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Schmerzensgeld Schadensersatz nach Unfall

 Von 
Kopfsalat62
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Schmerzensgeld Schadensersatz nach Unfall

Hallo.
Ich wurde im Oktober 2017 von einem LKW angefahren und bin gut davon gekommen.
seit Oktober 2017 zuhause und weiterhin arbeitsunfähig.
Hab bereits insgesamt 5000 Euro erhalten für den Schadensersatz.

Damit möchte ich mich eig nicht zufrieden geben.
Weil immer noch kein Ende in Sicht ist.
Es war zwar "nur" eine Trümmerfraktur des Unterarmes und ein stumpfes Bauchtrauma aber seit Mai 2019 gibt es auch kein Krankengeld mehr.

Habt ihr Erfahrungen ob man es bei der gegnerischen versicherung nochmal versuchen kann zwecks Schmerzensgeld?

Das Geld gab es schon im August 2018 und seitdem an nichts mehr. Aber man ist ja immer noch krank.
Auch psychisch gesehen sieht man immer noch den LKW auf sich zukommen.

Das ganze läuft über die bg da geht es jetzt auch um die verletztenrente aber da wird nicht viel dabei raus kommen weil nur mit dieser diagnose gibt es nicht so viel Prozent.
Es wurde zwar jetzt eine Handgelenks Arthrose diagnostiziert aber das reißt nicht die Welt raus.

Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen.

Danke



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Schmerzensgeld Versicherung


8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83284 Beiträge, 34317x hilfreich)

Zitat (von Kopfsalat62):
Hab bereits insgesamt 5000 Euro erhalten für den Schadensersatz.

Da käme es darauf an, ob diese Zahlungen alles abgegolten hätten oder nicht. Das müsste man mal als erstes prüfen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(993 Beiträge, 176x hilfreich)

Zitat (von Kopfsalat62):
Es war zwar "nur" eine Trümmerfraktur des Unterarmes und ein stumpfes Bauchtrauma aber seit Mai 2019 gibt es auch kein Krankengeld mehr.

Haben sie anhand von dem Bauchtrauma noch Folgen? Denn 3 Jahre AU mit einem Trümmerbruch, inwiefern schränkt der sie so ein. Können Sie ihren Beruf deshalb nicht mehr ausüben oder welchen Grund hat die lange AU?
Es muss doch im Schreiben der Versicherung stehen, was mit den 5000 € abgegolten wurde.

Es gibt die Gliedertaxe und danach richtet sich die Versicherung. Falls es Einschränkungen gibt, werden die berücksichtigt.

Es könnte also gut sein, dass mit den 5000 € alles abgegolten wurde. Wenn ich mich recht erinnere kann man innerhalb eines Jahres eine weitere Untersuchung beantragen, wenn die Beschwerden nicht besser wurden oder sich verschlechtert haben.
All das steht im Schreiben der Versicherung, bei mir war es so. Oder nehmen sie mit der Versicherung Kontakt auf, falls weitere Einschränkungen bestehen.

Arthrosen können Schmerzen bereiten, müssen aber nicht. Also nur die Diagnose reicht da sicher nicht.

-- Editiert von Loni12 am 17.10.2020 16:25

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31536 Beiträge, 12503x hilfreich)

War denn da ein Anwalt involviert, auf Deiner Seite?

Bei so komplexen Verfahren, das würde ich nicht ohne Anwalt regeln. Die gegnerische Versicherung hat ihre hoch spezialisierten Anwälte.

wirdwerden

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#4
 Von 
Kopfsalat62
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Beiträge.

Ich hab schon Kontakt zur Versicherung aufgenommen.

Die Platte wurde aus den Arm entfernt da diese Probleme machte. Man meinte es könnte durch die Entfernung besser sein aber dies ist nicht so.
Die Hand kann nicht richtig zupacken kraftverlust oft kein Gefühl dann wurde der kapaltunnel noch gemacht aber trotz dessen bleiben die Symptome Schmerz Schwellung Bewegungseinschränkung bestehen und ein sehr geschwollener Arm.
Der Chirurg meinte es wächst innen nicht komplett zusammen es sei ein Spalt und eine Arthrose 4 Grades.

Und ja die AU ist eig nur wegen der Hand / Arm solange. Von dem Bauchtrauma ist nichts geblieben.

Ich dachte halt es gibt eventuell nochmal was an Schadensanspruch da das erste ja schon recht zeitig kam und man ja immer noch weiterhin 2x in der Woche in Behandlung ist von Ergo und Physiotherapie sowie bei verschiedenen Ärzten unterwegs ist. Und vorallem dachte ich das es vielleicht mit rein zählt in den Anspruch die arbeitsunfähigkeit.

Ich wusste nicht das es Zahlungen gibt und diese dann komplett abgegolten sind.
Danke für die info.war aus den Schreiben der Versicherung nicht raus zu lesen.

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#5
 Von 
Frabato
Status:
Schüler
(293 Beiträge, 30x hilfreich)

Normalertweise ist es so, dass die Versicherung nach einer bestimmten Zeit entscheidet, ob die Verletzungen verheilen, oder bleiben und danach die Versicherung ausbezahlen. Danach liegt der Fall dann ad acta.

Aber alle halb Jahr mal nach aktuellem Stand eine Auszahlung. Denke nicht.

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#6
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(993 Beiträge, 176x hilfreich)

Zitat (von Kopfsalat62):
Ich hab schon Kontakt zur Versicherung aufgenommen.

Dann abwarten wie die reagiert. Ich weiß, Brüche können eine lange Heilungsphase haben und Schäden hinterlassen. Bei mir sind auch beide Handgelenke dadurch eingeschränkt und werden es bleiben.

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#7
 Von 
spatenklopper
Status:
Richter
(8280 Beiträge, 3640x hilfreich)

Zitat (von Frabato):
Normalertweise ist es so, dass die Versicherung nach einer bestimmten Zeit entscheidet, ob die Verletzungen verheilen, oder bleiben und danach die Versicherung ausbezahlen.

Das die Versicherer es gerne so versuchen ist klar, aber das ist aber nicht die alleinige Entscheidung der Versicherung.
Wäre ja noch schöner wenn die sich quasi freikaufen können, ohne Zustimmung des Leistungsempfängers.
Wenn es dumm für die Versicherung läuft zahlt die eben eine lebenslange Rente


Daher nochmal dringend ->

Zitat (von Harry van Sell):
Da käme es darauf an, ob diese Zahlungen alles abgegolten hätten oder nicht. Das müsste man mal als erstes prüfen.


Und gucken was man da so unterschrieben hat.

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#8
 Von 
eliasaziz
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert! Die Aspekte die du erwähnt hast sind sehr gut. 5000€ ist ja garnichts!

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