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Rechtsgrundlage für 3 fache Warmmiete

13.1.2021 Thema abonnieren
 Von 
Forensiker
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 0x hilfreich)
Rechtsgrundlage für 3 fache Warmmiete

In Wohnungsanzeigen ließt man häufig, dass man mindestens über das dreifache der Warmmiete an Nettolohn haben muss.
Insbesondere in Großstädten ist das aber unrealistisch.

Was ist die Rechtsgrundlage dafür?
In wie weit ist das mit dem AGG vereinbar?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31815 Beiträge, 12578x hilfreich)

Rechtsgrundlage gibt es nicht, muss es auch nicht geben. Es bleibt der freien Vertragsgestaltung vorbehalten, seine Vorstellungen zu entwickeln. Das AGG hat damit nicht mal im Ansatz was zu tun, vielleicht mal reinschauen?

wirdwerden

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#2
 Von 
Solan196
Status:
Lehrling
(1391 Beiträge, 134x hilfreich)

Zitat (von Forensiker):
In Wohnungsanzeigen ließt man häufig, dass man mindestens über das dreifache der Warmmiete an Nettolohn haben muss.
Insbesondere in Großstädten ist das aber unrealistisch.

Nun wenn zwei arbeiten, dann geht das schon.

Du musst den VM auch verstehen, qualitativ hochwertige Immobilie und wackeliger Mietkanditat, hier wollen sich die Eigentümer so gut es geht eben vor einem evtl. Ausfall schützen.

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#3
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3597 Beiträge, 1638x hilfreich)

Zitat:
Insbesondere in Großstädten ist das aber unrealistisch.

Nichtsdestotrotz finden Vermieter aber in Großstädten genügend Mieter, die dieser Regel entsprechen.

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#4
 Von 
Paragrafenreiter
Status:
Praktikant
(643 Beiträge, 423x hilfreich)

Er braucht es auch nicht reinzuschreiben und entscheidet es dann nur für sich selbst bei Einreichung der Einkommensunterlagen. So erspart er sich und den Interessenten von vornherein die Zeit und Arbeit.

-- Editiert von Paragrafenreiter am 14.01.2021 09:48

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#5
 Von 
Lolle
Status:
Bachelor
(3369 Beiträge, 1873x hilfreich)

Mal noch zur Ergänzung - den die 30% Miete+Betriebskosten vom verfügbaren Einkommen sind ein altbekannter Wert und der resultiert aus der Statistik
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/Tabellen/eurostat-anteil-wohnkosten-haushaltseinkommen-silc.html
z.B. auch
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-so-viel-vom-einkommen-geht-fuer-miete-drauf-a-1167391.html
https://immobilien.vr.de/immobilien/immobilie-mieten/wohnung-mieten/wie-viel-miete-kann-ich-mir-leisten.html

Wer mehr als 30% seines Nettoeinkommens für Miete+Betriebskosten ausgeben kann, der kann entweder sehr gut wirtschaften, hat weniger andere Ausgaben als der Durchschnittsmensch oder er ist ziemlich blauäugig in Gelddingen und fällt je nachdem dann in der Statistik in die Rubrik "armutsgefährdet"

Signatur:Es hilft nichts,das Recht auf seiner Seite zu haben.Man muss auch m.d. Justiz rechnen - D Hildebrand
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