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Was passiert mit tituliertem Unterhaltsrückstand wenn ein Kind zum Vater zieht?

28.11.2019 Thema abonnieren
 Von 
fb532166-27
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Was passiert mit tituliertem Unterhaltsrückstand wenn ein Kind zum Vater zieht?

Bisher lebten meine drei Kinder bei mir, der Mutter. Mit meinem Exmann habe ich zwei gemeinsame Kinder bei denen eine Pfändung vom Jugendamt beantragt wurde. Der kleinste möchte zum Vater, was ich schweren Herzens akzeptiere. Die Pfändung vom kleinen wurde eingestellt, bei der Tochter geht sie weiter. Er hat jetzt eine Beistandschaft für unseren Sohn beantragt und sie fordern meine Auskünfte. Ich bin bereit zu zahlen, da es für mein Kind ist. Mich würde nur interessieren, wie berücksichtigt wird, dass zwei Kinder bei uns wohnen und was mit dem Unterhaltsrückstand vom jüngsten passiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es verrechnet wird und erst gezahlt wird wenn der Rückstand abgestottert ist, obwohl ich es fair finden würde, da er nie einen einzigen Cent freiwillig gezahlt hat

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
smogman
Status:
Praktikant
(709 Beiträge, 203x hilfreich)

Zitat (von fb532166-27):
Mich würde nur interessieren, wie berücksichtigt wird, dass zwei Kinder bei uns wohnen
Diese Frage ist viel zu allgemein um sie sinnvoll zu beantworten.

Zitat (von fb532166-27):
und was mit dem Unterhaltsrückstand vom jüngsten passiert.
Der Rückstand gehört deinem Kind, du kannst nichts mehr machen. Das Kind wird in der Unterhaltssache jetzt vom Vater vertreten. Du könntest höchstens versuchen einen eigenen zivilrechtlichen Anspruch im Rahmen des familienrechtlichen Leistungsausgleichs gegenüber dem Vater zu erwirken. Dazu solltest du dich anwaltlich vertreten lassen.

Zitat (von fb532166-27):
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es verrechnet wird und erst gezahlt wird wenn der Rückstand abgestottert ist
Deine Vorstellung ist korrekt. Eine Verrechung wäre nicht zulässig.

Zitat (von fb532166-27):
obwohl ich es fair finden würde, da er nie einen einzigen Cent freiwillig gezahlt hat
Deine Annahme basiert auf der Nichtzahlung des Vaters. Dazu kannst du wie gesagt einen eigenen Anspruch erheben. Dein Kind dagegen hat einen laufenden Unterhaltsbedarf. Diesen aus Frust des Vaters wegen nicht zu decken - das wäre unfair.

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