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DSL Vertrag frage

11.9.2019 Thema abonnieren Zum Thema: Vertrag Telekom
 Von 
fb400073-45
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 6x hilfreich)
DSL Vertrag frage

Ich habe bei der Telekom ein Vertrag abgeschlossen mit Internet und TV plus und das 2017 und habe diese nach der Wiederrufsfrist fristgerecht zu 2019 Gekündigt. Das lief alles gut soweit. Nach 1 Jahr (2018) hab ich dann Per Telefon nen Super Angebot bekommen für eine Verlängerung um weitere 2 Jahre (also bis 2020). Dies wurde natürlich Aufgenommen vom Telekom Mitarbeiter. Während der Aufnahme und nach dem er die Konditionen und Preis von 35€ im Monat für 24 Monate (2 Jahre) genannt hat fragte ich nochmals das Preis 35€ im Monat die ganzen 2 Jahre ab jetzt gelten. Der Telekom Mitarbeite sagte ausdrücklich ja und ich Stimmte genau diese Bedingungen zu. Ich bekam daraufhin denn eine Auftragsbestätigung die dem Wiederspiegelte keine 2 std nach dem Gespräch.

1 Jahr Später wurde der Preis nun um fast das doppelte erhöht. Auf die anfrage darauf hin warum hieß es das es nach 7 Tage später eine weitere Auftragsbestätigung einging wo drin steht das ich 1 Jahr den günstigen preis zahlen soll und das 2 Jahr den überteuerten.

Diese Auftrags Änderung habe ich weder beauftragt noch unterschrieben noch wurde eine aufnahme getätigt. Da ich im Urlaub war ist diese Email untergegangen und habe diese erst jetzt gesehen. Es kam weder per Post noch sonst was ein nur diese email. Diese entdeckte ich auch erst nachdem mir ein Telekom mitarbeiter 1 Jahr später drauf aufmerksam gemacht hat das das das aktuelle Vertrag sei dieser ginge einige Tage (7 Tage) Später raus.

Nun wollte ich wissen ob dies überhaupt rechtens ist ohne mein zu tun (sprich ohne das ich irgendwas weiteres gebucht unterschrieben bestellt oder sonstiges) überhaupt dürfen den Vertrag nachträglich zu ändern ohne das ich in irgendeinerweise getan habe.

Sollte das möglich sein gut zu wissen und Telekom wäre für mich gestorben bei solche Praktiken falsche verträge raus geben und 1 woche ohne zu tun einfach ändern zu sendne und hoffen das kein wiederruf kommt.

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Vertrag Telekom


8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7870 Beiträge, 3287x hilfreich)

Zitat (von fb400073-45):
... eine weitere Auftragsbestätigung einging wo drin steht das ich 1 Jahr den günstigen preis zahlen soll und das 2 Jahr den überteuerten.
... Diese entdeckte ich auch erst nachdem mir ein Telekom mitarbeiter 1 Jahr später drauf aufmerksam gemacht hat das das das aktuelle Vertrag sei dieser ginge einige Tage (7 Tage) Später raus.
Dumme Sache, denn die endgültige Auftragsbestätigung scheint der Rechnung zu entsprechen? Wie war denn die allererste Mail beschrieben? Auftragseingang oder Bestätigung oder welche Bezeichnung steht drüber? Du kannst auch die Nachrichten anonymisiert über einen Bilderdienst hochladen und hier die Links reinstellen.
Es hört sich aber an, als wenn man Dich geschickt ausgetrickst hat. Der Auftragsbestätigung hättest Du widersprechen müssen. Ob die erste "Auftragsbestätigung" reicht um abweichende Vertragserklärungen zu belegen wäre zu klären.

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#2
 Von 
fb400073-45
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 6x hilfreich)

okay klingt erst mal nicht gut vorallem ziemlich hinterlistig. Ich kann wenn ich zeit habe mal alles hochladen.

Dabei dachte ich wenn Der Gesprächsmitschnitt von einem Anwalt beantragt wird wäre die sache klar da dort eindeutig der Vertrag in einzelheiten mit preis länge gelistet wurde. Aber gut wäre traurig aber von der Telekom hätte ich nicht gedacht das diese mit sochen tricks arbeitet.
Mal davon ab das ich von aus ging das der eingewilligte Vertrag rechtlich ist in form meienr unterschrift oder aufgenommen Stimme.

Das ist ja schon fast kriminell. Wäre so ein fall denn auch für die Verbraucherschützer?

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#3
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7870 Beiträge, 3287x hilfreich)

Meine Kristallkugel meint:
An die Aufnahme kommst Du nicht ran und wenn die erste Mail nur eine "Eingangsbestätigung" war, dann wird es nach > 12 Monaten schwierig das auszuhebeln, wenn der "Auftragsbestätigung" nicht widersprochen wurde.
Man kennt ja die branchenüblichen Tricks und oft sind es externe Callcenter mit miesen Methoden.

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#4
 Von 
fb400073-45
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 6x hilfreich)

Danke für die Antwort. Schade ich bin bei sowas immer sehr vorsichtig. Dachte echt as wenn ich am Telefon genau aufpassen bei der Aufzeichnung und nochmal selber wiederhole und von ihm auch bestätigen lasse das das Thema durch ist nachdem ich es nochmal schriftlich erhalten habe. Aber gut ist Dan wohl so und gekündigt ist auch dieser Vertrag diesmal aber endgültig bei solchen miesen Tricks. Da passt man auf und landet dennoch in solche fallen.

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69751 Beiträge, 32116x hilfreich)

Das man seine eingegangenen E-Mails nicht richtig oder gar nicht liest, ist weder kriminell. Noch wäre das ein Fall für Verbraucherschützer. Das ist einfach "Pech gehabt".


Ob man dennoch was gegen die Trickserei machen kann, da kommt es dann auf den genauen Inhalt der Mitteilungen an.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#6
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7870 Beiträge, 3287x hilfreich)

Schau noch mal genau nach. Wenn die erste Mail rechtlich bereits eine Zusage(Auftragsbestätigung) war, dann kann man auf der Basis besser aufbauen.

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#7
 Von 
vundaal76
Status:
Student
(2482 Beiträge, 1419x hilfreich)

Zitat:
Ich bekam daraufhin denn eine Auftragsbestätigung die dem Wiederspiegelte keine 2 std nach dem Gespräch.

Was stand in der Auftragsbestätigung denn genau drin?

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#8
 Von 
vundaal76
Status:
Student
(2482 Beiträge, 1419x hilfreich)

Zitat:
Dabei dachte ich wenn Der Gesprächsmitschnitt von einem Anwalt beantragt wird wäre die sache klar da dort eindeutig der Vertrag in einzelheiten mit preis länge gelistet wurde.

Der Anbieter wird nach einem solchen Antrag eines Anwalts schlichtweg behaupten, dass die Aufnahme gelöscht wurde.

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