Prozessbetrug - Kosten Verfahren

19. März 2023 Thema abonnieren
 Von 
go616731-49
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)
Prozessbetrug - Kosten Verfahren

Guten Tag,

zur Klage stellte sich heraus, dass Frau 11 Monate lang vorenthalten hat, dass sie seit Trennung freiwillige vorbehaltliche Trennungsunterhaltszahlungen bekommt, obwohl nach der Klage feststand, dass sie auf Trennungsunterhalt kein Anspruch hat. PKH wurde ihr ursprünglich bewilligt, owbohl die Klage so gelautet hat, dass sie 0 Euro bekommt.
Von der Klage Erstellung bis 1 Monat vor Termin hat sie die Klage nie abgeändert. Außergerichtlich bestand ihrerseits keine Bereitschaft zur Einigung, obwohl meine RA korrekt berechnet hatte, dass kein Unterhalt besteht und darauf hingewiesen. Gefordert wurden zunächst utopische 600 Euro, bei Gericht waren es auf einmal 400 Euro, herauskam 0 Euro.

Wieviel Euro entstehen, wenn Anzeige wegen Prozessbetrug über Anwältin eingeleitet werden? Ist doch nur das Einleiten, und dann nimmt es selbst seinen lauf über Staatsanwaltschaft oder

-- Editiert von User am 19. März 2023 12:49

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38461 Beiträge, 14007x hilfreich)

Alles etwas wirr. Trennungsunterhalt bekommt ein Noch-Ehepartner von dem anderen. Wenn also der Mann an die Frau Trennungsunterhalt zahlt, wenn auch unter Vorbehalt, dann weiß er das doch. Dann trägt er entsprechend vor und gut ist. Und wer richtig oder falsch berechnet, das ist häufig erst im Laufe des Verfahrens feststellbar. Also der, der Trennungsunterhalt haben will, wird aus taktischen Gründen häufig etwas mehr beantragen, als möglicherweise zusteht, der Anwalt des Zahlenden wird etwas weniger anerkennen, als möglicherweise zu zahlen ist. Das ist ganz normales juristisches Geplänkel und hat mit Strafrecht wirklich nichts zu tun.

Wieviel die Anwältin als Honorar nimmt, das ist letztlich Vereinbarungssache, sofern sie das Mandat überhaupt annimmt.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(120172 Beiträge, 39841x hilfreich)

Weder die Rechtslage noch die Gebührenlage hat sich in den letzten 6 Monaten verändert.



Zitat (von go616731-49):
Wieviel Euro entstehen, wenn Anzeige wegen Prozessbetrug über Anwältin eingeleitet werden?

In Ermangelung hellseherischer Fähigkeiten immer noch nicht seriös zu beantworten.

Abhängig vom Aufwand ca. 200-600 EUR.

Sinnigerweise fragt man so was weiterhin den (potentiellen) Auftragnehmer vor der Auftragserteilung ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Moderator9
Status:
Praktikant
(674 Beiträge, 454x hilfreich)
1x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 267.992 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
108.309 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.