Krankschreibung vordatiert

28. Juni 2024 Thema abonnieren
 Von 
mpanzi
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 3x hilfreich)
Krankschreibung vordatiert

Hi, keine Ahnung, wie ich die Überschrift hätte besser formulieren können.

Wollte mal fragen, was ihr davon haltet.

Ein Mitarbeiter hat ab nächste Woche (01.07.) für eine Woche unbezahlten Urlaub beantragt (hat seinen Urlaub schon verbraucht) und genehmigt bekommen.

Gerade eben wirft jemand einen Brief in den Briefkasten. Im Brief die Krankschreibung des Mitarbeiters. Datum der Untersuchung mit Unterschrift vom Arzt ist der 01.07. - also eindeutig vordatiert - denn heute ist ja erst der 28.06. Kennt irgendjemand, dass das so gehandhabt wird - ich bisher nicht.

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36 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
ratlose mama
Status:
Lehrling
(1365 Beiträge, 514x hilfreich)

Als erstes dokumentieren, dass die AU heute eingeworfen wurde.

Und versuchen diese elektronisch abzurufen. Sollte ja inzwischen Standart sein

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122502 Beiträge, 40147x hilfreich)

Zitat (von mpanzi):
Datum der Untersuchung mit Unterschrift vom Arzt ist der 01.07. - also eindeutig vordatiert - denn heute ist ja erst der 28.06

Ist es tatsächlich das Datum der Untersuchung oder der Begin der AU?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
Gerd61
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 104x hilfreich)

Unabhängig vom Datum muss man sich aber im klaren darüber sein das es im "unbezahlten Urlaub" auch keine Lohnfortzahlung gibt, d.h. er bleibt weiter für die Zeit des "unbezahlten Urlaubs" unbezahlt, ob mit oder ohne AU.


-- Editiert von User am 28. Juni 2024 13:15

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#4
 Von 
Holperik
Status:
Praktikant
(570 Beiträge, 185x hilfreich)

Ist der Mitarbeiter bereits krank, handelt es sich vielleicht um eine Folgebescheinigung?
Auch da wäre das sehr ungewöhnlich, kommt aber vor, wenn der Arzt feststellt, dass die Genesung doch noch länger dauert als auf der Erstbescheinigung angegeben.

Ansonsten "stinkt" die Sache. Allein schon wegen der Kombination unbezahlter Urlaub / plötzlich Krank. Vielleicht handelt es sich um ein AU, die über das Internet bezogen wurde. Verdächtig ist immer, wenn es sich um einen Privatarzt handelt. Googeln sie mal den Namen des Arztes.

Ansonsten können Sie natürlich auch erstmal nicht die Entgeltfortzahlung leisten, wenn Sie begründeten Verdacht haben, was ich in diesem Fall schon sagen würde.

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#5
 Von 
mpanzi
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Ist es tatsächlich das Datum der Untersuchung oder der Begin der AU?


Jepp. Unterschrift vom Arzt mit Datum ist der 01.07.

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#6
 Von 
mpanzi
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von ratlose mama):
Als erstes dokumentieren, dass die AU heute eingeworfen wurde.

Und versuchen diese elektronisch abzurufen. Sollte ja inzwischen Standart sein


Dokumentation: Foto mit Handy per Whatsapp geschickt - damit ist Datum klar. Zuerst wollten wir das mit einer Zeitung fotografieren, aber man könnte ja auch eine alte nehmen.

Den elektronischen Abruf wollen wir noch ausprobieren - noch nie gemacht.

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#7
 Von 
mpanzi
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von Gerd61):
Unabhängig vom Datum muss man sich aber im klaren darüber sein das es im "unbezahlten Urlaub" auch eine Lohnfortzahlung. d.h. er bleibt weiter für die Zeit des "unbezahlten Urlaubs" unbezahlt, ob mit oder ohne AU.


Echt - das ist ja auf jeden Fall mal interessant.

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#8
 Von 
Gerd61
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 104x hilfreich)

Zitat (von mpanzi):
Echt - das ist ja auf jeden Fall mal interessant.


das eine fehlende "k" habe ich in meinen Beitrag korrigiert.

Aber wie du ohnehin verstanden hast, keine Lohnfortzahlung im unbezahlten Urlaub.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
mpanzi
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von Holperik):
Ist der Mitarbeiter bereits krank, handelt es sich vielleicht um eine Folgebescheinigung?
Auch da wäre das sehr ungewöhnlich, kommt aber vor, wenn der Arzt feststellt, dass die Genesung doch noch länger dauert als auf der Erstbescheinigung angegeben.


Nein, er hat bis gestern normal gearbeitet - Freitags hat er sowieso frei.

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#10
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17747 Beiträge, 6582x hilfreich)

Soso - da weiß also jemand schon ganz genau, dass er ab Montag au sein wird. Und ich vermute: die AU geht ebenso lang wie der Sonderurlaub?
Da sind wohl berechtigte Zweifel an der AUB angebracht. Sowas geht ohne weiteres in den Vertrauensbereich und es werden arbeitsrechtliche Konsequenzen bis hin zur 'Fristlosen' in Betracht kommen.
Dabei ist das Ziel dieser Aktion suspekt. Denn eines wird nicht passieren, nämlich dass ihm der Sonderurlaub gutgeschrieben würde, wie das bei regulärem Erholungsurlaub der Fall wäre.

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#11
 Von 
Gerd61
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 104x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Soso - da weiß also jemand schon ganz genau, dass er ab Montag au sein wird.


Das würde ich jetzt noch nicht so hoch hängen. Es kann ja sein das er heute bereits krank ist die AU aber nur für seine normalen Arbeitstage ausgestellt wurde.

Interessanter wäre die Frage an den Arzt zu stellen. Unachtsamkeit oder bewusste Gefälligkeits-AU, und warum keine eAU?

Zitat (von blaubär+):
Dabei ist das Ziel dieser Aktion suspekt.

Unkenntnis, gepaart mit Dummheit, wer weiss?
Vielleicht aber auch nur ein einfaches Versehen des Arztes für das der AN nichts kann. Auf jeden Fall sollte der AG hier den AN um Aufklärung der Angelegenheit auffordern.

-- Editiert von User am 28. Juni 2024 13:38

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#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122502 Beiträge, 40147x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Soso - da weiß also jemand schon ganz genau, dass er ab Montag au sein wird.

Nun, bei geplanten Eingriffen nicht unüblich.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#13
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17747 Beiträge, 6582x hilfreich)

.. wo du Recht hast, hast du Recht.
Nur: Hat AN deswegen oder dafür Sonderurlaub genommen? Eher unwahrscheinlich.

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#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122502 Beiträge, 40147x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Hat AN deswegen oder dafür Sonderurlaub genommen? Eher unwahrscheinlich.

Gute Frage, wurde leider nicht erwähnt.

Aber gibt ja auch kurzfristige Sachen - nur als Beispiel - Freitags Nabelbruch bekommen, Montag schon OP.



Bin mal gespannt, wie sich die Sache entwickelt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#15
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17747 Beiträge, 6582x hilfreich)

Informationen, die @mpanzi noch nachliefern könnte gibt es noch mehr:
- für wie lange ist den dieser AN auf AUB (ich hatte die Vermutung geäußert: identisch mit Sonderurlaub)
- wozu wurde Sonderurlaub gewährt (muss ja begründet sein und AG sind i.d.R. nicht sonderlich freigiebig damit).
dann die üblichen Dinge, etwa
- Größe der Firma

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#16
 Von 
Tehlak
Status:
Praktikant
(981 Beiträge, 290x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
- wozu wurde Sonderurlaub gewährt (muss ja begründet sein und AG sind i.d.R. nicht sonderlich freigiebig damit).


Es geht hier um unbezahlten Urlaub - das machen tatsächlich viele Arbeitgeber (meiner auch) relativ unproblematisch und ohne Begründung mit.

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#17
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48064 Beiträge, 16975x hilfreich)

Ich verstehe das Problem nicht.

Der AN hat doch aufgrund des unbezahlten Urlaubs ohnehin keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.

1x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
ratlose mama
Status:
Lehrling
(1365 Beiträge, 514x hilfreich)

Zitat (von hh):
Der AN hat doch aufgrund des unbezahlten Urlaubs ohnehin keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.


Ich denke, das der AN das anders sehen wird. Sonst hätte er keine AU abgegeben.

Der AG hat hoffentlich schriftlich, dass es unbezahlter Urlaub ist

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122502 Beiträge, 40147x hilfreich)

Zitat (von hh):
Ich verstehe das Problem nicht.

Ein betrügender Arbeitnehmer sollte eigentlich für jeden Arbeitgeber ein Problem sein ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48064 Beiträge, 16975x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Ein betrügender Arbeitnehmer sollte eigentlich für jeden Arbeitgeber ein Problem sein ...

Woraus ergibt sich, dass der AN betrügt?

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17747 Beiträge, 6582x hilfreich)

Zitat (von hh):
Woraus ergibt sich, dass der AN betrügt?

Es gibt zumindest Anhaltspunkte: vordatierte AU samt vordatierten Arztbesuchs, AU für die Zeit des Sonderurlaubs (Präzisierungen der Angaben ausstehend - insofern unter Vorbehalt).
Jedenfalls sind m.E. die Mutmaßungen über den AN entlastende Umstände spekulativer als die Annahme, dass diese AUB nicht sauber ist.

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#22
 Von 
Schalkefan
Status:
Lehrling
(1345 Beiträge, 222x hilfreich)

Vielleicht hat auch der Arzt gesagt, wenn der AN Freitags eh immer frei hat und erst die AU ab Montag braucht, dann stelle ich die doch mit Datum 01.07. aus und kann dann schon den Patienten für das neue Quartal abrechnen?

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Gerd61
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 104x hilfreich)

Zitat (von Schalkefan):
Vielleicht hat auch der Arzt gesagt, wenn der AN Freitags eh immer frei hat und erst die AU ab Montag braucht, dann stelle ich die doch mit Datum 01.07. aus und kann dann schon den Patienten für das neue Quartal abrechnen?


Das ist aus verschiedenen Aspekten (um es vorsichtig auszudrücken) nicht korrekt!

1.) Ein Arzt darf seine Untersuchung nicht vordatieren
2.) Ein Arzt darf in begründeten Ausnahmefällen eine AU um bis zu zwei Tage zurückdatieren, mWn aber nicht vordatieren.
3.) Eine bewusste Vordatierung des Arztes aus Abrechnungsgründen wäre obendrein auch noch Abrechnungsbetrug gegenüber der Krankenkasse.

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#24
 Von 
KarlMachtMit
Status:
Schüler
(154 Beiträge, 23x hilfreich)

Ich würde hier die Daten auf der AU nicht so hoch hängen.

Es ist meiner Erfahrung nach nicht unüblich, das ein Arzt fragt, wann man regulär arbeitet und dann nur den Zeitraum als AU angibt.
Das man (mutmaßlich die Angestellten des Arztes) dann beim Datum der Feststellung das gleich Datum einträgt, halte ich für einen nachvollziehbaren Flüchtigkeitsfehler. Hier dem Arzt eine Straftat zuzuschreiben ist schon gewagtes Glashausdenken.

Anders ist es natürlich hinsichtlich der Frage, ob die AU nur vorgeschoben ist.

Und hier stellt sich mir die Frage, ob der AG einen Überprüfungsanspruch hat, auch wenn kein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht, wohl aber das Vertrauensverhältnis stark strapaziert wird.


-- Editiert von User am 29. Juni 2024 10:45

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17747 Beiträge, 6582x hilfreich)

Ich hoffe, dass @mpanzi weiter informiert, wenn der AN nach der kommenden Woche die Arbeit wieder aufnimmt. Ein Aufklärungsgespräch dürfte allemal anstehen, um Licht in die Sache zu bringen; auch wenn materiell / auf der Leistungsebene nichts ansteht - der Vorfall, das Vorgehen harrt einer zufriedenstellenden Aufklärung. Denn Vorkommnisse im Vertrauensbereich können schwerer wiegen als manche andere Sache.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
mpanzi
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 3x hilfreich)

Hi, momentan gibt es da nicht viele Neuigkeiten - der Mitarbeiter ist heute nicht da - wie sowieso schon geplant. Die Krankschreibung geht über die ganze Woche - wie auch der unbezahlte Urlaub. Grund für den Urlaub weiß ich nicht. Er hat gefragt ob er eine Woche unbezahlt haben könnte und gut - läuft grundsätzlich recht unproblematisch bei uns.

Was die Frage nach dem elektronischen Beleg angeht, weiß ich das nicht. Ich hab damit eigentlich nix zu tun. Cheffe kam nur und hat mich nach meiner Meinung gefragt, auch wie man das sicher dokumentieren könnte, und ich dachte, ich frag hier mal.

Nächste Woche wird es ein Gespräch geben - ich werde berichten, was dabei rausgekommen ist.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17238 Beiträge, 5931x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
AU für die Zeit des Sonderurlaubs
Unbezahlten Urlaub sollte man nicht mit Sonderurlaub betiteln da es keine Lohnfortzahlung gibt.

Irgendeine Form von Betrug kann ich aktuell nicht erkennen. Der AN ist im unbezahlten Urlaub krank, nicht mehr und nicht weniger. Man sollte jetzt mal abwarten was passieren wird bevor man irgendwelche Vermutungen anstellt.

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

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#28
 Von 
mpanzi
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo Leute, so, wollte noch Rückmeldung geben. Ich weiß es leider nur aus zweiter Hand, weil ich gestern nicht im Büro war. Aber es war wohl ... spektakulär.

Der Kollege kam dann gestern und war direkt beim Chef. Hat sich entschuldigt, dass er ausgerechnet jetzt krank wurde. Daraufhin erklärte ihm der Chef, dass man bei unbezahltem Urlaub, auch bei Krankheit nicht bezahlt wird.

Das hat ihn wohl auf dem falschen Fuß erwischt. Lt. Kollegen hat man den Moment wohl direkt gehört. Der Kerle hat ... sagen wir ... seinem Missmut über diese Information deutlich Ausdruck verliehen. Es endete damit, dass er rumgeschrien hat, dass er in dieser Sch...Firma sowieso nicht mehr arbeiten wolle, hat seinen Schreibtisch "leergeräumt" (also alles vom Tisch runtergewischt - Bildschirm, Telefon ... - aber nix kaputt) und weg war er.

Hat jetzt keiner so richtig verstanden. Eigentlich ist das ein ganz Netter/Ruhiger - ist schon 3 oder 4 Jahre hier. Wir denken, er hat vielleicht ein größeres privates Problem. Der Chef wollte ihn gestern Nachmittag mal kontaktieren um sachlich zu sprechen. Geht nicht ans Telefon. Wir warten jetzt erstmal die Woche ab, vielleicht fängt er sich ja wieder.

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17747 Beiträge, 6582x hilfreich)

Zitat (von mpanzi):
hat seinen Schreibtisch "leergeräumt" (also alles vom Tisch runtergewischt - Bildschirm, Telefon ... - aber nix kaputt) und weg war er.

Oh - danke für das Update. 'Spektakulär' trifft es; und der Auftritt zeigt, dass wir anscheinend mit verschiedenen Vermutungen so ganz falsch nicht lagen.
Der Auftritt selbst ist abmahnwürdig und, wenn 'weg war er' unentschuldigtes Fehlen bedeutet, dies noch Mal extra. Mit Abwarten, ob er sich vielleicht wieder fängt, wird es nicht getan sein - sowas kann sich keine Firma bieten lassen, will mir scheinen. Private Probleme rechtfertigen so ein Verhalten nicht.

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
mpanzi
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 3x hilfreich)

Das stimmt. Das kann man so nicht bringen. Aber man muss auch sehen, ob es nicht eine gute Begründung gibt. Wir haben uns da vorhin mal alle zusammen hingesetzt und drüber gesprochen. Wenn er jetzt nach einigen Jahren, einmal so einen Aussetzer hat und es einen verständlichen Grund gibt, dann kann man auch mal Gnade vor Recht ergehen lassen.

Wer ihn also sieht oder ans Telefon bekommt, soll versuchen ihn zu beruhigen und zu einem Gespräch überzeugen. Chef möchte lieber helfen als strafen. Also mal abwarten, was passiert.

1x Hilfreiche Antwort

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