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Produktionsräume meines Arbeitgebers für eigene selbständige Tätigkeit nutzen

21.11.2020 Thema abonnieren
 Von 
go564064-48
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Produktionsräume meines Arbeitgebers für eigene selbständige Tätigkeit nutzen

Hallo zusammen,

wie ist das wenn ich in einer Metzgerei meines Arbeitgebers für mein eigenes Nebengewerbe produziere.
Ich meine mein Arbeitgeber möchte keinerlei Nutzungskosten haben.. Geht das so ohne weiteres? oder muss er mir eine Rechnung stellen.. nur aus gutem Willen wird das wohl nicht ok sein??

vielen Dank für Ihre Antworten

Grüsse Christian

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Philosoph
(12058 Beiträge, 4958x hilfreich)

Auf jeden Fall und für beide Seiten wird erforderlich sein, eine Abmachung darüber zu treffen.
Vmtl. hat die Frage so viel mit Arbeitsrecht gar nicht zu tun, doch könnten sich anderweitige Fragen stellen etwa steuerlicher Art. Oder ob dir so eine Überlassung als geldwerter Vorteil zuzurechnen ist. Ob Geld tatsächlich fließt, ist dabei womöglich nicht einmal entscheidend, der Wert könnte auch fiktiv angesetzt werden.

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#2
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17741 Beiträge, 7880x hilfreich)

Ohne Nutzungskosten kann man sicher fast nichts produzieren in einer Metzgerei. Strom wird ja sicher verbraucht.

-- Editiert von altona01 am 21.11.2020 19:57

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83215 Beiträge, 34311x hilfreich)

Zitat (von go564064-48):
Ich meine mein Arbeitgeber möchte keinerlei Nutzungskosten haben.. Geht das so ohne weiteres?

Ja, das ginge durchaus so ohne weiteres.
Aber es würde sich empfehlen da was schriftliches zu vereinbaren.


Je nachdem was man da produziert könnte aber eine behördlichen Genehmigung fällig sein, das sollte man auch dran denken.



Zitat (von go564064-48):
oder muss er mir eine Rechnung stellen..

Nö, muss er nicht. Eine Rechnung über 0 EUR macht auch nicht wirklich Sinn.



Zitat (von go564064-48):
nur aus gutem Willen wird das wohl nicht ok sein??

Doch, durchaus.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
blaubär+
Status:
Philosoph
(12058 Beiträge, 4958x hilfreich)

In diesen Dingen halte ich die Verschriftlichung für durchaus geboten und sei es mit der Maßgabe, sich das alles nach einer gewissen Zeit nochmals anzuschauen. Auch zu den besten Willen (wenn's den Plural so gibt) auf beiden Seiten kann sich mit der Zeit Unmut gesellen und dann kann es nur gut sein, wenn man sich auf die Anfänge besinnt.

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