Jugendamt verbannt mich aus Wohnung der Partnerin und verdächtigt mich?

9. Juli 2024 Thema abonnieren
 Von 
HerbertGoldstein
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Jugendamt verbannt mich aus Wohnung der Partnerin und verdächtigt mich?

Hallo liebe Leute,

Ich bin 23 und hab eine deutlich ältere Partnerin mit 41 Jahren. Sie hat ein Kind mit FASD ( Alkoholsyndrom ). Wir haben die letzten Wochen sehr viel Zeit bei ihr verbracht da ich die Zeit noch aufbringen konnte und sie Frühberentet ist.
Jedenfalls lief alles gut und ich verstand mich mit ihrer kleinen 5 jährigen Tochter auch sehr gut und sie akzeptierte mich als Art Mitglied des Familienhaushalts und Autoritätsperson.
Meine Freundin hat allerdings schon seit einiger Zeit mit dem Jugendamt, Familienhilfe usw. zu tun und wollte jetzt ein Clearing mit ihrer Tochter über einen Träger machen. Die Mitarbeiter kamen ein paar mal, redeten mit der Mutter, dem Kind und ich durfte auch dabei sein, sie schienen auch freundlich zu sein.

Irgendwann wie aus dem nichts kam die Chefin des Clearings und ein Mitarbeiter und teilten meiner Partnerin mit sie müssten mit ihr privat sprechen. Danach gingen sie und meine Partnerin war sehr aufgelöst. Sie berichtete mir ich dürfe mich nicht mehr in ihrer Wohnung aufhalten solange ihre Tochter da ist da die Kindergartenleiterin anscheinend ( ich vermute mal das Jugendamt ) informiert hat das seitdem ich da bin die Tochter sich anders im Kindergarten verhalte und das nun eine Kindeswohlgefährdung bestehe. Ich konnte erstmal gar nicht fassen was man mir da erzählt hat.
Ich kontaktierte nochmal einen Mitarbeiter vom Clearing und er implizierte indirekt man müsse ja gucken was die Verhaltensveränderungen verursacht, das könne mehrere Gründe haben und ein paar Wochen könnte ich ja aushalten ohne meine Freundin dauerhaft zu sehen, auch sexueller Kindesmissbrauch wurde indirekt angedeutet. Da musste ich erstmal schlucken.

Also fuhr ich dementsprechend Nachhause. Letztes Wochenende war ausgemacht ich besuche meine Freundin und ihre Tochter wird bei ihrem Vater sein. Angekommen bei ihr war die Tochter immer noch da. Ich fragte meine Freundin was das soll woraufhin sie nur sage es sei ja ihre Tochter und das ginge auf ihre Kappe aber der Vater könne doch nicht spontan und rechtlich dürfe ich mich da trotzdem aufhalten. Also blieb ich.

Mittlerweile hat sie sogar, wie soll ich es nennen Aufpasser bei sich Zuhause die bei meiner Freundin Zuhause sind nach dem Kindergarten bis spät Abends. Jedenfalls berichtete meine Freundin Ihnen das ich am Wochenende da war, erzählte ihnen aber nicht die ganze Geschichte. Also bat ich das Sie mir die Mitarbeiter nochmal ans Telefon geben solle und erklärte Ihnen die ganze Geschichte. Als Antwort bekam ich nur das Jugendamt würde sich bei mir melden und ich solle nicht nochmal kommen wenn die Tochter da ist. Ich hatte noch nie was mit dem dortigen Jugendamt zu tun, weiß gar nicht wie die mich erreichen wollen und was die wollen.


Ich habe schon mit einem Anwalt für Strafrecht und Sozialrecht gesprochen, beide meinten ich bin auf der sicheren Seite solange ich wirklich nichts getan habe was auch der Fall ist. Ich würde niemals einem Kleinkind schaden.

Trotzdem bin ich deprimiert und schockiert darüber wie die Kindergartenleiterin, das Clearing und im Hintergrund das Jugendamt mit mir umgehen. Die kennen mich ja nicht mal und ich werde einfach mal eben so verdächtigt irgendwas schlimmes getan oder schlechten Einfluss zu haben und mir dann auch gleich so mein Aufenthaltsrecht einzuschränken. Ich verstehe das ganze einfach nicht wirklich. Hatte aber vorher in meinem Leben auch noch nie mit dem Jugendamt zu tun.

Kann mich jemand vielleicht etwas aufklären, ich bin wirklich einfach nur verwirrt. Vielen Dank.

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7632 Beiträge, 1585x hilfreich)

Erstmal würde ich abwarten und mich an die Regelungen halten. Und mit der Zeit wird sicherlich auch der Grund für diese Maßnahme klar werden. Wie Sie schon erwähnten, wird man sich ja bei Ihnen melden.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(39006 Beiträge, 14087x hilfreich)

Offensichtlich ist bei Deiner Freundin bzw. dem Kind Handlungsbedarf. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass wer auch immer bis spät in der Nacht sich in der Wohnung der Freundin aufhielt. Das ist Blödsinn, glaub es mir mal.

Aus was für Gründen auch immer scheint das Kind Probleme (auch) mit Dir zu haben. Das JA will diese Problemquelle ausschalten, so ist der Vorschlag des JA zu verstehen. Das JA muss nicht wie auch immer mit Dir umgehen. Es muss sich bemühen, die Störungen bei dem Kind abzustellen. Die Aufforderung des Jugendamtes ist in diesem Kontext zu sehen.

Was passiert, wenn Deine Freundin und Du die Aufforderung ignorieren, und Du Dich weiterhin in der Wohnung in Gegenwart des Kindes aufhältst? Ganz sicherlich können die Dich nicht der Wohnung verweisen. Allerdings wird dann bei einem ohnehin problematischen Fall überprüft werden, ob eine auswärtige Unterbringung des Kindes angebracht ist und dieses notfalls mit gerichtlicher Hilfe durchgesetzt werden kann.

wirdwerden

-- Editiert von User am 9. Juli 2024 09:24

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#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(33279 Beiträge, 5789x hilfreich)

Zitat (von HerbertGoldstein):
Kann mich jemand vielleicht etwas aufklären, ich bin wirklich einfach nur verwirrt.
Nur meine Empfehlung:
- Halte dich an die Auflagen des JA.
- Oder verzichte zunächst ganz auf Besuche.
- Oder triff dich woanders allein mit der Freundin.
Zitat (von HerbertGoldstein):
Als Antwort bekam ich nur das Jugendamt würde sich bei mir melden
Das solltest du unbedingt abwarten.

Zitat (von HerbertGoldstein):
Wir haben die letzten Wochen sehr viel Zeit bei ihr verbracht
Und wie lange kennt ihr euch schon?
mW veranlasst das JA solche Clearings. Hat deine Freundin hier selbst das Clearing beantragt? Was sollte das konkrete Ziel sein?

In deiner Schilderung macht mich stutzig, dass das Kind dich nach wenigen Wochen bereits als Autoritätsperson und quasi als Familienmitglied/Papa akzeptiert.
Darüber hat das Kind vermutlich im Kindergarten erzählt--- und irgendwer dort wurde aufmerksam.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122560 Beiträge, 40151x hilfreich)

Zitat (von HerbertGoldstein):
Kann mich jemand vielleicht etwas aufklären

Aktuell gibt es weder Auflagen noch sonst was.

Man hat Dich nur freundlich gebeten mitzuwirken, behilflich zu sein, bei der Klärung einer Ursache. Das ist so verbindlich als würde es der Busfahrer mitteilen.

Das Problem, hält man sich nicht daran, dann wird das Amt ganz rechtlich und amtlich vorgehen, dass hat wirdwerden ja schon angedeutet.
Wie es das macht, kann man nicht vorhersagen, kann aber durchaus sein, dass dann ernste Konsequenten drohen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#5
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10927 Beiträge, 4250x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Darüber hat das Kind vermutlich im Kindergarten erzählt

Das vermute ich nicht.

Das Kind hat eine, durch den Alkoholmissbrauch der Mutter bedingte, Entwicklungsstörung.
FASD zeichnet sich dadurch aus, dass Veränderungen im Ablauf des Alltagslebens schlecht verarbeitet werden können und durch die Unzufriedenheit mit den eigenen Fähigkeiten, schlimm wird es, wenn die Kinder (noch) nicht verstehen können, warum sie so sind, wie sie sind.
Hier gab es dann, neben der Trennung zwischen Vater und Mutter plötzlich noch einen neuen Mann, der dann auch noch "Zuhause" wohnt, was zur vollkommenen Überforderung beim Kind geführt haben dürfte.

Das das Jugendamt hier gefühlt die "vollen" Geschütze auffährt ist normal, es muss die Ursache für die Verhaltensveränderung gefunden werden, auch um eine Kindeswohlgefährdung auszuschließen.

Zitat (von Anami):
Nur meine Empfehlung:
- Halte dich an die Auflagen des JA.
- Oder verzichte zunächst ganz auf Besuche.
- Oder triff dich woanders allein mit der Freundin.


Diese möchte ich etwas ändern.
An die Auflage halten, ja.
Gänzlich auf Besuche verzichten, nein.
Triff Dich mit beiden, aber auf "neutralen" Boden, macht Ausflüge zusammen, verbringt einen schönen Tag miteinander und verabschiede dann Abends beide, bevor Du dich auf den Heimweg machst.
Von Übernachtungen in der Wohnung der Freundin solltest Du vorerst absehen.
Sowas gehört lange vorbereitet und sollte schrittweise angegangen werden.

Tagesbesuche für ein paar Wochen, irgendwann dann mal einen Tag dort übernachten, usw und nicht "einen fremden Mann für ein paar Wochen zuhause einquartieren".

Und das alles nicht (nur) wegen des Jugendamtes, sondern tatsächlich deswegen, weil das Kind mit der gesamten Situation überfordert ist.

Zitat (von HerbertGoldstein):
...und verdächtigt mich?

Das Du der Grund für die Verhaltensänderung bist, ist höchst wahrscheinlich, das muss aber noch lange nicht bedeuten, dass Du das Kind auf irgendeine Weise misshandelt hättest, beim Krankheitsbild des FASD reichte vermutlich bereits Deine lange Anwesenheit.
Das Jugendamt muss aber eben diverse Möglichkeiten ausschließen.
Und noch versuchen sie es über den "kleinen Dienstweg".

Und p.s., das das Jugendamt keine (direkte) Kontaktmöglichkeiten zu Dir hat und auch nicht haben will ist normal, Du bist "unbeteiligter" Dritter in dieser Sache, wenn eine Auskunft an Dich herangetragen werden soll, wird das über die Kindsmutter geschehen.



-- Editiert von User am 9. Juli 2024 14:37

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#6
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6359 Beiträge, 1513x hilfreich)

Zitat (von HerbertGoldstein):
Sie berichtete mir ich dürfe mich nicht mehr in ihrer Wohnung aufhalten solange ihre Tochter da ist da die Kindergartenleiterin anscheinend ( ich vermute mal das Jugendamt ) informiert hat das seitdem ich da bin die Tochter sich anders im Kindergarten verhalte und das nun eine Kindeswohlgefährdung bestehe. Ich konnte erstmal gar nicht fassen was man mir da erzählt hat.

Das hat nicht das Jugendamt zu entscheiden. Das entscheidet ein Gericht.
Die Betroffenen sollten sich unverzüglich mit einem auf Familienrecht spezialisierten Rechtsanwalt besprechen.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(33279 Beiträge, 5789x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Das vermute ich nicht.
Ich aber schon. Denn es war wohl die Kindergartenleiterin, die die aktuelle Sache ins Rollen brachte.

Zitat (von spatenklopper):
Diese möchte ich etwas ändern.
Das geht nicht, denn ich erhalte meine aufrecht, so, wie sie dort stehen.

Zitat (von spatenklopper):
einen fremden Mann für ein paar Wochen zuhause einquartieren
Vermutest du das nur? Ich lese: Wir haben die letzten Wochen sehr viel Zeit bei ihr verbracht

Schreib du doch bitte deine Vermutungen und Empfehlungen direkt an den Fragesteller. Danke.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10927 Beiträge, 4250x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Das geht nicht

Wie man nachlesen kann, funktionierte es fantastisch.
Zitat (von Anami):
Schreib du doch bitte deine Vermutungen und Empfehlungen direkt an den Fragesteller. Danke.

Das habe ich getan, dass Du es nicht verstanden hast ist eine andere Geschichte.

Zitat (von Anami):
Vermutest du das nur? Ich lese: Wir haben die letzten Wochen sehr viel Zeit bei ihr verbracht

Ich hatte diese Passage bewusst in Anführungszeichen und kursiv gesetzt, und der Sinn dahinter sollte sich aus dem Kontext ergeben.
Das Du auch das nicht verstehst, stimmt mich bedenklich, aber es verwundert mich nicht mehr.

Zitat (von eh1960):
Das hat nicht das Jugendamt zu entscheiden. Das entscheidet ein Gericht.
Die Betroffenen sollten sich unverzüglich mit einem auf Familienrecht spezialisierten Rechtsanwalt besprechen.

Wenn man es eskalieren lassen möchte, sollte man das tun.
Eventuell sollte man sich den Beitrag von wirdwerden nochmal zur Gemüte führen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, was kommen kann, wenn man nun seine Geschütze durchläd und zu feuern beginnt.
Bisher hat das Jugendamt nichts gemacht, außer eine Weisung auszusprechen, welche keine rechtliche Relevanz hat.
Das mag sich ändern, wenn man nun voreilig "Maßnahmen" ergreift.



-- Editiert von User am 9. Juli 2024 16:12

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3677 Beiträge, 586x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Aus was für Gründen auch immer scheint das Kind Probleme (auch) mit Dir zu haben. Das JA will diese Problemquelle ausschalten, so ist der Vorschlag des JA zu verstehen.

Mein Gedanke gestern beim lesen - der TE schreibt, die 5 jährige akzeptiert ihn als Autoritätsperson.
Was meint er damit? Muss die Kleine spuren wenn er etwas sagt und macht sie dies nur, weil sie Angst vor ihm hat?
Das Kind ist krank, ob ein 23 jähriger damit umgehen kann, erscheint mir sehr fraglich.
Zitat (von HerbertGoldstein):
das seitdem ich da bin die Tochter sich anders im Kindergarten verhalte und das nun eine Kindeswohlgefährdung bestehe

Es lief aus Sicht des Kindes eben nicht alles gut, wie der TE meint, sonst gäbe es keine Veränderung im Verhalten.
Er fühlt sich als Autoritätsperson, was immer er damit bei einem 5 jährigem kranken Kind meinen mag.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
HerbertGoldstein
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für alle eure Antworten. Gestern hat das Jugendamt nun final der Mutter das Kind entzogen und in eine Einrichtung gebracht.
Viele eurer Nachrichten haben mich zum reflektionieren angeregt, allerdings hatte das Kind keine Angst vor mir. Jetzt wo ich überlege kann es trotzdem gut sein das es mit der Situation eines neuen Mannes der sehr viel da ist das Kind überfordert hat und ich + die Mama das nicht erkannt haben. Ich weiß es klingt nach Ausrede aber zu dem Zeitpunkt hab ich soweit noch garnicht gedacht. Und mit Authoritätsperson meine ich das wenn ich mal eine Pause brauchte und eine Zigarette rauchte ich ihr zum Beispieln ihr Tablett gab, es entsperrte und sagte sie solle erstmal etwas gucken gehen oder spielen. Ich war aber kein Kommandant.

Ansonsten wurde mir über die Kindsmutter/Clearing mitgeteilt das Jugendamt möchte mich zu einem Test einladen. Wie das aussehen soll hab ich keine Ahnung und was sie genau testen wollen hab ich auch keine Idee. Wahrscheinlich ob ich ein potentieller übergriffiger Straftäter bin.

Hoffe ich konnte alles mehr oder weniger beantworten. Meine Anwälte meinten ich soll einfach die Ruhe bewahren und mir keinen Kopf machen da ich keine Straftat begangen habe und es 0 Nachweise gibt das ich irgendwas getan hätte.

Gute Nacht euch allen!

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122560 Beiträge, 40151x hilfreich)

Zitat (von HerbertGoldstein):
ich soll einfach die Ruhe bewahren

Ja, Ruhe bewahren, das ist bei so was das wichtigste.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(39006 Beiträge, 14087x hilfreich)

Dass sich da so etwas anbahnte, das war mir eigentlich von Anfang an klar. Und, es geht nicht (nur) um Dich. Wir haben da ein entwicklungsgestörtes Kind, mit dem die Mutter offensichtlich nicht zurecht kam. Und das, obwohl sie ja wohl den ganzen Tag zu Hause ist/war, ein Zeitmangel für die Betreuung war nicht der Grund für die Herausnahme des Kindes aus dem Haushalt der Mutter. Mach Dich da endlich von irgendwelchen Schuldgefühlen frei. Deine Anwesenheit kann (muss aber nicht) eine Veränderung zu viel gewesen sein, die die Mutter vielleicht nicht vermitteln konnte.

Wenn die Mutter meint, das Kind sei zu Unrecht heraus genommen worden, dann kann sie die Entscheidung gerichtlich überprüfen lassen; wenn sie kein Einverständnis zur Herausnahme gibt, dann muss das Jugendamt die gerichtliche Einbindung veranlassen. Das weiß die Mutter aber. Entscheidend ist doch jetzt deren Haltung.

wirdwerden

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