen einander und kann der Gutachter das soweit bestätigen, dann gibt es auch eine entsprechende Einstufung. Egal, ob arbeitsfähig oder nicht. Es ist nur so, daß natürlich Unmengen von Leuten entweder falsche Vorstellungen haben oder sich auch irgendwas in den Kopf gesetzt haben, was eben objektiv nicht vorliegt bzw der Gutachter dies nicht bestätigen kann.

Zitat (von Ratsuchender@123net):
Dieser Beitrag von "fb367463-2" ist objektiv falsch. Dieses alleine schon deshalb, weil ein Gutachter erst im Klageverfahren auf den Plan gerufen wird, mithin nachdem das Versorgungsamt entschieden hat.

Hmmm, dann erklären Sie mir doch schnell, was genau da objektiv falsch ist?

Der Verfahrensweg ist im Normalfall:
1. Antrag,
2. Anschreiben der behandelnden Ärzte, um die aktuellen Befunde und deren Gutachten zu erhalten
3. Ladung des Antragstellers zum Gutachtertermin (sic!) (jedenfalls in den allermeisten Fällen. Keine Regel ohne Ausnahme natürlich, bevor das jetzt kommt),
4. Bescheid.

Und da sind wir noch nicht mal im Widerspruch. Ein "Gutachter" ist übrigens im Grunde erst mal jeder, der etwas begutachtet... In dem hier diskutierten Fall bzw bei den Anträgen auf Zuerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft Ärzte, die sich die Befunde und/oder den Patienten anschauen und dann eine Wertung dazu abgeben. Also jemand mit Sachverstand; Fachmann; Experte.

-------

Auf Ihr
Zitat (von Ratsuchender@123.net):
Auch wenn es nicht richtig ist, tut sich das Versorgungsamt schwerer damit, einem Antragsteller in einem berufsfähigen Alter einen GdB von 50 oder höher zu bescheinigen als einem Antragsteller im Rentenalter mit gleichen Auswirkungen. Ein Grund mag die zu gewährenden Nachteilsausgleiche sein.
antwortete ich

Zitat (von fb367463-2):
Es ist genau anders herum. Junge und alte Menschen haben weniger Chancen auf einen höheren Grad der Behinderung als - ich sage es mal so - jemand im Arbeitsleben. Genauer gesagt hängt das mit dem Alter zusammen.
Beurteilt wird immer die Abweichung zum "Menschen im Normalzustand". Junge Menschen, das heißt also Kinder, benötigen per sé mehr Betreuung, müssen als Baby gewickelt werden und so weiter. Das bedeutet, dass Gründe, die bei einem 30-jährigen möglicherweise zu einer Behinderung führen, im Kindesalter möglicherweise noch als normal anzusehen sind... Ein gutes Beispiel ware z.b. Inkontinenz. Ein 30jähriger, der inkontinent ist, wird aller Wahrscheinlichkeit nach dafür einen GdB bekommen - ein Kleinkind nicht!
Genauso sieht das auch bei alten Leuten aus. Bei alten Leuten liegt altersentsprechend fast immer Osteoporose, eine rheumatische Erkrankung, Inkontinenz oder sonst irgendwas vor. Das heißt, um da eine Abweichung vom "Normalen" zu bekommen, muss man schon ziemlich extreme Behinderungsfolgen ertragen.
Daher: jemand zwischen sagen wir 15 und Ende 50 bekommt leichter einen höheren GdB als Leute unter 15 und über 60.

Zitat (von Ratsuchender@123net):
Schön, dass "fb367463-2" dem Leser hier noch einmal den Begriff des Grades der Behinderung näherbringen möchte. Mir zumindest aber war dieser Begriff durchaus [geläufig?] .
Das ist schön, wenn IHNEN das geläufig ist - aber wir schreiben hier für Menschen, die fragen, weil sie sich eben im Allgemeinen genau *nicht* (so gut) auskennen. Sie werden also verzeihen, wenn hier auch Dinge und Abläufe erklärt werden, die Ihnen nach eigenem Bekunden geläufig sind.

Zitat (von Ratsuchender@123net):
Mit "Auch wenn es nicht richtig ist" habe ich zum Ausdruck gebracht, dass das Versorgungsamt - so sind zumindest meine Erfahrungen - unterschiedlich entscheidet, ob der Antragsteller im Arbeitsleben steht oder nicht. Das hinsichtlich seiner Beeinträchtigungen natürlich zuvor ein Vergleich zu Gleichaltrigen vorgenommen wird, hat mit diesem Phänomen rein gar nichts zu tun.

Aber natürlich hat es das. Im Gegensatz zu Ihrer Auffassung, daß man als Antragsteller im Arbeitsleben sogar eher benachteiligt wird, ist eher das Gegenteil der Fall. Unter anderem sorgt z.b. der Hinweis, dass man aktiv im Berufsleben steht, für eine Beschleunigung der Bearbeitung. Das würde ich nicht als Benachteiligung sehen. Es ist dem Versorgungsamt natürlich auch klar, dass gerade Arbeitnehmer auf den Schutz der Behinderteneigenschaft angewiesen sein können, mehr als Kinder und mehr als Rentner. Das ist nämlich der ureigenste Grund für das SGB IX: der Schutz und Nachteilsausgleiche!

Das Versorgungsamt hat nichts davon, Menschen den ihnen zustehenden Grad der Behinderung zu verwehren. Dass in sehr vielen Fällen die subjektive Einschätzung der objektiven Einschätzung der Folgen einer Erkrankung oder Behinderung nicht entspricht, ist eine ganz andere Geschichte.

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#19
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

ich wollte mal ein Update bringen. Also ich hatte Widerspruch eingelegt und ganz genau geschildert warum ich glaube, dass meine Erkranknungen mich im Alltag weit mehr einschränken als es das Versorgungsamt glaubt und habe nochmal Berichte, Atteste, Aufnahmen usw. mitgeschickt.

Heute rief mich meine HNO Ärztin persönlich an und wollte dass wir einen Termin vereinbaren, da sie vom Versorgungsamt beauftragt wurde noch einmal ein Gutachten zu erstellen.

Da der Widerspruch nicht direkt abgeschmettert wurde, darf ich das wohl als gutes Zeichen werten?

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#20
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(72294 Beiträge, 32558x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
Da der Widerspruch nicht direkt abgeschmettert wurde, darf ich das wohl als gutes Zeichen werten?

Durchaus. Immerhin hat da jemand Nachforschungsbedarf gesehen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#21
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich wollte mal wieder ein Update geben.

Nachdem mein HNO Arzt beauftragt wurde mich nochmal zu begutachten und einen ewig langen Fragenkatalog bei der Untersuchung abzuarbeiten, wurde nun auch noch mein Neurologe von einer Ärztin des versorgungsamtes angerufen und ausführlich befragt.

Also es scheint wirklich so als würde sich das doch nich zu meinen Gunsten drehen, so auch der Eindruck meines Neurologen

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#22
 Von 
Anami
Status:
Richter
(8655 Beiträge, 1494x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
als würde sich das doch nich zu meinen Gunsten drehen,
Da wünsche ich dir doch eher
statt nich--- ein noch---
:grins:

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#23
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von DasDielamma):
als würde sich das doch nich zu meinen Gunsten drehen,
Da wünsche ich dir doch eher
statt nich--- ein noch---
:grins:

Sollte es heißen, danke :D

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#24
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Kleines Update:

Nachdem meinem Widerspruch neuerliche Untersuchungen und Befunde folften, habe ich seit Anfang August nichts mehr gehört. Aber immerhin auch keine Ablehnung. Ist das normal? Das Widerspruchsverfahren zieht sich nun schon im ganzen ein halbes Jahr

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#25
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6802 Beiträge, 2779x hilfreich)

Sie können dort nachfragen.... Aber ja, das kann sich alles hinziehen.

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#26
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Update: nachdem die Fachärzte HNO und Neurologie erneut ein Gutachten nach Checkliste des Versorgungsamtes abarbeiten mussten und ich bis heute noch nichts von dort gehört hatte (seit Mai), habe ich mal angerufen und nachgefragt was da lost ist.

Jetzt soll ich nochmal zum hauseigenen Arzt. Wozu das Ganze? Erst werden die Fachärzte beauftragt neue Gutachten zu erstellen, dann telefonieren die mit den Ärzten und das reicht jetzt alles immernoch nicht aus?

Glauben die den Ärzten nicht was die da ins Gutachten schreiben oder welchen Grund soll es haben da jetzt zum insgesammt 5! Mal begutachtet zu werden?

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#27
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(28885 Beiträge, 11907x hilfreich)

Wir bewegen uns jetzt im Reich der Spekulation. Häufig sind Ärzte nicht die Weltmeister in der schriftlichen Niederlegung von Erkenntnissen. So unter dem Motto, dass es ja auseiche, wenn sie diese oder jene Erkenntnis hätten. Wozu das noch mit jemanden teilen?

wirdwerden

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#28
 Von 
Loni12
Status:
Schüler
(467 Beiträge, 107x hilfreich)

Es mag unterschiedliche Aussagen bei den Attesten geben.

Und Atteste der Hausärzte häufig als Gefälligkeit betrachtet werden und nicht voll bewertet werden.



-- Editiert von Loni12 am 02.12.2019 09:18

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