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Muss die Fahrt zum Betriebsarzt gezahlt werden?

 Von 
Devkey
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Muss die Fahrt zum Betriebsarzt gezahlt werden?

Nehmen wir an Person X zieht von Stadt A nach Stadt B für den Beginn einer Ausbildung . Der Arbeitnehmer muss aufgrund der Stelle vor Beginn des Arbeitsvertrages (also Außerhalb der Arbeitszeit) zur arbeitsmedizinischen Vorsorge zu Betriebsarzt in Stadt B.
Hat Person X ein Recht auf Erstattung der Fahrtkosten/Aufwendung der Zeit für Fahrt von Stadt A nach Stadt B?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
recht Fahrtkosten Erstattung Fahrt


11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Philosoph
(13441 Beiträge, 2049x hilfreich)

Zitat (von Devkey):
Hat Person X ein Recht auf Erstattung der Fahrtkosten/Aufwendung der Zeit für Fahrt von Stadt A nach Stadt B?
Von wem möchte der Arbeitnehmer die Kosten erstattet haben?

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#2
 Von 
Devkey
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Von wem möchte der Arbeitnehmer die Kosten erstattet haben?

Vom neuen Arbeitgeber

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#3
 Von 
ohne_Namensnennung
Status:
Frischling
(49 Beiträge, 11x hilfreich)
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#4
 Von 
Devkey
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort.
Würdet Ihr dazuraten die Kosten einzufordern oder sollte man soetwas zum Beginn des Arbeitsverhältnisses lieber unterlassen?

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#5
 Von 
ohne_Namensnennung
Status:
Frischling
(49 Beiträge, 11x hilfreich)

Ich würde die Beantwortung Deiner Frage von der Höhe der anfallenden Kosten und Deiner finanziellen Situation ein Stück weit abhängig machen. Generell, würde ich zu Beginn einer Ausbildung nicht allzu kleinlich geben. Möglicherweise tritt der Arbeitgeber auch noch hinsichtlich einer Entschädigung an Dich heran.

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#6
 Von 
crofan
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 13x hilfreich)

Normalerweise sollte das der Arbeitgeber von selbst erstatten, das scheint bei deiner Firma aber wohl nicht üblich zu sein. Du kannst danach fragen bzw. ihn darauf hinweisen, wenn du das nicht bereits schon gemacht hast. Aber ob du deinen neuen Arbeitgeber direkt verklagen möchtest (auch noch wegen einem vermutlich eher geringem Betrag) musst du selbst entscheiden.

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#7
 Von 
Devkey
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Mit dem Arbeitgeber würde noch nicht gesprochen. Geht um eine Strecke von ca 700km wobei bei einer 0,30€ pro Km pauschale schon relativ viel rumkommen würde...
Ich denke es wäre am schlausten für Person X bei der Buchhaltung anzufragen ob eine Erstattung für soetwas gibt, falls eine positive Antwort gibt Antrag einreichen, falls nicht einfach vergessen.

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#8
 Von 
Anami
Status:
Philosoph
(13441 Beiträge, 2049x hilfreich)

Zitat (von Devkey):
Vom neuen Arbeitgeber
Das wäre der Ausbildungsbetrieb, oder?
Warum schreibst du dann ---vor Beginn des Arbeitsvertrages---?
Könnte es sein, dass der neue Arbeitgeber die Einstellung/Ausbildung vom Ergebnis der ärztl. Untersuchung abhängig macht?

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#9
 Von 
ohne_Namensnennung
Status:
Frischling
(49 Beiträge, 11x hilfreich)

Die ärztliche Untersuchung nach § 32 JArbSchG kann auch von einem Arzt Deiner Wahl durchgeführt werden. Eine Anreise zum Ausbildungsort ist dann nicht notwendig. Hierfür benötigst Du allerdings einen sogenannten Untersuchungsberechtigungsschein.

Ich würde den Sachverhalt noch einmal zeitnah mit der Personalabteilung des zukünftigen Arbeitgebers telefonisch erörtern.

-- Editiert von ohne_Namensnennung am 28.07.2020 20:42

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#10
 Von 
spatenklopper
Status:
Schlichter
(7978 Beiträge, 3548x hilfreich)

Zitat (von ohne_Namensnennung):
Die ärztliche Untersuchung nach § 32 JArbSchG

Die erste Frage ist ja, ob das JArbSchG überhaupt anwendbar ist, zu seinem Alter hat der TE sich bisher nicht geäußert.
Aber auch falls das JArbSchG nicht einschlägig wäre, kann man durchaus das Gespräch mit dem Ag suchen und nachfragen, ob es zwingend der Betriebsarzt sein muss, oder ob ihm nicht auch eine ärztliche Untersuchung an Deinem bisherigen Wohnort genügen würde.

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#11
 Von 
Devkey
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Vor Beginn des Arbeitsverhältnisses war ein Vertipper meinerseits.
Arbeitsvertrag ist bereits unterschrieben, in dem Arbeitsvertrag ist aber geregelt, dass die Untersuchung vor Beginn des Arbeitsbeginns erfolgen muss.

Jugendarbeitsschutzgesetz findet keine Anwendung mehr.

Der Besuch beim Betriebsarzt ist bereits geschehen.

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