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ALG 1 und Anteile an einer Kapitalgesellschaft?

20. September 2022 Thema abonnieren
 Von 
Buddha123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
ALG 1 und Anteile an einer Kapitalgesellschaft?

Hallo zusammen,

angenommen eine Person ist klassisch sozialversicherungspflichtig angestellt bei Gesellschaft A, hält dort auch Anteile und hält zudem Mehrheitsanteile bei der Gesellschaft B, die Gewinne verzeichnet, diese jedoch noch nie an die Gesellschafter ausgeschüttet hat ...

Nun verlässt die Person das Angestelltenverhältnis bei Gesellschaft A und muss sich klassisch bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden.

Frage: Hat die Person Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Zusatz: Gewinnausschüttungen sind bei beiden Gesellschaften in Abstimmung mit den übrigen Gesellschaftern nicht vorgesehen. Die Person steht ohne Einkommen dar.

Danke!

-- Editiert von Moderator topic am 20. September 2022 19:59

-- Thema wurde verschoben am 20. September 2022 19:59

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
kalledelhaie
Status:
Lehrling
(1154 Beiträge, 186x hilfreich)

Zitat (von Buddha123):
Hat die Person Anspruch auf Arbeitslosengeld?

ALG 1 ist eine Versicherungsleistung. Die bekommt man, wenn man die Bedingungen erfüllt, bspw. Man ausreichend lange in die Versicherung eingezahlt hat.
Hier spielt das Vermögen keine Rolle.

Wenn man ALG II beantragen würde, eines darum geht das, vereinfacht, keiner verhungern muss. Dann müsste man das Vermögen verwerten.

Signatur:

Die von mir vertretenen Meinungen sind rein private Einschätzungen und ersetzen keine professionelle

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25105 Beiträge, 4782x hilfreich)

Zitat (von Buddha123):
Hat die Person Anspruch auf Arbeitslosengeld?
Ja, wenn die klassischen Voraussetzungen für ALG vorliegen.

A muss sich --auch persönlich arbeitslos-- melden, sobald die Arbeitslosigkeit eintritt.

Es gäbe ALG1 nach Berechnungsgrundlage des sv-pflichtigen Arbeitseinkommens. Nur dieses *sv-Gehalt* wäre maßgebend.
Verlässt A die Firma durch Eigenkündigung oder durch eine außerordentliche AG-Kündigung, kann eine Sperrzeit für 12 Wochen eintreten. Dann gäbe es ALG 1 erst ab der 13. Woche.

Würde man zwischenzeitlich oder ergänzend Alg2 benötigen, müsste man sein Vermögen oberhalb 60.000,- zuerst verbrauchen...

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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