Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
616.864
Registrierte
Nutzer

Mahnbescheid Amtsgericht Hagen Debcon

21. September 2022 Thema abonnieren
 Von 
Johannes_1978
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Mahnbescheid Amtsgericht Hagen Debcon

Hallo, ich erhoffe mir hier schnellen Rat und Hilfe.
Folgender Fall:
Mein Vater ist vor drei Jahren verstorben, am Freitag (16.09) kam ein Brief vom Amtsgericht Hagen an seine alte Adresse. Dieser Mahnbescheid beinhaltet eine Forderung der Firma Debcon in Höhe von über 1000€.
"Unerlaubte Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke aus dem Repertoire des Antragsstellers gem. Schreiben vom 20.09.2012.
Ein weiteres Widerspruchsformular ist beigefügt.
Innerhalb von 2 Wochen muss ich darauf reagieren, entweder zahlen oder widersprechen, sonst wird mit Zwangsvollstreckung gedroht.
Bin total überfragt was ich tun soll.
Mein Vater lebt und wohnt nicht mehr dort und hab auch keine Ahnung gfegen was er verstoßen haben soll.
Bitte um eure Hilfe, vielen vielen Dank im Voraus.

Post vom Inkassobüro?

Post vom Inkassobüro?

Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(103911 Beiträge, 37575x hilfreich)

Zitat (von Johannes_1978):
Innerhalb von 2 Wochen muss ich darauf reagieren

Du bist Erbe?



Zitat (von Johannes_1978):
Bin total überfragt was ich tun soll.

Man wähle - sofern befugt - eine der beiden Alternativen.
Beim Widerspruch sollte man das Gericht darauf hinweisen, das der Schuldner verstorben ist und zu welcher Anschrift alle weiteren Schriftstücke gesendet werden sollen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Johannes_1978
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Erbin ist meine Mutter.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(103911 Beiträge, 37575x hilfreich)

Dann wird Deine Mutter handeln müssen und nicht Du.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Kalanndok
Status:
Lehrling
(1283 Beiträge, 201x hilfreich)

Nicht Sie müssen reagieren.
Auch ihre Mutter muss nicht reagieren.

Reagieren muss ausschließlich der Adressat des Mahnbescheids.
Dieser existiert aber nicht.
Mahnbescheide gegen nicht existierende Personen sind unwirksam.

Ihre Mutter kann bestenfalls das Gericht darüber in Kenntnis setzen (mit Nachweis), dass sich der Mahnbescheid gegen eine nicht existierende Partei richtet und daher unwirksam ist.

Damit ist erstmal der Mahnbescheid vom Tisch.
Wenn das Inkasso jetzt noch was will, müssten sie die Erben ermitteln und von den Erben fordern.
Und da wird ihnen wohl auf die Füße fallen, dass die Urheberrechtsverletzung (so sie denn real stattgefunden hat) bereits verjährt ist oder aber möglicherweise (mindestens 3 Jahre nicht drum gekümmert) verwirkt.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 234.654 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
96.499 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen