Waschmaschine kaputt nach Auszug- Wer muss für die Reparatur zahlen?

10. Juli 2024 Thema abonnieren
 Von 
Soabwis87
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Waschmaschine kaputt nach Auszug- Wer muss für die Reparatur zahlen?

Guten Tag,

mein Kumpel und ich sind zur Untermiete in eine 2er WG gezogen. Er 3 Monate, ich kam in den letzten 1,5 Monaten dazu. Kaution zahlen musste ich nicht, er 150€. Zum Juli sind wir beide ausgezogen und haben einem der zwei vorherigen Mietern die Schlüssel überreicht. Ein Übergabeprotokoll gab es nicht.

Am 08.07. schreibt mir plötzlich mein Kumpel- der besagte Mieter habe sich gemeldet. Er wollte Wäsche waschen und die Tür der Waschmaschine hat blockiert und das Wasser sei nicht mehr abgelaufen. Erst wollte er die Kaution meines Freundes einbehalten. Es sei komisch, dass der Fehler direkt nach Auszug aufgetreten ist, vielleicht haben wir etwas falsch gemacht. War aber nicht so und bis zur letzten Wäsche, ein paar Tage vor Auszug, hat alles funktioniert. Jetzt haben sie einen Techniker beauftragt, der für 110€ eine Socke aus der Hinterseite der Maschine gezogen hat.

Wer muss nun die Rechnung zahlen? Ich finde, sie hätten uns vor Beauftragung des Handwerkers selbst schauen lassen können (sie meinen jedoch das hätte nur ein Profi gekonnt). Und der Fehler kann ja gut in der Woche nach Auszug neu aufgetreten sein. Andererseits verstehe ich, dass das auch nervig für die beiden wäre, auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Fragen zur Miete?

Fragen zur Miete?

Ein erfahrener Anwalt im Mietrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Mietrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



19 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122658 Beiträge, 40163x hilfreich)

Zitat (von Soabwis87):
Jetzt haben sie einen Techniker beauftragt, der für 110€ eine Socke aus der Hinterseite der Maschine gezogen hat.

Wessen Socke war es denn?

Das Waschmaschinen Socken fressen, ist ja nichts neues. Was konkret hat denn der Vermieter zum Schutz getan?

Und was konkret findet sich zur Waschmaschine in den vertraglichen Vereinbarungen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Soabwis87
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wessen Socke war es denn?

Das Waschmaschinen Socken fressen, ist ja nichts neues. Was konkret hat denn der Vermieter zum Schutz getan?

Und was konkret findet sich zur Waschmaschine in den vertraglichen Vereinbarungen?


Ich weiß noch nicht, wessen Socke es war.

Und was für einen Schutz meinst du?

In meinem Untermietvertrag steht nichts konkret zur Waschmaschine. Als Mietsache gilt mein Schlafzimmer sowie "Bei Ende des Untermietvertrags hat der Untermieter die Mietsache sauber und gemäß der Vereinbarung vollständig im Sinne mitvermieteter Möbel zu übergeben. (...) Der Untermieter haftet für alle Schäden, die dem Hauptmieter oder einem Mietnachfolger aus der Nichtbefolgung dieser Pflicht entstehen."

Habe jedoch auch gerade gelesen, dass für mich die Bestimmungen des Hauptmietvertrages gelten und ich davon eine Kopie erhalte. Das ist bis heute nicht geschehen, da werde ich mal nachfragen.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122658 Beiträge, 40163x hilfreich)

Zitat (von Soabwis87):
Und was für einen Schutz meinst du?

Schutz vor dem fressen der Socken.



Zitat (von Soabwis87):
In meinem Untermietvertrag steht nichts konkret zur Waschmaschine.

Irgendwelche vertraglichen Vereinbarungen müssten aber existieren - man wird sie ja nicht "einfach so" genutzt haben?



Zitat (von Soabwis87):
Habe jedoch auch gerade gelesen, dass für mich die Bestimmungen des Hauptmietvertrages gelten und ich davon eine Kopie erhalte.

Fraglich ob sich da was findet, es sei denn es wäre die WaMa des Hauptvermieters.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14035 Beiträge, 4409x hilfreich)

Hallo,

als Mieter haftet man nur für Schäden die man auch verantwortet.
Das setzt regelmäßig einen nicht ordnungsgemäßen Gebrauch voraus, was hier wohl nicht vorliegt.

Die Maschine ist einfach alleine kaputt gegangen (Konstruktionsfehler, oder höhere Gewalt), das ist Pech des Eigentümers (so wie beispielsweise ein Motorschaden bei einem Mietwagen). Der Geschädigte müsste schon nachweisen, dass die Ursache für den Schaden bei dem Mieter liegt.

Fazit: Wahrscheinlich keine Haftung.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
GefährlichesHalbwissen
Status:
Schüler
(169 Beiträge, 60x hilfreich)

Zitat (von Soabwis87):
Erst wollte er die Kaution meines Freundes einbehalten.


Bedeutet das, Dein Freund hat die Kaution schon wieder zurück? Wenn ja, dann ist die Sache für euch erledigt, wenn ihr wollt. Eine rechtliche Grundlage, von euch Geld zu fordern, gibt es hier höchstwahrscheinlich nicht. Nicht mal dann, wenn die Socke nachweislich einem von euch gehört.

Zitat (von Soabwis87):
In meinem Untermietvertrag steht nichts konkret zur Waschmaschine.


Das würde ich dann als ganz generell "mitvermietet" interpretieren, wie z.B. auch der Kühlschrank oder Herd. Schäden muss ein Mieter nur dann zahlen, wenn er schuldhaft gehandelt hat oder eine nicht vertragsgemäße Nutzung vorlag. Das ist hier der Schilderung nach nicht der Fall. Daraus folgert, dass der Vermieter für die Instandsetzung zuständig ist. Oder gibt es zufällig eine Kleinreparaturklausel in einem eurer Mietverträge? Ggf. wäre dann eine Umlegung auf euch tatsächlich rechtlich zulässig.

Zitat (von Soabwis87):
Habe jedoch auch gerade gelesen, dass für mich die Bestimmungen des Hauptmietvertrages gelten und ich davon eine Kopie erhalte. Das ist bis heute nicht geschehen, da werde ich mal nachfragen.


Ich würde nicht nachfragen. Den Verweis in Deinem Mietvertrag, dass auch für Dich die Bestimmungen des Hauptmietvertrags gelten, halte ich nämlich für ungültig. Dazu hätte der Hauptmietvertrag bereits Teil Deines Mietvertrags sein müssen (= er hätte als Anhang an Deinem Mietvertrag bei sein müssen!). Ansonsten hättest Du vertraglichen Vereinbarungen blind zustimmen müssen. Das geht nicht. Solche wichtigen Details kann man nicht nach Unterschrift, oder wie hier sogar nach Vertragsende, noch wirksam nachreichen.

Wenn Dein Kumpel die Kaution noch nicht wieder hat, hilft euch das alles aber erstmal gar nichts. Wenn der Vermieter (und nichts anderes ist der Hauptmieter für euch! Das Gesetz unterscheidet nicht zwischen "normalen" Vermietern und solchen, die "untervermieten") will, dann behält er nämlich die €110 einfach von der Kaution ein, ob er nun rein rechtlich darf oder nicht. In dem Fall müsstet ihr ggf. Klage erheben, wenn ihr das Geld wiedersehen wollt. Das ist für solche Kleinbeträge einfach unglaublich mühsam, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen und ich würde generell davon abraten.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Soabwis87
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Schutz vor dem fressen der Socken.


Gab es keinen aber wir hätten natürlich Wäschenetze benutzen können.

Zitat (von Harry van Sell):
Irgendwelche vertraglichen Vereinbarungen müssten aber existieren - man wird sie ja nicht "einfach so" genutzt haben?


Die Waschmaschine wird im Untermietvertrag nicht genannt. Wie gesagt, Mietsache ist das Schlafzimmer und es wurden alle darin befindlichen Möbel aufgezählt. Zusätzlich wurden noch die Zimmer der gesamten Wohnung genannt. Ich bin davon ausgegangen, dass ich die gesamte Wohnung (mit Ausnahme des anderen Schlafzimmers) sowie alle Gegenstände nutzen darf, da wir das bei der Besichtigung mündlich besprochen haben.

Zitat (von Harry van Sell):
Fraglich ob sich da was findet, es sei denn es wäre die WaMa des Hauptvermieters.

Das stimmt, denn es ist die Waschmaschine des Mieters. Aber möglicherweise gibt es eine Klausel zu Reparaturen, die findet sich im Untermietvertrag nämlich nicht.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Soabwis87
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Die Maschine ist einfach alleine kaputt gegangen (Konstruktionsfehler, oder höhere Gewalt), das ist Pech des Eigentümers (so wie beispielsweise ein Motorschaden bei einem Mietwagen). Der Geschädigte müsste schon nachweisen, dass die Ursache für den Schaden bei dem Mieter liegt.


Danke für die zeitnahe Antwort. Das sehe ich auch so. Allerdings frage ich mich, ob es Sinn ergibt, den Eigentümer der Socke zu bestimmen. Wenn es meine gewesen ist, deutet dies ja daraufhin, dass der Schaden gegen Ende meiner Mietzeit aufgetreten ist. Und aus diesem Grund müsste ich dann zahlen, oder?

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Soabwis87
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von GefährlichesHalbwissen):
Bedeutet das, Dein Freund hat die Kaution schon wieder zurück?


Nein, noch nicht.

Zitat (von GefährlichesHalbwissen):
Oder gibt es zufällig eine Kleinreparaturklausel in einem eurer Mietverträge? Ggf. wäre dann eine Umlegung auf euch tatsächlich rechtlich zulässig.


In meinem Mietvertrag gibt es keine Reparatur-Klausel. Es steht dort lediglich, dass ich die Mietsache sauber und mit vollständigen Möbeln zurückgeben werden muss. Ich frage gerade nach, wie es bei meinem Kumpel aussieht.

Zitat (von GefährlichesHalbwissen):
Solche wichtigen Details kann man nicht nach Unterschrift, oder wie hier sogar nach Vertragsende, noch wirksam nachreichen.


Da ergibt Sinn.

Zitat (von GefährlichesHalbwissen):
In dem Fall müsstet ihr ggf. Klage erheben, wenn ihr das Geld wiedersehen wollt.


Ja davor habe ich auch Angst. Mein Kumpel will, dass wir beide uns das Geld teilen. Andernfalls wird er 110€ seiner Kaution los. Das heißt, ich würde nur zahlen, damit er wenigstens weniger finanzielle Belastung hat.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14035 Beiträge, 4409x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Allerdings frage ich mich, ob es Sinn ergibt, den Eigentümer der Socke zu bestimmen.
Ich denke nicht.
Denn eine Waschmaschine ist dafür da, Wäsche zu waschen (auch Socken). Dabei darf es keine Rolle spielen, wie groß die Teile sind, entweder muss es vor einem Filter oder Sieb hängen bleiben oder so klein sein, dass es nichts verstopft. Alles andere sind Konstruktionsfehler (und für die haftet eben der Eigentümer).

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122658 Beiträge, 40163x hilfreich)

Zitat (von Soabwis87):
Gab es keinen aber wir hätten natürlich Wäschenetze benutzen können.

Wäschenetze sind ein Schutz gegen "Sockenfresser".



Zitat (von Soabwis87):
Allerdings frage ich mich, ob es Sinn ergibt, den Eigentümer der Socke zu bestimmen.

Durchaus, denn wenn es die Socke des Vermieters ist, wüsste ich nicht, wie er einen Anspruch auf Schadenersatz gegen euch konstruieren könnte.



Zitat (von Soabwis87):
Und aus diesem Grund müsste ich dann zahlen, oder?

Nö, das wäre zu wenig an Begründung.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Soabwis87
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wäschenetze sind ein Schutz gegen "Sockenfresser".


Heißt, wenn mein Vermieter Wäschenetze bereitgestellt hat und wir diese nicht genutzt haben, handelt es sich um unsachgemäße Benutzung und wir müssen zahlen?

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122658 Beiträge, 40163x hilfreich)

Zitat (von Soabwis87):
Heißt, wenn mein Vermieter Wäschenetze bereitgestellt hat und wir diese nicht genutzt haben, handelt es sich um unsachgemäße Benutzung und wir müssen zahlen?

Nein, so einfach ist das dann auch nicht, aber man hätte durchaus ein Argumentationsproblem da mindestens mal ein Mitverschulden vorliegen dürfte.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10943 Beiträge, 4250x hilfreich)

Zitat (von Soabwis87):
Ich finde, sie hätten uns vor Beauftragung des Handwerkers selbst schauen lassen können

Zur Behebung muss die Maschine geöffnet, bzw. teildemontiert werden, davon abgesehen, dass Laien bei solchen "Eigenreparaturen" gerne mal direkt zu Beginn das Wichtigste vergessen und eventuell teuer mit ihrem Leben bezahlen, nämlich sicherstellen, dass die Maschine Spannungsfrei ist, hätte ich als Eigentümer auch keine Lust dazu, dass von einem Laien machen zu lassen, eine möglicherweise noch bestehende Garantie auf Spiel zu setzen und die Gefahr in kauf nehmen, dass bei der Demontage noch mehr kaputt geht als es vorher der Fall war.
Zitat (von reckoner):
Alles andere sind Konstruktionsfehler (und für die haftet eben der Eigentümer).

Nein.
99% der in Waschmaschinen verschwindenden und sterbenden Socken gehen auf das Konto des Bedieners.
Der Grund dafür ist nämlich fast immer, dass sich die Socke an der Dichtung zwischen Tür und Trommel mogelt, was entweder an Überladung der Trommel, oder mangelhafter Ausrichtung der Waschmaschine liegt.
Wenn man also in die 6 Kilo Trommel seine 12 Kilo Wäsche stopft, ist das weder ein Konstruktionsfehler, noch haftet der Eigentümer für eine unsachgemäße Nutzung, bei der Ausrichtung der Maschine geht es dann Richtung Eigentümer, der kurzfristige Nutzer wird die Maschine ja kaum umgestellt haben.
Zitat (von Harry van Sell):
Nein, so einfach ist das dann auch nicht, aber man hätte durchaus ein Argumentationsproblem da mindestens mal ein Mitverschulden vorliegen dürfte.

Sofern der Maschinenhersteller nicht irgendwelche Wäschenetze beim Waschen von Socken vorschreibt, lässt sich daraus auch kein Mitverschulden konstruieren, falls man keines nutzt.
Eher könnte man dann darüber diskutieren, ob die WA überhaupt für ihre Bestimmung tauglich ist, wenn man keine Wäsche ohne zusätzliche externe Schutzmaßnahmen waschen kann.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14035 Beiträge, 4409x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
99% der in Waschmaschinen verschwindenden und sterbenden Socken gehen auf das Konto des Bedieners.
Lustig, dass du da den Durchblick hast, obwohl das selbst die Waschmaschinenhersteller nicht sicher wissen.
Und wer mit 99% argumentiert mit dem braucht man eigentlich gar nicht weiter zu diskutieren.

Woher nimmst du dein angebliches Fachwissen?
Ich komme jedenfalls aus dem Maschinenbau, und weiß durchaus wovon ich rede.

Zitat:
Der Grund dafür ist nämlich fast immer, dass sich die Socke an der Dichtung zwischen Tür und Trommel mogelt,
Unsinn. Gerade diese eingeklemmte Socke verschwindet nicht, sondern bleibt wo sie ist. Was dann verschwindet ist vielleicht - durch die undichte Tür - das Wasser.

Und was die Ausrichtung mit diesem(!) Problem zu tun haben soll ist auch unverständlich. Theoretisch könnte die Maschine auf dem Kopf stehen, trotzdem würde die Wäsche die Trommel nicht verlassen (ob Top- oder Frontlader spielt da auch keine Rolle).

Verschwinden können Socken nur durch den Abfluss (es gibt nicht die geringste andere Öffnung, sonst würde dadurch - wie schon gesagt - auch das Wasser verschwinden).
Und in dem Abfluss muss es dann Filter und/oder Sieb geben die das verhindern (in der Regel ist da irgendwo eine Klappe durch die auch ein Laie eine Verstopfung beheben kann). Alles was da dann doch durchgeht ist so klein, dass es nicht zu einer Verstopfung führen kann (wenn doch, dann war es bereits vorher nicht in Ordnung).

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122658 Beiträge, 40163x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Und was die Ausrichtung mit diesem(!) Problem zu tun haben soll ist auch unverständlich.

Physik (5. Schuljahr würde ich sagen?)
Eine drehende Trommel die nach vorne geneigt ist, befördert die Wäschen auch nach vorne - da wo die Lücke zum entschwinden ist.
Und nein, die Fliehkraft verhindert das nicht ...



Zitat (von reckoner):
Verschwinden können Socken nur durch den Abfluss

Die Socken verschwinden ja nicht - sie ändern nur ihren physischen Aufenthaltsort.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14035 Beiträge, 4409x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Eine drehende Trommel die nach vorne geneigt ist, befördert die Wäschen auch nach vorne - da wo die Lücke zum entschwinden ist.
Wo ist da eine Lücke?
Nochmal, es gibt außer dem Abfluss - und dem Wassereinlauf (der führt auch durch das Waschpulverfach) - absolut keine Lücke durch die etwas verschwinden kann, eine Waschmaschine ist wasserdicht (und das ist viel mehr als "keine Lücke").

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122658 Beiträge, 40163x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
absolut keine Lücke durch die etwas verschwinden kann, eine Waschmaschine ist wasserdicht

Und dennoch fand ich letztes Jahr 3 Socken im Bauch meiner WaMa - aus der weder vor noch nach der "OP" unplanmäßig Wasser entwichen ist ...


Hat mal einer die Telefonnummer vom Mulder?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Gerd61
Status:
Praktikant
(862 Beiträge, 104x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Wo ist da eine Lücke?
Nochmal, es gibt außer dem Abfluss - und dem Wassereinlauf (der führt auch durch das Waschpulverfach) - absolut keine Lücke durch die etwas verschwinden kann, eine Waschmaschine ist wasserdicht (und das ist viel mehr als "keine Lücke").


Es gibt die rotierende Innentrommel und die feststehende Außentrommel, und dazwischen gibt es einen Laufspalt durch denn kleine Gegenstände unter Umständen aus der Innentrommel in dem Raum zwischen Innung und Außentrollen gelangen können.
Da dieser Raum dem Benutzer der Maschine nicht mehr zugänglich ist ist die Socke "verschwunden".

Mit etwas weiterem Pech gelangt die "verschwundene Socke dann in Trommelablauf zur Ablaufpumpe um verursacht dort Phantomschmerzen indem die den Ablauf verstopft. In diesem Fall muss ein Techniker die Maschine öffnen und zieht
Zitat (von Soabwis87):
für 110€ eine Socke aus der Hinterseite der Maschine
.

Mit etwas mehr Glück gelangt die Socke (oder das was davon übrig bleibt) bis in die Abwasserpumpe und kann dort über die Reinigungsöffnung entfernt werden.

Mit noch mehr Glück passiert die Socke (ggf. auch in Einzelteilen) auch noch die Abwasserpumpe und wird in die freie Welt es Abwassersystems entsorgt.

Mit

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10943 Beiträge, 4250x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Ich komme jedenfalls aus dem Maschinenbau

Ich spreche dir dein Fachwissen keinesfalls ab, aber von der Konstruktionsweise von Waschmaschinen hast Du dann 0 Ahnung.
Zitat (von reckoner):
Woher nimmst du dein angebliches Fachwissen?

Kommt vor, wenn die Praxis dann die "fachliche" Theorie schlägt...

Zitat (von reckoner):
Unsinn. Gerade diese eingeklemmte Socke verschwindet nicht, sondern bleibt wo sie ist. Was dann verschwindet ist vielleicht - durch die undichte Tür - das Wasser.

Die Tür ist nicht undicht, sowohl das Wasser, als auch die Socke verleiben beim Sockenphänomen in der Maschine und zwar im Trommelgehäuse.

Zitat (von reckoner):
Wo ist da eine Lücke?

Ganz gewollt zwischen dem Türgummi und der Waschtrommel, denn wenn es sie nicht gäbe, würde das Gummi permanent an der Trommel reiben, dann hätten wir einen Konstruktionsfehler.
Und hinter dieser Lücke befindet sich ein Hohlraum, das besagte Trommelgehäuse.

Zur Verdeutlichung mal die "gläserne Waschmaschine":

image einfügen
Urheber: Von Bin im Garten - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,

Alles was aus der Trommel "verschwindet", findet sich erstmal im weißen Gehäuse auf dem Bild wieder, und sofern es dann weiterwandert, landet es entweder im Fusensieb, oder direkt vor der Pumpe.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 273.284 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
110.341 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen