Inkasso - Amazon- Gebühren gerechtfertigt ?

13. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
swevalo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Inkasso - Amazon- Gebühren gerechtfertigt ?

Guten Tag, es geht um folgenden Fall:

Mein Freund, während der Bestellung wohnte er noch bei seinen Großeltern, hat was auf Amazon auf Rechnung gekauft.

Ist dann umgezogen, umgemeldet, somit kamen die Briefe nicht an und landeten wohl bei den Großeltern, klar es war sein Fehler er hätte im Account seine Rechnungsadresse ändern müssen, somit gingen die Briefe wohl zu den Großeltern, die laut denen nur den Brief bekommen haben und die Email hat er beim ganzen Spam nicht gesehen.

So nun zur Frage: Das Inkasso verlangt ( Streitwert 34.86€)
1. Gerichtskosten 36 Euro
2. Auslagen des Antragstellers für diese Verfahren 45,30 € Summe= 81,30€

-2
1. Mahnkosten 4,80€
2. Auskünfte 1,40€
3. Inkassokosten 32,40 Euro

Zinsen:
1. Zinsen 0.66 €
2. andere Zinsen 0,01

Insgesamt 155,43 Euro

Hinzu kommen 5% Zinsen ab dem 10.11.23

Frage 1: Sind die Auslagen beim Verfahrenkosten mit 45,30 Euro nicht schon komplett, weil sie fordern in der Nebenforderung nochmal Inkassokosten von 32,40, lassen sie sich alles einzeln bezahlen ?.

https://postimg.cc/QKDxwtZd

Habe es mal als Screenshot hochgeladen, damit man es evtl besser erkennt.

Frage 2: die haben ja beim Absatz 2 Punkt 2 Auskünfte berechnet, dann sollten die doch die aktuelle Meldeadresse bekommen haben und nicht den Brief zur Amazonadresse schicken ?.

Frage 3: Oft hört man, man sollte mit Inkasso nie telefonieren sondern schriftlich eine Bezahlung bzw Ratenzahlung vereinbaren ?.

Wir bedanken uns schon mal für paar Hilfreiche Antworten und wünschen noch eine schöne Woche.

mit freundlichen Grüßen

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2376 Beiträge, 710x hilfreich)

Ist das der MB oder VB?

Zitat (von swevalo):
Oft hört man, man sollte mit Inkasso nie telefonieren

Korrekt, in rechtlichen Angelegenheiten telefoniert man nie mit der Gegenseite

Zitat (von swevalo):
sondern schriftlich eine Bezahlung bzw Ratenzahlung vereinbaren ?.

Ratenzahlung kostet Einigungsgebühr. Insofern wäre eine fristgerechte Zahlung das Kostengünstigste.

Zitat (von swevalo):
Gerichtskosten 36 Euro

Korrekt

Zitat (von swevalo):
Auslagen des Antragstellers für diese Verfahren 45,30 € Summe= 81,30€

Wenn das der VB ist sind die Kosten iO

Zitat (von swevalo):
-2
1. Mahnkosten 4,80€
2. Auskünfte 1,40€
3. Inkassokosten 32,40 Euro

Zinsen:
1. Zinsen 0.66 €
2. andere Zinsen 0,01

Insgesamt 155,43 Euro

Hinzu kommen 5% Zinsen ab dem 10.11.23

Über Mahn- und Auskunftskosten kann man streiten, Rest ist iO.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2233 Beiträge, 348x hilfreich)

Also doppelte inkassokosten gehen meiner Meinung nach ohnehin nciht.
Aber möglicherweise sind auch sämtliche Inkassokosten hinfällig.

Da steht nämlich unten was interessantes:
Die Forderung ist komplett auf den Antragsteller übergegangen. Soll das heissen das der Antragsteller hier eine Rechtsberatung für sich selbst abrechnet?
Ein Inkassosunternehmen sollte eigentlich in der Lage sein Forderungen einzutreiben ohne eine Rechtsberatung zu benötigen.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(851 Beiträge, 132x hilfreich)

Ist das der Mahnbescheid oder schon der Vollstreckungsbescheid?

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2376 Beiträge, 710x hilfreich)

Zitat (von Kalanndok):
Also doppelte inkassokosten gehen meiner Meinung nach ohnehin nciht.

Stimmt, wird hier auch nicht berechnet.

Zitat (von Kalanndok):
Soll das heissen das der Antragsteller hier eine Rechtsberatung für sich selbst abrechnet?

Nö heißt es nicht

0x Hilfreiche Antwort

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