Schädliche Baustoffe

8. Juli 2024 Thema abonnieren
 Von 
nelele
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 16x hilfreich)
Schädliche Baustoffe

Hallo zusammen,

Ich miete eine Wohnung und mir ist aufgefallen, dass es im Haus überdurchschnittlich viele Krebskranke gibt.
Das Haus wurde in den 50ern Jahren gebaut. Immer wieder wird bei Mietern Krebs festgestellt.
Es kann sein, dass es damals schädliche Stoffe wie Asbest verwendet wurden, die krebserregend sind.
Was kann man machen?
Eine Prüfung auf Schadstoffe organisieren? Falls es sich bestätigt, Schmerzensgeld und Mietereduzierung fordern?

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39 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1237 Beiträge, 140x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Ich miete eine Wohnung und mir ist aufgefallen, dass es im Haus überdurchschnittlich viele Krebskranke gibt.


Wie kommst du denn auf die Idee, dass es überdurchschnittlich viele sind?

Wie alt sind die an Krebs erkrankten Mieter?

Zitat (von nelele):
Es kann sein, dass es damals schädliche Stoffe wie Asbest verwendet wurden, die krebserregend sind.


Kann sein, oder auch nicht.

Wenn es so sein sollte, müsste man das erst mal nachweisen...und dann müsste man noch den Nachweis erbringen, dass die Mieter aufgrund dieser krebserregenden Schadstoffe erkrankt sind. Das dürfte auf ein sinnloses Unterfangen hinauslaufen...

Im Übrigen ist Asbest nur dann schädlich, wenn die Fasern freigesetzt und eingeatmet werden.

BTW: Sei mir nicht böse, aber ich habe den Eindruck, dass du dich in ein Hirngespinst verbissen hast. Wenn du Angst hast, in diesem Haus an Krebs zu erkranken, such dir eine andere Wohnung.

-- Editiert von User am 8. Juli 2024 11:08

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Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

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#2
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3677 Beiträge, 586x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Ich miete eine Wohnung und mir ist aufgefallen, dass es im Haus überdurchschnittlich viele Krebskranke gibt.

Die Berechnung bitte, wie kommen sie auf überdurchschnittlich? Und sind es immer die gleichen Krebsarten?
Zitat (von nelele):
Eine Prüfung auf Schadstoffe organisieren? Falls es sich bestätigt, Schmerzensgeld und Mietereduzierung fordern?

Warum Schmerzensgeld und Mietminderung? Wenn ihnen etwas nicht passt, bleibt nur der Umzug.
in Häusern mit mehreren Mietern werden sie gar nichts über deren Erkrankungen erfahren, da könnte es wieder so sein.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122592 Beiträge, 40154x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Ich miete eine Wohnung und mir ist aufgefallen, dass es im Haus überdurchschnittlich viele Krebskranke gibt.

Das "überdurchschnittlich " basiert auf welcher Statistik?

Dann müsste man noch die streichen, die bereits mit latentem Krebs eigezogen sind.

Und wenn man noch alle alle streicht, die geraucht haben oder Raucher sind und die welche auf der Arbeit krebserregenden Stoffen ausgesetzt waren, da bleiben nicht mehr viele über.



Zitat (von nelele):
Was kann man machen?
Eine Prüfung auf Schadstoffe organisieren?

Klar, da gibt es ja diverse Spezialisten für solche Angelegenheiten.



Zitat (von nelele):
Schmerzensgeld und Mietereduzierung fordern?

Welche konkreten Schmerzen hat man denn in dem Zusammenhang?
Und gehen die Stoffe von einer Mietreduzierung weg?



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Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
Solan196
Status:
Junior-Partner
(5053 Beiträge, 608x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Was kann man machen?


Geh an die frische Luft, triff dich mit netten Leuten, genieße dein Leben.

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122592 Beiträge, 40154x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Geh an die frische Luft

Je nach dem wo er wohnt, könnte schon das zur Herausforderung werden ...


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0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10936 Beiträge, 4250x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Je nach dem wo er wohnt, könnte schon das zur Herausforderung werden ...


Oder Ursache der Überdurchschschnittlichkeit sein.

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#7
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17254 Beiträge, 5931x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Es kann sein, dass es damals schädliche Stoffe wie Asbest verwendet wurden, die krebserregend sind.
Du kannst mit einer fast 100%igen Sicherheit davon ausgehen, dass in den 50er Jahren krebserregende Stoffe beim Bau verwendet wurden. Wenn es keine völlige Kernsanierung gab dann sind, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, auch heute noch Stoffe davon vorhanden. Das ist aber völlig normal. Ob diese in der aktuellen Form allerdings überhaupt schädlich sind, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

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#8
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16947 Beiträge, 9431x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Du kannst mit einer fast 100%igen Sicherheit davon ausgehen, dass in den 50er Jahren krebserregende Stoffe beim Bau verwendet wurden.

Echt? So viel?
Asbest in den 50ern bestimmt. Aber Asbest ist ja ungefährlich, so lange es in den Baustoffen drin ist. Es wird ja erst gefährlich, wenn man in den Asbest-haltigen Baustoffen bohrt oder sägt und dadurch einatembaren Asbest-Staub freisetzt.
Und andere gefährliche Baustoffe (Holzschutzmittel, Flammschutzmittel) kamen doch gefühlt erst später auf (60er bis 70er Jahre meiner Einschätzung nach).

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#9
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17254 Beiträge, 5931x hilfreich)

Die kamen teilweise auch schon in den 50ern zum Einsatz. Ein Haus aus dieser Zeit wurde aber mit ziemlicher Sicherheit zwischenzeitlich auch schon verändert. Teppiche, Putze, Mörtel, Wandbeläge....... in fast allem wurde ein heutzutage als krebserregender Stoff eingesetzt. Sei es als Brandhemmer oder als Holzschutz. Man hatte zu der damaligen Zeit keine Informationen über die Kancerogenität.
Ja, in allen Bauten aus der Epoche 1950 bis ca. 1990 kann man davon ausgehen, dass krebserregende Stoffe verwendet wurden. Mal mehr, mal weniger.

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#10
 Von 
de Bakel
Status:
Lehrling
(1878 Beiträge, 403x hilfreich)

Ja, ja. Das nette Asbest. Viele kennen es und haben eine höllische Angst, die im Normalfall unbegründet ist.

Sagt jemandem die Abkürzung PFAS was?
Wetterfeste Kleidung, Trinkbecher für den Coffee To Go, Feuerlöschschäume ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Per-_und_polyfluorierte_Alkylverbindungen

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#11
 Von 
nelele
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 16x hilfreich)

Also nochmal:
In jeder 4. Wohnung im Haus gibt es einen Krebskranken.
Viele Mieter haben Probleme mit der Haut, das sieht man.
Die Luft im Haus ist ganz schlecht, man muss immer Fenster offen lassen auch im Winter, sonst stinkt es sehr stark.
Das Haus ist ganz sicher aus schädlichen Stoffen gebaut und muss bestimmt abgerissen werden.
Was tun?

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122592 Beiträge, 40154x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Das Haus ist ganz sicher aus schädlichen Stoffen gebaut

Festgestellt durch wen konkret, mit welcher Qualifikation konkret?



Zitat (von nelele):
Was tun?

Umziehen - idealerweise in ein Haus das man zuvor kompetent auf schädliche Stoffe prüfen lies.



Zitat (von nelele):
Viele Mieter haben Probleme mit der Haut, das sieht man.
Die Luft im Haus ist ganz schlecht, man muss immer Fenster offen lassen auch im Winter, sonst stinkt es sehr stark.

Ja so ein Haus kenne ich auch.
Waschen und putzen soll da bei de betreffenden Mietern helfen ...


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Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(33300 Beiträge, 5794x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Das Haus ist ganz sicher aus schädlichen Stoffen gebaut und muss bestimmt abgerissen werden.
Das stellen sicher und bestimmt Personen fest, die dazu befugt und befähigt sind.
Zunächst kannst du Vermieter, Hauseigentümer, Hausverwaltung informieren..
Zitat (von nelele):
Was tun?
Selbst ausziehen, schon wegen der schlechten Luft und der hohen Heizkosten..

Zitat (von nelele):
In jeder 4. Wohnung im Haus gibt es einen Krebskranken.
Also nochmal:
-Wie viele Wohnungen/Bewohner gibt es in dem Haus?
-Wie alt sind die Krebskranken?
-Seit wann wohnen die dort?
-Seit wie vielen Jahren ist das *immer wieder* festgestellt?
-Was hast DU damit zu tun außer Mieter zu sein?

Asbest vor ca 70 Jahren im Haus verbaut ---> macht keine schlechte Luft und keine schlechte Haut.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16947 Beiträge, 9431x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Ja, in allen Bauten aus der Epoche 1950 bis ca. 1990 kann man davon ausgehen, dass krebserregende Stoffe verwendet wurden. Mal mehr, mal weniger.

Man kann auch davon ausgehen, dass heute noch reichlich krebserzeugende Stoffe verbaut werden.
Früher hat man sachen verbaut, weil man damals noch nicht wusste, dass die Sachen schädlich sind. Das hat man erst später festgestellt.
Ich habe in meiner Ausbildung (Ende der 90er Jahre) mit ganz vielen Sachen gearbeitet, die damals als unschädlich galten, von denen man heute aber weiß, dass sie doch krebserregend sind.
Und von daher braucht man keine hellseherischen Fähigkeiten, um zu sagen, dass man bei ganz vielen Stoffen, von denen man heute denkt, dass sie unschädlich sind, in 20-30 Jahren feststellen wird, dass sie doch schädlich sind.
Die PFAS in Coffee-to-go-Bechern sind da ja ein ganz heißer Kandidat (da wird es keine 20 Jahre dauern ...).

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Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3677 Beiträge, 586x hilfreich)

Zitat (von nelele):
In jeder 4. Wohnung im Haus gibt es einen Krebskranken.
Viele Mieter haben Probleme mit der Haut, das sieht man.

Wie viele Personen wohnen insgesamt im Haus?
Und die betroffenen Mieter haben sie über ihre Krebserkrankung informiert oder meinen sie das nur?

Schlechte Haut bedeutet noch lange nicht Krebs.

Zitat (von nelele):
Das Haus ist ganz sicher aus schädlichen Stoffen gebaut und muss bestimmt abgerissen werden.
Was tun?

Nur weil sie das meinen?
Besprechen sie das mit ihrem Vermieter, der wird ihnen bei ihrer These bzgl. des Abbruchs, sicher eine passende Antwort geben. Sie können auch selber Gutachten erstellen lassen.
Schlechte Luft gibt es auch noch, wenn viele Menschen in einem Haus wohnen, mag es immer Gerüche geben, sei es vom Kochen, Waschen usw.
Sie sind von ihrer Meinung so überzeugt, da bleibt ihnen am Ende nur ein Umzug.
Sie steigern sich in etwas hinein, dass so bestimmt nicht vorhanden ist.

Reden sie doch mal mit den anderen Mietern, wie die es sehen.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
3,141592653
Status:
Lehrling
(1829 Beiträge, 1006x hilfreich)

Zitat (von nelele):
In jeder 4. Wohnung im Haus gibt es einen Krebskranken.


Wenn das jetzt nicht alles nur Studenten oder noch jüngere Leute sind, dürfte das ziemlich im normalen Bereich liegen.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10936 Beiträge, 4250x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Was tun?

Das Gesundheitsamt mit seinen Beobachtungen und "Feststellungen" kontaktieren.
Dabei sollte man tunlichst unterlassen Dinge zu unterstellen, die man als "sicher" ansieht aber keinerlei Beweise für hat.
Nur als Hinweis, die vermutete Häufung von Krebserkrankungen im Haus und die vermutete Verwendung krebserregender Baustoffe sind keine Beweise.

Sollte das Gesundheitsamt die Meldung ernst nehmen und tätig werden, wird es bei einer Feststellung weitere zu involvierende Ämter und Dezernate hinzuziehen.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17254 Beiträge, 5931x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Das Haus ist ganz sicher aus schädlichen Stoffen gebaut und muss bestimmt abgerissen werden.
Unsinn. Die schädlichen Stoffe sind sicherlich vorhanden aber deswegen braucht das Haus ganz sicher nicht abgerissen zu werden. Man kann frei entscheiden ob man dort wohnen möchte oder nicht.

Zitat (von Anami):
Zunächst kannst du Vermieter, Hauseigentümer, Hausverwaltung informieren..
Man kann das auch selbst in Auftrag geben. Proben sammeln und an ein entsprechendes Labor senden. Fertig.

Zitat (von drkabo):
Man kann auch davon ausgehen, dass heute noch reichlich krebserzeugende Stoffe verbaut werden.
Völlig richtig.

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0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1237 Beiträge, 140x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Was tun?


Da du rationalen Argumenten offensichtlich nicht zugänglich bist, kann ich mich nur noch mal wiederholen:

Umziehen.

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
nelele
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 16x hilfreich)

Die Frage war eigentlich:
Wie kann man das prüfen lassen?
Welche Ämter kann man in Kenntnis setzen?
Gesundheitsamt, was noch?

Mit dem Vermieter zu reden ist sinnlos, das ist kein normaler Vermieter, sondern eine große Firma mit Amerikaner als Aktionäre. Sie wird gar nichts unternehmen, was sie auch vorher immer getan hat.

Und um blöde Ratschläge (wie sich waschen und so) habe ich nicht gebeten.

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16947 Beiträge, 9431x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Wie kann man das prüfen lassen?
Welche Ämter kann man in Kenntnis setzen?

Realistisch werden Sie selbst erstmal (auf Ihre Kosten) bei einem privaten Labor prüfen lassen müssen.
Erst wenn Sie ein Laborergebnis eines anerkannten / seriösen Labors haben, das Ihre Befürchtungen bestätigt, werden Ämter tätig.
So lange Sie nichts "handfestes" haben, passiert nichts.


Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(33300 Beiträge, 5794x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Die Frage war eigentlich:


Zitat (von nelele):
Was kann man machen?
Eine Prüfung auf Schadstoffe organisieren? Falls es sich bestätigt, Schmerzensgeld und Mietereduzierung fordern?
Was tun?
Bitte lies nochmal nach. Alles wurde beantwortet. Entscheiden darfst du dich.
Eigene Beprobung und eigene Laborbeauftragung kostet zunächst eigenes Geld. Wenn das Labor nur nach Asbest suchen soll, tut es das. Alles andere sucht das Labor dann nicht.
Und abreißen tut deswegen schon gar keiner ein vollvermietetes Wohnhaus, weil 1 Person da was vermutet.

Man kennt noch die Zeiten, als Schulen und Kindergärten wegen der Hypes um Asbest und Formaldehyd saniert wurden, aber seltenst (und wenn, dann auch aus anderen Gründen) abgerissen wurden.
Witzig bzw paradox waren die Fälle, wo die Kinder für die Sanierzeit in nigelnagelneuen Containern untergebracht waren.
Zitat (von nelele):
Gesundheitsamt, was noch?
Wohnungsamt, Bauamt, Ordnungsamt, Landesamt f. Umweltschutz, Umweltbundesamt...
Zitat (von nelele):
das ist kein normaler Vermieter,
Der hat aber eine Hausverwaltung. Macht die auch nichts außer kassieren? Hast du dich bei dieser schon beschwert, wegen der schlechten Luft und der immer offenen Fenster?

Zum Informieren:
-www.abfallratgeber.bayern.de/publikationen/bau_und_abbruchabfaelle/doc/kontaminierte_bausubstanz.pdf
-die TRGS 519 von der BAuA
-www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/schadstoffe-in-innenraeumen-was-sie-dagegen-tun-koennen-12463
-test.de/Wohngifte-Der-Nase-nach-1240789-2240789/
-raumluft-analyse.de/lexikon/kosten-einer-raumluftmessung

Um blöde Infos, dass Amerikaner Aktionäre sind, hat hier auch keiner gebeten.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1237 Beiträge, 140x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Gesundheitsamt, was noch?


Ja, wende dich mal ans Gesundheitsamt.

Die werden sicher was unternehmen, nur weil im es im Haus stinkt, ein paar der Mieter Hautprobleme und Krebs haben und du daraus schließt, das es mit Schadstoffen verseucht sein muss.

Signatur:

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0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
3,141592653
Status:
Lehrling
(1829 Beiträge, 1006x hilfreich)

Es ist ja nicht einmal klar, auf was geprüft werden soll. Ob das jetzt Schimmelsporen, Dioxine, Radon, alte Mineralwolle, Asbeststaub (wohl eher sinnlos), oder irgendeine der anderen unzähligen problematischn Substanzen (ob bekannt oder unbekannt, PFAS / PFOS lässt grüßen) sein sollen.

Die ganze Palette auf Verdacht zu testen dürfte sechsstellig kosten.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
nelele
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 16x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Der hat aber eine Hausverwaltung. Macht die auch nichts außer kassieren?


Genau, die machen nichts außer Kassieren.
Betontreppen draußen zerfallen, ein Mieter hatte deswegen einen Beinbruch und hat beinah ein Bein verloren.
Außenwände haben grosse Risse, der Keller ist nass, man kann da nichts abstellen.
Und die machen gar nichts.
Man hört immer nur dieselbe Antwort: Das Haus ist alt und die Mängel sind normal.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122592 Beiträge, 40154x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Wie kann man das prüfen lassen?

Wie bereits geschrieben, in dem man entsprechende Spezialisten beauftragt festzustellen, was da an Schadstoffen in welcher Konzentration konkret zu finden ist.



Zitat (von nelele):
Welche Ämter kann man in Kenntnis setzen?
Gesundheitsamt, was noch?

Das kommt ganz darauf an, was da gefunden wird und ob dann auch die Grenzwerte überschritten werden.



Zitat (von drkabo):
So lange Sie nichts "handfestes" haben, passiert nichts.

Richtig, denn die Wahrscheinlichkeit das man da mit
Zitat (von nelele):
Das Haus ist ganz sicher aus schädlichen Stoffen gebaut und muss bestimmt abgerissen werden.

weiter kommt ist sehr gering.


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0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3677 Beiträge, 586x hilfreich)

Zitat (von nelele):
Man hört immer nur dieselbe Antwort: Das Haus ist alt und die Mängel sind normal

All das, sahen sie doch schon vor dem Einzug, die Miete wird deshalb nicht so teuer sein.
Sie meinen, es wohnen sehr viele Personen mit schlechter Haut, dazu Krebskranke im Haus - und dies muss ihrer Meinung nach abgerissen werden.

Es wurden ihnen Möglichkeiten genannt, wo sie sich hinwenden können, Meldungen am Ämter wie das Gesundheitsamt usw.
Wenn sie genaueres wissen wollen, müssen sie Fachleute beauftragen vorerst zu ihren Kosten.

Und ja, man kann alte Häuser gut sanieren, dann sind die Mieten entsprechend hoch, oder man macht nur das notwendigste, dann gibt es natürlich auch Schäden am Gebäude. Beides ist nicht möglich.

Ausziehen wäre eine Möglichkeit, allerdings wenn eine Wohnung nicht viel kosten darf, werden sie wiederum Abstriche machen müssen.

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10936 Beiträge, 4250x hilfreich)

Bei aller Liebe, so wie es mittlerweile hier raus zu lesen ist, wird der TE hier eher Paranoia unterstellt, als auch nur ansatzweise die tatsächliche Möglichkeit, dass vielleicht doch was dran ist, gesehen.

Ich denke es ist unstrittig, dass so, wie das Problem hier vorgetragen wurde, es mehr als unglücklich formuliert ist, aber das heißt noch lange nicht, dass sich etwas eingebildet wird.

So wie es sich mittlerweile rauslesen lässt, kann es auch gut sein, dass es sich bei dem von der TE bewohnten Objekt um eine der berüchtigten Schrottimmobilien handelt.

Zitat (von drkabo):
Realistisch werden Sie selbst erstmal (auf Ihre Kosten) bei einem privaten Labor prüfen lassen müssen.
Zitat (von Harry van Sell):
Wie bereits geschrieben, in dem man entsprechende Spezialisten beauftragt festzustellen, was da an Schadstoffen in welcher Konzentration konkret zu finden ist.


Wäre das der Regelfall, wäre die breite Masse an Mietern, die in solchen Objekten wohnen, von jedweder Möglichkeit ausgeschlossen, sich gegen solche Umstände wehren zu können, da ihnen schlicht die finanziellen Mittel dafür fehlen.
Und "gut betuchte" Personen leben selten in solchen Objekten.

Nach sehr kurzer Recherche hat mindestens Bayern und NRW das Problem vor längerer Zeit erkannt, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es in anderen Bundesländern ähnlich lautende Gesetze / Verordnungen geben wird.

Als Beispiel, in NRW gibt es z.B. das "Wohnraumstärkungsgesetz", welches die Wohnungsaufsicht / das Wohnamt der jeweiligen Kommunen dazu bevollmächtigt, sich solche Gebäude genauer anzusehen und gegen die Eigentümer vorzugehen.
Nach Meldung beim Amt, kommt dieses vorbei, schaut sich die Immobilie an und leitet weitere Schritte ein, falls erforderlich. Und das kostenlos für die betroffenen Mieter.

@nelele
Du solltest prüfen, ob es in deinem Bundesland eine ähnliche Regelung gibt, bzw. dich direkt an die Wohnungsaufsicht / das Wohnungsamt deiner Stadt wenden.

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17254 Beiträge, 5931x hilfreich)

Ähm... solche Schadstoffprüfungen sind gar nicht teuer. Wir reden da auch nicht über 6 stellige Summen. Eine Prüfung kostet so zwischen ca. 50€ und 500€ (Premium all inclusive Test). Ganz nach den Bedürfnissen desjenigen der einen Test haben möchte.
Also wirklich alles in einem gut bezahlbaren Rahmen.

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10936 Beiträge, 4250x hilfreich)

@ -Laie-

Das mag für die breite Masse gelten, nur für die 50€ Variante müsste man bereits wissen, worauf untersucht werden soll (1 "Schadstoff").
In der Regel leben in solchen Objekten aber Menschen, für die Entbehrung von 50€ bereits eine Herausforderung ist, die vermutlich notwendige "all inclusive" Untersuchung für 500€, wird sich kaum ein Bewohner eines solchen Objektes leisten können, wenn er die nächsten 2 Monate noch was essen möchte.



-- Editiert von User am 11. Juli 2024 11:37

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