Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
557.832
Registrierte
Nutzer

"Schaffner" wegen Betrug anzeigen?

13.9.2020 Thema abonnieren
 Von 
go556155-69
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
"Schaffner" wegen Betrug anzeigen?

Hallo,

langsam ärgert mich die Sache und ich würde dem Typen gerne eins rein würgen, und darum gehts:

Ich muss öfters die Strecke Holzkirchen - Augsburg und auch zurück mit dem Zug fahren, um Geld zu sparen buche ich aber die Fahrkarte immer etwas anders.

Der Normale Preis der Fahrkarte Holzkrichen - Augsburg würde mich rund 24 Euro kosten, wenn ich jetzt aber die Fahrkarte aber nach Donauwörth kaufe und die Strecke Augsburg - Donauwörth nur mit einem IC oder ICE dazu buche bekomme ich einen Supersparpreis und das Ticket kostet dann 13,10 oder 14,60 also fast nur die Hälfte.
Das ganze ist völlig legal und kein Problem.

Jetzt kommt das Problem:
Die Fahrkarte gilt ja für den ganzen Tag im Nahverkehr nur eben auf der IC/ICE Strecke muss ich ja den gebuchten Zug fahren den ich sowieso nicht brauche.

jetzt hatte ich aber schon in den letzte dreiviertel Jahr aber vier Mal Probleme im Zug zwischen Rosenheim und München:
Manchmal kommt es vor dass sagen wir den ICE1076 der von Augsburg um kurz nach acht abfährt ich aber erst um 10 oder 11 Uhr los fahre.
Jetzt hatte ich im Meridian schon öfters das Problem das der Schaffner gesagt hat meine Fahrkarte wäre nicht gültig weil mein IC/IICE ja schon gefahren ist und ich müsste die Strafe zahlen und bekomme dann eine Fahrpreisnacherhebung die dann eben wischen 75 und 90 Euro kostet, kommt drauf an ob ich eher am Anfang oder eher kurz vor München kontrolliert wurde.

Ich habe schon beim ersten Mal von der Bahn bescheinigt bekommen dass meine Fahrkarte gültig ist und es egal ist wann der gebuchte IC/ICE fährt.

Jetzt gabs am Freitag wieder Ärger und es gab wieder eine Unterhaltung mit der Polizei vom Münchener Bahnhof die haben nur den Kopf geschüttelt sagten aber sie müssen es aufnehmen ist ja ok die machen ihren Job völlig ok.

Jetzt ists aber so dass der Schaffner der mir im März, im Juli und eben am Freitag immer der gleiche war.

Meint ihr es reicht langsam aus um den Typen erfolgreich wegen Betrug an zu zeigen? ich habe dem ja bei der Kontrolle ja auch vorgelegt was ich von der Bahn bekommen habe und die haben gesagt die hätten ihren Mitarbeiten nochmal extra Schulungen gegeben man kann hier also schon von voller Absicht.

Übrigens erfolgreich meine ich natürlich dass die Sache nicht dann einfach eingestellt wird, sondern wirklich was raus kommt.
Man sagt ja normal hat so ein Schaffner keinen Vorsatz aber könnte es das bei mehreren Fällen anders gesehen werden?
Gegend die Bahnfirma gibts ja wohl keine Möglichkeit oder vielleicht doch?

viele Grüße

Verstoß melden



46 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
radfahrer999
Status:
Richter
(8145 Beiträge, 4614x hilfreich)

Zitat (von go556155-69):
Meint ihr es reicht langsam aus um den Typen erfolgreich wegen Betrug an zu zeigen?
Nein.
Zitat (von go556155-69):
man kann hier also schon von voller Absicht.
So?
Zitat (von go556155-69):
Man sagt ja normal hat so ein Schaffner keinen Vorsatz aber könnte es das bei mehreren Fällen anders gesehen werden?
Begründung?
Zitat (von go556155-69):
Gegend die Bahnfirma gibts ja wohl keine Möglichkeit oder vielleicht doch?
Wüsste nicht was..

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
go556155-69
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

die Begründung steht doch oben?!

Es wurden jetzt schon 6 oder 7 mal entschieden das meine Fahrkarte in Ordnung war.
Alle anderen Schaffner nehmen das Ticket und Ausweis mit um vorne im Zug die Zentrale zu fragen kommen wieder und sagen alles ok sorry für die Umstände.

Nur dieser Typ kommt mit Absicht immer mit der gleichen Masche ich dürfte nicht fahren! also kostet das jetzt die 60 Euro plus Fahrpreis ab der nächsten Station.

Sogar der Polizist schreibt mir nur noch ne kurze Mail ich soll ihm das Onlineticket für die Akte schicken beim ersten Mal gab es noch Anhörungsbogen und sowas.
Ich dachte die hätten selber irgendwann genug und tun von selber was aber das ist wohl nicht so.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81168 Beiträge, 33931x hilfreich)

Zitat (von go556155-69):
Meint ihr es reicht langsam aus um den Typen erfolgreich wegen Betrug an zu zeigen?

Nein, aber so langsam kommt da falsche Verdächtigung ist Spiel.



Zitat (von go556155-69):
also kostet das jetzt die 60 Euro plus Fahrpreis ab der nächsten Station.

Die man ja wohl nie bezahlt?



Zitat (von go556155-69):
Gegend die Bahnfirma gibts ja wohl keine Möglichkeit oder vielleicht doch?

Da könnte man mit einer strafbewehrten Unterlassungserklärung / Unterlassungsklage arbeiten.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
Frabato
Status:
Beginner
(120 Beiträge, 17x hilfreich)

ich würde mir den Namen des Schaffners aufschreiben und bei der Bahn schriftlich "Beschwerde" einlegen.
Wird dir sicher viel mehr bringen ;)

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#5
 Von 
go556155-69
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Hmm falsche Verdächtigung daran habe ich noch gar nicht gedacht, danke.
Aber warum kein Betrug?

Ich klar beim ersten mal wird das schwierig aber je öfter es passiert kann man doch von Absicht ausgehen?

Wär ja noch schöner! Erst eine ordentliche Fahrkarten und dann nochmal das X fache oben drauf für nix?

Muss eigentlich in so einem Fall mich selber aktiv an diese Fahrpreisnacherhebungsstelle wenden? Ich meine wenn ich in Augsburg meinen Studiausweis vergesse reiche ich den nach und zahle ein paar Euro wenn nicht dann müsste ich ja 60 zahlen.

Wenn ich das bei den Fällen nicht mehr mache und die Forderungen laufen lasse bis es vors Gericht geht um dann denen die Kosten drauf zu hauen geht das oder könnte mir das auf die Füße fallen?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#6
 Von 
go556155-69
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Frabato):
ich würde mir den Namen des Schaffners aufschreiben und bei der Bahn schriftlich "Beschwerde" einlegen.
Wird dir sicher viel mehr bringen ;)

Leider nicht die DB sagt man gibt das die andere Bahn zuständig ist und man das weiterleitet, von dort kommen dann Textbausteine das man sich entschuldigt und man das zukünftig verbessern will.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81168 Beiträge, 33931x hilfreich)

Zitat (von go556155-69):
Wenn ich das bei den Fällen nicht mehr mache und die Forderungen laufen lasse bis es vors Gericht geht um dann denen die Kosten drauf zu hauen geht das oder könnte mir das auf die Füße fallen?

Ziemlich heftig sogar, denn die ganzen Kosten würden dann bei Dir landen.



Zitat (von go556155-69):
Aber warum kein Betrug?

Er verschafft sich keinen Vermögensvorteil ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#8
 Von 
go556155-69
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Genaue Begründung?
Weil eigentlich erfinden die ja eine Forderung die unberechtigt ist und warum sollte ich dann handeln müssen und das nicht erst vor Gericht klären?

Er sich nicht aber die Bahn bekommt Geld auf das sie keinen Anspruch hat.
Also haben wir doch den Vermögensvorteil?

-- Editiert von go556155-69 am 13.09.2020 20:14

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#9
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(37638 Beiträge, 13510x hilfreich)

Zitat:
Weil eigentlich erfinden die ja eine Forderung die unberechtigt ist

Und wie kommst Du darauf, dass die Forderung unberechtigt ist? Ich würde die Forderung für berechtigt halten.

Zitat:
Er sich nicht aber die Bahn bekommt Geld auf das sie keinen Anspruch hat.

Ich gehe davon aus, dass die Bahn einen Anspruch hat.

Werfen wir doch einfach mal einen Blick in die Beförderungsbedingungen der Deutsche Bahn AG. Da dürfte es wohl entweder um den Sparpreis (Nr. 3.3) oder den Super Sparpreis (Nr. 3.4). Interessant für die hier diskutierte Frage dürften dabei die Nr. 3.3.1.2 und die Nr. 3.4.1.2 sein.

Darin steht aber ausdrücklich, dass die Fahrkarte im Vor- oder Nachlauf in Zügen der Produktklasse C (Nahverkehr) gültig ist. Daraus schieße ich ziemlich deutlich, dass die Fahrkarte nicht in Nahverkehrszügen gültig ist, mit denen man den gebuchten ICE gar nicht erreichen kann.

Zitat:
Manchmal kommt es vor dass sagen wir den ICE1076 der von Augsburg um kurz nach acht abfährt ich aber erst um 10 oder 11 Uhr los fahre.

Das ist somit nicht zulässig.

Ist damit der ICE 1706 gemeint, der um 8:55 Uhr in Augsburg losfährt?

Zitat:
Ich habe schon beim ersten Mal von der Bahn bescheinigt bekommen dass meine Fahrkarte gültig ist und es egal ist wann der gebuchte IC/ICE fährt.

Was genau steht in der Bescheinigung und wer hat die Bescheinigung ausgestellt?

Hatte die Kontrolle in einem Zug der Deutschen Bahn stattgefunden oder war das ein Zug der Bayerischen Oberlandbahn?

Zitat:
Der Normale Preis der Fahrkarte Holzkrichen - Augsburg würde mich rund 24 Euro kosten, wenn ich jetzt aber die Fahrkarte aber nach Donauwörth kaufe und die Strecke Augsburg - Donauwörth nur mit einem IC oder ICE dazu buche bekomme ich einen Supersparpreis und das Ticket kostet dann 13,10 oder 14,60 also fast nur die Hälfte.

Wie bucht man die Strecke eigentlich in dieser Form? Wenn man die Strecke Holzkirchen - Donauwörth buchen will, dann werden nur Verbindungen angezeigt, mit Umstieg in München in den ICE 1076.

Außerdem gelingt es mir leicht, die Strecke Holzkirchen-Augsburg für 17,50€ Vollpreis zu buchen, mit BahnCard 25 dann für 13,10€, während die Strecke Holzkirchen-Donauwörth mindestens 19,50€ (bzw. 14,60€ ;) kostet. Mir ist daher völlig unklar, zu welchem Zweck Du so eine komplizierte Buchung vornimmst.

2x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#10
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11602 Beiträge, 7823x hilfreich)

Zitat:
Daraus schieße ich ziemlich deutlich, dass die Fahrkarte nicht in Nahverkehrszügen gültig ist, mit denen man den gebuchten ICE gar nicht erreichen kann.

Das sieht aber die DB selbst nicht so.
Man kann den Nahverkehrsanteil des Tickets auch später nutzen, wenn man gar keine Chance mehr hat, den ICE zu erreichen. (Der ICE-Teil des Tickets verfällt dann ersatzlos, aber es gibt Strecken, wo sich das tatsächlich lohnt. Ein solche meint der Fragesteller gefunden zu haben.)
Der Fragesteller hat offenbar schriftlich von der DB, dass seine Ansicht zur Nutzbarkeit des Tickets richtig ist.
Die Kontrolle findet offenbar in Zügen von BOB oder Meridian (gehört beides zu Transdev) statt.
Leider ist bei privaten Bahnen das Niveau der Mitarbeiter-Schulung häufig nicht so gut wie es sein sollte. Transdev fällt häufig negativ auf.
Aber was will man machen, außer sich bei Transdev zu beschweren?

Es ist in diesem speziellen Fall kein Betrug.
Am Vermögensvorteil scheitet es nicht. Der Vermögensvorteil muss nicht beim Täuschenden sein, sondern darf auch bei einem Dritten anfallen (hier bei Transdev).
Aber es fehlt ja am Irrtum. Der Fragesteller weiß ja, dass er im Recht ist. Würde der Fragesteller zahlen (z.B. das erhöhte Beförderungsentgelt), obwohl er weiß, dass es nicht berechtigt ist, dann wäre es kein Betrug.
Betrug wäre es, wenn der Fragesteller aufgrund der Täuschung des Schaffners glauben würde, er sei zur Zahlung verpflichtet. Für einen Betrug müsste der Vermögensvorteil [bei Transdev] durch einen vom Schaffner herbeigeführten Irrtum des Fahrgastes ausgelöst werden.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#11
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(37638 Beiträge, 13510x hilfreich)

Zitat:
Das sieht aber die DB selbst nicht so.

Nur weil die Deutsche Bahn das so sieht muss es die Bayrische Oberlandbahn (BOB) noch lange nicht so sehen.

Es gibt Verträge bezüglich der gegenseitigen Anerkennung der Fahrkarten und die BOB hat auch eigene AGB. Nur an diese Verträge und die eigene AGB muss sich die BOB halten.

Sollte die DB die Gültigkeit einer Fahrkarte entgegen den Vereinbarungen in den Verträgen erweitern, dann muss das die BOB nicht kümmern.

Zitat:
Man kann den Nahverkehrsanteil des Tickets auch später nutzen, wenn man gar keine Chance mehr hat, den ICE zu erreichen. (Der ICE-Teil des Tickets verfällt dann ersatzlos, aber es gibt Strecken, wo sich das tatsächlich lohnt.

Dass das zulässig ist, ergibt sich genau woraus? Nach meiner Auffassung jedenfalls lassen die Nr. 3.3.1.2 und 3.4.1.2. eine solche Interpretation nicht zu. Die BOB ist aber nur an die Beförderungsbedingungen der DB gebunden, nicht jedoch an eine Bescheinigung der DB.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#12
 Von 
HoneyMilk
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Mal als einer der es weiß da ich Schaffner bin ;-)
zwar nicht bei der DB aber bei einer anderen Privaten EVU.(nein nicht Transdev)

Also, es kommt da 1. drauf an ob die Strecke eine DB Strecke ist, sprich ob da die DB mit Zügen fährt.
2. Ob der Betreiber der Strecke, hier wohl Meridian, generell DB Sondertickets anerkennt oder nur normale DB Tickets.
3. Was in den ABG steht von Meridian.
4. Was in dem Vertrag des Tarifpartners steht.

Generell mag ja die Aussage von DB richtig sein dass das Ticket gültig ist,in IHREN Nahverkehrszügen! DB vergisst nur gerne zu erwähnen das jede Strecke andere Regelungen hat im Vertrag und da kann dann irgendwo stehen das eben diese Art von Tickets nicht gültig sind nach der Verstrichenen Zeit.

Weiter kommt es wie die Zugbindung vermerkt ist. Ist zB auf der gesamten Strecke Zugbindung was gerade oft bei SST der Fall ist dann bekäme der TE bei mir ebenso ein EBE da er im falschen Zug sitzt, ausser es ist so dass das EVU eben auch anerkennt das keine Zugbindung besteht in ihrem Nahverkehr, Bzw ich würde ihm dann den Rest der Strecke berechnen bis er wieder Umsteigt.


Wir hatten zB noch bis vor 1 Jahr das Problem das wir keine Rail&Fly Tickets anerkannt haben weil unser EVU kein Geld von der DB bekommen hat das ihre Kunden bei uns fahren.
Und noch bis Dezember war das Problem das wir das Jobticket erst ab einer bestimmten Uhrzeit anerkannt haben.


Aber generell kann ich da auch keinen Betrug erkennen von Seiten des Kollegen. Wenn es jedoch so ist wie der TE sagt dann kann er sich auch an das EBA wenden oder an ProBahn.

-- Editiert von HoneyMilk am 13.09.2020 23:59

-- Editiert von HoneyMilk am 14.09.2020 00:05

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#13
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11602 Beiträge, 7823x hilfreich)
Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden


#15
 Von 
eh1960
Status:
Bachelor
(3076 Beiträge, 913x hilfreich)

Zitat (von go556155-69):

Ich muss öfters die Strecke Holzkirchen - Augsburg und auch zurück mit dem Zug fahren, um Geld zu sparen buche ich aber die Fahrkarte immer etwas anders.

Der Normale Preis der Fahrkarte Holzkrichen - Augsburg würde mich rund 24 Euro kosten, wenn ich jetzt aber die Fahrkarte aber nach Donauwörth kaufe und die Strecke Augsburg - Donauwörth nur mit einem IC oder ICE dazu buche bekomme ich einen Supersparpreis und das Ticket kostet dann 13,10 oder 14,60 also fast nur die Hälfte.
Das ganze ist völlig legal und kein Problem.


Ja, da gibt es immer wieder ziemlich erstaunliche Möglichkeiten. Manchmal reicht es schon, im selben Tarif die Strecke zu splitten, um etwas billiger zu fahren... :-)

Zitat:
Jetzt kommt das Problem: (...)
Ich habe schon beim ersten Mal von der Bahn bescheinigt bekommen dass meine Fahrkarte gültig ist und es egal ist wann der gebuchte IC/ICE fährt.

Dann sollte man sich das Schreiben der Deutschen Bahn AG einstecken und nötigenfalls dem Schaffner unter die Nase halten.

Zitat:
Jetzt ists aber so dass der Schaffner der mir im März, im Juli und eben am Freitag immer der gleiche war.

Dann würde ich mich doch mal bei der Bahn darüber beschweren.

Zitat:
Meint ihr es reicht langsam aus um den Typen erfolgreich wegen Betrug an zu zeigen?

Nein. Das hat auch mit Betrug nichts zu tun. Der Mann kennt einfach die Tarifbestimmungen nicht gut genug.

Zitat:
ich habe dem ja bei der Kontrolle ja auch vorgelegt was ich von der Bahn bekommen habe und die haben gesagt die hätten ihren Mitarbeiten nochmal extra Schulungen gegeben man kann hier also schon von voller Absicht.

Eher von Begriffsstutzigkeit.

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#16
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(28124 Beiträge, 8375x hilfreich)

Zitat (von hh):
Wie bucht man die Strecke eigentlich in dieser Form?

Indem man Holzkirchen als Start, Donauwörth als Ziel und Augsburg als Zwischenhalt ("über") eingibt und dann bei der (erweiterten) Verkehrsmittelwahl auf Abschnitt 1 (Holz-Augs) den Fernverkehr ausschliesst und auf Abschnitt 2 (Augs-Don) den Nahverkehr ausschliesst (funktioniert so wohl nur am PC, nicht in der DB App auf dem Smartphone- da gibt es anscheinend keine erweitere Verkehrsmittelwahl, wo man die Züge nach Abschnitten unterteilt wählen kann, sondern nur für die komplette Strecke).

Dann bekommt man ein Sparpreis-Ticket Holzkirchen-Donauwörth, dass nur auf dem Teilstück Augsburg-Donauwörth einen Fernverkehrszug hat (somit sparpreisberechtigt ist). Da der Nahverkehr tatsächlich unabhängig von der Erreichbarkeit des Fernverkehrszuges gilt (war mir auch neu) hat man also ein Ticket für die eigentliche Strecke die man fahren will (Holz-Augs) zum Sparpreis, obwohl man nur Nahverkehrszüge nutzt und nutzen darf. Das ist dann tatsächlich einige Euro günstiger als wenn man nur Nahverkehr Holz-Augs bucht, da es dafür ja keine Sparpreise gibt.

Man könnte natürlich auch Holz-Augs incl. Fernverkehr buchen (zum selben günstigen Preis) wäre dann aber zwischen München und Augsburg auf den Fernverkehrszug festgenagelt. Nimmt man den "freiwillig" (also ohne Verschulden der Bahn) - ansonsten warum auch immer- nicht, hätte das Ticket auf dem Abschnitt München-Augsburg keine Gültigkeit (auch nicht im Nahverkehr).

Ich habe das auch mal ne zeit lang so gebucht, auf einer anderen Strecke, aber nicht um Geld zu sparen, sondern um eine bestimmte Verbindung mit 1 Umstieg an einem bestimmten Bahnhof und 2 Fernverkehrszügen zu bekommen. Alle Verbindungen, die die Bahn mir ansonsten "vorgeschlagen" hat, enthielten entweder mehr als 1 Umstieg (oder 1 an einem anderen Bahnhof, als ich wollte) oder es war Nahverkehr enthalten. Nur mit dem "Trick" des "via-Bahnhofs" in Verbindung mit der erweiterten Verkehrsmittelwahl bekam ich genau die Verbindung, die ich wollte. Einmal hatte ich versucht, die Karte in einem Reisebüro mit DB-Agentur zu kaufen. Selbst die Dame dort hat es irgendwie nicht hinbekommen an ihrem Buchungssystem. Geglaubt, dass es überhaupt geht, hat sie erst, nachdem ich gesagt hatte, sie soll einfach mal testhalber im Internet die allg. Seite der Bahn aufrufen und das und das eingeben :)

-- Editiert von !!Streetworker!! am 14.09.2020 00:57

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#17
 Von 
AlinaKl
Status:
Schüler
(296 Beiträge, 116x hilfreich)

man muss hier zwischen dem zivilrechtlichem Teil und dem strafrechtlichem trennen.

Erst wenn der zivilrechtliche Sachverhalt abschließend geklärt ist kann man sich über einen versuchten Betrug Gedanken machen.

Grundsätzlich kommt hier aber sehr wohl ein versuchter Betrug in Betracht denn die nötigen Tatbestandsmerkmale bekommt man durchaus zusammen auch wenn eben Teile im Versuchsstadium stecken bleiben, wie zB der oben genannte Irrtum an dem es ja fehlen würde.
Das größere Problem dürfte der Vorsatz sein, auf der anderen Seite wenn sich die Fälle immer weiter häufen wird es immer schwieriger den Vorwurf des vorsätzlichen Handelns zu entkräften.

Daher muss die zivile Seite des ganzen beleutet werden:
Aber es ist doch so, dass das jeweilige Bundesland den Nahverkehr bestellt bzw. jeweilige Strecken in einem Vergabeverfahren ausschreibt.
Daher ist die Frage ob dann die verschiedenen Bahngesellschaften überhaupt wirksam ihre eigenen zu ungusten des Kunden abweichende Geschäftsbedingungen vereinbaren können.

Denn dass das Unternehmen sich aussuchen kann welche Fahrkarten anerkannt werden und welche nicht würde auf exklusiv betriebenen Strecken zum Problem werden.
Insbesondere wenn der Kunde bei der DB eine Fahrkarte bucht deren Strecke eben andere EVUs enthält.

Wurde der Fall schon mal der Schlichtungsstelle vorgelegt?
Hier könnte das Problem geklärt werden bzw. das Ergebnis wird ja von juristischen Fachleuten geprüft und bewertet.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#18
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(28124 Beiträge, 8375x hilfreich)

Zitat (von hh):
Dass das zulässig ist, ergibt sich genau woraus?

Hmm, aus der "bahnbestätigten" Antwort aus der DB-Communitiy, die drkabo verlinkt hat... ?!
Wie gesagt: Mir war das so auch neu.


Zitat:
Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Im Nahrverkehr gibt es keine Zugbindung, daher ist die Fahrkarte im Nahverkehrsabschnitt den ganzen Tag gültig, auch wenn man dann den gebuchten Fernverkehr gar nicht mehr erreichen kann.

Um die Angelegenheit zu klären, müssen Sie sich allerdings an den Betreiber des Meridian wenden, die DB ist der falsche Ansprechpartner.


Und der TE beschreibt ja, ...

Zitat (von go556155-69):
Es wurden jetzt schon 6 oder 7 mal entschieden das meine Fahrkarte in Ordnung war.
Alle anderen Schaffner nehmen das Ticket und Ausweis mit um vorne im Zug die Zentrale zu fragen kommen wieder und sagen alles ok sorry für die Umstände.

Nur dieser Typ


Die "anderen Schaffner" und die "Zentrale" waren ja also offenbar von Meridian... genau wie "dieser Typ" ;)

-- Editiert von !!Streetworker!! am 14.09.2020 01:12

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#19
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11602 Beiträge, 7823x hilfreich)

@AlinaKl

Zitat:
Aber es ist doch so, dass das jeweilige Bundesland den Nahverkehr bestellt bzw. jeweilige Strecken in einem Vergabeverfahren ausschreibt.
Daher ist die Frage ob dann die verschiedenen Bahngesellschaften überhaupt wirksam ihre eigenen zu ungusten des Kunden abweichende Geschäftsbedingungen vereinbaren können.

In Bayern schon.
Landeseinheitliche Geschäftsbedingungen für alle Bahngesellschaften gibt es bislang nur in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, NRW und Baden-Württemberg. In den "Stadtstaaten" (Berlin, Hamburg, Bremen) sowie in Brandenburg existiert das Problem nicht, da das ganze Bundesland jeweils von einem einzigen Verkehrsverbund abgedeckt wird. Aber in den übrigen Ländern besteht Wildwuchs.

Zitat:
Denn dass das Unternehmen sich aussuchen kann welche Fahrkarten anerkannt werden und welche nicht würde auf exklusiv betriebenen Strecken zum Problem werden.

Hier liegt aber keine "exklusiv betriebene Strecke" (sogenannte NE-Anstoß-Tarifierung) vor. Die BOB hat zwar auch Strecken, auf der die BOB eigenständig für Fahrkarten entscheiden kann, die des Fragestellers gehört aber nicht dazu.


@eh1960

Zitat:
Dann sollte man sich das Schreiben der Deutschen Bahn AG einstecken und nötigenfalls dem Schaffner unter die Nase halten.

Hat der Fragesteller ja lt. Eingangsbeitrag schon getan. Hat nur nichts genutzt.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#20
 Von 
AlinaKl
Status:
Schüler
(296 Beiträge, 116x hilfreich)

Zitat (von drkabo):

In Bayern schon.

Aber ist das ganze dann auch so wirksam?
Denn sowas könnte sich ja im Vergabeverfahren auswirken.

Insbesondere wenn dann unterschiedliche Bahnunternehmen die Bedigungen der Fahrausweise unterschiedlich beurteilen und ausgestaltet werden sollten.

Um in Bayern zu bleiben:
Kenne ich es dass für den Agillis auch besondere eigene Tickets ausgegaben werden die dann oft 1-2 Euro günstiger sind, dass dann für diese Fall andere Bedingungen gelten könnten aber bei der Anerkennung eines Fahrausweises der DB für den Fernverkehr dürfte das eher nicht der Fall sein.

Grudsätzlich ändert es nichts es muss vorher abschließend geklärt werden, ist der Fahrausweis gültig ja oder nein.

Lautet die Antwort ja dann kommt durchaus in Betracht dass ein versuchter Betrug vorliegt.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#21
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(37638 Beiträge, 13510x hilfreich)

Zitat (von !!Streetworker!!):
und dann bei der (erweiterten) Verkehrsmittelwahl

Danke, diese Möglichkeit hatte ich übersehen.

Es ist mir aber dennoch nicht gelungen, irgendwie eine Fahrkarte zu buchen, die günstiger ist als das reine Nachverkehrsticket. Dagegen hatte ich günstige Tickets im Angebot, mit denen man von München nach Augsburg mit dem IC fahren konnte.

Zitat (von AlinaKl):
Aber ist das ganze dann auch so wirksam?

Es gibt noch spezielle AGB für den Anstoß-Verkehr, die für alle Bahnunternehmen gelten. Die verweisen in Bezug auf die Fragestellung auf die AGB der Deutsche Bahn AG.

Allerdings muss über diese AGB für den Antoß-Verkehr die BOB nur Fahrkarten anerkennen, die nach dem Wortlaut der AGB der Deutsche Bahn AG gültig sind. Nur weil die Deutsche Bahn AG so eine Fahrkarte anerkennt, muss das die BOB noch nicht.

In den AGB der Deutsche Bahn AG steht folgendes:
3.4.1.2 Sie sind zur einfachen Fahrt bzw. zur Hin- und Rückfahrt innerhalb eines Monats nur an den Reisetagen, in den Zügen der Produktklasse ICE oder IC/EC (Zugbindung) und in der Wagenklasse gültig, die auf der Fahrkarte bezeichnet sind. Sie gelten in Zügen der Produkt-klasse C im Vor- und Nachlauf zu den in der Fahrkarte eingetragenen Zügen am jeweils eingetragenen Geltungstag sowie bis 10:00 Uhr des Folgetages.

Unter Nahverkehrszüge im Vorlauf zu den in der Fahrkarte eingetragenen Zügen würde ich jedenfalls nur Züge solche verstehen, mit denen man den ICE auch erreichen kann.

Folgendes steht übrigens auf den Tickets:
Gilt nur für eingetragene Züge / Tage / Zeiten (Zugbindung); NV = Nahverkehrszüge vor / nach Fernverkehrszügen; Gilt je Fahrt max. 1 Tag bis Folgetag 10 Uhr

Warum steht da "vor / nach", wenn doch das Ticket den ganzen Tag gilt?

Wenn jetzt die Deutsche Bahn AG ihre eigenen AGB anders interpretiert als die BOB, dann stellt sich die Frage, wer Recht hat. Da die BOB verpflichtet wird, derartige AGB der DB anzuerkennen würde ich juristisch argumentieren, dass die Auslegung zu Gunsten der BOB Vorrang hat.

Letztlich hat das aber nicht ein einzelner Schaffner zu entscheiden, sondern die Geschäftsführung oder andere entscheidungsbefugte Personen bei der BOB. Im Zweifel muss das ein Gericht entscheiden.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#22
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(28124 Beiträge, 8375x hilfreich)

Zitat (von hh):
Es ist mir aber dennoch nicht gelungen, irgendwie eine Fahrkarte zu buchen, die günstiger ist als das reine Nachverkehrsticket.

Ich habe es gerade noch mal probiert.

a) Holzkirchen - Augsburg, Dienstag 22.09., nur Nahverkehr, unabhängig von der Uhrzeit = 22,20 EUR (ohne Bahncard)

b) Holzkirchen - Donauwörth am selben Tag mit "via Angabe" (Zwischenhalt) Augsburg und Fernverkehrszug nur auf dem Stück Augsburg-Donauwörth (das man real ja gar nicht mehr fährt, da man ja nur bis Augsburg will) 17,50 EUR Super-Sparpreis (ohne Bahncard). Morgens ab 08:04 ab Holzkirchen mit BOB 86808 Umstieg in München in RB 57020 /57120 bis Augsburg (= Ziel). Wenn man tatsächlich bis Donauwörth wollen würde, würde man in Augsburg dann in den IC 2068 (09:55 Uhr ab) steigen.



Zitat (von hh):
Dagegen hatte ich günstige Tickets im Angebot, mit denen man von München nach Augsburg mit dem IC fahren konnte.


Richtig, das schrieb ich ja auch. Nur ist man dann halt zwischen München und Augsburg auch auf den gebuchten IC festgelegt (Zugbindung) . Nimmt man den dann nicht, hat man für das Teilstück München Augsburg kein gültiges Ticket, da das Ticket zu späterer Stunde in diesem Abschnitt auch im Nahverkehr nicht gilt , da auf diesem Abschnitt ursprünglich ein IC gebucht war.

Bucht man aber wie oben unter b) hat man den IC ja nur zwischen Augsburg und Donauwörth, also in einem Abschnitt, den man in Wirklichkeit gar nicht fahren will und auch nicht fährt. Zwischen Holzkirchen und Augsburg kann man dann jeden Nahverkehrszug nehmen, den man will, auch solche, mit denen man den "pro forma" gebuchten IC zw. Augsburg und Donauwörth nicht mehr erreichen kann. Man ist also zeitlich flexibel und zahlt statt 22,20 nur 17,50 EUR.

Zitat (von hh):
Warum steht da "vor / nach", wenn doch das Ticket den ganzen Tag gilt?


Wie gesagt: Ich habe das bisher auch immer so interpretiert wie Du. Nur ist eine "bahnbestätigte" Auskunft auf einer offiziellen Seite der Bahn (bei der es ja auch noch um genau den auch hier in Rede stehenden Anbieter Meridian geht) m.E. ein starkes Argument, dass die Bahn es halt anders interpretiert. Dazu kommt noch, dass auch der TE beschreibt (und ich sehe da jetzt keinen Grund, warum er lügen sollte), dass alle anderen Schaffner im Meridian das Ticket so durchwinken, nachdem sie teilw. Rücksprache mit ihrer Zentrale gehalten haben. Nur dieser bestimmte einzelne Schaffner nicht.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#23
 Von 
go556155-69
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich sag schon mal Danke für den ganzen Input echt klasse.

Zum Ticket:
Ab Holzkirchen buch ich immer nur weil ich vorher nie genau sagen wo ich genau einsteige meistens fahr ich erst kurz vor Rosenheim los aber manchmal halt auch schon bei Holzkrichen.
das Ticket geht ganz einfach so:
Holzkrichen - Donauwörth mit 2 Zwischenhalten einmal Rosenheim einmal Augsburg bei den ersten Teilen schmeiß ich die ICE/ICs raus und beim Abschnitt lasse ich nur ICE/IC drin schon krieg ich sehr oft den Superpreis 13,10 mit Bahncard

Wie lass ich denn am besten klären wer Recht hat? Ich hab ja die Schwierigkeiten nur mit dem einem Typen auf der einen Strecke Holzkrichen - Rosenheim ist der gleiche Zug da machen die Schaffner aber nie Stress

Kann man mir eigentlich einen Strick drehen wenn ich eine ANzeige wegen Betrug mache? dann müsste ja geprüft werden ob die Fahrkarte gilt oder nicht?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#24
 Von 
HoneyMilk
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von go556155-69):
Wie lass ich denn am besten klären wer Recht hat? Ich hab ja die Schwierigkeiten nur mit dem einem Typen auf der einen Strecke Holzkrichen - Rosenheim ist der gleiche Zug da machen die Schaffner aber nie Stress

Am besten direkt an das EVU wenden. Wenn Sie eine EBE bekommen haben steht dort auch die Personalnummer des Schaffners mit drauf.
Ansonsten entweder beim EBA oder Probahn sind auch eine Anlaufstelle.


Ob da jetzt ein Betrugsversuch vorliegt mag ich nicht sagen, was mMn inbetracht käme wäre eher Nötigung.
Aber das kann wohl ein Anwalt besser entscheiden.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#25
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81168 Beiträge, 33931x hilfreich)

Zitat (von go556155-69):
Kann man mir eigentlich einen Strick drehen wenn ich eine ANzeige wegen Betrug mache?

Nö. Wäre nur dumm wenn die dann zum Ergebnis kämen das die Art des Tickets nicht erlaubt wäre ...
Aber normalerweise haben die Ermittler wichtigeres zu tun, so das hier mit einer Einstellung ohne große Ermittlungen gerechnet werden muss.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#26
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(37638 Beiträge, 13510x hilfreich)

Zitat:
Kann man mir eigentlich einen Strick drehen wenn ich eine ANzeige wegen Betrug mache?

Nein.

Zitat:
dann müsste ja geprüft werden ob die Fahrkarte gilt oder nicht?

Ich gehe davon aus, dass da gar nichts geprüft wird, da ich Betrug seitens des Schaffners selbst dann verneinen würde, sollte die Fahrkarte gültig sein.

Ich würde mich auch an die BOB wenden und mit Hinweis auf die Bestätigung der Bahn und die Probleme mit dem Schaffner um Bestätigung bitten, dass die BOB (oder Meridian) die Fahrkarten ebenfalls anerkennt.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#27
 Von 
go556155-69
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Leute jetzt platz mir der Kragen!

Grad eben wieder ne nette Unterhaltung mit den Bundespolizisten gehabt weil der gleiche Typ wieder abgedreht ist.

ABER
Heute hatte ich eine andere Fahrkarte zum Superspar aber diesmal war mein ICE der 580 der heut Abend um 19:24 Uhr in Augsburg losfährt.
Ich bin in Bad Aibling eingestiegen und nach dem Umstieg in Rosenheim kam in der Mitte der Strecke wieder gleiche Typ!
Diesmal wollte er auf die Tour kommen ich dürfte nur den M 79084 nehmen der auch unten in der Reiseverbindung steht!

Meinen Ausweis hab ich nicht raus gerüückt also kamen wieder die Polizisten in München an den Bahnhof die haben auch nur den Kopf geschüttelt haben aber gesagt die müssen das halt so aufnehmen weil die selber halt das nicht prüfen und entscheiden können.

Was mir auch klar is die machen nur ihren Job.

Aber kann so ein Schaffner echt machen was der will ohne das man dagegen was machen kann?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#28
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81168 Beiträge, 33931x hilfreich)

Zitat (von go556155-69):
Aber kann so ein Schaffner echt machen was der will ohne das man dagegen was machen kann?

Wenn Du die Antworten hier nicht liest ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#29
 Von 
go556155-69
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich hab die Antworten schon gelesen!

Das Fazit war es ist nicht klar ob die Fahrkarte gültig ist oder nicht darum das mit den Bahnen klären.
Is ja ok und versteh ich ja und hab ja auch schon Mails raus gehauen.

Aber das heut sind ganz andere Bedigungen!
Oder will jetzt auch einer ankommen und sagen ich darf nicht einen Nahverkehrszug vor dem ICE am gleichen Tag nehmen?
Weil AGB und so?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#30
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(28124 Beiträge, 8375x hilfreich)

Wenn er die Polizei holt und die "es aufnehmen müssen" erstattet er ja offensichtlich Anzeige wegen Erschleichung von Leistungen?! In dem Fall kann man ihn wegen falscher Verdächtigung anzeigen.

Oder holt er die Polizei jedesmal nur zur Feststellung der Personalien? Dann müssten die Beamten aber nichts "aufnehmen"...

ps.

Zitat (von go556155-69):
Das Fazit war es ist nicht klar ob die Fahrkarte gültig ist oder nicht darum das mit den Bahnen klären.

Ich denke, Du hast es bereits mehrfach und u.a. schriftlich von der Bahn bekommen, dass die Fahrkarte in der Form gültig ist?!

Was gibt's dann noch hinsichtlich Gültigkeit zu klären?

-- Editiert von !!Streetworker!! am 16.09.2020 13:05

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen
12

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 197.934 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
83.032 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.